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Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
27.494
Heute morgen habe ich im Ö3 in den 7 Uhr Nachrichen folgendes vernommen:

Österreich erwägt eine Ausgleichszahlung von Deutschland zu erheben um einen Kostenausgleich zu erhalten, da deutsche Studenten zunehmend Österrreichische Unis überschwemmen. Zudem wird darüber nachgedacht die Studiengebühren, welche nun gerade mal ca 1 Jahr lang abgeschafft wurden wieder ein zu führen..eben wegen der Deutschenschwemme an Ösi Unis. Vor dem ersten Abi Doppeljahrgang wegen G8 haben die besonders Panik.

Da ich der Meinung bin, dass Studiengebühren generell die Chancengleichheit aufheben, sollte man sich in BRD sowie in Österreich einmal Gedanken darüber machen, wie man das sozialverträglich gestalten könnte.

Den Österreichern ist zu gute zu halten, dass sie die Gebühren abgeschafft haben, um auch Leuten ein Studium zu ermöglichen deren Eltern nicht den goldenen Löffel zuhause herumliegen haben. Unserer Regierung ist anzulasten, dass sie einen Studiengebührenrundumschlag gestartet hat an Stelle von Einkommensabhängigen Gebühren wie auch Bafögbezug Einkommensabhängig ist..

Das hat jetzt natürlich zur Folge, dass die Österreichischen Unis gerade aus deutschen Grenzregionen mit einer sog. Schwemme deutscher Studenten zu kämpfen haben.

Gruß

Baronesse
 

Stresser

Geheimer Meister
17. September 2009
336
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

Bafög reicht aus sage ich, mein Freundeskreis besteht zu einem großen Teil aus Studenten und es ist genug Bafög für jeden da, außer deine Eltern haben zu viel Geld.
 

Shishachilla

Gesperrter Benutzer
10. April 2002
4.639
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

Stichwort: elternunabhängiges BAföG. ;-)
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
27.494
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

Bafög reicht aus sage ich, mein Freundeskreis besteht zu einem großen Teil aus Studenten und es ist genug Bafög für jeden da, außer deine Eltern haben zu viel Geld.


Hatte nicht behauptet, dass das Bafög evtl nicht ausreichen würde wobei ich da auch Verbesserungsmöglichkeiten sehen würde ...warum müssen denn soviele Studenten nebenbei jobben und laufen Gefahr die Regelstudienzeiten nicht einhalten zu können, sicherlich nicht weil das Bafög so dolle ausreicht oder??

Sei doch mal ein Student, der in seiner näheren Umgebung keine Uni hat..der muss in die Stadt. In der Stadt sind die Wohnungen und die Lebenshaltunskosten meist immens teuer; dann noch Studiengebühren und ein Vater der keinen Unterhalt mehr zahlt, weil Kind schon Erwachsen und Eltern getrennt...kein Kindergeld mehr gezahlt wird, weil es nur noch bis Vollendung des 25. Lebensjahr ausgezahlt wird und dann noch das Einkommen des Vaters aber angerechnet wird aufs Bafög und du dann leider nur 20 Euro davon bekommst..(weil der Dad gut verdient aber ja leidern nicht mehr zur Zahlung verpflichtet ist)..Findest du das dann auch noch alles so chancengleich, wenn du leider noch zwei Jahre studieren musst??

Es geht um die Studiengebühren nicht ums Bafög. Und um Chancengleichheit...die wollte ich eigentlich diskutieren..

Gruß Baronesse


PS:Elternunabhängiges BAföG gibt es nur in Ausnahmefällen:
  • Wenn Ihr nach 5 Jahren Erwerbstätigkeit Förderung für ein Studium beantragt;
  • Wenn Ihr BAföG für ein Studium beantragt, nachdem Ihr nach einer Berufsausbildung mind. 3 Jahre erwerbstätig wart; zusammen mit der Ausbildung müsst Ihr auf mind. 6 Jahre kommen.
  • Für den Erwerb der allg. Hochschulreife auf dem Zweiten Bildungsweg;
  • Wenn Ihr bei Beginn des Ausbildungsabschnitts über 30 Jahre alt seid und weitere Bedingungen erfüllt sind.
In den ersten beiden Fällen werden nur solche Zeiten der Erwerbstätigkeit berücksichtigt, in denen Ihr ein bestimmtes Mindesteinkommen erzielt habt.
http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/elternunabhaengig.php
 

lets go nuts

Geselle
26. April 2009
20
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

Moinsen. Wie jetzt, klärt mich auf oÔ Mit BaföG das Studium finanzieren oder was, wie läuft das denn? Dachte immer BaföG ließe sich nur beziehen wenn man Schüler ist, weiß aber auch nicht gerade viel darüber. Zum Thema direkt, es ist in der Tat ein Verstoß gegen Chancengleichheit, aber das wurde ja noch nie sonderlich groß geschrieben.
 

Stresser

Geheimer Meister
17. September 2009
336
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

Ich wohne in der Stadt und bekomme weniger von Daddy als meine Freunde Bafög.
Und zur Not muss man eben arbeiten, was solls.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
27.494
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

ja was solls, wenn man dann ein Studium hat das ein wenig intenisver und länger ist, und man viel lernen UND nebenbei arbeiten muss..braucht man halt ein wenig länger und zahlt noch länger Gebühren...gaaaaaaanz toll Stresser echt ganz toll...Und wenn du nun einmal die Fragestellung beachten würdest wäre ich dir persönlich sehr dankbar,

ES GEHT NICHT UM BAFÖG sondern um die CHANCENGLEICHHEIT IM BILDUNGSWESEN UND UM DEN DADURCH ENTSTANDENEN KONFLIKT MIT DER REPUBLIK AUSTRIA...

Gruß Baronesse
 

Ich mag mein Becks

Gesperrter Benutzer
30. August 2009
1.571
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

ich find die studiengebühren auch nich gerade prickelnd um ehrlich zu sein - allerdings habe ich nicht das Problem, dass es für andere Bereiche an der Uni genutzt wird von denen ich jetzt so gar nichts hätte, sondern es wird viel im powi bereich gemacht, da hab ich evtl. ja nochmal was von...

aber überteuert find ichs allemal...

und man könnte die sonderregellungen lockern, um dann mehr chancengleichheit zu garantieren - generell ist allerdings mein persönliches empfinden je mehr ein kind mitbringt und je größer sein potential ist, desto grösser sind die kosten es zu fördern - was ich persönlich für absolut kontraproduktiv halte...
 

Stresser

Geheimer Meister
17. September 2009
336
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

Achso, ja, ist es perfekt fair in der Welt, nein.
Grob fair, ja.
Kann man die Meinung der Ösis nachvollziehen, ja.

Was kann man dagegen machen?
Alle Länder vereinen und das Geld zwischen allen Leuten aufteilen und dann friedvoll leben.

Besser?
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
27.494
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

Achso, ja, ist es perfekt fair in der Welt, nein.
Grob fair, ja.
Kann man die Meinung der Ösis nachvollziehen, ja.

Was kann man dagegen machen?
Alle Länder vereinen und das Geld zwischen allen Leuten aufteilen und dann friedvoll leben.

Besser?

Stresser, wenn du möchtest, dass ich weiter mit dir diskutiere (und du kannst ehrlichlich gesagt froh sein dass ich noch darüber nachdenke) Würde ich dich bitten einen Beitrag zu verfassen, der erkennen läßt, dass du über die Sache nachgedacht hast und ernsthaft diskutieren möchtest. Ich will hier nicht die Zeit verschwenden und solche Texte ohne wirklichen Bezug zu meinem Thread und oder Texte mit einfach nur einer nicht produktiven Äußerung :..".blah es ist nicht fair auf der Welt und deshalb muss ich mr auch keine Gedanken darüber machen wie sie fairer wird" lesen. :extremshishachillen

Danke

Baronesse



ich find die studiengebühren auch nich gerade prickelnd um ehrlich zu sein - allerdings habe ich nicht das Problem, dass es für andere Bereiche an der Uni genutzt wird von denen ich jetzt so gar nichts hätte, sondern es wird viel im powi bereich gemacht, da hab ich evtl. ja nochmal was von...

aber überteuert find ichs allemal...

und man könnte die sonderregellungen lockern, um dann mehr chancengleichheit zu garantieren - generell ist allerdings mein persönliches empfinden je mehr ein kind mitbringt und je größer sein potential ist, desto grösser sind die kosten es zu fördern - was ich persönlich für absolut kontraproduktiv halte...


Bin da ganz deiner Meinung Becks..

Gruß

Baronesse
 

Stresser

Geheimer Meister
17. September 2009
336
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

Also das eine Prozent, wenn überhaupt, das Geldprobleme hat, wird man nicht fair ausmerzen können.
Ich sage es ist fair genug und die Ösis kann ich verstehen, dann verlangen sie eben auch Gebühren.

Die Studis da wieder mehr zu fördern halte ich genauso für Unsinn wie Milchbauern subventionieren oder die Öffnung der Zuckermarktordnung: Eine Fairnis schaffen wollen die nichts fairer macht, sondern nur mehr Geld kostet.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
27.494
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

Es ist durchaus Sinnvoller den Zugang zur Bildung möglichst Chancengleich herzustellen, das haben sogar schon unsere Bayerischen Kultusleute mitbekommen, dann sollte das ja für dich nicht schwer sein, das auch zu verstehen oder?

Und deine merkwürdigen Vergleiche, von Bildungsförderung mit Subventionen für die Landwirtschaft ist ja wohl das Unsinnigste, was ich je gelesen habe. Ich denke mal so bei einem Studierenden sollte die Logik schon ein wenig mehr in den Vordergrund rücken, sofern möglich. Es geht nicht darum Studenten schon oder nicht zu subventionieren ( das wäre eher das Bafög) sondern es geht darum sie nicht noch mehr finanziell zu blasten.

Nun sei du einmal froh, dass dich Papi studieren lassen kann. Dass er dich ein wenig knapp hält kann ich nachvollziehen. ;);)Du hast das Glück eben einer derjenigen zu sein, dessen Eltern gut situiert sind und genau so verhältst du dich auch in deinen Ansichten..Generationen zuvor sind ohne Studiengebühren ausgekommen wir zahlen Steuern ohne Ende und sollen dann nochmal und nochmal und immer wieder zur Kasse gebeten werden, auch mit Studiengebühren, bei einem Einkommen, das nicht mehr wachsen kann..Tolle Strategie...ganz ganz toll..Ich würde erst ein mal vorschlagen, dass unsere Damen und Herren Politiker die Prioritäten richtig setzen und nich immer noch mehr und mehr Belastung der Bürger anleiern. Das wäre mal eine wirkliche Regierungsleistung..Unsere Kohle sinnvoll auszugegen..

Baronesse
 

Stresser

Geheimer Meister
17. September 2009
336
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

Es gab zu viele Langzeitstudenten und der Student soll eben merken dass das Studium nicht umsonst ist, ein Student kostet den Staat pro Jahr 20 000 Euro (laut unserm Prof), mit den Gebühren zahlt man nicht das Studium, sondern das Gefühl dass es was kostet, so wie bei Praxisgebühren beim Arzt.

Und ich bin nicht einer der wenigen Glücklichen die durch Zufall ausnahmsweise mal Eltern haben die das bezahlen können oder Bafög bekommen, ich kenne niemanden der über die Gebühren jammert aber nicht trotzdem die üblichen Luxusgüter hat, Roller, immer die neusten CD, unnütz teure Klamotten oder eben immer in den Clubs, so schlimm kann es nicht sein mit dem Geld.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
27.494
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

Es gab zu viele Langzeitstudenten und der Student soll eben merken dass das Studium nicht umsonst ist, ein Student kostet den Staat pro Jahr 20 000 Euro (laut unserm Prof), mit den Gebühren zahlt man nicht das Studium, sondern das Gefühl dass es was kostet, so wie bei Praxisgebühren beim Arzt.

Und ich bin nicht einer der wenigen Glücklichen die durch Zufall ausnahmsweise mal Eltern haben die das bezahlen können oder Bafög bekommen, ich kenne niemanden der über die Gebühren jammert aber nicht trotzdem die üblichen Luxusgüter hat, Roller, immer die neusten CD, unnütz teure Klamotten oder eben immer in den Clubs, so schlimm kann es nicht sein mit dem Geld.

Dann kennst du eben die falschen Leute, ich kenne genügend Studenten (meine Tochter studiert) die arbeiten müssen, aber nicht um einen Roller oder dergl. zu finanzieren, die fahren Rad..grins..und Arbeiten noch neben dem Studium und da bleibt dann keine Zeit mehr zum feiern in den Clubs..lach und meist reicht genau dann die Regelstudienzeit nicht aus, weil eben zum Geldverdienen viel wertvolle Lernzeit verloren geht..Die Leute, die du meinst..sind eben gesponsert von Mom und Dad und DIE sollen VIEL Gebühren bezahlen müssen und andere die es nicht so dicke haben eben keine oder wenige.

Und das mit den Langzeitstudenten stimmt wohl auch nicht ganz...nach einer Gewissen Anzahl von Semestern waren immer schon Studiengebühren fällig und bei Zweitstudiengängen sowieso.

Und ich sprach eben nicht von einer Abschaffung der Gebühren sondern einem Abhängigmachen derselben vom Einkommen...dann hat sich das ganz schnell geregelt, dass sich da einige ausruhen möchten und so herumstudieren..Die jenigen, welche wenig Geld zur verfügung haben leisten es sich erst recht nicht so ewig herumzustudieren. (deine Rollerfahrer werden schon wissen, wo sie ihre Kohle herbekommen..lach..meist vom Dady..grins..und wenn der Dady dann kräftig für Studiengebühren zur Kasse gebeten wird..passt dann die Relation wieder...;)

Gruß

Baronesse
 

Shishachilla

Gesperrter Benutzer
10. April 2002
4.639
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

Das mit dem ewigen rumstudieren hat sich doch mittlerweile eh erledigt. Wer für Grund- oder Hauptstudium zu lange braucht wird ausgeschlossen, egal ob er Kohle für Studiengebühren hat oder nicht.
und Arbeiten noch neben dem Studium und da bleibt dann keine Zeit mehr zum feiern in den Clubs
is alles machbar, glaub mir. :dandy:
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
27.494
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

Das mit dem ewigen rumstudieren hat sich doch mittlerweile eh erledigt. Wer für Grund- oder Hauptstudium zu lange braucht wird ausgeschlossen, egal ob er Kohle für Studiengebühren hat oder nicht.

is alles machbar, glaub mir. :dandy:

Ja genau. wenn einer dann zuviele Semesterchen braucht mit dem Studium weil er die Kohle für die Studiengebühren sich noch neben dem Studium erarbeiten muss..ist der wieder der doofe...:-(

In Österreich gibt es eine Regelung, die denjenigen, der neben dem Studium arbeitet (bestimmte Stundenzahl) von Studiengebühren befreit, wenn er dadurch, dass er eben arbeiten muss und weniger Zeit fürs Lernen hat über die Regelstudienzeit kommt.Ansonsten haben die ja keine Studiengebühren mehr...NOCH..ist ja wieder in Diskussion die einzuführen..weil eben wir Deutschen da nach drüben zum studieren flüchten müssen, weils bei uns manchen zu teuer wird..

Gruß Baronesse
 

Shishachilla

Gesperrter Benutzer
10. April 2002
4.639
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

nunja, dann lasst uns doch aber mal alle Fakten nennen:
Wenn es einem hierzulande so schlecht geht, keine Unterstützung von den Eltern, zu wenig Bafög etc, dann gibt es immernoch die Möglichkeit einen Härtefallantrag zu stellen, sodass einem die Studiengebühren erlassen werden.
Wer hierzulande Bafög bezieht und es schafft einen Nebenjob zu finden in dem er 8-10 stunden die woche arbeitet, der dürfte sein Studium in der max. Studiendauer schaffen. Vorausgesetzt der Wille und das nötige Durchhaltevermögen sind vorhanden.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
27.494
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

Ich sehe das eher im Zusammenhang mit Österreich. Da rennen jetzt viele zum studieren hin und haben den Vorteil, keine Gebühren zahlen zu müssen, nun müssen die Österreicher reagieren nämlich wahrscheinlich mit wiederEinführung der Studiengebühren, nur weil ein Nachbarland wie Deutschland nicht fähig ist, seinen Studenten das zu bieten was die Ösis bieten.

Es geht mir auch nicht grundsätzlich nur darum, dass es allen hier so schlecht geht sondern um Chancengleichheit. Da weiß man ja bereits, dass hier in BRD und speziell in bestimmten Bundesleändern eben diejenigen die besser situiert sind die leichteren Bedingungen haben. Klar kannste dein Studium schaffen wenn du noch arbeiten musst, nur die Umstände sind widriger.
Und sicherlich kommt es noch auf das Studium an ob du das in der Regelstudienzeit schaffst oder nicht, wenn du nebenbei noch arbeiten musst, damit es reicht. Ein zeitaufwändiges Studium wie Z: B: Germanistik auf Gymnasiallehramt + Biologie auf Gymnasiallehramt (wo du Prüfungen ablegst welche die Biologen auch ablegen müssen wo du sehr viel lesen musst, also sehr intensiv ist) macht die Sache dann nicht leichter. Österreich hat das erkannt und gewährt den Studenten die länger Studieren weil sie nebenbei jobben, auch noch für die Semester nach der Regelstudienzeit Befreiung von Studiengebühren.


Ich hatte auch schon anbesprochen, dass es Fälle gibt in denen eben kein Bfög bezogen werden kann, da Dady sehr gut verdient. Dady aber keinen Unterhalt an sein Kind mehr zahlt, da es über 25 ist und leider noch zwei Jahre von fünfen Studieren muss. Dann studiert der Betroffene noch im Ausland und hat somit evtl kein Recht auf Sonderregelung für härte Fälle zumal ja Dady eigentlich in der Pficht wäre. Die Streichung des Bezuges von Kindergeld bis zum 27 Lebensjahr lässt als Geldquelle dann nur noch ARBEIT und zwar mehr als ein paar Stunden zu...Dann musste schon gucken wie du über die Runden kommst..

Ich spreche also generell nicht davon Studiengebühren zur Gänze abzuschaffen, sondern sie Einkommensabhängig zu gestalten und sie evtl für die Leute noch zu erhöhen, die sich das auch getrost leisten können, da ja Dady und oder Mom noch ein nettes Studium ohne diesen Beitrag genießen konnten und ihrem Sprößling deshalb ein leichtes unbeschwertes Studium bieten können. Andererseits könnte man dann den weniger gut situierten die Gebühren mindern oder ersparen.

Österreich hätte dann auch ein Problem weniger da ja dann wieder hier in Deutschland diejenigen bleiben würden, welche jetzt aus Geldmangel in Austria studieren müssen.

Gruß

Baronesse
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
27.494
AW: Studiengebühren = Verstoß gegen Chancengleichheit

Danke Jäger für deinen konstruktiven Beitrag, das war nur EIN Beispiel und falls du dieses Studium als Lehramt absolviert hast, können wir gerne darüber weiter diskutieren ob aufwendig oder nicht..ok?

Du bist ja nur sauer, weil ich nicht zum Flughafen fahre. Übrigens ist meine Gemütslage wegen eines Todesfalles im Moment etwas marode ich bitte um Verständnis.

Gruß

Baronesse
 

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