Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Töchter homosexueller Väter

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Töchter homosexueller Väter

Du konstruierst einen Zusammenhang zwischen sexueller Orientierung des Vaters und Partnerschaftsproblemen der Tochter, bei dem noch nicht einmal klar ist, ob dieser Zusammenhang überhaupt systematisch existiert.
Vermutlich ist der Unterschied nicht anders als bei anderen Paaren die sich trennen. Die Behauptung Homosexualität wäre eine Neigung die von Anfang an besteht, lässt sich in vielen Fällen eben auch nicht halten. In etwas soll es 200.000-300.000 schwule Väter in Deutschland geben. Es gibt also ganz sicher einen gewissen Prozentsatz, der aus Frust die Seiten wechselt. Imitataionsverhalten schließe ich auch bei Erwachsenen nicht aus, gerade wenn es darum geht, sich mit Schlagzeilen als modern zu outen.

Für Andreas stand nach einer Therapiestunde bei einer Paartherapeutin fest, dass er die Beziehung nicht mehr will und mit einem Mann zusammenleben will. Binnen sechs Wochen trennte sich das Paar, das zuvor sieben Jahre verheiratet gewesen war und zum damaligen Zeitpunkt eine dreijährige Tochter hatte. „Während meiner Ehe war ich nicht an Männern interessiert und habe auch keinen Männern hinterhergeschaut“, sagt Andreas. Seine plötzliche sexuelle Umorientierung kann er nicht erklären. Auch während der vier Jahre, in der das Paar zuvor eine Wohnung geteilt habe, gab es keine Anzeichen für eine homosexuelle Neigung. Heute lebt er mit seiner Frau, die wieder geheiratet hat, in einem freundschaftlichen Verhältnis.
Schwule Väter und Ehemänner sind keine Seltenheit - und doch ist das Thema oft Tabu und löst Schwierigkeiten in der Familie aus | Niedersachsen
Und Kylie Minogue, formulierte das so:
„Gott weiß, ich finde keinen Mann – also sollte ich vielleicht die Seiten wechseln.“
Sängerin Kylie Minogue: Ich werde vielleicht lesbisch - Leute - Bild.de
 

Dirtsa

Meister vom Königlichen Gewölbe
15. Januar 2011
1.314
AW: Töchter homosexueller Väter

Der Umgang mit und der Zugang, vielleicht auch Mut zur eigenen Sexualität entwickelt und verändert sich im Laufe eines Lebens. Ich halte es für durchaus plausibel, dass Entscheidungen für eine heterosexuelle Partnerschaft zu dem Zeitpunkt als sie getroffen wurden, ihre Berechtigung hatten.
 

Lupo

Ritter der ehernen Schlange
3. Oktober 2009
4.044
AW: Töchter homosexueller Väter

Das ändert aber nichts an den Fragen:

a) ob oder warum sich die sexuelle Orientierung des Vaters oder wegen mir auch seine Probleme damit auf das Verhältnis Vater/Tochter auswirkt, und
b) ob oder warum dies später zu Partnerschaftsproblemen der Tochter führt, die sich
c) darin äußern, dass sie immer bei homosexuellen Männern landet

Selbst, wenn diese Merkmale auf eine heute lebende Person zutreffen sollten, wirkt diese Kausalkette arg willkürlich und konstruiert und keinesfalls so zwingend, dass man "Aha! Dann ist alles klar, es musste ja so kommen!" sagen könnte.

Normalerweise konfrontieren Eltern ihre Kinder nicht mit ihren sexuellen Problemen und Frustrationen (die es genauso auch bei heterosexuellen Menschen gibt). Warum sollte sich ausgerechnet ein väterlicher homosexueller Frust auf die Tochter übertragen?
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Töchter homosexueller Väter

Der Umgang mit und der Zugang, vielleicht auch Mut zur eigenen Sexualität entwickelt und verändert sich im Laufe eines Lebens. Ich halte es für durchaus plausibel, dass Entscheidungen für eine heterosexuelle Partnerschaft zu dem Zeitpunkt als sie getroffen wurden, ihre Berechtigung hatten.
Es sickert aber hoffentlich sogar in dein Verständnis, dass Adler mindestens bei einem Teil der Homosexuellen, mit Recht von einer erworbenen Sache und nicht von etwas angeborenem ausgeht oder?
 

Anonymer User

will lieber unerkannt bleiben
1. Januar 1970
225
AW: Töchter homosexueller Väter

Du konstruierst einen Zusammenhang zwischen sexueller Orientierung des Vaters und Partnerschaftsproblemen der Tochter, bei dem noch nicht einmal klar ist, ob dieser Zusammenhang überhaupt systematisch existiert.

Ist denn der Prozentsatz von Töchtern mit Partnerschaftsproblemen bei homosexuellen Vätern höher als bei heterosexuellen? Ich denke, hierzu wird es wohl kaum belastbare Daten geben. Oder hätte im Einzelfall die Tochter die Partnerschaftsprobleme nicht, wenn der Vater anders gepolt gewesen wäre? Auch das ist pure Spekulation. Und dass man sich mal in den Falschen/die Falsche verliebt, ist nun auch nicht so ungewöhnlich, dass man dafür die Schuld bei den Eltern suchen muss.

Homosexualität ist eine sexuelle Neigung, und ich gehe mal davon aus, dass normalerweise genau die sexuellen Vorlieben der Eltern bei ihrer Liebe zu ihren Kindern ziemlich vernachlässigbar ist. Sollte dies im Einzelfall einmal nicht zutreffen, dann liegt auf der Hand, dass die Tochter bei einem heterosexuellen Vater viel stärker gefährdet wäre.

Unterschwellig lese ich nur die Annahme heraus, dass ein Homosexueller Deiner Ansicht nach derart sexualisiert sei, dass er nicht zur Kindererziehung taugt, und das ist nun schon eine ziemlich heftige Unterstellung.
Nicht nur zu deiner auch zur Information aller Diskutanten, die mir Meinungen und Ansichten unterstellen, die ich nicht habe oder aus dem Thema etwas ganz anderes machen, sei gesagt: Ich habe weder Lust noch Zeit, mich mit Klarstellungen meiner Aussagen zu befassen, die nun mehrmals deutlich formuliert wurden. Vor allem mit solchen Aussagen:

Unterschwellig lese ich nur die Annahme heraus, dass ein Homosexueller Deiner Ansicht nach derart sexualisiert sei, dass er nicht zur Kindererziehung taugt, und das ist nun schon eine ziemlich heftige Unterstellung.
setze ich mich nicht auseinander. Wer unterstellt hier eigentlich?




Du hattest davon gesprochen dass durch den Vater eine Prägung stattfindet die dazu führt, dass Frauen sich Männer suchen die irgendwie was mit dem Vater zu tun haben, aber was soll das genau sein.
Ich bezweifel grundsätzlich dass Frauen einen Mann suchen der irgendwie das vertreute Gefühl wie bei ihrem Vater auslösen.
Gibt es denn grundsätzzlich Indizien die dafür sprechen?
Im Internet gibt es natürlich nur oberflächlich Zusammenfassungen:

Ein Mann wie Papa
Die Partnerwahl einer Frau hängt immer mit ihrem Verhältnis zum Vater zusammen, denn jeder Mensch sucht unbewusst nach dem, was er kennt. Die Frau sucht nach einem Mann, der sie so behandelt, wie ihr Vater ihre Mutter oder auch sie selbst behandelt hat. http://www.vaterfreuden.de/vatersch...r-und-töchter-–-eine-ganz-besondere-beziehung
Warum immer ich? Die Antwort auf diese Frage sei in den meisten Fällen in der Beziehung zu den Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten zu finden, „also zu jenen Menschen, die uns zeigen, was Liebe ist – oder eben auch nicht“, sagt Dr. Hofer. Der Mensch strebe nach der Wiederholung dessen, was er in der Beziehung zum Vater oder zur Mutter erlebt hat und suche sich später Partner, die so ähnlich wie der Vater oder die Mutter sind, und die sich auch so ähnlich wie der Vater oder die Mutter verhalten.
Dr. Hofer: „Hatte man eine glückliche Kindheit mit gelungenen Beziehungen zu den Eltern, hat man meistens die Fähigkeit entwickelt, sich auch im späteren Leben glückliche Beziehungen aufzubauen. Wird die Beziehung zum Vater oder zur Mutter als negativ empfunden, versuchen viele immer wieder, dieses Unglück zu überwinden und landen immer wieder bei den falschen Partnern.“ http://www.medizinpopulaer.at/archiv/seele-sein/details/article/partnerwahl-immer-der-falsche.html


Die Struktur des Flirts ist weltweit verbreitet, eine anthropologische Universalie. Die Struktur der künftigen Bindung ist weitgehend schon festgelegt, bevor sich die Partner überhaupt sehen. Die sechs Hauptwurzeln jedes Paares sind die beiden Mutterbeziehungen, die beiden Vaterbeziehungen und die beiden Elternpaarbeziehungen, deren Ebenbild die eigene Bindung oft genug ist. Das ist die seelische Mitgift, die wir in unsere Beziehung einbringen, wertvoller und mächtiger als alle materiellen Werte. www.fuxx-online.de/fm/131/Moeller_Liebe.pdf
Dieses Buch Vatermänner. Ein Bericht über die Vater-Tochter-Beziehung und ihren Einfluss auf die Partnerschaft: Amazon.de: Julia Onken: Bücher kenne ich zwar nicht, aber die Rezensionen der Leserinnen spricht nun auch nicht gegen den Einfluss der Vater-Tochter-Beziehung auf die Partnerwahl.

Wie gesagt kenne ich keine Studie, die sich explizit mit der Besonderheit schwuler Vater - Partnerwahl der Tochter beschäftigt.

Das mag im Gespräch mit der Kollegin durchaus alles schlüssig sein, aber wir müssten dann mal erfahren was deine Kollegin glaubt für Eigenschaften an Männern ausgemacht zu haben, die sie durch ihre väterliche Erziehung als angenehm empfindet und zu welchen Wesenszügen sie sich hingezogen fühlt.
Danach müssten wir überlegen ob solche Wesenszüge flächendeckend bei "versteckt Homosexuellen" nachweisbar oder beobachtbar sind.


Ja, das müssten wir bzw.Wissenschaftler, die sich damit beschäftigen wollten.
Was die Kollegin betrifft, muss ich mal sehen, ob und wann sich die Gelegenheit ergibt, das Thema anzusprechen. Wir sind einmal so tief in ein Gespräch gerutscht, weil es ihr an diesem Tag sehr schlecht ging. Am Tag darauf schien es ihr unangenehm zu sein, sich mir in dieser Hinsicht anvertraut zu haben. Da sie keine Freundin ist, weiß ich nicht, ob ich sie nochmal auf die Sache ansprechen kann. Da mich das Thema aber interessiert und ihre Geschichte mich berührt, werde ich die Gelegenheit suchen.

Wie bereits angemerkt, ich weiss nicht wie und ob man überhaupt Tipps geben kann um zu verhindern dass sich jemand aussichtslos verknallt.
Wie hilft man denn im allgemeinen seiner Tochter wenn sie Liebeskummer hat und zu welchen Strategien rät man wenn das wiederholt vorkommt und erfolgreich verhindert werden soll?


Es steht außer Frage, dass sich jeder Mensch hin und wieder aussichtslos verliebt. Jede Frau kann auch einmal an den falschen Mann geraten, umgekehrt auch. Das gehört zum Leben dazu und dagegen gibt es keine Rezepte. Das wiederholte Interesse an homosexuellen Männern gehört aber wohl in eine andere Kategorie. Hier wiederholt sich ein Schema und das kann kein Zufall sein. Um der/den Frauen dafür ein Patentrezept zu geben, wie sie das vermeidet, müsste sie tatsächlich ihre Wahrnehmung schulen, um nicht immer wieder in die Falle zu gehen. Das Wissen, dass sie einen unbewussten Hang zu solchen Männern hat, kann ihr schon helfen, einfach genauer hinzusehen und zumindest für sich herauszufinden was die auslösenden Faktoren sind.





 

es könnte ja sein

Ritter vom Osten und Westen
22. September 2010
2.582
AW: Töchter homosexueller Väter

habt ihr noch nie eine frau kennengelernt die euch mit ihrem vater verglichen hat?

8-O
 

Freestone

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
30. Dezember 2011
1.057
AW: Töchter homosexueller Väter

Es soll Ehefrauen geben, die ihrer Schwiegermutter ähneln. :O_O:
 

Veritas79

Großmeister-Architekt
8. November 2012
1.280
AW: Töchter homosexueller Väter

@anony: bestimmt hattest du dieses im Sinn
Frauen heiraten ihre Väter

Frauen suchen sich Ehemänner, die ihren Vätern ähneln. Diesen verbreiteten Volksglauben hat ein Team amerikanischer und ungarischer Wissenschaftler jetzt in einer Studie bestätigt. Je inniger dabei das Verhältnis von Vater zu Tochter in deren Kindheit gewesen war, desto stärker ausgeprägt war die Ähnlichkeit mit dem späteren Ehemann. Das berichten Glenn Weisfeld von der Wayne-State-Universität in Detroit und seine Kollegen in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society: Biological Sciences.
Frauen heiraten ihre Väter - bild der wissenschaft
 
Verfasser Ähnliche Beiträge Forum Antworten Datum
A Haben VTer eine niedrigere Frustrationsgrenze? Weltverschwörung, NWO und andere Theorien 18
Ähnliche Beiträge

Oben Unten