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20:80 Gesellschaft

GreatForrest

Geheimer Meister
2. Mai 2002
289
Es gibt eine These der 20:80 Gesellschaft. Diese kam bei einem Treffen der Gobatschow Foundation im Hotel Fairmont in San Francisco auf ("The State of the World Forum: Toward a New Civilization")
War schätzungsweise ein Bilderberger Treffen oder trilaterale Kommission.

Anwesend: u.a. Gründer Michail Gorbatschow selbst, George Bush, Margaret Thatcher, Ted Turner, Kurt Biedenkopf, John Gate (Sun Systems), David Packard (Hewellet Packard), Zbigniew Brzezinski....

20 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung würden im im 21. Jahrhundert ausreichen um die Weltwirtschaft in Schwung zu halten. Mehr Arbeitskraft würde nicht mehr gebraucht. Dieses Fünftel würde genügen um alle Waren zu produzieren und Dienstleitung zu erbringen die sich die Weltgesellschaft leisten könne. Diese 20 Prozent werden aktiv am Leben, Verdienen und Konsumieren teilnehmen.

Auch entsprang in diesem Zusammenhang der Begriff "Tittytainment" eine Mischung aus Entertainment und Tits, also Busen. Gemeint ist damit der Busen aus dem die Milch fliesst. Um ganz genau zu gehen ist "Tittytainment" der neuzeitliche Begriff für das altbekannte "Brot und Spiele". Erfinder dieses Wortes ist der Pole Zbigniew Brzezinski. Brzezinski war vier Jahre lang Berater des ehem. US-Präsidenten Jimmy Carter und beschäftigt sich nun mit geostrategischen Fragen.

Man ist wirklich der Meinung daß mit einer Mischung aus ausreichender Ernährung und einer Flut an Unterhaltung die fursutierten und arbeitslosen 80 Prozent der Welt bei Laune gehalten werden kann.

Wer weiß? Solange der Bürger gut im Futter steht und seine Sportschau hat meckert er nicht. Oder doch?
 

Kendrior

Intendant der Gebäude
25. Februar 2003
869
Schaurig... aber immer noch besser, als die überflüssigen 80 Prozent "zufällig" zu vernichten...

Mir fällt da gerade eine alte Sci-Fi-Geschichte ein, "Tausend Milliarden Glückliche Menschen". Da ist es nicht anders.
 

GreatForrest

Geheimer Meister
2. Mai 2002
289
Als Quelle hierzu 1. google und 2. literarisch "Die Globalisierungsfalle" von Hans-Peter Martin und Harald Schumann
ISBN 3 499 60450 7
 

ZMobile

Geheimer Meister
23. März 2003
276
Hab ich auch schon was drüber gelesen, aber die wollten da den überflüssigen Teil ( 80% ) "entsorgen"
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.603
Naja, wenn denn 80% der Weltbevölkerung auf einem gesellschaftlichen Tittytainment- Niveau (also ohne gravierende Ernährungsprobleme) wären, könnte ich mich damit vorerst zufriedengeben (heißt ja eigentlich nix anderes als Mediendemokratur, gelenktes Konsumstreben und "Volksverdummung" wie es momentan in vielen Industrieländern gelebt wird - aber eben auch im Idealfall weniger Hungersnöte, Kriege etc.)
Problematisch wird allerdings die Durchführung, bedeutet es doch, die Mehrzahl der Erdbevölkerung auf eine Teil der ursprünglich amerikanisch- westeuropäischen nonintellektuellen "Informationsgesellschaft" zu nivellieren, im Endeffekt also eine Art freischwebenden Weltbürger zu schaffen, ohne kulturelles Erbe und Identität - das wird kaum ohne weitere zahlreiche Militäreinsätze, Embargos, Guerillakriege und Untergrundkämpfe vor sich gehen...

Der eigentliche Schwachpunkt der Theorie ist die Welternährung, die ohne Zugeständnisse des Kapitals der wirtschaftlich führenden Staaten nicht erreicht werden wird - schon zu Zeiten Willy Brandts war die vollständige Ernährung der Welt möglich (wie er selbst schrieb), aber für einige Seiten zu riskant und zu teuer - die kontinuierliche gloabale Nivellierung auf "Tittytainment" - Niveau durch wirtschaftliche Monopole, militärisches Vorgehen und andere Mittel erreicht vielleicht irgendwann die Ernährung der Welt, ohne dass einige Financiers Angst vor sie selbst betreffenden Veränderungen haben müssen...

Ein langer, mühsamer Weg, nicht besonders sozial, human oder gar intelligent anmutend, aber - wie Kendrior schon bemerkte - immer noch besser, als 80% zu vernichten.
 

Kendrior

Intendant der Gebäude
25. Februar 2003
869
Aber... Soll DAS etwa die glorreiche Zukunft des Menschen sein?

Ich meine... klar, kein Hunger, kein Krieg...
Aber...
So merkwürdig das klingen mag, vielleicht sogar morbide:
Ich WILL gar nicht, dass Friede herrscht auf Erden...
Wie heißt es so schön? Ohne Krieg kann der Mensch den Frieden nicht kennen...

Weiß jemand, was ich meine? :(
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.603
Kendrior schrieb:
Wie heißt es so schön? Ohne Krieg kann der Mensch den Frieden nicht kennen...

Weiß jemand, was ich meine? :(

Warst du schon einmal in einem Krieg?

...und ich meine jetzt nicht durch embadded journalists...
 

OTO

Erhabener auserwählter Ritter
18. März 2003
1.185
Es gibt aber auch genügend Menschen, die ihre freihe Zeit nützen würden um sich weiterzubilden, Kunstausstellungen besuchen, Politisch angaschieren usw usf.

Aber eben nicht alle und vielleicht kommen die Leute ja auch durch die viele Zeit daruf sich mal wieder Ortenlich die Köpfe einzuschlagen da sie nichts besseres zu tun haben.
 

DarkEmperor

Geheimer Meister
4. Juli 2003
126
Man möge dazu auch bedenken, das die "überzähligen" 80% nicht nur ruhig gestellt werden müssen/sollen.

Sie dürfen sich nicht gegen die 20% erheben können. Das würde wiederum heissen, das sie mit ihrem eigenen überleben beschäftigt sein müssen. Das sie primitiv sein müssen und keine eigene Waffentechnologie oder andere arten von Technologie entwickeln dürfen.

Ein ständiger Bürgerkriegsähnlicher Zustand in diesen Gebieten der Welt wäre dazu auch noch hilfreich.

Zielpunkt:
Eine Welt aus zwei Bereichen. 20% Zivilisation, 80% primitive, sich selbst zerfleischende Menschen, die fortwährend unter Angst und militärischem Druck gehalten werden. Krieg kann auch ein großer Wirtschaftsfaktor sein.
 

Kendrior

Intendant der Gebäude
25. Februar 2003
869
@Hives:

Ich weiß, ich weiß... es ist nunmal schwer erklärbar.
Vielleicht hängt es mit dem Gleichgewicht zusammen, vielleicht MUSS es einfach Licht und Schatten auf der Welt geben.
Wenn ( fast) alle Menschen satt, glücklich und arbeitslos sind...
Ich weiß nicht, aber in meinen Ohren klingt das wie der lebendige Tod.
 

Lyle

Vorsteher und Richter
16. Februar 2003
777
Eine Welt aus zwei Bereichen. 20% Zivilisation, 80% primitive, sich selbst zerfleischende Menschen, die fortwährend unter Angst und militärischem Druck gehalten werden. Krieg kann auch ein großer Wirtschaftsfaktor sein.
vgl. 1984
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.603
Kendrior schrieb:
Vielleicht hängt es mit dem Gleichgewicht zusammen, vielleicht MUSS es einfach Licht und Schatten auf der Welt geben.
Wenn ( fast) alle Menschen satt, glücklich und arbeitslos sind...
Ich weiß nicht, aber in meinen Ohren klingt das wie der lebendige Tod.

Zwei Völker/Konfessionen/Gemeinschaften, aufgehetzt durch Medien, Religion und/oder Politik, mit dem Ziel sich gegenseitig auszutilgen.
Das klingt für mich wie der lebendige Tod - bis der endgültige auftritt...

Es wird immer Licht und Schatten auf der Welt geben, ebenso wird es immer Licht und Schatten in den moralischen Vorstellungen des Menschen geben. An eine Rüstungsindustrie, die Geld mit dem Elend der Menschen macht, ist weder das Licht noch der Schatten gebunden.
Du trauerst im Frieden um das Gleichgewicht?? Ich habe im Frieden Angst vor der Pendelbewegung, die wieder den Krieg bringt...

Der Mensch schafft sich sein "moralisches Gleichgewicht" selbst, die verschiedenen Schlächter der Völker und Konfessionen schaffen sich ihre Legitimationen, keine Angst - die Pseudo-Utopie von Biedenkopf und CO ist weit von jeder Wirklichkeit entfernt - Krieg benötigt dich nicht als Retter des alten Weges, aber er freut sich über jede Unterstützung...
 
G

Guest

Gast
In dieser Welt leben wir doch schon lange. Uns ist es nur noch nicht so stark aufgefallen, da wir noch staatlich denken. Die Zukunft heisst aber Globalisierung.
George W. Bush spricht doch auch schon lange von der Zivisierten Welt (20%) und den rest. Das die anderen die unzivilisierten 80% sind haben Sie doch wohl den zivilisierten 20% zu verdanken. Das wichtige ist für die 20% das sie in allen Ländern der Welt an der Macht sind und die einzelnen Länder kontrollieren.

Sozialhilfe ist ein vom Staat kontrolliertes ruihgstellen der Bürger.
 

DarkEmperor

Geheimer Meister
4. Juli 2003
126
@psst:
Da hast Du garnicht mal so unrecht, wenn man so sieht, wie schwierig es den Leuten zum Teil gemacht wird, überhaupt wieder Arbeit zu bekommen.... Das stimmt teilweise schon nachdenklich, wenn jemand z.B. einen 400 Euro-Job annehmen will, das Arbeitsamt das aber blockiert oder aber die bisherigen Zahlungen grunddessen einstellt.

Das läuft letztlich darauf hinaus, die 80% von den 20% abzuspalten. "Gesundschrumpfen" von Arbeitsmarkt und Wirtschaft und Gesundschrumpfen von Staatsgebilden gewissermaßen.
 

Lullimat

Geselle
30. März 2003
16
Wenn ich mich nicht täusche besitzen auch 20% der Bevölkerung in Deutschland 80% des Kapitals. Hab darüber mal einen wissenschaftlichen Bericht gelesen, daß automatisch immer auf 20% zu 80% hinauslaufen muss. War so eine art Psychologie Studie.
 

Mother_Shabubu

Geheimer Sekretär
3. Juli 2003
622
Wenn 20% der Weltbevölkerung ausreichen, um den Rest zu versorgen, kann man die Arbeit doch trotzdem verteilen. Wir könnten z. B. sämtliche unbequemen oder gefährlichen Arbeiten von Maschinen erledigen lassen und den Menschen so eine kürzere Arbeitszeit ermöglichen. Der Einzelne arbeitet dann vielleicht noch eine Woche im Monat und hat dabei die Gelegenheit für Arbeit(en), die ihn wirklich interessiert/interessieren.
Allerdings wäre es nicht mehr so einfach, sich durch Arbeit zu ernähren. Die Grundversorgung müßte also kostenlos sein und wer bereit wäre zu arbeiten, würde Geld für irgendetwas besonderes bekommen.
 

Zerch

Ritter vom Osten und Westen
10. April 2002
2.477
dazu braucht man keine quellen , es liegt auf der hand , dass heutige maschinen die arbeit von etlichem personal wegnehmen und doch die produktion steigern....das nenen sie "investieren und expandieren" , lol.

unser sozialsystem wie wir es genossen , wird wohl nicht mehr allzulange aufrechterhalten werden.die mittelschicht wurde abgebaut , während die armen und reichen sich immer weiter voneinander entfernen.die reichen werden entlastet und die armen werden belastet bis sie untergehen.
es könnte soweit kommen , dass viele arme menschen sterben werden und nur die reichen überleben.

doch:
*glaubt mir nicht was ich sage , denn was ich sage ist erstunken und erlogen*
wie immer halt
 

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