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Vertuschung durch die Staatsanwälte

Trial

Geheimer Meister
10. März 2003
318
Vielleicht habt ihr mitbekommen, das es nahe Karlsruhe einen Unfall gab, bei der eine 21-jährige Frau und ihre 2-jährige Tochter von der Strecke geschoben wurden. Beide starben noch am Unfallort.

Verdächtige gab es ein paar Wochen danach. Anscheinend haben sich 2 Testfahrer von Daimler-Chrysler ein Rennen auf dieser Strecke geleistet, und diese Frau von der Strasse gedrängt, als Beweise gibt es mehrere Zeugenaussagen, sowie eine Delle in einem der Fahrzeuge die wahrscheinlich aus diesem Unfall kommt.

Vor ein paar Tagen hat die Staatsanwaltschaft der Polizei verboten, weiter mit diesem Fall über ihre Pressestellen an die Öffentlichkeit zu gehen. Ds würde nun von den Pressestellen der Staatsanwaltschaft laufen. Man erklärte plötzlich, dass es wieder mehrere Verdächtige gäbe (Wir hatten doch gerade nur noch zwei 8) ) und dass der Prozess um 4-6 Wochen verzögert werde.

Während die Polizei davon ausgeht, das die Staatsanwälte die Lorbeeren selbst ernten wollen, wird der Fall langsam aber sicher unter den Tisch gekehrt. Offenbar hat auch Daimler-Chrysler seine Hände im Spiel, denn dieser Konzern will nicht in eine Affäre dieser Art verwickelt werden, die Öffentlichkeit wird abgeschirmt und die Ermittlungen geraten ins Stocken.

Das sind doch Zustände wie in Amerika :evil:

Wäre das jetzt irgendein Fahrer gewesen, hätte der mächtig Ärger bekommen. Wetten, das wenn es denn zu einem Prozess kommt, Daimler Chrysler glimpflich davonkommt.
 

Anemi

Großmeister
10. April 2002
77
Es ist völlig normal, dass die Pressehoheit für einen Fall bei der Staatsanwaltschaft ist, wenn auch der Fall bei der Staatsanwaltschaft ist. Schließlich ermittelt die Polizei im nur Auftrag der Staatsanwaltschaft; die Staatsanwaltschaft ist die Herrin des Verfahrens.
Nix mit Verschwörung.
 

Shiraffa

Geheimer Meister
16. September 2002
372
Warum sollte Daimler-Chrysler nicht glimpflich davonkommen? Der Konzern kann ja nichts dafür, das seine Testfahrer auf Autobahnen Rennen fahren. Oder meinst du, die Fahrer seien dazu angewiesen worden?

Zudem hat Daimler-Chrysler, sobald bekannt wurde, das es sich möglicherweise um konzerneigene Autos handelt, sich dazu bereiterklärt, die Ermittlungen so gut wie Möglich zu unterstützen.
 

Franziskaner

Ritter vom Schwert
4. Januar 2003
2.062
Shiraffa schrieb:
Warum sollte Daimler-Chrysler nicht glimpflich davonkommen? Der Konzern kann ja nichts dafür, das seine Testfahrer auf Autobahnen Rennen fahren. Oder meinst du, die Fahrer seien dazu angewiesen worden?

Eben. Im Gegenteil gibt es äusserst restriktive Vorschriften, was die Benutzung von Firmenfahrzeugen angeht.

Zudem hat Daimler-Chrysler, sobald bekannt wurde, das es sich möglicherweise um konzerneigene Autos handelt, sich dazu bereiterklärt, die Ermittlungen so gut wie Möglich zu unterstützen.

Da ich z.Zt. für einen Kunden innerhalb des DC-Konzerns arbeite, kann ich das bestätigen. Hier wurden alle Fahrtenbücher peinlichst genau untersucht, u.a. mit Befragungen der entsprechenden Mitarbeiter, um Manipulationen erkennen zu können.

Sollte das tatsächlich ein Testfahrer gewesen sein (was ich mir kaum vorstellen kann, da die Testfahrten per Computer vollständig ausgewertet werden und so Geschwindigkeitsübertretungen und Bremsvorgänge komplett protokolliert sind), wäre der garantiert seinen Job umgehend los.

Was sein könnte - und ja auch als Gerücht umhergeht - dass ein DC-Mitarbeiter einer sagen wir mal höheren Hierarchie-Ebene mit einem Dienstwagen das Vergehen begangen hätte. In diesem Fall, gerade wenn es sich um einen Mitarbeiter des Konzerns handelt, der auch in der Öffentlichkeit steht, ist die Zurückhaltung der Staatsanwaltschaft doch verständlich. Stellt euch mal vor, es wäre (hypothetisch!!!!) ein Herr Schrempp wäre verdächtig, diesen Unfall verursacht zu haben. Würde das bekannt werden, wäre die Regenbogenpresse doch wieder mal gerne bereit, im Zuge einer umfassenden und neutralen Berichterstattung ( :twisted: ) zu einer Vorverurteilung beizutragen. Hatten wir in der Vergangenheit ja schon ein- oder zweimal...

In diesem Fall kann ich die Zurückhaltung der StaA nicht nur verstehen sondern finde sie sogar äusserst positiv. Denn ein Verdacht ist halt noch keine erwiesene Schuld. Und ein Staatsanwalt, der den Namen eines hochrangigen DC-Mitarbeiters hinausposaunen würde, hätte wohl ziemliche Probleme mit einer Gegenklage sofern sich der Verdacht nicht beweisen liesse. Was ja auf Grund des Unfallhergangs wohl doch ziemlich schwierig ist, da sich eine Berührung des verunglückten Wagens durch den Verursacher nicht nachweisen lässt.

Insofern wohl eher reiner Selbstschutz des Staatsanwalts denn eine Verschwörung... :wink:
 

grauenhafterzwerg

Großmeister
12. März 2003
54
Für die Angehörigen der getöteten ist die Zurückhaltung dann ja wohl verständlich.So ein hoher Mitarbeiter der DC darf natürlich nicht in den Verdacht geraten is ja klar wo kämen wir denn da hin?
Und außerdem was sind schon 2 Leichen auf dem Weg in eine noch höhere Hierarchieebene.Nix
Einer stellt am Anfang eine Frage der Rest postet Beschwichtigungen und zufällig arbeitet da wer für einen Kunden bei DC.LOLOLOLOLOl
 

Franziskaner

Ritter vom Schwert
4. Januar 2003
2.062
grauenhafterzwerg schrieb:
Für die Angehörigen der getöteten ist die Zurückhaltung dann ja wohl verständlich.So ein hoher Mitarbeiter der DC darf natürlich nicht in den Verdacht geraten is ja klar wo kämen wir denn da hin?

Die Worte "Gerücht" und "hypothetisch" sind dir aber bei all dem Lollen schon aufgefallen, ja?

Im übrigen darf selbstverständlich JEDER in Verdacht geraten. Ob sich der Verdacht dann erhärtet oder vielleicht sogar beweisen lässt, steht auf einem anderen Blatt.

Und außerdem was sind schon 2 Leichen auf dem Weg in eine noch höhere Hierarchieebene.Nix

Was das eine mit dem anderen zu tun hat, erschliesst sich mir überhaupt nicht. Und selbstverständlich hast du in meinem Beitrag gelesen, dass es sich wohl nicht um einen Schutz eines potentiellen Verdächtigen handelt, sondern um reinen Selbstschutz eines ermittelnden Staatsanwalts. Wenn nicht, weiter oben steht nochmal alles zum Nachlesen.

Einer stellt am Anfang eine Frage der Rest postet Beschwichtigungen und zufällig arbeitet da wer für einen Kunden bei DC.LOLOLOLOLOl

Keine Beschwichtigung, nur einen Beitrag meiner Meinung zum Thema. Von wegen Vertuschung und so.

Ansonsten ist mir klar, dass ich jetzt natürlich als besonders verdächtig gelte. Schliesslich arbeite ich ja für SIE... :wink:
Paranoia ist schon was schönes und will ja auch gepflegt werden... :lol:
 

Franziskaner

Ritter vom Schwert
4. Januar 2003
2.062
So, inzwischen wissen wir auch, dass es sich um einen 34jährigen Mitarbeiter von DaimlerChrysler handelt, wahrscheinlich keinen Testfahrer, da es sich um einen "normalen" Dienstwagen handeln soll.

Hat eine Unternehmenssprecherin von DC wohl gerade bestätigt - soviel zum Thema Vertuschung. :wink:

Einfach mal ein bisserl locker abwarten, dann muss man sich auch nicht soviel Gedanken über die schwarzen Männer machen. :lol:
 

harryy_

Lehrling
18. August 2003
4
naja offtopic mal

kleinauto fährt viel zu langsam auf überholspur = behinderung

benz mit 500 PS und weiterüber 200 KMH ( war da geschwindigkeitsbegr.? --> wenn ja is er natürlich schuld)
kommt auf überholspur angerast ---> is klar das er ziemlich schnell auf dem kleinauto draufklebt
---> frau will spur wechseln und kommt von fahrbahn ab
ich erkenn da keine schuld des "rasers" und drängeln is auch nen sehr dehnbarer begriff ... auffahrt is bei der geschwindigkeit ja normal


greets
 

orbital

Geheimer Sekretär
19. April 2002
694
das ist nötigung!!
wenn ein 600 benz mit 200 sachen angebraust kommt und er so auffährt das die frau in panic gerät oder angst bekommt ist er sehrwohl schuld!
 

Lazarus

éminence grise
10. April 2002
1.280
Mein lieber Harryy_ drängeln ist nicht wirklich ein dehnbarer Begriff. Man hat einen Mindestabstand zu halten, egal ob vor einem ein "Verkehrshindernis" fährt oder nicht.... in der Fahrschule lernt man sowas auch......

Jeder der mit Lichthupe oder nahem auffahren andere Verkehrsteilnehmer nötigt gehört für immer von der Straße! sollte sich dieses in jenem Falle auch rausstellen gehört er auch bis LZE in den Knast.....

zudem: Fahrerflucht, unterlassene Hilfeleistung.......
 

Trial

Geheimer Meister
10. März 2003
318
Gerade stand in dieser Zeitung, in der ich das obige gelesen habe, das sie den Mann festgenommen hätten, und es wurden viele der Aussagen aus dem Artikel wiederlegt.

Anscheinend war es eine Ente. Ich entschuldige mich für meinen Thread.
 

harryy_

Lehrling
18. August 2003
4
seh ich anders!
die frau war ne behinderung und hat den benzfahrer ganz eindeutig genötigt ... vielleicht hat er ja den mindesabstand eingehalten oder er war einfach zu schnell auf ihr drauf ? -> weil sie viel zu langsam für überholspur gefahren ist?
wenn sie dann net checkt, das sie ne behinderung ist, sind lichthupensignale sehr wohl angebracht

das sie dann beim ausweichen von der spur abkommt liegt imho net am benz. .. nagut war nich dabei aber es ist doch eindeutig nen fahrfehler!

sicherlich, für die fahrerflucht und unterlassene hilfeleistung muss er bestraft werden aber der rest .. naja

greets
 

Technoir

Meister vom Königlichen Gewölbe
29. April 2002
1.452
weil sie viel zu langsam für überholspur gefahren ist?

ab wann ist man denn schnell genug, um auf der Überholspur fahren zu dürfen? bzw. wieviele PS unter der Haube berechtigen einen Menschen, diese hochheilige Spur befahren zu dürfen?
 

Lazarus

éminence grise
10. April 2002
1.280
harryy_ schrieb:
wenn sie dann net checkt, das sie ne behinderung ist, sind lichthupensignale sehr wohl angebracht


Vorsätzliche mißbräuchliche Abgabe von Warnzeichen nach § 16 StVO - in zusammenhang mit drängeln dann Tatbestand der Nötigung. Wird in Deutschland leider noch zu lasch geahndet - wird aber wohl bald geändert..... man sehe sich mal unsere Nachbarstaaten an......
 

Tourett

Geheimer Meister
29. August 2002
383
harry hast du überhaupt nen führerschein ????

hoffendlich bringt jetzt keiner den witz

"harry hol schonmal den wagen" :cry:
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
vielleicht hat er ja den mindesabstand eingehalten oder er war einfach zu schnell auf ihr drauf ? -> weil sie viel zu langsam für überholspur gefahren ist?
Zu schnell auf ihr drauf? und doch Mindestabstand? Wie geht das?
Kann ich mir bei umsichtiger und vorausschauender Fahrweise kaum erklären. (laut Bericht hat er noch nicht mal etwas davon mitbekommen. Insofern glaube ich nicht, daß er wirklich umsichtig gefahren ist.)


Zu langsam für die Überholspur? Seit wann gibt es denn eine Mindestgeschwindigkeit für die linke Spur auf der Autobahn?
Bist du der Ansicht, Schnellfahrer haben die linke Spur für sich gepachtet?


Wenn sich der Fahrer korrekt verhalten hätte, hätte es wahrscheinlich kaum Augenzeugen für sein Fehlverhalten gegeben.


Namaste
Lilly
 

Laurin

Geheimer Sekretär
10. April 2002
602
@harryy

bei deiner einstellung würde ich dir ans herz legen, den führerschein wieder abzugeben. du scheinst da was grundsätzliches nicht verstanden zu haben.


wenn ein kleinwagen auch nicht so schnell fährt, wie ein ach so toller dicker schlitten, so hat er dennoch das recht auszuscheren und noch langsamer fahrende fahrzeuge zu überholen. das dauert nur einmal eine gewisse zeit....und wenn gerade in dieser zeit so ein pisser von raser von hinten kommt, dann muss der wohl mal seinen verkrüppelten bleifuß vom pedal nehmen.

ich selbst bin auch eine zeit fiesta gefahren....und kenne die situation nur allzu gut. da hängt man bergauf neben sonem beschissen ausgescherten reisebus oder lkw...hinter einem ist weit und breit nichts zu sehn...und wenn man halt gerade auf gleicher höhe ist, schiesst da son flugzeug um die ecke....man setzt dann freundlicherweise schon mal den blinker, um zu signalisieren, dass man ja sofort nach dem lkw wieder einschere wird....das macht aber gar nichts--- man schaut in den spiegel und denkt sich "klar! zieh doch einfahc die schuhe aus und komm ganz rein!"


solche nicht in den verkehr einbindbaren personen sollten führerschein entzug auf mindestens 20 jahre bekommen ( vielleicht ist danach der hormonspiegel soweit abgeflacht, dass sie ruhiger sind )---andere vertreten die meinung nach lebenslang. und bei diesem unfall sollte auch ne fette gefängnisstrafe dazu kommen.


seinen job ist er gott sei dank eh los, sollte sich heraus stellen, dass er schuld ist. meiner meinung nach verhält sich die firma verständlich. sie MUSS darauf achten, dass nciht irgendwelche klatschblätter einen chrisler-killer aus dem fahrer machen. denn es war nciht die firmenpolitik, sonder das versagen eines einzelnen menschen. und da die firma nciht bestreitet, verhält sie sich meiner meinung nach absolut korrekt.

mit hochgezogener augenbraue
Laurin
 

Arkana

Geselle
4. August 2002
29
@ harryy_:

ich bin beeindruckt. so eine meinung auch noch öffentlich zu verteidigen! hast du nen führerschein? ich geh jetzt mal nach deinen äußerungen davon aus, daß du nicht nur den, sondern auch einen hochfrisierten golf hast, mit mindestens zwei subwoofern drin. und du fährst sicher aus prinzip nicht rechts.

also: ich selbst fahre ein auto mit 90 PS, und auf der autobahn gern eine reisegeschwindigkeit von 150-160 km/h. angesichts einer richtgeschwindigkeit auf deutschen autobahnen von 130 km/h halte ich dies für relativ zügig, und ich muß wohl nicht dazusagen daß ich nur so schnell fahre, wenn es die verhältnisse zulassen.

immer wieder passiert es mir, daß ich beim überholen eines lkws mit anhänger mit tempo 160 nach einem blick im rückspiegel feststelle, daß ein benz/bmw/prologolf mit extrem hoher geschwindigkeit, lichthupe und links blinkend auf mich zu kommt. der bremst kein bißchen... rechts neben mir ist immernoch der lkw, ich kann nicht wegfahren bei zwei spuren... wenn ich dann nach dem überholen sofort wieder rechts rüberfahre, ernte ich meist noch wüste beschimpfungen meines hintermannes, was mir einfällt. DAS nennt man nötigung. und glaub mir, wenn ich nicht an meinem leben hängen würde, ich würde zu gern einfach mal auf die bremse treten und mit 130 km/h überholen. das darf ich auf deutschen autobahnen. und leute wie du haben einfach noch nicht kapiert, daß ein benz mit 600 PS und 200 km/h kein auto, sondern eine mordwaffe ist.
 

Lazarus

éminence grise
10. April 2002
1.280
Laurin schrieb:
solche nicht in den verkehr einbindbaren personen sollten führerschein entzug auf mindestens 20 jahre bekommen


Ich wüste da was besseres - PS Entzug! Sie dürfen dann nur noch Autos nicht über 20PS und Zweiräder nicht über 2PS fahren... :lol:
 

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