Verschollene Sahara-Touristen

Gurke

Großer Auserwählter
Weiter von kam das glaub schon mal, ein recht auffälliges Verhalten (Hallo hier, bin reicher Tourist) begünstigt sowas.
 

semball

Großer Auserwählter
Franziskaner schrieb:
Fi
2. Für Algerien lag zum Zeitpunkt der Geiselnahme KEINE Reisewarnung des auswärtigen Amtes vor. Sprich also - keine Krisenregion, daher keine Beteiligung an den Kosten, weil unverschuldet in Not. In diesem Fall greift also der Solidargedanke auf jeden Fall.
Oh, wenn das so ist, hast du absolut Recht.
Vielleicht sollte sich das auswärtige Amt ein differenzierteres Warnsystem einfallen lassen.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
[...] Das Konsulargesetz schreibt vor, dass Konsularbeamte hilfsbedürftigen Deutschen helfen sollen, erklärt aber ausdrücklich: "Der Empfänger ist zum Ersatz der Auslagen verpflichtet. Die Ersatzpflicht trifft neben ihm auch seine Verwandten und seinen Ehegatten im Rahmen ihrer Unterhaltspflicht. [...]
http://de.news.yahoo.com/030819/71/3ld9e.html

Es ist doch egal, ob eine Reisewarnung vorlag oder nicht, das Konsulargesetz rechtfertigt doch eine Rueckforderung des Loesegeldes ( auch wenn die Geiseln sicher nicht das ganze Loesegeld zahlen muessen, Familie Wallert musste soweit ich mich erinnere auch 'nur' ein paar Tausender abdruecken ).
 

HanzGuckInDieLuft

Geheimer Meister
Ach ich hab keine Lust mehr zu arbeiten. Hat jemand Bock sich ne Runde entführen zu lassen ? Wir können uns das Lösegeld ja im nachhinein teilen ! Repressalien werden wir ja eh nicht zu befürchten haben.
Ich könnte eventuell auch einen Osteuropäer auftreiben, der für uns den religiösen Fanatiker spielt.
Ja Mensch, wenn er die Sache gut macht, springen für ihn auch noch 5€ raus. Warum nicht ?
 
G

Guest

Gast
Ab jetzt lebt ein Deutscher Tourist gefährlicher als jeder andere auf der Welt. Wenn ich Terrorist wäre würde ich jetzt drauf achten das ich einen Deutschen entführe.
Ich kapier nicht warum díe das gemacht haben. Auch wenn Sie jetzt darüber keine genauen Details preisgeben wollen, aber das was da in der Presse an Vemutungen läuft reicht völlig aus.

Wenn man in die Wüste spazieren geht und dann auch noch in der Zeit wo der Irak Krieg stattgefunden hat, der tut mir auch nicht leid.
 

trashy

Großer Auserwählter
Der ganze "Spaß" hat die Bundesrepublik Deutschland bzw. die deutschen Steuerzahler rund 20 Millionen Euro gekostet.

Sahara-Geiseln sollen zahlen
20 Mio. Euro für Befreiung

Die Befreiung der Sahara-Geiseln hat den Bund mindestens 20 Millionen Euro gekostet. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf das Auswärtige Amt.

In den Kosten enthalten seien die zahlreichen Reisen deutscher Politiker ins Krisengebiet, der Einsatz von Bundeskriminalamt, Bundeswehr und Bundesnachrichtendienst, die Arbeit des Berliner Krisenstabs sowie der Rücktransport der Entführten. Allein die Flugkosten belaufen sich laut Bundesregierung auf knapp 420.000 Euro.

Angesichts dieses finanziellen Aufwands sei die beabsichtigte Beteiligung der deutschen Ex-Geiseln an den Kosten in erster Linie als symbolisch zu betrachten, heißt es im Außenministerium. Von den Urlaubern werde die Bundesregierung unter Verweis auf das Konsulargesetz voraussichtlich einen "vierstelligen Betrag" fordern.

Die Sahara-Reisenden könnten dagegen Rechtsmittel einlegen. Insgesamt waren 32 Urlauber in der Sahara als Geiseln genommen worden, darunter 17 aus Deutschland.
link: http://www.n-tv.de/3186084.html
Also nen vierstelligen Betrag zu fordern find ich ist ja sehr human. Wenn man bedenkt, daß die Entführten durch eventuelle Interviews/Bücher diesen Betrag zum vielfachen wieder reinholen könnten. Ob das die Ex-Entführten machen, bleibt ihnen überlassen, ich denk die Chancen für das Interesse war/ist da.

gruß

trashy
 
Oben Unten