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die Idee von einer multikulturellen Gesellschaft

Ist die die Idee von einer multikulturellen Gesellschaft gescheitert?

  • Nein!

    Stimmen: 0 0,0%
  • Keine Ahnung!?

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    311

rem_sper

Geheimer Meister
26. November 2004
123
BTW: Das ZDF-Politbarometer hat ermittelt, dass 80 Prozent der Deutschen die Meinung vertreten, dass ausländische Mitbürger selbst zu wenig für ihre Integration tun.

Dabei ist zwischen den verschiedenen Parteienanhaengern nur ein marginaler Unterschied zu erkennen, z.B. bei den Wählern der Grünen meinen dies 77 Prozent, bei der Union 83 Prozent.
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
als würde die meinung über die realität die realität beschreiben.

nach diesen zahlen würde ich übrigens die deutschen als nicht integrationsfähig bezeichnen.

das gleiche könnte man auch von den holländern sagen. depp dreht durch, holländer zünden moscheen an, 1.000e moslems werden angefeindet und radikalisiert. zum glück stehen auch die moscheenanzünder nicht für alle holländer.
 

rem_sper

Geheimer Meister
26. November 2004
123
Interessant: Warum müssen denn die deutschen Integrationsfähig sein? Und bist du der Meinung, daß der Großteil der Ausländer, speziell türkische, ihren Integrationswillen offen an den Tag legen und praktizieren?
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
selbstverständlich müssen auch deutsche integrationsfähig sein.

wie sollen sich denn ausländer hier integrieren, wenn wir nicht mitmachen?

und ja, ich bin der meinung, dass der großteil der ausländer, speziell türkische, ihren integrationswillen offen an den tag legen und praktizieren - fände aber studien nicht schlecht. entweder um das zu untermauern, oder um mich zu belehren.
 

Artaxerxes

Meister vom Königlichen Gewölbe
18. Juni 2004
1.323
Hallo antimagnet,

antimagnet schrieb:
hatten wir nicht hier das beispiel mit dem polaken? also, dass jemand nur polake gerufen wurde in der schule. ich nenn das generieren, nicht importieren.

natürlich gab es Polaken, Itacker, Zick-Zack-Russen, Schrumpfgermanen,
Kümmeltürken und welche Nettigkeiten sich die Kids - in der Schule - sonst noch an den Kopf geworfen haben. Diese oder ähnliche Wertungen sind generiert worden, zumeist nicht in der Schule, sondern im Elternhaus, dort in konservativ geprägten (a la Ekel Alfred).

Allerdings ist die Ideologie der Islamisten importiert worden. So sehe ich den Unterschied.

Hi the_mitget,

meine Aufzählung kann man für jedes fundamentalistisch islamisch geprägtes Land oder Volk heranziehen.

Gerne würde ich den Traum von einer Multi-Kulti-Gesellschaft weiterträumen, leider stehen aber die Zeichen auf Sturm.

Gruß Artaxerxes
 

Artaxerxes

Meister vom Königlichen Gewölbe
18. Juni 2004
1.323
Hallo antimagnet,

antimagnet schrieb:
selbstverständlich müssen auch deutsche integrationsfähig sein.

wie sollen sich denn ausländer hier integrieren, wenn wir nicht mitmachen?

und ja, ich bin der meinung, dass der großteil der ausländer, speziell türkische, ihren integrationswillen offen an den tag legen und praktizieren - fände aber studien nicht schlecht. entweder um das zu untermauern, oder um mich zu belehren.

auch hier stimme ich Dir zu, allerdings handelt es sich hier nicht um strenggläubige Muslime, zumeist - das ist meine Erfahrung - haben sie ihre Wurzeln in der Westtürkei. Ist jetzt nur die Frage, sind die von Dir genannten integriert oder nur angepasst?

Wenn man die Vita des Terroristen Atta sieht, so war der ja angepasst - nicht integriert. Er verhielt sich unauffällig hat hier studiert und die einzige Verbindungen zu radikalen Islamisten liefen über die Moschee.

Hat für mich sowas wie die "Schläfer" während des kalten Krieges.

Gruß Artaxerxes
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
Artaxerxes schrieb:
Allerdings ist die Ideologie der Islamisten importiert worden. So sehe ich den Unterschied.

zustimmung - bzw. fast. dass importierte hassprediger hier auf hörende ohren stoßen, wurde hier generiert. zu einer erfolgreichen kommunikation gehören immer zwei. wenn der empfänger den sender nicht verstehen will, kann der sender nix machen. nachhaltiger als ein verbot von hasspredigen (volksverhetzung ist ja auch schon verboten - zurecht), fände ich, dafür zu sorgen, dass die hier lebenden ausländer den hasspredigern einfach nicht zuhören, weil sie integriert sind. hassvorlagen von außen wird es immer geben - verbote hecheln da immer hinterher. bewahrpädagogik hat ja auch schon ihre besten zeiten hinter sich.


Hallo antimagnet,

antimagnet schrieb:
selbstverständlich müssen auch deutsche integrationsfähig sein.

wie sollen sich denn ausländer hier integrieren, wenn wir nicht mitmachen?

und ja, ich bin der meinung, dass der großteil der ausländer, speziell türkische, ihren integrationswillen offen an den tag legen und praktizieren - fände aber studien nicht schlecht. entweder um das zu untermauern, oder um mich zu belehren.

auch hier stimme ich Dir zu, allerdings handelt es sich hier nicht um strenggläubige Muslime, zumeist - das ist meine Erfahrung - haben sie ihre Wurzeln in der Westtürkei. Ist jetzt nur die Frage, sind die von Dir genannten integriert oder nur angepasst?

strenggläubig in dem sinne, dass sie andere lebensentwürfe nicht akzeptieren - dann nicht integriert. streng gläubig in dem sinne, dass das nur für den gläubigen selbst gilt, dann ist integration schon möglich. auch dein pfarrer ist strenggläubig. innerhalb der gesetze darf jeder so streng gläubig sein, wie er will. die gedanken sind frei, und gedankenverbrechen gabs 1984.

integriert oder angepasst? ach du kacke, wir sind letztes semester schon grandios an der definition von integration gescheitert. ich kanns dir nicht sagen.

Wenn man die Vita des Terroristen Atta sieht, so war der ja angepasst - nicht integriert. Er verhielt sich unauffällig hat hier studiert und die einzige Verbindungen zu radikalen Islamisten liefen über die Moschee.

hätte man schon vor den attentaten das herausfinden können, dass atta nur angepasst, aber nicht integriert war?

:gruebel:
 

rem_sper

Geheimer Meister
26. November 2004
123
Künast plädiert für Islam-Unterricht
Die Verbraucherministerin fordert, daß diese Schulstunden in Deutsch statt finden sollten. Bonussystem für Zuwanderer mit guten Qualifikationen und Sprachkenntnissen ?

http://www.welt.de/data/2004/12/03/369293.html

Ich bin auch für Islam-unterricht an deutschen Schulen - so bald in der Türkei und in anderen arabischen Staaten das Christentum propagiert wird.
 

Artaxerxes

Meister vom Königlichen Gewölbe
18. Juni 2004
1.323
Hallo antimagnet,

hätte man schon vor den attentaten das herausfinden können, dass atta nur angepasst, aber nicht integriert war?

gute Frage - ich hab auch keine Ahnung, vermute aber, dass die Anpassung nur Mittel zum Zweck war. Ist halt schwierig, im Nachhinein festzustellen. Gegen seine streng muslimische Lebenführung konnte man ja nun nichts vorbringen - war ja seine Privatsache.

Für mich bleibt aber - nach wie vor - die Beherrschung der Landessprache für Immigranten der wesentliche Aspekt. Ohne Sprache - keine Kommunikation, ohne Kommunikation - keine Integration.

Gruß Artaxerxes
 

benicio

Intendant der Gebäude
10. Oktober 2004
817
Zitat:
Künast plädiert für Islam-Unterricht
Die Verbraucherministerin fordert, daß diese Schulstunden in Deutsch statt finden sollten. Bonussystem für Zuwanderer mit guten Qualifikationen und Sprachkenntnissen ?


http://www.welt.de/data/2004/12/03/369293.html

Ich bin auch für Islam-unterricht an deutschen Schulen - so bald in der Türkei und in anderen arabischen Staaten das Christentum propagiert wird.

gibts für alle nicht christen nicht schon ethik an den schulen?
...warum nur werde ich das gefühl einer schleichenden unterwanderung nicht los?
 

vonderOder

Auserwählter Meister der Neun
24. November 2004
934
"Anpassung,
individuelle Anpassung, die Fähigkeit der einzelnen Lebewesen, sich veränderten Umweltbedingungen durch Änderung in Verhaltens- und Lebensweise.

Integration,
Herstellung oder Wiederherstellung eines Ganzen, Vereinigung,
Einordnung eines Gliedes in ein Ganzes."
(Quelle: Bertelsmann Universallexikon)

also: Anpassung ist nicht gleich Interation.
Einige scheinen das gerne gleich zu setzen, nur weil es ihrem Wunschdenken entspricht.
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
benicio schrieb:
Zitat:
Künast plädiert für Islam-Unterricht
Die Verbraucherministerin fordert, daß diese Schulstunden in Deutsch statt finden sollten. Bonussystem für Zuwanderer mit guten Qualifikationen und Sprachkenntnissen ?


http://www.welt.de/data/2004/12/03/369293.html

Ich bin auch für Islam-unterricht an deutschen Schulen - so bald in der Türkei und in anderen arabischen Staaten das Christentum propagiert wird.


gibts für alle nicht christen nicht schon ethik an den schulen?
...warum nur werde ich das gefühl einer schleichenden unterwanderung nicht los?
Einer schleichenden Unterwanderung des Islam, meinst du doch sicher, denn so Frau Künast: "Islamischer Religionsunterricht bietet uns die Chance, einen aufgeklärten europäischen Islam zu entwickeln, der kein Problem damit hat, sich in eine libertäre und offene Gesellschaft einzufügen."
Quelle: www.spiegel.de
 

_Dark_

Ritter Rosenkreuzer
4. November 2003
2.666
AgentP schrieb:
Einer schleichenden Unterwanderung des Islam, meinst du doch sicher
mit dem satz sagst du dann aber gleichzeitig, dass der islam so wie er jetzt ausgeübt wird, nicht europakompatibel ist..
wäre er es, dann müsste man ihn ja nicht unterwandern und somit entschärfen..
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Ich habe lediglich benicio und Frau Renate Künast zitiert.
Ich persönlich denke, daß keine Religion, wenn sie "orthodox" gelebt wird kompatibel ist mit den Wertvorstellungen, wie sie derzeit in Europa verbreitet sind. Auch mit dem Katholizismus oder manchen protestantischen Kirchen funktioniert es hier nicht weil diese Kirchen ihre Ansichten entschärft hätten, sondern weil die wenigsten noch etwas auch deren Lehren geben.
Insofern stellt sich die Frage was sinnvoller wäre: Ein entschärfter Islam oder die Moslems einfach davon zu überzeugen, daß unser Wertesystem so schlecht nicht ist.
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Was ist daran nun klar ? Frau Künast will den Reiligionsunterricht ja nicht damit wir unterwandert werden, sondern damit wir Einfluß auf den Islam hierzulande bekommen.
 

rem_sper

Geheimer Meister
26. November 2004
123
Also: Religionsunterricht sollte es gar keinen mehr in der Schule geben. Ehrlich gesagt, habe ich auch keinen erlbet, bzw. der hieß Religionsunterricht und es wurde über alle Religionen gesproche und diskutiert. In dem Rahmen finde ich es ok. Aber gesonderten Islamunterricht, damit man Unterschiede noch fociert, nein danke! Trotz allem wäre eine Einflußnahme und eine damit einhergehende Liberalisierung und Adaption des Islams an das liberale europa wünschenswert. Ich empfinde nämlich den Islam ansich und Europa`s Grundwerte als inkompatibel.
 

Artaxerxes

Meister vom Königlichen Gewölbe
18. Juni 2004
1.323
Hi agentp,
agentp schrieb:
Was ist daran nun klar ? Frau Künast will den Reiligionsunterricht ja nicht damit wir unterwandert werden, sondern damit wir Einfluß auf den Islam hierzulande bekommen.

ich denke sie will ein bisschen mehr Kontrolle - Einfluss auf den Islam zu nehmen halte ich für schwierig.

Gruß Artaxerxes
 

benicio

Intendant der Gebäude
10. Oktober 2004
817
damit meine ich, dass der islam allmählich sehr gewichtig hier in europa wird... wir verzichten immer mehr auf unsere ansprüche und gewähren unseren gästen immer mehr...und immer mehr... und immer mehr...

was kommt als nächstes?

- türkisch als zweite fremdsprache?
- eine partei die sich für moslems stark macht?
- türkische fussballvereine?... nee, die gibts nämlich schon.
- islamische feiertage?
weis nicht,... darf jeder selbst fantasieren...

aber macht nix, wenn die alle hier sind dann schliessen wir hier die türen und fahren zu denen runter, dort scheint wenigstens die sonne. :p
 

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