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Wie sieht für euch die perfekte Welt aus?

Anmana

Großmeister
21. August 2004
67
Moinsen,

mich würde es gerne mal interessieren, wie für euch die perfekte Welt ausschaut.
Dabei mein ich nicht so platte Begriffe wie "Friede, "Freude, Eierkuchen" sondern es sollte schon ein wenig mehr ausgearbeitet werden (Wirtschaft, Sozialsystem, Gleichberechtigung, Politische Struktur und das ganze übergeordnet, also Global bezogen).

Das ganze ist in Anlehnung an dem Thread "Sind wir auf dem Holzweg" gedacht, wo ich meinerseits auch schon ein wenig über meine Vorstellungen etwas gepostet habe aber leider hat "Ein_Liberaler" nicht wirklich Interesse sich meinen Gegenfragen zu stellen (fauler Hund der ;) ^^ ) und deswegen versuch ich das ganze mal ein wenig direkter aufzuziehen :)
Wenn ich heute dann von der Arbeit komme und der Thread noch offen sein sollte (weiß nicht, wie oft es das schon gab aber den Thread als solches gab es bestimmt schonmal - hab nur keine Zeit/Lust jetzt eben in den alten Threads zu graben :roll: ), poste ich hier auch gern mal meine Vorstellungen.

Vorallem aber hoffe ich mal, das ich den Thread in der richtigen Ecke eröffnet hab...denn irgendwie könnte man den ja in fast jedem Teil aufmachen eben weil ich ja gerne mal eure Vorstellung von einer Welt haben möchte, die sich nicht nur auf dein einen oder anderen Bereich bezieht sondern eben generell auf alle Bereiche bezogen ist.
 

Nightmare

Geheimer Meister
14. Mai 2002
216
Meine Perfekte Welt, wenn auch sehr egoistisch ;)

Ich mit ein paar ausgewählten Mitstreitern auf einer 10 hektar grossen insel in der Karibik. Menschen tot, Wetter toll und die Evolution beginnt von vorn :D

Naja, ist nicht so ganz ernst gemeint, aber wenn es mal so kommen sollte, bin ich vorbereitet 8)
 

Sattelschlepper

Geselle
8. März 2005
22
Gesetzt den Fall, dass der Mensch in der perfekten Welt berücksichtigt werden sollte und wir "nur" von "machbaren" Umständen ausgehen, also weder Schlaraffenland noch Aliens o.ä. halte ich die perfekte Welt für nicht möglich, da einige menschliche Vorstellungen von Perfektion so kontrovers sind, dass sie sich nicht miteinander vereinbaren ließen.

Du hast dich auf das politische System reduziert, kann das sein?

Da Egoismus eine der größten Probleme bei der Konstruktion dieser p.W. wäre, kann ich eigentlich keine Vorstellungen meiner p.W. machen 8O
 

zerocoolcat

Geheimer Meister
11. April 2002
475
...also, meine Überzeugung ist immer noch, wenn man einen Menschen finden könnte, der nicht korrumpierbar wäre (zB: ich :wink: ), müsste dieser als Alleinherrscher eingesetzt werden...

...für mich persönlich wär die perfekte Welt sowas wie Bauer sein oder Rancher oder sowas; 7 Tage die Woche hackeln, Selbstversorger etc...
 

deLaval

Auserwählter Meister der Neun
13. März 2003
914
Also wenn du mich fragst, dann haben wir im Grunde eine "perfekte Welt", und zwar weil sie sich entwickelt und immer entwickeln wird.
Nicht auszudenken, welche Langeweile über uns Zusammenbräche, wenn plötzlich alles "super" wäre.

Das heißt aber nicht, dass es nicht ein paar Dinge gibt, die anders besser laufen könnten.

Anfangen würde ich damit, die Annahme, dass sie irgendwelche Rechte haben oder ihnen sonstwas von Rechtswegen zusteht aus dem Bewusstsein der Menschen zu tilgen und durch ein weites soziales Verantwortungsgefühl zu ersetzen.
Stellt sich die Frage, ob das Möglich ist. (Ich denke schon, auch wenn es außer ein paar vereinzelten Fallbeispielen wenig Beweise dafür gibt.)

Dann müsste etwas geschaffen werden, was dem immer stärker werdenen Materialismus entgegenwirkt, was sich allerdings in einer Welt, in der alle geistigen Werte auf brutalste relativiert sind, als schwierig darstellen dürfte. Schließlich ist Geld die einzige nahezu allgemeingültige Werteinheit, alles andere muss ja jeder für sich selbst finden und definieren.

adfag
 

Ellinaelea

Geheimer Meister
7. März 2005
494
...

- den Reichtum gleichmässiger über den ganzen Globus verteilen
- mehr Zusammenarbeit in Wirtschaft (Hunger) und Forschung
- eine Transportmethode à la Beamen, damit wir die ganzen Verkehrswege unter, auf und über der Erde schliessen können und somit mehr Natur erhalten bleibt.
- ein Ersatz für Tierversuche, damit diese legalen Foltern aufhören.

Mehr fällt mir auf die Schnelle nicht ein :-)
 

forcemagick

Ritter der Sonne
12. Mai 2002
4.641
meine perfekte welt?

nun:

es gibt kein geld und die menschen arbeiten weil sie einerseits wissen, dass das was sie tun nötig ist und weil sie zum anderen einfach lust haben das zu tun was sie tun.. man könnte sagen die meisten gehen schlicht ihren hobbies nach.
manche arbeiten lönger als andere, einfach weil ihnen danach ist, manche machen bahnbrechende erfindungen um das arbeiten zu erleichtern, andere haben das bedürfnis krankheiten auszurotten, wieder andere schreiben bücher oder drehen filme.
einen großteil der arbeit erledigen maschinen.

drogenmißbrauch gibt es nicht mehr. manche menschen haben lust darauf sich ein bisschen zu entspannen und sie benutzen dazu diverse wirkstoffe, aber es ist kein mißbrauch sondern ein gebrauch... die gründe für mißbrauch, die gründe für realitätsflucht sind ja nicht gegeben. warum sollte jemand dauerbenebelt sein wollen?

der mensch ist erwachsen geworden und ist sich seiner kräfte und fähigkeiten bewußt und setzt diese verantwortungsvoll ein. anstatt den planeten zu vernichten fügen wir uns so gut wie möglich in das ökosystem ein.
es gibt keine kriege mehr weil es keine unterschiedlichen staatsgebilde in dem sinn mehr gibt. die menschen leben in gemeinschaften in denen sie ihre vorstellungen weitestgehend umsetzen können, es gibt einige klare grundgesetze, die aber so vernünftig und einleuchtend sind, dass sie niemand ernsthaft in zweifel zieht.. auf diesen grundgesetzen fussen die regeln der gemeinschaften.
polizeiliche aufgaben werden von den gemeinschaften übernommen, eine übergeordnete polizeiliche behörde sichert die freiheiten der gemeinschaften.
weltweit agierende organisationen sorgen für den transfer von wissen, medikamenten, nahrungsmitteln, gütern und technologie zwischen den gemeinschaften.

die menschen beschließen innerhalb ihrer gemeinschaften, wählen räte und vertretungen für die regionalen organisationen und die überregionalen organisationen und diese organisationen achten darauf, dass die von den gemeinschaften artikulierten bedürfnisse auch gedeckt werden können.

kurz die menschheit ist ein freundlicher, vernünftiger verein geworden in dem sich die menschen in relaitv kleinen gemeinschaften möglichst weitgehend selbst entfalten.
 

Giacomo_S

Ritter vom Osten und Westen
13. August 2003
2.496
John Lennon schrieb:
Imagine

Imagine there's no heaven,
It's easy if you try,
No hell below us,
Above us only sky,
Imagine all the people
living for today...

Imagine there's no countries,
It isnt hard to do,
Nothing to kill or die for,
No religion too,
Imagine all the people
living life in peace...

Imagine no possesions,
I wonder if you can,
No need for greed or hunger,
A brotherhood of man,
Imagine all the people
Sharing all the world...

You may say Im a dreamer,
but Im not the only one,
I hope some day you'll join us,
And the world will live as one.
 

_Dark_

Ritter Rosenkreuzer
4. November 2003
2.666
NIghtmare schrieb:
Ich mit ein paar ausgewählten Mitstreitern auf einer 10 hektar grossen insel in der Karibik. Menschen tot, Wetter toll und die Evolution beginnt von vorn Very Happy

Naja, ist nicht so ganz ernst gemeint, aber wenn es mal so kommen sollte, bin ich vorbereitet

wie jetzt, hast du ne insel :O_O: :wink:
 

Munich

Intendant der Gebäude
6. Oktober 2002
857
Ist mit dem Menschen überhaupt eine perfekte Welt möglich? Ich meine, selbst in den hier, teilweise wirklich draumhaften Welten die beschrieben sind, wird es immer noch Eifersucht, Mord, Hass, Gewalt,.... geben. Das sind menschliche Eigenschaften die es für immer und ewig, solange der Mensch existiert, geben wird.
 

Laokoon

Vollkommener Meister
11. August 2004
550
Ich gebe Munich vollkommen recht.....

Ansonsten würde ich sagen, dass einepefekte Welt eine schlechte Welt ist....Denn wenn alles perfekt ist, wozu dann noch leben, wonach streben, warum kreativ sein? Mir würde da einfach die Beschäftigung fehlen und ich würde wohl ganz schnell vor Langeweile sterben.......

"Perfekt" kann im Übrigen viel bedeuten...Habt ihr vorgestern Equilibrium gesehen? In vollendeter Form wäre die vom "Vater" angestrebte Welt auch "perfekt" gewesen......
 

SentByGod

Großer Auserwählter
10. April 2002
1.675
Vorschlag a)

Die Welt ohne den Menschen. :>

Vorschlag b)

Vorschlag a) ohne jegliche Lebewesen. ;)
 

Booth

Großer Auserwählter
19. Oktober 2003
1.521
wikipedia schrieb:
Der Begriff Perfektion (lat.) bezeichnet die Vollkommenheit oder die Vollendung von etwas, also etwas, das sich nicht weiter verbessern lässt.

Wenn sich die Welt nicht mehr verbessern ließe hätten die Menschen keine Ziele mehr. Menschen, die keine Ziele haben, können aus meiner Sicht kein zufriedenes Leben führen. Damit wären die Menschen unzufrieden, und somit könnte die Welt automatisch nicht perfekt sein.

Ergo: Die "perfekte" Welt gibt es meiner Meinung nach nicht :)

gruß
Booth
 

Angostura

Großmeister
16. Januar 2005
77
Die perfekte Welt würde ich spontan als eine Welt bezeichnen in der es gelingen würde die Angst auf ein Minimum zu reduzieren.
 

Zerch

Ritter vom Osten und Westen
10. April 2002
2.530
Bin ebenfalls der Meinung , daß es keine perfekte Welt gibt.
Aber jeder sollte insgeheim selbst wissen wie wir unser gemeinsames Leben erträglicher gestalten könnten.
Angst , Zeitdruck , gegenseitiges konkurrieren , erzwungene Bindungen , vermessener Konsumzwang , uvm. sollten möglichst vermieden werden.
Ansonsten fehlt uns im Gesamten das erforderliche Bewusstsein für eine gewisse Gerechtigkeit und Ordnung , welche keine Gesetze und Paragraphen benötigt.
Sobald der Mensch sich mit Gesetzten einschränkt , bzw. Freiheiten erteilt , blockiert er im gewissen Sinn seine freie Entwicklung und erschafft eine Lüge , welche nur aus erzwungener Achtung und Angst vor der Gesetzlichkeit die Gesetze weitgehend befolgt.
Andererseits wäre die Gesetzlosigkeit mit unserem aktuellen und allgemeinen Bewusstseinsempfinden ein verselbstständigendes Chaos des Untergangs.
Würde kein Mensch mehr beanspruchen , als er zum zufriedenen , einfachen Leben benötigt , wäre schon ein großes Problem gelöst. Soziale Versorgung und gegenseitige Hilfe sollte selbstverständlich sein , sowie die pflegende Erhaltung des ökologischen Systems.

Wir Menschen müssen es eines Tages schaffen wieder zu uns zu finden , mit einem neuem Bewusstsein , welches selbst das ungeschriebene "Gesetz" der allgegenwärtigen Würde in sich trägt.

Vielleicht wird für diesen Umwandlungsprozess eine Katastrophe von Nöten sein , welche uns und den Rest der Natur zu einer von uns hochgeschätzten Seltenheit werden läßt....vielleicht müssen wirklich fast alle sterben , daß wenige wieder zu sich kommen können......entweder wir kommen Alle zur Einsicht , oder es werden nur wenige zur Einsicht kommen können.


Anm:
Sicherlich verlocken die Angebote unserer zivilisierten Welt , das ist auch ihr Zweck.....so war es auch in Rom , und auf römischen Wein und Gesang wollen wir nicht verzichten , also wollen wir untergehen.....im Glauben an das einzig Wahre , dem guten und dem schönen das nicht für jedermann gedacht ist.-Es soll ja etwas besonderes sein....das unbeschwerte Leben das die Sklaven uns bereiten.
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
Eine bessere Welt haben wir schon heute im Vergleich zu früher.

Nur sind wir erst am Beginn des Aufstiegs im Heilsplan, wenn man bedenkt, wie viele Millionen oder gar Milliarden Jahre noch dafür bereit stehen, bis sich alles wieder zum ursprünglichen Zustand vervollkommnet, und andererseits der Zugriff von unten erst noch keine 2000 Jahre eingeschränkt wurde, haben wir noch vielerlei Möglichkeiten und Chancen !

Aber wir dürfen nicht vergessen, uns die verlorenen Tugenden der göttlichen Welt wieder zu erwerben und Leben für Leben gut zu machen und auch für unsere noch nicht im Aufstieg befindlichen Geschwister und Familienangehörigen zu bitten.
 

Opk

Geselle
17. Juli 2005
6
Wenn sich die Welt nicht mehr verbessern ließe hätten die Menschen keine Ziele mehr. Menschen, die keine Ziele haben, können aus meiner Sicht kein zufriedenes Leben führen. Damit wären die Menschen unzufrieden, und somit könnte die Welt automatisch nicht perfekt sein.

Ergo: Die "perfekte" Welt gibt es meiner Meinung nach nicht

Die Welt, die du beschreibst, ist ja nicht perfekt, sondern langweilig. Die perfekte Welt wäre perfekt, vollkommen und gleichzeitig interessant.

Ich bin übrigens fest davon überzeugt, dass es in naher oder ferner Zukunft eine Welt geben wird, die meinen und anscheinend auch euren Vorstellungen entspricht.

Wie sieht die perfekte Welt denn für dich aus, Anmana?

Ich les mir mal durch, was auf dem Holzweg so steht, aber vorher schick ich den Beitrag ab...

_____________________
Ein Leben für die Horde...
*Opk*[/quote]
 

Munich

Intendant der Gebäude
6. Oktober 2002
857
Opk schrieb:
Wenn sich die Welt nicht mehr verbessern ließe hätten die Menschen keine Ziele mehr. Menschen, die keine Ziele haben, können aus meiner Sicht kein zufriedenes Leben führen. Damit wären die Menschen unzufrieden, und somit könnte die Welt automatisch nicht perfekt sein.

Ergo: Die "perfekte" Welt gibt es meiner Meinung nach nicht

Die Welt, die du beschreibst, ist ja nicht perfekt, sondern langweilig. Die perfekte Welt wäre perfekt, vollkommen und gleichzeitig interessant.

Ich bin übrigens fest davon überzeugt, dass es in naher oder ferner Zukunft eine Welt geben wird, die meinen und anscheinend auch euren Vorstellungen entspricht.

Wie sieht die perfekte Welt denn für dich aus, Anmana?

Ich les mir mal durch, was auf dem Holzweg so steht, aber vorher schick ich den Beitrag ab...

_____________________
Ein Leben für die Horde...
*Opk*
[/quote]

Nein OPK, da wo der Mensch ist, wird es niemals eine perfekte Welt geben. Nein, ich drücke es anders aus.
Da wo Liebe ist, gibt es immeer auch Hass, da wo Glück ist, gibt es auch Pech, da wo Freude ist gibt es auch Leid,....
Das eine ist ohne das andere nicht möglich! Für alles gibt es einen gegenpart!
Alles besteht aus einem Gegenteil, Tag/Nacht, hell/dunkel, Sonne/Regen, kalt/warm,...

Und so wird es auch in einer "perfekten" Welt Hass, Neid, Eifersucht, Missgunst,... geben.

Ist die Welt dann perfekt?

Ausserdem, für den einen ist eine Welt voller Reichtum perfekt, der andere hingegen sieht eine perfekte Welt in der es kein Geld gibt. Was nun?

Noch eine Frage, gäbe es in einer Welt, in der es kein Hass (Gegenteil von Liebe) gibt, überhaupt Liebe?

NEIN!

Gruß
 

HassanISabbah

Geheimer Meister
11. Oktober 2004
137
Munich schrieb:
Nein OPK, da wo der Mensch ist, wird es niemals eine perfekte Welt geben. Nein, ich drücke es anders aus.
Da wo Liebe ist, gibt es immeer auch Hass, da wo Glück ist, gibt es auch Pech, da wo Freude ist gibt es auch Leid,....
Das eine ist ohne das andere nicht möglich! Für alles gibt es einen gegenpart!
Alles besteht aus einem Gegenteil, Tag/Nacht, hell/dunkel, Sonne/Regen, kalt/warm,...

Und so wird es auch in einer "perfekten" Welt Hass, Neid, Eifersucht, Missgunst,... geben.

Ist die Welt dann perfekt?

Ausserdem, für den einen ist eine Welt voller Reichtum perfekt, der andere hingegen sieht eine perfekte Welt in der es kein Geld gibt. Was nun?

Noch eine Frage, gäbe es in einer Welt, in der es kein Hass (Gegenteil von Liebe) gibt, überhaupt Liebe?

NEIN!

Gruß

Das dualistische Konzept des ENTWEDER/ODER. Recht oder Unrecht, körperlich oder geistig, wahr oder falsch .... das ganze Konzept des ENTWEDER/ODER schadet unserer Sprache nur. Die Verknüpfung mit UND ist vollkommend ausreichend. Dies geschieht bis zu einem gewissen Grad in jeder hieroglyphischen Sprache.

das dualistische konzept unserer sprache schadet allerdings nicht nur eben der sprache sondern letztlich unserer gesamten art zu denken "nur ein tier" , "die umwelt" .... die annahme der trennung ermöglicht uns die vernichtung lebenswichtiger resourcen ohne dabei ein schlechtes gewissen zu entwickeln

quelle


496 bis 322 Jahre v. Chr.
Sokrates, Platon und Aristoteles begründen das rational-dualistisch geprägte Denken der abendländischen Kultur.
1450 n. Chr.
Gutenberg erfindet eine Druckpresse für den Buchdruck, druckt die erste lateinische Bibel, ermöglicht die weite Verbreitung linearer Gedankenkonstruktionen und erschafft dadurch eine mentale Gleichschaltung verschiedenster Gesellschaftsschichten * Luther übersetzt (1521) die Bibel aus dem Latein, die Massenverbreitung christlichen Gedankenguts beginnt.
1931
Kurt Gödel veröffentlicht seinen Unvollständigkeitssatz (kein Modell besitzt absoluten Wahrheitsanspruch), der als wichtigster Lehrsatz der gesamten Mathematik angesehen wird


2009
Die Jugend fordert weltweit eine neue Gebrauchsanweisung für die Wirklichkeit, um das Zeit-Raumschiff Erde als planetares Kunstwerk zu betrachten und entsprechend zu (be)handeln
* Elektronische Mysterienkulte und Schulungen im WorldWideWeb vermitteln entsprechende Techniken und Methoden, um die menschliche Fähigkeit der Integration und Handhabung transpersonaler und galaktischer Kommunikation zu steigern * Die synergetische Wirkung von Medien und Bewußtsein eröffnen den Anschluss an Intelligenz im inneren und äußeren Universum * Die Staatengemeinschaften bilden einen Frauenrat, der mit der Kraft des Mondes (des Irrationalen) in Verbindung steht
2010
Das seit der Entwicklung der Medien- und Kommunikations-technologie darauf vorbereitete menschliche Bewusstsein und Denken beginnt sprunghaft, mit der Intelligenz von Erde und Maschine zu verschmelzen. Die Menschheit richtet sich auf den erdeigenen Drang nach der Entfaltung von Harmonie und Schönheit aus * Der Weltgesundheitsrat fordert eine neue Taktung der Stromnetze, hin zu einer harmonikalen (von Natur & Kosmos abgeleiteten) Taktfequenz
* erste Staaten lassen das linear-egozentristische Druck-Zeitalter hinter sich, und ganze Völker brechen aus dem Raum der Restriktion in den Raum der Imagination, in die neue Traumzeit hinein
2012
Die Neue Traumzeit * Vergangenheit und Zukunft, Innen und Außen, Phantasie und Realität werden nicht länger als getrennt betrachtet oder bewertet, sondern als ein geteiltes Gewahrsein erfahren

* In der nun zeitlos gewordenen Welt existieren allein noch Wahrscheinlichkeiten. John Lillys Entdeckung, dass zwischen der Erforschung des äusseren Universums und der reise im eigenen Bewusstsein kein Unterscheid entsteht

* Die globale Medienstruktur adaptiert die Zielsetzungen des Medienschamanismus und lässt die Weltenseele tagtäglich um abertausende, neu in den Hyperraum initiierte Gruppen und Einzelwesen anwachsen

* Das Konzept des ”Todes” wird als alter Irrglaube erkannt und verliert mehr und mehr seine Faszination

* Die Vereinten Nationen legen von der Jugend geforderte und von der Völkergemeinschaft ausgearbeitete, ganzheitlich orientierte Verwaltungsprogramme vor

* Die Menschheit folgt dem neuen Paradigma, um ein non-hierarchisches, gerechtes Management und einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen unseres planetaren Zeit-Raumschiffes zu realisieren !!!
 

Opk

Geselle
17. Juli 2005
6
:O_O:
Wow...

Also, ich glaube kaum, dass das alles in den nächsten 30 Jahren geschehen wird. Meiner Meinung nach etwas theoretisch, aber zu einem gewissen Punkt doch sehr erstrebenswert.


Zu deiner Kritik, Munich:
Ich stelle mir das Ganze so vor: Es ist wie eine U-förmige Kurve in einem Koordinatensystem, die auf 2 Werte immer weiter zugeht, sie aber nie erreicht. An einem Ende ist die perfekte Welt, am anderen genau das Gegenteil. Diese Kurve sagt aus, wie wir die Welt verändern können. Wir könnten versuchen den Planeten unbewohnbar zu machen, oder wir könnten nach Perfektion streben. Beides ist jedoch unerreichbar.
Wenn ich von meiner Vorstellung einer P.W. spreche, dann meine ich eine Welt, die etwas weiter im positiven Bereich ist, als wir es heute sind. Entscheidend ist für mich die Lebensfreude aller Bürger. Je glücklicher die Welt ( ich zähle Tiere ebenfalls dazu, aber das sollte hier nicht diskutiert werden ) als Ganzes, desto näher kommen wir unserem Ziel. Da sich im Grunde alles ausgleicht, erscheint es mit sinnlos, sich nur auf einen Teil der Menschheit zu beschränken.
Ich würde unseren jetzigen Stand als mittelmäßig bis schlecht beschreiben. Die Mehrheit der Erdbevölkerung hat noch die selben Sorgen, wie vor 2000 Jahren, der Rest leidet unter Depressionen und Wohlstandskrankheiten. Das Tierreich leidet und stirbt, wie es es immer getan hat. Da wir also dem PW-Punkt besonders fern sind, sollte es eigentlich ein leichtes sein, die Welt sehr viel besser zu machen. Schwer wird es erst, wenn es allen gut geht, und alle Grundbedürfnisse gedeckt sind: Wie stellt man sicher, dass jeder einen besten Freund hat? Wie verhindert man, dass jedem 4ten Jugendlichen suizidale Gedanken kommen? Aber auch das, sollte meiner Meinung nach, nicht zu schwer sein. Schwer wird es z.B., wenn's um die Gleichberechtigung im Tierreich oder die nahezu vollständige Beseitigung von Hausunfällen geht...
Ein besonders wichtiger Punkt, der in der Kurve nicht deutlich wird, ist der, dass unsere Umwelt belastet wird. WIR DÜRFEN NICHT AUSSTERBEN!!! Wenn wir sterben, dann werden anderswo im Universum andere Eizeller zu Vielzellern werden, und die ganze Geschichte wird sich wiederholen. Wir haben es schon soo weit geschafft... Wir hätten noch mehrere Milliarden Jahre Zeit, die Welt perfekt zu machen und fremde Galaxien zu bewohnen und zu "retten"... Das sollten wir nicht aufgeben, weil Britney Spears Nachkommen in die Welt setzen will... :roll:

Was den Hass und Krieg und so angeht: ja, ich finde, dass das gute Grundlagen für eine p.W. sind. Da Hass und Egoismus wichtige Überlebensstrategien sind, bezweifle ich, dass es irgendwo eine intelligente Spezies gibt, die sie nicht ihr eigen nennt. Auch ich finde das christliche Weltbild, im Hinblick auf gut und böse, egozentrisch. Diese beiden Extreme sind ja bekanntlich eine Frage des Blickwinkels. Da sie rein menschliche Erfindungen sind, ist diese Betrachtungsweise kein Naturgesetz. Folgich würde die Natur eine "p.W." nicht verbieten, sie ist also möglich. Dort hinkommen, müssen wir aber selbst.
Wenn richtig angewandt, könnten Hass und Egoismus sogar positiv genutzt werden: Ein gemeinsamer Feind schweißt Menschen bekanntlich zusammen. Könnte man das Volk glauben lassen, dass ernsthafte Gefahr droht, würde es innere Probleme schnell vergessen und enger zusammenhalten (diese Strategie wenden die USA seit Jahren und besonders beim Wahlkampf an).

Nein OPK, da wo der Mensch ist, wird es niemals eine perfekte Welt geben. Nein, ich drücke es anders aus.
Da wo Liebe ist, gibt es immer auch Hass, da wo Glück ist, gibt es auch Pech, da wo Freude ist gibt es auch Leid,....
Das eine ist ohne das andere nicht möglich! Für alles gibt es einen gegenpart!
Alles besteht aus einem Gegenteil, Tag/Nacht, hell/dunkel, Sonne/Regen, kalt/warm,...

Und so wird es auch in einer "perfekten" Welt Hass, Neid, Eifersucht, Missgunst,... geben.

Ist die Welt dann perfekt?


Z.T. habe ich darauf ja schon geantwortet. Der andere Teil folgt:
Es kann ja ein Gegenstück geben, aber es muss nicht so hart sein, wie es heute oft ist. Ich, z.B., war noch nie Opfer einer Geiselnahme, wäre es aber auch nicht gerne.
Es gibt übrigens eine Theorie, die besagt, dass unsere Welt eine digitale, unechte Matrix ist, die nur dazu dient, als Ausgleich für die perfekte Welt zu funktionieren. Die Bürger der perfekten Welt, so die Theorie, kämen nur für wenige Momente hierher, um den Kontrast zu erleben.

Ausserdem, für den einen ist eine Welt voller Reichtum perfekt, der andere hingegen sieht eine perfekte Welt in der es kein Geld gibt. Was nun?

Ich denke die meisten Menschen denken an das gleiche, nur der Weg ist unterschiedlich.

Noch eine Frage, gäbe es in einer Welt, in der es kein Hass (Gegenteil von Liebe) gibt, überhaupt Liebe?

Da es verschiedene Stufen der Liebe gibt, ja. Es gäbe z.B. starke und schwache Liebe, wie es schwache Stromschläge und starke Stromschläge gibt.
Abgesehen davon, dient Hass dazu, sich in der Gruppe durchzusetzen, während Liebe zur Fortpflanzung führen und die Familie zusammenhalten, und somit das Überleben des Nachwuchses sichern soll. Sie wäre also auch ohne Hass erforderlich und daher möglich.
Ausserdem sind Hass und Liebe nur Gehirnströme, die selbst der Fachmann nur schwer unterscheiden kann. Würde man so weit gehen, das Gehirn anzuzapfen, gäbe es z.B. nur Liebe (oder nur Hass :twisted: ).

Mir fällt gerade auf, dass der Beitrag nur teilweise zum Thema passt und außerdem überflüssig lang ist. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Eigentlich verabscheue ich ja Menschen, die lange Beiträge schreiben... :lol:
 
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