Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Sexismus?

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
Dein Kommentar liest sich so, als wenn du jetzt angepisst wärst.
Verstehe ich nicht ... :?

Aber vielleicht interpretiere ich das auch nur so. Ich kenne dich ja nicht persönlich .... und kann es deswegen nicht so einordnen wie du manches meinst.

Namaste
Lilly
 

Atlan

Vorsteher und Richter
10. April 2002
752
ja ich bin angepisst... das was du betreibst, dieses "erkennen", ist im endeffekt genau das gleich, wenn ich versuche überall eine 23 hineinzuinterpredieren... nur in deinem fall scheinen es die frauenunterdrückenden männer zu sein, die die sprache für ihre bösen zwecke nutzen...
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
Atlan
warum du mir diese Sichtweise in die Schuhe schieben willst, ist mir unverständlich und ich finde es auch nicht fair.
Ich gehe nicht durch die Welt und sehe Frauen_unterdrückende_Männer und ich habe so etwas in der Art, auch nicht in meinen postings geschrieben. Möchte mich aber ungerne selber zitieren.

Namaste
Lilly
 

Atlan

Vorsteher und Richter
10. April 2002
752
sorry, aber ein bisserl intelligenz kannst du mir schon unterstellen... und mich mir das recht rausnehme, es so hineinzuinterpredieren!

wer andauernd darauf drängt, das die männer die sprache nutzen, um zu manipulieren, induziert dem leser, diese menschen (in dem fall männer) sind böse und frauenverachtent...

achja zu diesem politisch korrekten sprachwahn:

http://www.deutsches-wehrrecht.de/Dienstgradbezeichnungen.PDF
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
Sprache wird ja nicht von ein paar Männern gemacht, sondern ist etwas was aus der Gesellschaft heraus wächst. Worte entwickeln sich aus Notwendigkeiten Begriffe für etwas zu finden.
Vom "bababa" gebrabbel ... das die frühsten Urmenschen, noch von sich gegeben haben mögen ... bis zu dem komplexen sprachgebrauch bis heute, haben sich Wertungen und Programmierungen aus anderen Zeiten im Sprachgebrauch "abgelagert".
Diese "Schichten" in der Kommunikation sind nicht verschwörerischer Natur .... aber sie beeinhalten alte Programme von Wertungen, ohne das einzelne Menschen sie bewußt in der Sprache "eingebettet" haben muß.
Das gilt nicht nur für das Thema "Mann/Frau" sondern auch für andere Themen ....
Aber es läßt sich Geschichte darin sehen ... wie Menschen früher assoziert haben, das sich die Worte auf die Art und Weise zusammengesetzt haben, wie sie es getan haben.

Namaste
Lilly

P.S. Ich habe nicht gesagt ... das Männer das dort hineinprogrammiert haben. Und die Sprache hat sich aus Männern und Frauen entwickelt
 

Atlan

Vorsteher und Richter
10. April 2002
752
ich kann dir ja zustimmen, ausser hier:

aber sie beeinhalten alte Programme von Wertungen

diese programme werden aber NICHT mehr aufgerufen.

in einem anderen thread hast du dich geärgert (war was mit pazifisten), weil da das wort mann stande...

warum? wo ist das problem?

ich denke du machst es dir selbst schwer!

und warum muss unsre sprache (siehe beispiel oben) derart politisch korrekt verkrüppelt werden?

bsp: dienstgrad hauptmann <-> hauptfrau

was soll das? nur weil da "mann" steht?
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
*g* in dem Thread hatte ich mich nicht geärgert ... habe nur darüber geschmunzelt und konnte es mir nicht verkneifen.


Du sagst das diese alten Programme nicht mehr aufgerufen werden.

Ich denke auch das die alten programme, in der Form nicht mehr aufgerufen werden, aber Jahrhundertelange einschleifung von Programmen, ist auch nicht von heute auf morgen, bis zum letzten Fünkchen raus.
Manche Programme laufen sehr unterbewußt an, bis sie sich dann irgendwann ganz ausgeschlichen haben ...

Eines konnten wir eben in unserer Kommunkation sehr gut beobachten *g*
ich habe etwas gesagt ... was dir sofort impliziert hat ... das ich es gegen Männer gerichtet habe ... und wir standen (im bildlichen gesprochen) in 2 Fronten gegenüber.
Mein sprachgebrauch ... der mir neutral schien ... hat bei dir etwas ausgelöst ... Worte, bei denen du den Eindruck hattest, ich würde sie gegen Männer gerichtet meinen....
so wie dein Sprachgebrauch ... der dir neutral schien ...dann bei mir etwas ausgelöst hat.
Ich hatte das Gefühl ... das mich da jemand in eine Schublade stecken will .. "Emanze die gegen die Männer kämpfen will" (oder sowas *g*)

So ganz frei von un- oder wenig bewußt mitlaufenden Programmen ist keine Kommunikation. :wink:

Du meinst ich mache es mir schwer.
*nachdenk*
Das ist nicht so. Vielleicht liegt ein Teil der Kommunikationsbarriere zwischen uns daran, das wir uns nicht persönlich kennen.
Ich laufe nicht durch die Gegend und suche nach Indizien für Männerverschwörungen ... :wink:

Aber ich versuche zwischendurch in "Wort-Programmierungen" zu suchen.
Das ist Neugier und der Versuch Dinge die heute sind, in ihrer Entwicklung zu betrachten. Frei von irgendwelchen Wertungen über Schuld oder Unschuld.

Das mit den männlichen und weiblichen Berufsbezeichungen mag dir unverständlich sein.
Teils scheint es auch aus einer Gewohnheit, vom alten Sprachgebraucht unsinnig, etwas an den Sprachformen zu ändern.
Aber die unbewußte Wirkung von Sprache ist nicht zu unterschätzen.
Ich kann es als Frau verstehen, wenn eine Frau auch eine weibliche Berufsbezeichung für sich haben möchte, weil ihr das in einer Männerdomäne auch eine andere Akzeptanz ausdrückt.

Namaste
Lilly
 

struppo_gong

Auserwählter Meister der Neun
27. September 2002
906
hier ein link wo die geschichte der forschung zur homosexualität insgesamt etwas beleuchtet wird.
http://www.pm-magazin.de/de/wissensnews/wn_id463.htm
was mir vorkurzem aufviel als ich über sprache und dieses thema nachgedacht habe-hab ich mir so gedacht dass es eigentlich gar nicht für sprache nötig ist dingen oder auch menschen namen zu geben die einen geschlechtlichen charackter haben. sprache ist ja das kulturprägende phenomän schlechthin. ich glaube so ziemlich jede sprache nimmt solche weiblich männlich trennungen vor. wörter wie schwul als schimpfwort halt ich für kulturell moralische ausfälle.
vermutlich war die ursprache(die meiner meinung ca. vor 6000 jjahren durch eine mächtige expansive kultur verbreitet wurde siehe dazu auch meinen thread
http://www.weltverschwoerung.de/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&t=6719&highlight=wiege+kultur ) ,eine sprache die in einem mehr oder weniger patriarchischen umfeld entwickelt wurde.
 

Winston_Smith

Groß-Pontifex
15. März 2003
2.804
Moinsen!
Sorry, daß ich erst so spät einsteige!

1) Warum ist "Schwul" ein "Schimpfwort": Ich habe da eine eher simple
Erklärung. Meiner Meinung nach ist es ein momentanen Trend, der durch "Erkan&Stefan" ausgelöst wurde. Die beiden nehmen einen vermeintlichen deutschtürken Sprachgebrauch auf die Schippe, und geben diesen auf übertriebene Weise wieder. Da viele Jugendliche zur Zielgruppe gehören, verwenden sie diese Begriffe natürlich. Jeder von uns kennt doch jememanden, der bei Zeiten aus verarschungsgründen "dönerdeutsch" spricht, oder?
"Ey, weisu? Ich schwör man!"

2) Eigentlich wollte ich nur zum Thema "benachteilung der frau in der deutschen sprache" schreiben. Und das mache ich jetzt auch:

Warum ist die Emanzipation denn so negativ angesehen? Ich glaube, daß viele Frauen das Thema gnadenlos übertreiben und überall eine Benachteiligung der Frau sehen! Ich denke da an Aufkleber wie "Frauen fahren besser Auto." (Na und?)


Und das Gejammer über Berufsbezeichnungen!
Mein Gott, ist es denn wirklich sooo schlimm, das es MAURER heißt und nicht MAURER/IN?! Welcher mann geht denn zum Bundesverfassungsgericht und klagt gegen die Bezeichnung "Hebamme", weil er gerne "HEBAMMER" werden möchte?! Tut mir leid, aber ich verstehe die Aufregung nicht. Sind Frauen wirklich so schwach, daß sie sich über sowas nicht hinwegsetzen können? Auf der anderen Seite fordern manche Frauen eine "Frauenquote"!!! Also bitte, welche Frau will denn wirklich nur durch eine Verordnung in einen Beruf kommen?

Und überhaupt, warum sind alle schönen Begriffe weiblich? (Sonne, Liebe, Freiheit, Familie, Party, Hochzeit, Partnerschaft, Selbsbestimmung, Demokratie, Hochbegabtheit usw.) Und schlechte Begriffe sind männlich? (Krieg, Tot, Nazi, Aufruhr, Mord, Krebs, Schlaganfall, Schimmelpilz usw.)

Das finde ich einfach gemein und werde jetzt bis nach Karlsruhe gehen und klagen....
 

Winston_Smith

Groß-Pontifex
15. März 2003
2.804
Nachtrag zum Thema Emanzipation.

Wenn die Emanzipation ernst genommen werden will, muß sich die Bewegung auch so verhalten:

Wieso wird Harald Schmidt angegriffen, wenn er einen "Frauenfeindlichen" Witz macht?

Auf der anderen Seite ist es ganz doll emanzipiert, wenn

-eine Frau in der Ford-Werbung ein großes "NO" in den Sand schreibt.
-eine Frau ihren Liebhaber mit einem Stück Küchenrolle wegwischt.
-der Coke-Light-Mann ein super knackiger Kerl ist, der nur auf sein Äußeres reduziert und als reines Sexobjekt gesehen wird?

Welcher Mann legt den beim deutschen Werberat Protest gegen solche Werbung ein, weil er sich erniedrigt fühlt?

Ich weiß, daß hier keine Hardcoreemanzen sind, die so reagieren, trotzdem liegt hier das große Glaubwürdigskeitsproblem der Emanzipation.

Gleiche Rechte auf jeden Fall, aber solche Aktion sind einfach lächerlich!
 

struppo_gong

Auserwählter Meister der Neun
27. September 2002
906
das problem des femminismus war oder ist in gestrigen femministinnen , , dass sie sich gegen herschaftsverhältnisse richten die so tief verwurzelt sind,dass man sich schon sehr genau mit der geschichte und dem menschentum befassen muss, um sie zu verstehen.
nun haben sich die femministinnen ein paar facetten herausgepickt. aber einen riesen bringt man nicht zum fall wenn man ihn in den bauch pickst. man muss ihn von innen heraus zum platzen bringen.
man kann nicht einfach mehr rechte für die frau fordern und gleichzeitig wegkucken ,wenn herschaftsverhältnisse und kulturreproduktion sich auch gegen andere richtet und die geforderten rechte vor allem den frauen zu gute kommen ,die gar nichts verstanden haben,und diese dann plumpe slogans einfach übernehmen.
zu der erkan und stefan theorie:ich glaub das hat weniger mit erkan zu tun, als mit der echten problamatik der zuwanderung aus patriarchischeren ländern , assitum und türk-deutsch. -die insgesamt eine verrauhung der verhältnisse ,vor allem bei jungen menschen herrausfordert.
insgesamt kommt man doch wieder zu dem schluss wie dumm die menschen sind und wie wenig sie verstehen , dass sie längst sklaven ihrer eigenen ideologien sind.
 

Magna

Vollkommener Meister
10. April 2002
525
hmm... Also ich käm mir schon komisch vor, wenn meine Berufsbezeichnung in weiblich nicht existieren würde. Ich wär nicht gern "Maurer", weil Maurerin mir einfach besser gefällt.
Andersrum kann ich ja auch jeden Mann verstehen, der lieber Maurer oder Friseur als Maurerin oder Friseuse ist.
Wer dabei wie weit für die Durchsetzung geht ist mir völlig egal.

Die Frau in der Ford-Werbung ist deshalb "emanzipiert" (Ich bin allerdings der Meinung, sie ist einfach nur recht normal.), weil sie sich von ihrem Freund nichts sagen lässt. Der Typ fragt ja nicht mal, der beschließt das einfach. Ist doch selbstverständlich, dass man sich da wehrt.

Die ebensowenig emanzipierte Lady, die in der Werbung ihren Freund wegwischt, ist schlicht und einfach genervt, weil der Kerl sich offensichtlich mehr um seine Karre kümmert als um sie/mehr um sich selbst kümmert als um sie. Sie wischt ihn mit der gleichen Selbstverständlichkeit weg, mit der er sie anmotzt weil sein Auto schmutzig ist oder ihr nicht beim putzen hilft.
Nicht emanzipiert. Noch nicht mal männerfeindlich, finde ich.
Oder identifiziert sich jemand mit dem A... in der Werbung? :wink:

Der Coke-Typ ist eins der wenigen Beispiele in dem Männer auf ihr Äusseres reduziert werden, während das dank Verona & Co bei Frauen leider recht üblich ist.
Mist isses in beiden Fällen.

Wo ist das Problem?
Und warum dürfen sich die Leute nicht wehren, wenn ihnen etwas nicht gefällt? Meinst du die Frauen, die sich beim Werberat beschweren legen Wert darauf, von dir und anderen Ernst genommen zu werden? Nein, die wollen einfach nur die Titten von XYZ nicht mehr jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit sehen müssen.
Abgesehen davon ist es doch so:
Ob Sprache oder Werbung, beide vermitteln ein gewisses Weltbild. Das ist leider so, obs uns nun gefällt oder nicht. Und damit vermitteln sie eben auch ein Bild davon, wie wir leben, aussehen und sein sollen.
Ich finde es zB als Frau sehr ärgerlich, dass ich Kleidung kaufen und anziehen soll, die an Schaufensterpuppen ausgestellt wird, die als Menschen zu dünn wären um überhaupt leben zu können.
Was soll das? Ist die Schaufensterpuppe nicht mehr ein Modell des Menschen, dass uns möglichst ähnlich sein sollte?
Wenn ihr möchtet such ich euch dazu noch Daten raus, müßte sowas eigentlich noch haben.
Liebe Grüße,
Magna
 

struppo_gong

Auserwählter Meister der Neun
27. September 2002
906
das erstbeste was man tun kann ist den kindern keine barbies zu kaufen und sie nicht mit power ranchers und sonem aggresiv dümmlichen kack zuschütten.
das es dir komisch vorkäm wenn deine berufsbezeichnung...magna ,dann ist das nicht nartürlich sondern liegt daran dass du dich an die sprache gewohnt hast. das ist ein zirkelschluss. nur weil du schon immer in einer gesellschaft lebst in der ein ideal oder sterotyp oder ein konstrukt der kulturgebenden sprache besteht, und du es verinnerlicht hast ,heist das nicht dass dieses allgemein auf gesellschaft übertragbar gültig ist. es ist nicht albern.
jeder mensch ist irgendwie bi. homosexualität resultiert aus zusammenspiel der gene hormone und vor allem auch der kulturwirklichkeit,und den idealen ,die die menschen anstreben und den negativen stereotypen die den menschen nahegelegt werden zu umgehen. insofern will ich jeden als eingefleischten kultur- fanatiker darstellen der wörter wie schwul oder tomboy als schimpfwort benutzt. was wir brauchen ist mehr toleranz und keine dümmliche idealisierung und stereotypisierung.
das wäre die heilung der gesellschaft,und trifft auf fast alle bereiche zu.
 
Ähnliche Beiträge
Verfasser Titel Forum Antworten Datum
Bona-Dea Die Sexismus Debatte Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft 88

Ähnliche Beiträge

Oben Unten