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Amnesty klagt über Polizeigewalt

Antirotarier

Geheimer Meister
5. Juni 2003
144
Ich habe bisher leider noch keinen Thread darüber gefunden und hoffe dass ich hier auch an der richtigen Stelle bin :D

Also, wie bestimmt jeder mitbekommen hat, beklagt sich Amnesty International über die Polizeigewalt in Deutschland.
Im Kölner Stadtanzeiger stand dazu am 15.01.2004 ein Bericht. In diesem Bericht wird vom Vorsitzenden der Polizeigewerkschaft gesagt:"Außerdem hört AI nur auf die OPFER." Eine vielsagende Aussage...
Desweiteren wird berichtet das AI verlangt:"...dass die Länder...ihren Widerstand gegen die Unterzeichnung des Zusatzprotokolls zur UN-Anti-Folter-Konvention aufgeben. Das Protokoll zielt darauf ab, Menschenrechtsverletzungen in Gefängnissen zu verhindern."

1. Was haltet ihr von der Verweigerung der Unterzeichnung

und

2. welche Erfahrungen (es sind hier dir negativen - evtl. einhergehend mit Gewalt gemeint) habt ihr schon unfreiwillig mit unseren Staatsdienern gehabt (Polizeikontrollen, falsche Verdächtigungen, amtsmißbrauchendes und ausfallendes Verhalten, Verletzung der Menschenrechte u.ä.).

Es ist mir bewußt, dass es gelegentlich auch Polizeibeamte gibt die vollkommen o.k. sind (nur als kleine Anm.)
 

Reznor

Geselle
12. Januar 2004
30
Ich hab nur schlechtes über die grünen Mannen zu berichten.

Z.B. stand ich mal mit nem Kollegen vor einer Disco und wir haben uns angeregt unterhalten. Er hat dabei öfter mal mit dem Zeigefinger auf mich gezeigt. Ein streifenwagen blieb dann neben uns stehen, das fenster ging runter und ein Beamter bat die Geste zu unterlassen... Ich meinte zu ihm, wenn er glaubt wir hätten Waffen dabei, dann soll er sich aus dem Auto bequemen und uns untersuchen. Die Streife Fuhr weiter...

Ein anderes Mal war ich mit ein paar Freunden nach der Disco auf dem weg nach hause. Plötzlich hält ein Streifenwagen neben uns an, drei Leute (2 Beamte und eine Praktikantin, wie ich vermute) stegen aus und man bittet um unsere Personalien. Warum? Der, der in der Gruppe hätte dem Streifenwagen den Mittelfinger gezeigt. Das wollen die Herren Polizisten im Winter um 4 in ner dunklen Ecke erkannt haben. Mein kollege durfte dann auch noch mit aufs Revier um einen Alkoholtest zu machen. Die Praktikantin hat sich bestimmt gefreut die Polizeiarbeit mal so richtig mit zu bekommen und den Abend war wohl nix los. Da dachten die sich wohl: schnappen wir uns nen Besoffenen und zeigen den wegen Beamtenbeleidigung an. Ich konnt den kollegen auch nicht im Zeugenbericht entlasten... er ging hinten und ich konnte ihn nicht sehen.

Bei den Geschichten hat sich zwar niemand was getan, aber ich fand es trotzdem erschreckend, dass die Polizei so einen Blödsinn macht, statt sich um probleme wie Drogenhandel oder Gewalt zu kümmern.
 

Antirotarier

Geheimer Meister
5. Juni 2003
144
Vielleicht sollte ich auch mal ´ne Kleinigkeit dazu beitragen:

Ich habe es schon zwei- dreimal erlebt, dass ich angehlten worden bin, wegen irgendwelcher Kleinigkeiten. Da hieß es dann 20,- Mark oder Anzeige. Aber auf die Frage nach ´ner Quittung wird man dann noch mehr bedroht. Sowas habe aber nicht nur ich erlebt.
Schön wenn die unterbezahlt werden, aber Amtsmißbrauch zur persönlichen Bereicherung? Und was will man machen? Eine Bürgerstimme gegen die von zwei Polizeibeamten???

Ein Bekannter von mir fuhr mal an einer einsamen Stelle über eine grüne Ampel. Von der anderen Seite fuhren PB rüber. Plötzlich blieben sie nach einigen hundert Metern stehen und wendeten, hielten ihn an - er wäre über rot gefahren. Sein Anwalt sagte ihm auch - selbst wenn er den Wagen voller Zeugen hätte, die Aussage eines PB zählt vor Gericht mehr, also: keine Chance.
Normalerweise würde ich in solchen Fällen sagen: naja, aber bei dem Bekannten weiß ich, dass das stimmt. Erstens war es eine ihm sehr bekannte Ampel und zweitens kenne ich niemanden, der sich so an die Vorgaben hält im Straßenverkehr wie er. Das ist manchmal schon übertrieben bis nervig...
 
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