Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

SNAFU-Prinzip

Diskordias Legionär

Geheimer Sekretär
25. April 2002
606
Das SNAFU-Prinzip basiert darauf, das Kommunikation nur unter gleichen möglich ist (wie man in Illuminatus! nachlesen kann!!! Ich bin am Überlegen, ob es stimmt....habe bis jetzt bejahendes und verneinendes dafür gefunden...was denkt ihr???
 

Diskordias Legionär

Geheimer Sekretär
25. April 2002
606
@ streicher

Hmmmmm....stimmt :oops: !!!
Ich formuliere es um:
Kommunikation klappt nur richtig unter gleichen....ansonsten wird (fast) alees falsch aufgenommen und führt zu Missverständnissen!!!
 

Otto

Geheimer Meister
10. April 2002
286
...und ausserdem steht SNAFU für "Situation Normal: All Fucked Up".
 

DarkEldar

Geheimer Meister
1. Juni 2002
176
Ist ne gute Theorie eigentlich.. ich meine ich habs oft schon selber erlebt.. da steht man mit jemanden mit dem man einiges gemeinesam hat, redet wahrscheinlich gerade über dass was man am meisten gemeinsam hat und jeder der drumherum steht guckt einen an wien Alien das über die Vernichtung der Welt und dem Vorhaben die Weltherrschaft an sich zu reißen, spricht.
Aber es kommt ja dann drauf an was diese Illuminaten unter gleich verstehen... wenn das zu fein ist, dann bin ich einsam... denn ich bin doch zu einzigartig *rofl* ... zumindest hab ich noch niemanden gefunden der mit ansatzweise gleicht...
Sollte man diese Definition allerdings wieder zu weit auslegen, kanns ja missverständnisse geben, da es vielleicht zu große Unterschiede innerhalb dieser Gemeinschaft gibt.. nur so ein Gedankengang..

~*~ Dark
 

Diskordias Legionär

Geheimer Sekretär
25. April 2002
606
Hmmm....ich habe allerdings auch festgestellt, das Kommunikation auch gut unter komplett verschiedenen Leuten funktioniert!!! Allerdings muss verständnis, aufnahmebereitschaft und interesse vorhanden sein!!! Kommunikation klappt aber meiner Ansicht nach nicht mit "Kriechern"!!! :evil:
 

Reticulum

Geheimer Meister
6. Juli 2002
301
Hmm...dazu müsste man mal wissen, wie hier Kommunikation definiert wird.

Wenn ein bloßer Meinungsaustausch gemeint ist, dann können selbst zwei grundverschiedene Personen, mit gänzlich anderen Vorstellungen, Lebenserfahrungen und Werten, prima kommunizieren.

Wenn aber aus einer Kommunikation ein Konsenz entstehen soll;
wenn es um Verstehen geht, vielleicht sogar eine, auf Symphatie basierende Kommunikation sein soll, dann, denke ich, sollten sich zwei gegenüberstehen, die ein halbwegs gleiches intellektuelles Nieau haben sollten. (Ob dieses hoch oder niedrig ist, spielt keine Rolle.)
 

Diskordias Legionär

Geheimer Sekretär
25. April 2002
606
Kommunikation, die; -,-en 1. Informationsaustausch zwischen Sender und Empfänger 2. Gespräch, Verständigung, Umgang miteinander 3. Verbindung, Zusammenhang
Das finde ich gar nicht schlecht...!!! :D

Ich meine nicht nur, das man das selbe Intellektuelle Level besitzen muss, sondern ich interpretiere es so, das es nur unter gleichen geht...also

Arbeiter+Arbeiter = geht

Faschist+denkender Mensch= geht nicht

"""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""

usw!!!
 

Dagmar_Krause

Geheimer Meister
21. Februar 2003
114
Soweit ich das in dem Buch verstanden habe, geht es doch eher darum , wie Kommunikation in Systemen abläuft.
Und wie Informationen in verschiedenen Systemen weitergegeben werde.
Ein mal angenommen, das ein System am besten funktioniert wenn alle Teile eines Systems die gleiche Menge an Wissen haben.
Es ist in solch einem System für dieses System wichtig, dass die Informationen unverfälscht weitergegeben wird und alle erreicht.
So lange alle Mitglieder eines Systems die gleichen Befugnisse haben und das gleiche Interesse an dem Erhalt des Systems, werden sie auch sich bemühen die Informationen korrekt weiterzugeben.
Ein solches System ist vermutlich nicht hierarchisch aufgebaut.
Wenn aber ein System zum Beispiel Pyramiden förmig aufgebaut ist,
so kann es passieren, dass die Interessen der Mitglieder des Systems unterschiedlich sind.
So kann es durchaus sein, dass Untergeordnete wichtige Informationen verschweigen um ihren Lebensunterhalt nicht zu verlieren. Somit also Information verfällscht oder gar nicht weiter geben.
Nach und nach wird ein Chaos entstehen, in welchem keiner weiß was wahr und was falsch und was unwichtig ist.
Diese Situation bezeichnet Wilson dann mit Snafu.


Ich persönlich bin der Meinung, das Wilson damit absolut recht hat.
 
W

Weinberg, Oliver

Gast
@ Fräulein _Krause:
"Ein mal angenommen, das ein System am besten funktioniert wenn alle Teile eines Systems die gleiche Menge an Wissen haben..."

:roll:
..uuuuuhh, kompliziert, diese Annahme. Wer hat schon das Wissen,
dass exact dem eines anderen entspricht?

Dieser Annahme folgend, könnte Kommunikation unter Gleichen
dann funktionieren, wenn das alte Jesus Zitat "all Eure Rede sei
Ja Ja und Nein Nein" (Vorläufer des binären Codes?) berücksichtigt
würde, also der Informationsgehalt in der Kommunikation auf ein
rudimentäres Minimum beschränkt wäre.

Davon abgesehen, die Diskordische Gesellschaft war, was ihre Mit-
glieder betrifft (wie sie im Roman dargestellt wurde) eher klein.
In kleineren Gruppen (Rudeln) kann ich mir eine Umsetzung
des 'Kommunikation unter Gleichen' Prinzips gut vorstellen.
In der Nationalstaatlichkeit, einer Europäischen Einigung oder
der UNO als Weltregierung wird die hierachische Unterteilung
(und damit SNAFU als logische Konsequenz) immer als notwendig
begründet werden.

Vielleicht fehlt es an Phantasie, an Mut und Kreativität, sich eine
andere Welt eines Gleichen Miteinanders auch nur vorzustellen.
Oder anders herum: Zu viele haben zu viel dabei zu verlieren
(befürchten sie jedenfalls) um das zuzulassen.
 

Dagmar_Krause

Geheimer Meister
21. Februar 2003
114
Lieber Oliver,

ich denke jede Annahme kann nur theoretisch gemacht werden.
Was in Realität passiert ist natürlich etwas anderes, man kann höchstens nur versuchen sich möglichst stark an diese anzunähern.
In einem System von Menschen werden nie alle das gleiche Wissen haben, da abgesehen von rationalem Wissen natürlich auch ein emotionales Wissen existiert, welches schon alleine verschieden ist.
Allerdings nur unter der Vorraussetzung, dass man davon ausgeht, das Menschen Individuen sind, was ich persönlich denke.

liebe Grüße

Dagmar
 

Z

Geheimer Meister
24. Juni 2003
487
@Dagmar, richtig!

So habe ich das auch verstanden (habe "Die Illuminati-Papiere" von Wilson gelesen).
Kommunikation funktioniert nur richtig unter gleichgestellten, das hat mit dem Intellekt oder den Interessen nichts zu tun, sondern mit der beruflichen oder gesellschaftlichen Stellung laut Wilson -> Hierarchie.
Ich finde diese These sehr beachtlich und befürworte sie im großen und ganzen.

Z
 

Sentinel

Großmeister-Architekt
31. Januar 2003
1.222
Es geht dabei vor allem um hierachische Strukturen ala Pyramide.
Ein Befehl von "oben" z.B. erreicht letztenendes völlig verändert den eigentlichen Empfänger, was unter anderem zu Missverständnissen führen kann und der Empfänger niemals weiß, warum er eigentlich etwas tut (ähnlich wie auch "Stille Post").
Wenn ich mich recht erinnere, hält Celine diese für DIE Schwachstelle der Illuminaten und ist in seinen Augen der Grund, warum es ihnen nie gelingen wird das Eschnaton zu immamentisieren. :lol:
Die Diskordier z.B. nutzen diese Kommunikationsstruktur für ihre Zwecke, indem sie wahllos sinnlose Schilder aufhängen, wie z.B.

"Dieses Schild erstzt ein anderes, auf welchem lediglich geschrieben stand:
-Bitte weitergehen-

Das MGT "

Die Unterschrift MGT lässt den Leser außerdem denken es sei alles in Ordnung, denn das MGT irrt sich ja bekanntlich nie. :roll:
 
W

Weinberg, Oliver

Gast
Dagmar!

Vielleicht liegt alles in der Begrifflichkeit des 'Gleichen'
(bzw. der 'Gleichheit') verborgen..Wenn sich da die
entsprechenden Parameter finden lassen, wodurch
sich diese Gleichheit ausdrückt, dann sollte es aller-
dings möglich sein, dem 'verflixten Pferd das Fliegen
zu lehren....'

:wink:
Alles Gute für Dich...
 

Dagmar_Krause

Geheimer Meister
21. Februar 2003
114
Soweit ich das ganze mitbekommen habe, ging es aber auch sehr stark um die Übermittlung von Information von unten nach oben.
So das die in der hierarchie niedrigeren Information falsch übermitteln um keinen Ärger zu bekommen und daher die Oberen keine sinnvollen Entscheidungen treffen können.
Und somit die Befehle den Unteren unsinnig erscheinen.

liebe grüße

Dagmar
 

Tourett

Geheimer Meister
29. August 2002
383
aus den weiten des netzes

Das SNAFU-Prinzip
=================
Zu Beginn gab es den Plan
Dann kamen die Annahmen
Und die Annahmen waren ohne Form
Und der Plan war ohne Substanz
Und Dunkelheit war auf den Gesichtern der Arbeiter Und sie redeten und sagten: "Das ist alles scheiße und es stinkt"
Und die Arbeiter gingen zu Ihren Aufsehern und sagten: "Es ist wie ein Haufen Kompost und wir können mit dem Gestank nicht leben".
Und die Aufseher gingen zu ihren Managern und sagten: "Es ist ein Container voll mit Exkrementen, und es ist es sehr stark, so daß niemand es ertragen kann.
Und die Manager gingen zu ihren Direktoren und sagten: "Es ist wie eine Ladung von Düngemitteln und niemand kann seine Strenge ertragen"
Und die Direktoren sprachen unter sich und sagten: "Es enthält das, was Blumenwachstum anregt und es ist sehr stark"
Und die Direktoren gingen zu den Vizepräsidenten und sagten: "Es fördert das Wachstum und es ist sehr stark"
Und die Vizepräsidenten gingen gingen zum Präsidenten und sagten "Dieser neue Plan wird aktiv das Wachstum und die Stärke unserer Firma stärken mit sehr wirkungsvollen Effekten"
Und der Präsident sah auf den Plan und sah, daß es er gut war.
Und der Plan wurde die Vorgabe
Und schon war die Kacke am dampfen.
 
W

Weinberg, Oliver

Gast
@Dagmar_Krause:
"Soweit ich das ganze mitbekommen habe, ging es aber auch sehr stark um die Übermittlung von Information von unten nach oben..."

Genau, genau..die dadurch enstehenden Probleme der Informations-
verzerrung/verfälschung, die letztlich auf SNAFU hinaus laufen, sollten
George Dorn doch ein Beispiel dafür geben, warum die Kommunikation
unter Gleichen an Bord der Leif Erikson von Hagbard als die einzig
Sinnvolle betrachtet wurde und derzufolge er bei seinen kleinen
Spielchen mit dem geladenen Revolver ja auch bereit war, diesen
Harry Coin zu übergeben, damit dieser seinerseits Spielchen damit
treiben konnte....und warum er das Kommando an Miß Porrtinari
(hieß die so?) abgab, wobei die Kommando Ebene, also die Befehls-
gewalt über das Schiff trotzdem bestanden haben muß, also von
der Kommunikation unter Gleichen ausgenommen war, bzw. ein
Bestandteil oder Parameter der zugrundeliegenden Definition von
Gleichheit gewesen sein muß oder so..
:wink:
 

Dagmar_Krause

Geheimer Meister
21. Februar 2003
114
Lieber Oliver,

so sehe ich das auch.
Ich finde an dem Buch auch sehr interessant, wie wilson mit
mit dem Sichtpunkten aus denen die Realität in dem Buch wahrgenommen
wird spielt.
Was ich auch schön finde ist dass man immer wieder neues Entdeckt in Illuminatus, was einem früher vieleicht nicht wichtig war.
Und plötzlich wichtig wird.

liebe grüße

Dagmar
 
Oben Unten