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Blauhelm-Soldaten getötet

phoenix

Geheimer Meister
6. Oktober 2002
323
So ein Geschrei wie um vier Soldaten ...
In erster Linie Menschen, o.k. Soldaten haben das Recht zu töten
und werden getötet, Zivilisten haben nicht das Recht zu töten und sollten nicht getötet werden. Das zur Logik des Krieges...

Die UNSoldaten hatten nicht das Recht zu töten und sollten auch nicht getötet werden, nach dieser bekloppten Kriegslogik sind sie sozusagen

mit Zivilisten gleichgestellt, also "So ein Geschrei ......
 

paul20dd

Geheimer Meister
30. April 2002
442
@dkr

paul20dd schrieb:
Israels Einmarsch um einen Sicherheitsstreifen im Libanon zu schaffen war eigentlich erst für die letzte Dekade des Jahres geplant, die Entführung der zwei Soldaten aber ein guter anlass das ganze eher zu starten.


Zumindest ist jemand an der Uni Kassel, AG Friedensforschung der Meinung das

"Die Provokation fand tatsächlich statt - genau zum richtigen Zeitpunkt - als Abu-Nidals Terrorbande versuchte, den israelischen Botschafter in London zu ermorden. Dies hatte zwar keine Verbindung mit dem Libanon und noch weniger mit der PLO ( sie war ein Feind Abu Nidals), aber es genügte, als die Provokation zu dienen, auf die man gewartet hatte. " (Invasion von 1982)

"Dieses Mal ist die nötige Provokation durch die Gefangennahme zweier israelischer Soldaten durch die Hisbollah geliefert worden. Jeder weiß, dass sie nicht anders als durch Gefangenenaustausch befreit werden können. Aber die große Militärkampagne, die seit Monaten vorbereitet war, wurde der israelischen und internationalen Öffentlichkeit als Rettungsmaßnahme verkauft."

(Seltsam genug geschah dasselbe zwei Wochen vorher im Gazastreifen. Hamas und seine Partner nahmen einen Soldaten gefangen - dies war dann die Rechtfertigung für eine massive Operation, die seit langem vorbereitet war, und deren Ziel es ist, die palästinensische Regierung zu demolieren.)
(Quelle)
 

paul20dd

Geheimer Meister
30. April 2002
442
dkR schrieb:

Ist das ne wilde Vermutung oder Tatsache? Für letztere solltest du lieber mit sowas wie ner Quelle ankommen.
Ach ja da hammwo nochwas gefunden:

Israel habe den Schlag gegen die Hisbollah ursprünglich für September oder Oktober geplant, wegen der Entführung zweier Soldaten aber vorgezogen. Die Hisbollah sei bereit zu Gesprächen über ein Ende der Kämpfe. „Wir sind offen für politische Diskussionen und flexible Lösungen, aber die Würde und das nationale Interesse sind die rote Linie“, die nicht überschritten werden dürfe. (AP/dpa) @ hier
Ich mach die Quellen in Zukunft wieder klarer hinter meine Texte, wollte nur noch mal pedantisch wirken :wink:
 

vonderOder

Auserwählter Meister der Neun
24. November 2004
934
[url schrieb:
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Israel/avnery30.html[/url] ]AM VORABEND der Invasion von 1982 sagte der Außenminister der USA Alexander Haig zu Ariel Sharon, bevor die Invasion anfange, sei eine "klare Provokation" notwendig, um die nötige Akzeptanz in der Weltöffentlichkeit zu schaffen.
Die Provokation fand tatsächlich statt - genau zum richtigen Zeitpunkt.
[url schrieb:
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Israel/avnery30.html[/url] ]Nun kalkuliert man, dass wenn die israelische Luftwaffe genügend schwere Schläge gegen die libanesische Bevölkerung austeilt und dabei die See- und Flughäfen lahm legt, die Infrastruktur zerstört, die Wohnviertel bombardiert, die Schnellstraße Beirut-Damaskus unterbricht etc., dann würde die Öffentlichkeit auf die Hisbollah wütend werden und die libanesische Regierung unter Druck setzen, dass sie Israels Forderungen erfüllt.
kommt mir vor als ob ich ähnliches schon vor Jahren, da freilich in anderen Zusammenhangen gelesen hätte.
 

Lord Grendel

Geheimer Meister
10. April 2002
190
Ein_Liberaler schrieb:
Wenn Die Israelis die Blauhelme hätten treffen wollen, hätten sie keine sechs Stunden dafür gebraucht. Da unten ist Krieg, und wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Die Aufgabe der Beobachter hatte sich de facto erledigt, deshalb sind an ihrem Tod einzig und allein ihre Vorgesetzten schuld, die sie nicht rechtzeitig abgezogen haben.
Machst du dir mit dieser Argumentation es nicht zu einfach?
Mit solchen Argumenten kann man ja dann vieles "rechtfertigen und entschuldigen".
Das Unglück hätte die Israelischen Armee abwenden können. Die Positionen waren bekannt und die Telefonate waren dies sicherlich auch.
Wenn man da rumballert, hätten sie den Grenzposten doch warnen können, so dass genügend Zeit geblieben wäre diesen zu evakuieren.
Die Blauhelme hätten auch nicht sich einfach in den nächsten Jeep setzen können und einfach wegfahren können.
Die IDF hätte dann durchaus das Fahrzeug als eins der Hisbollah verwechseln können und hätte dies ebenso unter Feuer genommen.
In einem Kriegsgebiet kann man nicht mal eben hin und her fahren.




Ein_Liberaler schrieb:
Soldaten, insbesondere Berufssoldaten, gehen außerdem bewußt das Risiko ein, in Ausübung ihres Dienstes zu fallen. Das unterscheidet sie von Zivilisten.
Man kann doch jetzt nicht UN-Soldaten mit Soldaten einer regulären Armee gleichsetzen. Besonders, da diese UN-Soldaten unbewaffnet waren und nur einen Beobachtungsauftrag hatten.


Ein_Liberaler schrieb:
Für ein paar Blauhelme eine Militäroperation unterbrechen? Damit sich der Gegner neu organisieren kann? Da lachen ja die Hühner! Welche Heuchelei, welche Arroganz, für UNO-Soldaten den Krieg unterbrechen zu wollen und für Zivilisten nicht! Was für ein Aufschrei wegen vier Soldaten, was für ein Schweigen über Dutzende Zivilisten!
Wie wäre es, man hätte diesen art von Krieg erst garnicht angefangen?
Dann würde es keine toten Blauhelme geben und keine toten Israelischen und libanischen Zivilisten. Der Libanon würde auch nicht in richtung Bürgerkrieg treiben.
Niemand hätte Isreal wohl einen vorwurf gemacht, hätten sie nur die Hisollah bekämpft, aber ganze Stätdte kaputt bomben geht einfach viel zu weit.


Ein_Liberaler schrieb:
Die Israelis haben den UNO-Posten überhaupt nicht bombardiert, darauf gehe ich jede Wette ein, nur Gegner in dessen Nähe.
Interessant, oben schreibst du folgendes.

Ein_Liberaler schrieb:
Wenn Die Israelis die Blauhelme hätten treffen wollen, hätten sie keine sechs Stunden dafür gebraucht.
Du meinst also, die Hisbollah war in der nähe dieses Grenzposten.
Okay....
Die IDF hätte die Blauhelme also sofort erwischt nach deinem empfnden.
Wieso konnte man dann die Hisbollah Stellungen nicht schneller ausschalten?
 

paul20dd

Geheimer Meister
30. April 2002
442
vonderOder schrieb:
[url schrieb:
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Israel/avnery30.html[/url] ]dann würde die Öffentlichkeit auf die Hisbollah wütend werden und die libanesische Regierung unter Druck setzen, dass sie Israels Forderungen erfüllt.
kommt mir vor als ob ich ähnliches schon vor Jahren, da freilich in anderen Zusammenhangen gelesen hätte.
Die Frage ist inwiefern die libanesische Bevölkerung Sympathien mit der Hisbollah hegt. Sollte diese eng sein könnte selbst eine Nato-Schutztruppe nichts ausrichten und bürgerkriegsähnliche Zustände wie im Irak auslösen denk ich mal.
 

vonderOder

Auserwählter Meister der Neun
24. November 2004
934
paul20dd schrieb:
Die Frage ist inwiefern die libanesische Bevölkerung Sympathien mit der Hisbollah hegt. Sollte diese eng sein könnte selbst eine Nato-Schutztruppe nichts ausrichten und bürgerkriegsähnliche Zustände wie im Irak auslösen denk ich mal.
ich glaube schon das sie recht eng ist, denn die Hisbolla betreibt ja auch Krankenhäuser und die Versorgung der Bevölkerung in diesen Gebieten.
 

Aphorismus

Ritter vom Osten und Westen
22. Dezember 2004
2.466
Was übrigens eine Masche ist, die religiöse Institutionen und ihre Anhänger lieben: Soziale Aspekte werden bewusst integriert, um die eigenen Anhänger enger an die Ideologie zu binden, obwohl die ansonsten lobenswerten karitativen Einrichtungen überhaupt nichts mit dieser Ideologie zu tun haben.
 

paul20dd

Geheimer Meister
30. April 2002
442
Aphorismus schrieb:
Was übrigens eine Masche ist, die religiöse Institutionen und ihre Anhänger lieben: Soziale Aspekte werden bewusst integriert, um die eigenen Anhänger enger an die Ideologie zu binden, obwohl die ansonsten lobenswerten karitativen Einrichtungen überhaupt nichts mit dieser Ideologie zu tun haben.
[malnachfrag] trifft das auch auf den Malteser Orden zu, mal unwissend nachfrag ? :wink: [/malnachfrag]
 

Marc

Vorsteher und Richter
31. Dezember 2003
792
Lord Grendel schrieb:
Ein_Liberaler schrieb:
Wenn Die Israelis die Blauhelme hätten treffen wollen, hätten sie keine sechs Stunden dafür gebraucht.
Du meinst also, die Hisbollah war in der nähe dieses Grenzposten.
Okay....
Die IDF hätte die Blauhelme also sofort erwischt nach deinem empfnden.
Wieso konnte man dann die Hisbollah Stellungen nicht schneller ausschalten?
Vielleicht hatte die Hisbollah mehr als eine Stellung.
Vielleicht ist/war die Hisbollah ja in der Lage Stellungen zu bewegen bzw. zu verlegen.
Vielleicht gehen Hisbollah-Kämpfer auch mal woanders in Deckung wenns eng wird.
Vielleicht mussten die jeweils neuen Stellungen erst wieder "gesichtet" werden.
 

Sentinel

Großmeister-Architekt
31. Januar 2003
1.222
Aphorismus schrieb:
Was übrigens eine Masche ist, die religiöse Institutionen und ihre Anhänger lieben: Soziale Aspekte werden bewusst integriert, um die eigenen Anhänger enger an die Ideologie zu binden, obwohl die ansonsten lobenswerten karitativen Einrichtungen überhaupt nichts mit dieser Ideologie zu tun haben.
Hat Alfred Krupp mit seiner Kapitalismus- Religion ja auch schon so getrieben, um das frühe, pseudofeudale Essen am malochen zu halten.

Naja, immerhin kümmert sich überhaupt wer um die Menschen dort, wenn Israel ($$$) es schon nicht tut. Komischerweise gäbe es die Hisbollah ohne Israel in dieser Form wiederum nicht, also bringt Israel dem Libanon ja eigentlich nur Gutes und läßt alle Bedürftigen an seinem immensen Wohlstand teilhaben. Der Krieg gegen den Libanon wird ja auch nur geführt, damit dann auf den Trümmern noch bessere Krankenhäuser und Straßen enstehen können, Schöpferische Zerstörung nennt man das.
Würden die muslimischen Menschen doch endlich einsehen, daß es viel besser ist unter der Knut.., schützenden Hand, Israels zu leben.
Sollen sie doch ihre Gebiete freiwillig abtreten, sich vom Terrorglauben abkehren, bevor Israel ihre verdammten Seelen für den einzig wahren Gott selbst reinigt und die Gebiete auch ethnisch obendrein. Kein Muselmann - kein Terror.

Übrigens gab es jüdische Terroristen in Palästina, bevor Israel gegründet worden ist. Die Ironie des Schicksals .....
 

Marc

Vorsteher und Richter
31. Dezember 2003
792
Sentinel schrieb:
Würden die muslimischen Menschen doch endlich einsehen, daß es viel besser ist unter der Knut.., schützenden Hand, Israels zu leben.
Vielleicht würde es auch ausreichen wenn man einsieht das am Ende weder ein Panzer noch eine Organisation wie die Hisbollah eine schützende Had darstellt.

Sentinel schrieb:
Übrigens gab es jüdische Terroristen in Palästina, bevor Israel gegründet worden ist. Die Ironie des Schicksals .....
Die wirkliche Ironie ist doch das es vor der Staatsgründung Israels auch "palästinensiche Terroristen" gegeben hat, die gegen den selben Feind "gekämpft" haben wie die "jüdischen Terroristen".
 

Aphorismus

Ritter vom Osten und Westen
22. Dezember 2004
2.466
Sentinel schrieb:
Naja, immerhin kümmert sich überhaupt wer um die Menschen dort, wenn Israel ($$$) es schon nicht tut.
Israel ($$$)? :roll:

Was meinst du damit und was hat das mit irgendwas zu tun?

Sentinel schrieb:
Komischerweise gäbe es die Hisbollah ohne Israel in dieser Form wiederum nicht, also bringt Israel dem Libanon ja eigentlich nur Gutes und läßt alle Bedürftigen an seinem immensen Wohlstand teilhaben.
Was genau meinst du damit, dass es die Hisbollah ohne Israel nicht gäbe? Die Hisbollah wurde erst 1982* gegründet und vor allen Dingen mit dem Ziel, Israel zu bekämpfen. Also kann man nur sagen: Natürlich gäbe es ohne Israel die Hisbollah nicht, aber was zum Geier meinst du mit dieser Feststellung? Was willst du damit ausdrücken, worum geht es dir?

Sentinel schrieb:
Der Krieg gegen den Libanon wird ja auch nur geführt, damit dann auf den Trümmern noch bessere Krankenhäuser und Straßen enstehen können, Schöpferische Zerstörung nennt man das.
Sarkasmus ist schön, Blödsinn ist nicht schön - das hier ist eine Mischung aus beidem. Israel will die Hisbolah loswerden - imho ist das verständlich. Das Vorgehen dabei ist scheinbar teilweise überzogen, allerdings ist die momentane Zerstörung der Infrastruktur des Libanon imho leider nötig, wenn die Aktion überhaupt irgendeine Aussicht auf Erfolg haben sollen.

Sentinel schrieb:
Würden die muslimischen Menschen doch endlich einsehen, daß es viel besser ist unter der Knut.., schützenden Hand, Israels zu leben.
Was heißt denn hier "unter der Hand"? So wie ich das sehe, würde Israel sich überhaupt nicht expansiv - wie gerade im Libanon - bewegen können, wenn nicht ständig irgendwelche durchgeknallten Islamisten das Land angreifen, ihm das Existenzrecht absprechen und groteske Hegemonialphantasien unterstellen würden.

Sentinel schrieb:
Sollen sie doch ihre Gebiete freiwillig abtreten, sich vom Terrorglauben abkehren, bevor Israel ihre verdammten Seelen für den einzig wahren Gott selbst reinigt und die Gebiete auch ethnisch obendrein. Kein Muselmann - kein Terror.
S.o. Stichwort: Sarkasmus/Blödsinn

Sentinel schrieb:
Übrigens gab es jüdische Terroristen in Palästina, bevor Israel gegründet worden ist. Die Ironie des Schicksals .....
Ja. Und vor dreitausendvierhundert Jahren gehörte das Land schon den Juden. Was bringen solche Aufrechnungsversuche? Nichts. Warum bringst du sie trotzdem? Tja...

EDIT: *siehe nächste Seite
 

dkR

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.142
Aphorismus schrieb:
Was genau meinst du damit, dass es die Hisbollah ohne Israel nicht gäbe? Die Hisbollah wurde erst 1984 gegründet und vor allen Dingen mit dem Ziel, Israel zu bekämpfen.
Laut Wikipedia wurde die Hisbollah 1982 gegründet um die "israelische Invasion" im Libanon zu bekämpfen. Ziemlich informativer Artikel.
 
G

Guest

Gast
Kurz vor der momentanen Eskalation waren führende Hamas Mitglieder in einem aktiven und Erfolgversprechenden Friedensdialog mit den obersten israelischen Religionoberhäptern.

Mit von der Partie waren Rabbi Menachem Froman, Mitgründer der ISraelischen Siedler Bewegung, Rabbi David Bigman,Führer der Kibbutz Bewegung Yeshiva at Ma’ale Gilboa; und Yitzhak Frankenthal,Gründer des Arik Institute.

Auf palestinensischer Seite waren vertreten: Khaled Abu Arafa, der palestinensische Kabinettsminister für Jerusalem, Sheikh Muhamed Abu Tir, senior Hamas Mitglied des Palestinensischen Parlamentes, und andere führende Hamas Mitglieder.

Die bereits erzielten - weitgehenden Übereinkünfte und die "neue Politik des Verstehens" hätten einen Durchbruch in einem neuen Friedensprozess bedeuted.

Auf dem Treffen sollte auch eine gemeinsam zur Freilassung des Gefangenen Gilead Shalit aufgerufen werden.

Auch sollte ein neuer Friedensprozess auf basis der Grenzen von 1967 auf den Weg gebracht werden.

Nur Stunden vor dem Treffen wurden Abu Tir und Abu Arafa vom israelischen Shin Beth Secret Service verhaftet und unter androhung von Gewalt gewarnt nicht auf das Meeting zu kommen.

Am nächsten Tag ist die Israeli Defence Force (IDF) in Gaza einmarschiert und beide - Abu Tir and Abu Arafa - wurden zusammen mit einem Drittel des Palestinensischen Parlamentes von den Israelis entführt .

Quelle: http://www.gnn.tv/threads/18031/Shin_Bet_Vetoed_Secret_Israeli_Palestinian_Peace_Agreement
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
Lord Grendel schrieb:
Machst du dir mit dieser Argumentation es nicht zu einfach?
Mit solchen Argumenten kann man ja dann vieles "rechtfertigen und entschuldigen".
Natürlich, aber so ist das eben. Im Krieg wird geschossen, und wer sich wissentlich und willentlich auf ein Schlachtfeld begibt, muß mit den Konsequenzen leben.


Das Unglück hätte die Israelischen Armee abwenden können. Die Positionen waren bekannt und die Telefonate waren dies sicherlich auch.
Wenn man da rumballert, hätten sie den Grenzposten doch warnen können, so dass genügend Zeit geblieben wäre diesen zu evakuieren.
Tatsächlich hatte Israel mehrfach die Zivilbevölkerung zum Verlassen der region aufgefordert. Das hätte auch der UNO Warnung genug sein müssen. Dem Posten waren schon seit Tagen Einschläge bedrohlich nahe gekommen - dennoch hätte es in einer Feuerpause sicher eine Möglichkeit gegebn, das Weite zu suchen, wenn die Vorgesetzten es nur zugelassen hätten.

Man kann doch jetzt nicht UN-Soldaten mit Soldaten einer regulären Armee gleichsetzen. Besonders, da diese UN-Soldaten unbewaffnet waren und nur einen Beobachtungsauftrag hatten.
Warum setzt man denn Soldaten für solche Aufgaben ein? Wie sollen Unbewaffnete die Aufgaben der UNIFIL überhaupt erfüllen?

Wie wäre es, man hätte diesen art von Krieg erst garnicht angefangen?
Das wäre großartig, aber die Hisbollah hatte nunmal andere Pläne.

Niemand hätte Isreal wohl einen vorwurf gemacht, hätten sie nur die Hisollah bekämpft, aber ganze Stätdte kaputt bomben geht einfach viel zu weit.
Das habe ich ja an andere Stelle schon als Kriegsverbrechen bezeichnet. Im Süden allerdings haben wir es meines Wissens mit dem Kampf gegen die Hisbollah zu tun.


Du meinst also, die Hisbollah war in der nähe dieses Grenzposten.
Okay....
Die IDF hätte die Blauhelme also sofort erwischt nach deinem empfnden.
Wieso konnte man dann die Hisbollah Stellungen nicht schneller ausschalten?
Das meine nicht nur ich. In der FAZ war gestern ein Artikel über den Vorfall. Aus einem Bericht, den einer der Gefallenen kurz vor seinem Tod abgegeben hat, geht klar hervor, daß die Hisbollah die Blauhelme als Schutzschilde mißbrauchte, ihre Stellungen in unmittelbarer Nähe wählte, weil sie hoffte, Israel würde es nicht wagen, UNO-Beobachter zu gefährden.

Das ist meines Erachtens der Kernpunkt der ganzen Angelegenheit, der weitgehend unbeachtet bleibt.

Wer neben dem Raketenwerfer der einen Kriegspartei steht, setzt sich dem Feuer der andern aus und kann kaum verlangen, daß aus Rücksicht auf ihn die Niederlage in Kauf genommen wird.

Die Lage der vier Blauhelme war schlechterdings tragisch, sie waren von ihren Vorgesetzten verraten und verkauft.

Und natürlich ist ein dreistöckiges Haus sehr viel leichter aufzuklären und zu bekämpfen als ein Raketenwerfer, was den Widerspruch ausräumen dürfte...
 

Gilgamesh

Erhabener auserwählter Ritter
24. Juni 2003
1.110
@shechinah

Dein Beitrag zeugt von Verschwörung! Jedoch könten die Oppositionellen hier den Beitrag auch als Propaganda werten! Zumindest die Mods sollten die Sache neutral betrachten!

Kritiker könnten meinen, die Quelle sei nicht seriös, wobei man sich fragen muß, ob eine hirachisch von Reuters oder DPA nach unten verteilte Nachricht seriös sein muß?!

Letztendlich wird es zu einer Glaubensfrage, die sich jeder selbst beantworten muß!
Ein_Liberaler schrieb:
Natürlich, aber so ist das eben. Im Krieg wird geschossen, und wer sich wissentlich und willentlich auf ein Schlachtfeld begibt, muß mit den Konsequenzen leben.
Eine weise Sicht der Dinge Liberaler! Es ist Krieg und die Schlachtfelder sind Libanon und Israel! Den Nebensatz brauche ich hier nicht zu wiederholen! Recht hast Du!

Tatsächlich hatte Israel mehrfach die Zivilbevölkerung zum Verlassen der region aufgefordert. Das hätte auch der UNO Warnung genug sein müssen. Dem Posten waren schon seit Tagen Einschläge bedrohlich nahe gekommen - dennoch hätte es in einer Feuerpause sicher eine Möglichkeit gegebn, das Weite zu suchen, wenn die Vorgesetzten es nur zugelassen hätten.
Auch hier stimme ich Dir vollkommen zu! Dem kann ich nichts hinzufügen!
Auf beiden Schlachtfelder wurden die Zivilisten aufgefordert die Regionen zu verlassen! Wer dies nicht tun, hat nach Deiner Ansicht eine Selbstschuld an den Bombardemants der Häuser in Libanon und in die Luft sprengen der Busse inkl. dutzende israelischeZivilisten in Israel! Beide Seiten wurden immer wieder gewarnt, die Region für die anderen zu räumen!

Das wäre großartig, aber die Hisbollah hatte nunmal andere Pläne.
Gilt dieses "andere Pläne haben" nur für die Hisbollah, oder kann man diese "These, Theorie, Behauptung, Verschwörung?" auch an die andere Seite übertragen? Quellen..?

Zudem, gehörte es zum Plan, durch die Enführung zweie Soldaten Israel in einen Krieg zu zwingen! Oder war diese Aktion kein Bestandteil des Planes und Israel hatte einen Plan und nahm nun diese Entführung als Rechtfertigung für seinen Angriff?!?
Leider kann uns der Mainstream diese Fragen kaum beantworten und "zwingt" uns zum nachdenken!
Und egal, welcher Seite man die aktuellen Umstände nun zuschreibt, man muß zwangsläufig an eine Verschwörung denken!

Das meine nicht nur ich. In der FAZ war gestern ein Artikel über den Vorfall. Aus einem Bericht, den einer der Gefallenen kurz vor seinem Tod abgegeben hat, geht klar hervor, daß die Hisbollah die Blauhelme als Schutzschilde mißbrauchte, ihre Stellungen in unmittelbarer Nähe wählte, weil sie hoffte, Israel würde es nicht wagen, UNO-Beobachter zu gefährden.
OK! Die Frage ist jedoch..wenn es so war, was mit der Hisbollah in diesem Zusammenhang hier zu begreifen ist? Waren es Hisbollah-Zivilisten ohne Waffen, Hisbollah-Kämpfer mit leichter Bewaffnung oder befand sich eine Raketenabschußbasis in der Nähe der UN?! Zudem, wenn es Hisbollah Zivilisten waren, woher will man die Gewissheit haben, dass es wirklich Hisbollah-Kämpfer waren? Oder zählt jeder Bürger automatisch zur Hisbollah, nur weil er sich im Süden des Landes aufhält?!
Ich könnte mir auch Zivilisten vorstellen, die die Nähe der UN nur deswegen aufgesucht haben, weil sie dort Schutz vermuteten?

Israel hat schon Schwierigkeiten, einen Reisebus von einer mobilen Raketenabschußbasis zu unterscheiden und ballert alles nieder, wie kann es dann meinen, in einzelnen Personen oder kleinen Gruppen die Hisbollah zu erkennen?

Mal ehrlich, wäre ich dort Zivilist, würde ich mich auch bewaffnen, denn israel läßt mir kaum eine Möglichkeit zur Flucht! Und obwohl ich nur eine Waffe zu Selbstverteidigung hätte, wäre ich doch nur ein Hisbollah-Kämpfer in den Abschußstatistiken der Israelies...!!!!

Man sieht, ohne Detail zu dieser Sache wird die Diskussion in dieser Sache zu einer Farce!

Wer neben dem Raketenwerfer der einen Kriegspartei steht, setzt sich dem Feuer der andern aus und kann kaum verlangen, daß aus Rücksicht auf ihn die Niederlage in Kauf genommen wird.
Kannst Du mir einen Link zu dieser Behauptung zeigen? Ich konnte nirgends lesen, das die UN neben Raketenwerfern stationiert war!

Die Lage der vier Blauhelme war schlechterdings tragisch, sie waren von ihren Vorgesetzten verraten und verkauft.
So in der Art sehen die Palästinenser wohl auch die israelischen Opfer in diesem Krieg! Nach deren Ansicht werden die Bürger Israels wohl auch verraten und verkauft, ahnen sie doch nicht, dass sie auf "enteignetem" Land leben und ihre Vorgesetzten die Schuld tragen, für ihre Opfer in diesem Krieg...!
 
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