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Börsencrash - was steckt dahinter ?

P

psst

Gast
In den letzten Tagen merkt man einen Ausverkauf der Aktien.
Mittlerweile sind die Kurse weit unter denen nach dem 11.09 schock. Damals sprachen die Börsenfutzies davon, das wenn der Dax unter der 3500 Marke fällt eine Inflation beforstehen werde. Heute liegt der Dax bei unter 3400 und es ist nicht die Panik wie nach dem 11.09 zu sehen.
Wer verkauft die Aktien ? Sie sprechen das die Banken und Versicherungen gezwungener massen Ihre Aktien abstossen.
Ich gleube nicht, das es die Kleinaktionäre sind, da sie langfristig anlegen. Bei den Kursrutsch von ALLEN AKTIEN müssen grosse Unternehmen wie Banken, Versicherungen usw beteiligt sein.
Nun frage ich mich, warum wird seit einigen Wochen nach und nach verkauft ?
Es sieht so aus, als hätten Sie die Aktion nach und nach abgestossen damit es nicht so auffällt.

IST DAS EIN ZEICHEN VOR DEM KRIEG ?
 

Gilgamesch

Großmeister-Architekt
6. Mai 2002
1.290
In der Geschichte der Aktien war es bisher immer ein Zeichen für Krieg.

Aber, was dort passiert ist folgendes:
Jeder zieht sein Geld raus ohne es erneut in andere Aktien zu investieren. Wie ich es beobachtet habe, wechsel Großaktionäre zu Gold, Immobilien und Landbesitz. In Kriesenzeiten eine sichere Anlage.
Hinzu kommt, das der Abwärtstrend sich beschleunigen wird, da fast alle Versicherungen einen großen Teil Ihres Vermögens in Aktien auslagern.
Um Zahlungsfähig zu bleiben, müssen auch sie Ihre Aktien mit jedem weiteren Kurssturz abstoßen. Dadurch rutschen aber die Aktienkurse erst Recht in den Keller.

Ich habe rechtzeitig im Januar mein Vermögen in Gold investiert. Dieser lagert nun schön bei meiner Bank im Schließfach und wartet auf bessere Zeiten. Der Goldpreis ist mittlerweile enorm gestiegen. :D

Ist das Leben nicht spannend? Mittlerweile verfolge ich die Nachrichten wie das Endspiel der Fußball Weltmeisterschaft. Spannung ohne Ende. Die Schuld wird wie ein Ball hin und hergekickt und am Ende gibt es einen überraschenden Gewinner! Einfach schön das Ganze.... 8)
 

zian

Geheimer Sekretär
14. April 2002
664
Gilgamesch schrieb:
Wie ich es beobachtet habe, wechsel Großaktionäre zu Gold, Immobilien und Landbesitz. In Kriesenzeiten eine sichere Anlage.

gold sicher, aber immobilien und land sind gerade in krisenzeiten alles andere als sichere anlagen
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
aus dem Tagesspiegel von heute:

*Berlin. An den Börsen macht sich nach den jüngsten Bilanzskandalen Panik breit. Weltweit gerieten die Aktienkurse am Mittwoch massiv unter Druck. Damit setzte sich die Talfahrt der Vortage dramatisch fort. Der Deutsche Aktien-Index (Dax) verlor zwischenzeitlich mehr als sechs Prozent und fiel auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren. Auch die New Yorker Börse geriet zum Handelsauftakt wieder ins Rutschen. Verkauft wurden vor allem die Aktien von Banken und Versicherungen. Anleger fürchten, dass der Bilanzbetrug bei den US-Konzernen Enron und Worldcom die Finanzbranche in Mitleidenschaft zieht.
Die Kurse fallen – es gibt kein Halten
Weltweit Panik an Börsen/Dax auf niedrigstem Stand seit 1997 /Prodi besorgt / US-Finanzminister sagt Reise ab

Von Henrik Mortsiefer

Die Verkaufswelle, die am Morgen auch die Börse in Tokio erfasst hatte, ließ den Dax auf den tiefsten Stand seit April 1997 fallen. Erst am späten Nachmittag erholte sich der Dax etwas. Gegen 17 Uhr notierte der deutsche Leitindex bei 3440 Punkten, was einem Verlust von zwei Prozent entsprach. Auch der Nemax50 brach am Neuen Markt zwischenzeitlich um mehr als fünf Prozent ein und fiel unter die Marke von 500 Punkten.

„Diese Börsenkrise ist so extrem wie seit 70 Jahren nicht mehr“, sagte Fondsmanager Wassili Papas dem Tagesspiegel. Experten rechnen nicht mit einer baldigen und dauerhaften Erholung der Kurse. Die Nachrichten aus den Unternehmen hätten das Vertrauen ruiniert. Eine pessimistische Geschäftsprognose des größten deutschen Elektrokonzerns Siemens verstärkte diesen Trend.
Charttechniker, die die künftige Entwicklung aus historischen Kursen ableiten, warnten vor weiteren Verlusten. Anlegern empfahlen sie Zurückhaltung. Die größten Verlierer im Dax waren die Aktien der Hypo-Vereinsbank, die bis zum Nachmittag mehr als 14 Prozent verloren. Auch das Commerzbank-Papier büßte acht Prozent ein.

EU-Kommissionspräsident Romano Prodi sagte in Brüssel: „Wir sind sehr beunruhigt über die Instabilität der nationalen Finanzmärkte.“ Er betonte aber: „Die Wirtschaft der EU ist in der Tat sehr gesund." Bei der Aufsicht von Finanzen und Unternehmen gebe es Probleme. Diese bestünden aber vor allem in den USA. Aber auch in Europa müsse man wachsam sein. Nach Ansicht des französischen Zentralbank-Chefs Jean-Claude Trichet könnten die Kursverluste übertrieben sein. Trichet betonte, die Zentralbanken hätten während des Aktienbooms vor drei Jahren vor zu viel Euphorie gewarnt. „Vielleicht erlaubt das uns heute zu sagen: Hütet euch vor Übertreibungen in die andere Richtung.“

Angesichts der Vertrauenskrise an den internationalen Börsen hat US-Finanzminister Paul O'Neill eine geplante Reise nach Lateinamerika verschoben. Wie sein Ministerium in Washington mitteilte, wird O'Neill im Lande bleiben und die Bemühungen der Regierung, die Konjunktur zu stärken, unterstützen. Die US-Notenbank Fed wollte Gerüchte über eine bevorstehende Sondersitzung zum Leitzins nicht kommentieren*

naja, wird doch zeit, das dieses ganze künstlich aufgeblasene modell endlich kippt.
auch der kapitalismus ist letztendlich endlich...
 

black stone

Geheimer Meister
15. April 2002
302


Händler sagten, nach dem erneuten Kursrutsch vom Vortag seien Schnäppchenjäger wieder auf der Suche nach günstigen Einstiegsmöglichkeiten gewesen. Analysten zeigten sich jedoch skeptisch, da die Investoren bisher steigende Kurse sofort wieder zu Verkäufen genutzt hätten. "Eine technische Reaktion war fällig, die fundamentale Seite bleibt unverändert", sagte Mathew Johnson, Händler bei Lehman Brothers (NYSE: LEH - Nachrichten) . "Wir haben es immer noch mit denselben Dingen zu tun: Angst vor Terrorismus und Bilanzfragen", fügte er hinzu.

hmm hmmm hmmm....Wer hat den Bilanzskandal aufgedeckt?
Die größte Pleite der U.S.A ... und dann noch Worldcom, worldcom läßt die Kurse auf der ganzen World tief stürzen.

Wer hat den Bilanzskandal aufgedeckt?
Und könnte die Marktüberwachungsinstanz nicht politisch motiviert handeln, ein Timing stattfand? Um Bush in Mißkredit zu bringen auf Kosten des Vertrauens in die Finanzmärkte? Das scheint mir doch ein zu großes Opfer. Wenn es eine bewußte Entscheidung ist, eine Krise in die Wege zu leiten, dann heiß ich Roland Kaiser.

Da legt man die Beine hoch, denkt sich na ist doch alles sehr friedlich ,
WTC ist ersteinmal verarbeitet , Kampf gegen den Terror blabla , und dann stürzt der Aktienmarkt ab... viel zu spontan und passend,
ein Schicksalsschlag, der Amerika und die herrschende Elite ins Mark trifft,
wie schon der Terroranschlag ein Schicksalsschlag mitten ins Wertezentrum war. Nundenn ich erwarte eine Erhohlung, wenns so weiter geht ...
im Auge behalten...

Die, die an der Spitze stehen, die Macht haben von jeder Krise zu profitieren, wissen was geschieht und geschehen wird, weil sie es veranlassen,planen und ausführen und dadurch einen mächtigen Vorteil gebenüber denjenigen besitzen, die weder die Macht es zu beeinflussen, noch das Wissen , wie es sich entwickelt, besitzen.
Der LEhBrother zieht in einem Satz, dei Verbindung zwischen Terror und Markt.

Nundenn ein gutes Gegenargument ist die Tatsache, daß einfach Bilanzfrisierungen aufgeflogen sind, also Amerika wirklich geschwächt ist, durch dieses eben nicht geplante Ereigniss.
Der Bilanzfälscher wird doch wohl kein Illuminat sein, sondern ein geldgieriger Hochstapler. Der Markt ist unrealistisch gepuscht, ich denke man wird alles dransetzen ,diese Finanzillusion aufrechtzuerhalten, damit die Wirtschaft nicht zu sehr leidet.
 

MARDUK

Großmeister
3. Juli 2002
58
soviel ich weiss, treibt den kurs einer aktie die nachfrage in die höhe.
d.h., die leute, die riesige aktienanteile an einem unternehmen halten, treiben den kurs nicht in die höhe, sie halten ihn lediglich passiv, indem sie nicht verkaufen.
die aktien liegen also hoch im kurs, solange jemand mit ihnen handelt, spekuliert. wird nicht spekuliert, liegt keine nachfrage vor, alle aktien sinken.
im grunde sind es die sogenannten 'zocker', die das niveau der aktienkurse bestimmen und sie hochhalten.
bei einer baisse setzen aber alle mittlerweile auf das pferd optionsscheine auf sinkende kurse, was den investitionsfluss auch weg von den aktien lenkt, also eine sich selbst erfüllende prophezeiung sozusagen.
auch alle möglichen anderen investoren, z.b. telekomaktionäre und fondsmanager, ziehen sich bei fallenden kursen zurück, es gibt keine nachfrage mehr, dadurch sinken die kurse immer schneller. wenn der boden aber mal gefunden ist, d.h., es gibt aktien unter preis zu kaufen, wird sich das investitionsverhalten wieder ändern und die kurse steigen wieder.
hoff ich jedenfalls...
 
P

psst

Gast
Ich befürchte, das der Börsencrash zu der Bush Politik gehört. Die Stimmung der Amerikaner schlägt wohl auf den Tiefstpunkt. Viele Amerikaner haben Ihre Altersversorgung verloren und laufen dadurch der Gefahr von Gleichgültigkeit gegenüber einem neuen Krieg. Wobei das zu einem Denken von einer Lösung ihrer Finanziellen Probleme und somit auch Ihrer Zukunftssicherung führen kann.
Gefährlich !!!
 

Kap Horn

Geselle
16. August 2008
13
AW: Börsencrash - was steckt dahinter ?

Hej!

Genau so könnte man fragen: Wer KAUFT denn nun die Aktien?
Zu einem Geschäft gehören noch immer zwei!

Meine Sichtweise: Aktien sind immer eine Spekulation in die Zukunft, oder anders ausgedrueckt, was sind heute die Märkte von morgen.
Was wir sehen ist ein sinken an den Zukunftsglauben in vielen Bereichen, aber nur als Beispiel, so sind die Aktien in Windkraft wie "Vestas" enorm gestiegen, denn da versprecht man sich eine kommende grosse Nachfrage.

Aber natuerlich läuft ein Spiel hinter den Kulissen ab, von dem wir nicht viel mitbekommen, aber da geht es auf Messers Schneide.
Da wird mit der Macht als Einsatz gehandelt.
Wer hat heute das Sagen und wer morgen.

Also, Kurse können und werden getrieben oder gedrueckt, je nach eigenem daraus erstehendem Vorteil.
Aber noch sind Menschen daran beteiligt, und so lange auch Psychologi, und Glauben.
Die Kristallkugel um in die Zukunft zu schauen hat auch dort niemand.
Aber das "Geschäft" hat so viele Böden, das ist unueberschaubar fuer einen Aussenseiter.

Kap Horn
der auch dieses Spiel mit Interesse verfolgt und machmal einen Einsatz wagt.

Simple living ... ist nicht immer unbedingt einfach!
 

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