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Spanischer "Templer-Orden" verklagt den Papst

Veyron Graves

Geselle
28. Juni 2008
37
Der spanische „Templer-Orden“, ein eingetragener Verein, hat vor einem Madrider Gericht Klage gegen Papst Benedikt XVI. eingereicht. Der Verein, der sich selbst als Erben des im Jahr 1307 von Papst Clemens V. verbotenen Ordens der Ritter Christi betrachtet, verlangt eine Rehabilitierung und das Eingeständnis, dass damals Besitztümer im heutigen Wert von mehr als 100 Milliarden Euro beschlagnahmt wurden.

Die Asociación Orden Soberana del Temple de Cristo fordert aber keine Wiedergutmachung, um, wie es hießt, den Vatikan nicht zu ruinieren. Die Klage richtet sich gegen Benedikt XVI. persönlich, als Nachfolger von Clemens.

Weiter geht's hier

Quelle: www.faz.de
 
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20-1-30-40

Gesperrter Benutzer
4. Oktober 2007
2.961
AW: Spanischer "Templer-Orden" verklagt den Papst

Ich finde die müssten dann auch gegen Frankreich klagen.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Spanischer "Templer-Orden" verklagt den Papst

Hallo Veyron,

Es geht hier mehr um die Ehre, als um die Güter, immerhin wurden "unsere Brüder" aufs grausamste hingerichtet!

Papst zur Rehabilitierung des Templer-Ordens aufgefordert

"Nachfahren" der Ritter wollen Anerkennung, aber keine Rückerstattung beschlagnahmter Güter: "Wir wollen die römisch-katholische Kirche nicht in den Ruin treiben"

Madrid - Selbsternannte Nachfahren der Templer in Spanien haben von Papst Benedikt XVI. eine Rehabilitierung des vor 700 Jahren aufgelösten Ordens verlangt. Dies geht aus einem Klagegesuch hervor, das die sogenannte Vereinigung des Souveränen Ordens des Tempels Christi vor einem Madrider Gericht vorlegte.




derStandard.at

Am 6. Oktober 2007 meldete „Der Spiegel“ in einem Artikel „Vatikan-Buch spricht Tempelritter frei“. Die“Süddeutsche“ folgte am 7.10. mit der Headline „Tempelritter rehabilitiert, Ordentlicher Orden“, die „Welt“meldete am 8.10. „Clemens der V. ist schuld“ und „Die Zeit“ titelte „Die Tempelritter waren keine Ketzer“. Alle deutschen Medien hatten plötzlich ein Thema, das für eine Sensation gehalten wurde, obwohl der Journalist und Autor Schwenteck es in seinem Buch „Das Jahrtausendkomplott“ bereits ausführlich behandelt hatte und dafür mit Spott und Intrigen überschüttet worden war.

Letztes Jahr näherte sich das 700 Jahre alte Datum des Verbrechens überhaupt, wie Molay, den König und den Papst verflucht hatte, (mit Erfolg) so mußte man damit rechnen, daß sich soetwas jetzt wiederholt.
Dieses wahnsinnige Unrecht mußte einfach wieder gut gemacht werden.

Zum Glück hatte Benedikt den Ernst der Lage wohl verstanden. Doch es sollte durchaus auch in Erwägung gezogen werden, einen Teil des Eigentums zurückzuerstatten.
SOUVERÄNER INTERNATIONALER TEMPLERORDEN - Gegenwart & Zukunft

Shalom Schechina
 

20-1-30-40

Gesperrter Benutzer
4. Oktober 2007
2.961
AW: Spanischer "Templer-Orden" verklagt den Papst

Es geht hier mehr um die Ehre, als um die Güter, immerhin wurden "unsere Brüder" aufs grausamste hingerichtet!

Unterm Strich wurden nur recht wenige Hingerichtet.

Letztes Jahr näherte sich das 700 Jahre alte Datum des Verbrechens überhaupt, wie Molay, den König und den Papst verflucht hatte, (mit Erfolg) so mußte man damit rechnen, daß sich soetwas jetzt wiederholt.

Dieser Fluch gehört mit größter Wahrscheinlichkeit in den Bereich der Legenden.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.516
AW: Spanischer "Templer-Orden" verklagt den Papst

Den Ernst der Lage verstanden...:lach2:

Der Ernst der Lage besteht darin, daß irgendwelche Spielkinder, die sich Templer nennen, bei einem unzuständigen Gericht Klage gegen jemand eingereicht haben, der zum Zeitpunkt des Verbrechens noch nicht geboren war?
 

20-1-30-40

Gesperrter Benutzer
4. Oktober 2007
2.961
AW: Spanischer "Templer-Orden" verklagt den Papst

Wie kannst Du "die" Templer als Spielkinder bezeichnen?

Das sind natürlich die wahren Nachfahren, genau wie alle anderen Templergruppierungen auch und die Freimaurer auch, ... alle. :D
 

Desaguliers

Geheimer Meister
29. Juni 2008
495
AW: Spanischer "Templer-Orden" verklagt den Papst

Wenn es eine Legende ist, woran kaum mehr Zweifel besteht, ist es eine schöne Legende

(...)Die spektakuläre Zerschlagung des Templerordens, die anscheinend ausschließlich auf Druck des französischen Königs hin geschah (ein von der Historikerin Barbara Frale in den Archivi Segreto des Vatikans aufgefundenes Handschreiben Papst Clemens aus jener Zeit belegt, dass dieser von der Schuld des Ordens nicht überzeugt war) und die Hinrichtung des Großmeisters, dazu die zahlreichen Geheimnisse die den Ritterorden zu umgeben schienen, führten zu einer Unzahl von Legenden.(...)

Einen besonderen Rang nimmt in der Legendenbildung der Fluch Jacques de Molay ein, den er gegen den König und den Papst ausgestoßen haben soll. Folgt man den zeitnahen Berichten – also der durch einen Anonymus verfassten Fortsetzung der Chronik von Nangis und dem Chronisten Geoffroi de Paris sowie dem Bericht Giovanni Villanis, ergriff Molay das Wort erst, als er vor den Kardinälen stand, wo er die Reinheit des Ordens beteuerte und dann auf dem Scheiterhaufen. Ehe dieser in Brand gesteckt wurde, bezeichnete er sich als guten Christen und rief Gott um seinen Beistand an. In all diesen Berichten wird weder von einem Fluch, noch von ausführlichen Reden berichtet.
(Quelle:Wikipedia)

Jacques de Molay ? Wikipedia
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Spanischer "Templer-Orden" verklagt den Papst

der[FONT=Times New Roman, Times, serif]Fluch des Jacques de Molay[/FONT]
Der letzte Großmeister der Tempelritter, Jacques de Molay, wurde am 18. März 1314 in Paris auf der Ille de la Cite auf dem Scheiterhaufen verbrannt, nachdem er seine Schuldgeständnisse widerrief. Jemand der ein Schuldgeständnis leugnete, wurde nach damaligem Gesetz als uneinsichtiger Ketzer zum Tode verurteilt.
Auf dem Scheiterhaufen soll Jacques de Molay König Philipp IV und Papst Clemens V. verflucht habe. Er soll ihnen prophezeit haben, dass sie das nächste Jahr nicht mehr erleben würden. Clemens V starb am 20. April an einer Krankheit und Philipp IV am 29. Dezember des selben Jahres, an den Folgen eines Reitunfalls. Laut Charpentier wurden die Hauptdenunzianten erdolcht oder erhängt aufgefunden. Hatten die Templer doch etwas von der Assassinen-Sekte gelernt?
Ein ziemlich bekannter Fluch, ich glaube nicht, daß es sich hier um eine Legende handelt!
Tempelritter - Fluch von Jaques de Molay

LG.Schechina
 
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Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.516
AW: Spanischer "Templer-Orden" verklagt den Papst

Welche Gründe hast Du für diese Überzeugung?
 

20-1-30-40

Gesperrter Benutzer
4. Oktober 2007
2.961
AW: Spanischer "Templer-Orden" verklagt den Papst

Ein ziemlich bekannter Fluch, ich glaube nicht, daß es sich hier um eine Legende handelt!

Nun, nenn doch mal die erste Quelle wo dieser Fluch erwähnt wird. Ich suchs gern zu Hause raus, aber das ist lange nach der Hinrichtung.
Oder anders, historisch gesehen ist die Sache mit dem Fluch unhaltbar. Übrigens auch garnicht die art von De Molay wenn man der Biographie trauen kann.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Spanischer "Templer-Orden" verklagt den Papst

Welche Gründe hast Du für diese Überzeugung?

Ich kann mich gut in die Gefühle anderer reinversetzen, unter den Umständen, die da abliefen wäre es nicht verwunderlich, wenn Molay so einen Fluch ausgesprochen hätte.

Es gibt ja auch etliche Überlieferungen die davon berichten, sowie die Tatsache, daß Clemens und Philipp im folgenden Jahr starben.

Das schlechte Gewissen und die Angst vor Flüchen, können soetwas bewerkstelligen.

LG.Schechi
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.516
AW: Spanischer "Templer-Orden" verklagt den Papst

Ich kann mich gut in die Gefühle anderer reinversetzen, unter den Umständen, die da abliefen wäre es nicht verwunderlich, wenn Molay so einen Fluch ausgesprochen hätte.

Du willst also ausdrücken, de Molay sei ein schlechter Christ gewesen? Dem Stil der Zeit hätte es entsprochen, seinen Feinden zu vergeben und für sie zu bitten. Selbst zu Recht verurteilte Verbrecher vergaben ihren Richtern und dem Henker.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Spanischer "Templer-Orden" verklagt den Papst

Nenn welche aus der Zeit 1314 oder nahe dran.

Die letzten Worte Molays sind von drei Chronisten aufgezeichnet worden. Nach der Ursperger Chronik, die als glaubwürdig gilt, hat er gesagt:

"Auf der Schwelle des Todes, wo auch die kleinste Lüge schwer wiegt, gestehe ich im Angesicht des Himmels und der Erde, daß ich große Sünde gegen mich und die Meinigen begannen habe, weil ich mich, um mein Leben zu retten und den Martern zu entgehen, vor allem durch die Schmeichelworte des Königs und des Papstes erlockt, gegen meinen Orden und mich erhoben habe." usw.

Fest steht in den zeitgenössischen Berichten, findet sich der Fluch nicht wieder. (Oder wurde nachträglich entfernt)
Fakt ist außerdem, Papst Clemens starb vier Wochen später an Darmkrebs und Ende des Jahres am 29 November 1314, wurde Philipp der Unschöne, von einem Wildschwein angegriffen, er lag wochenlang im Todeskampf, bevor er starb.

Quelle:
Manfred Barthel

Die Templer

LG.Sche
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Spanischer "Templer-Orden" verklagt den Papst

Du willst also ausdrücken, de Molay sei ein schlechter Christ gewesen? Dem Stil der Zeit hätte es entsprochen, seinen Feinden zu vergeben und für sie zu bitten. Selbst zu Recht verurteilte Verbrecher vergaben ihren Richtern und dem Henker.

Nein er war ein guter Christ, aber ein Mensch der zu Unrecht auf dem Scheiterhaufen stand!
Da ist es legitim auch mal die Nerven zu verlieren.

Sche
 

20-1-30-40

Gesperrter Benutzer
4. Oktober 2007
2.961
AW: Spanischer "Templer-Orden" verklagt den Papst

Fest steht in den zeitgenössischen Berichten, findet sich der Fluch nicht wieder.

Bingo.

(Oder wurde nachträglich entfernt)

Woraus könnte man das schließen?


Fakt ist außerdem, Papst Clemens starb vier Wochen später an Darmkrebs und Ende des Jahres am 29 November 1314, wurde Philipp der Unschöne, von einem Wildschwein angegriffen, er lag wochenlang im Todeskampf, bevor er starb.


Das sagt über Fluch oder nicht Fluch garnix aus.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.516
AW: Spanischer "Templer-Orden" verklagt den Papst

Ja, aber er könnte doch! Das ist doch fast schon ein Beweis, daß er hat!
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Spanischer "Templer-Orden" verklagt den Papst

Allerdings sind die Ursberger Chroniken, auch alles andere als ein Beweis.


Konrad von Liechtenau ging als bedeutender Förderer des Prämonstratenserstifts Ursberg in die Geschichte ein. Zunächst war Konrad einige Zeit Domherr in Konstanz, bevor er in das Prämonstratenserstift eintritt. Zu dieser Zeit war Burchard von Biberach, der Verfasser der Ursberger Chronik, Propst des Stiftes.
Als Burchard 1231 als Vorsteher zurücktritt, wird Konrad zu seinem Nachfolger gewählt. Konrad soll als vorbildlicher Mann sehr geschätzt und geliebt worden sein. Seine Bemühungen um das Kloster brachten ihm höchste Wertschätzung ein. So vergrößerte und verschönerte er das Stift, indem er es durch neue Bauten erweiterte und die Bibliothek durch neue kostbare Handschriften bereicherte. Der Klosterkirche schenkte er eine Reliquie des heiligen Kreuzes. Von allen betrauert, starb Konrad von Liechtenau am 19. Dezember 1240
kirchensite.de - Konrad von Liechtenau - 19. Dezember


Sche
 

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