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Psychiatrie: Tod statt Hilfe

Baselifter

Geselle
2. November 2010
37
Ein sehr guter Film, welcher die Geschichte der Psychiatrie mal etwas genauer unter die Lupe nimmt.
Angefangen mit den Psychoanalysen von Freud, über die brutalen Nazi Methoden in den 30ern, die perversen Experimente in den 50er und 60er Jahren, bis hin zur heutigen Psychiatrie.
Leider ist der Film online nur in englisch verfügbar, kann aber in deutscher Sprache auf DVD gekauft werden.
Hier der Link zum online Film: Psychiatry: An industry_of_Death

Es nimmt mich Wunder wie ihr dazu steht.
Ich habe das Gefühl, das sich so gut wie nichts geändert hat.
Nur die die Art und Weise, wie man die "Kranken" behandelt, haben sich von Folter zu Medikamenten geändert.
Statt das man den Patienten Schmerzen zufügt, verpasst man ihnen Medikamente, die sie in eine Apathie stürzen.
Statt das man sich um eine Heilung bemüht, werden die Patienten in einem Zustand zwischen schwer "krank" und gesund gehalten, damit die Psychiater sie weiter mit irgendwelchen sinnlosen Medikamenten vollstopfen können.
Wer profitiert davon?
Ist da nicht eine gigantische Verschwörung am laufen?

Das DSM IV war vor etwa 20 Jahren ein Buch das gerade mal etwa 400 Seiten dick war.
Unterdessen sind es mehrere Bücher (3 Stück) welche jeweils um die 900 Seiten stark sind.
Wie kommt das?
Da werden doch von irgendwelchen Leuten Krankheiten "erfunden".

Was habt Ihr für eine Meinung dazu?


Grüsse

Base
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

Hallo Baselifter;
Ein sehr guter Film, welcher die Geschichte der Psychiatrie mal etwas genauer unter die Lupe nimmt.
Angefangen mit den Psychoanalysen von Freud, über die brutalen Nazi Methoden in den 30ern, die perversen Experimente in den 50er und 60er Jahren, bis hin zur heutigen Psychiatrie.
Leider ist der Film online nur in englisch verfügbar, kann aber in deutscher Sprache auf DVD gekauft werden.
Hier der Link zum online Film: Psychiatry: An industry_of_Death

Japp, kennst du dieses Lied?
YouTube - Mothers Little Helper Rolling Stones (w/ lyrics)

Es nimmt mich Wunder wie ihr dazu steht.
Ich habe das Gefühl, das sich so gut wie nichts geändert hat.
Nur die die Art und Weise, wie man die "Kranken" behandelt, haben sich von Folter zu Medikamenten geändert.
Das ist ja wohl auf jeden Fall humaner, aber keine Lösung des Problems.
Statt das man den Patienten Schmerzen zufügt, verpasst man ihnen Medikamente, die sie in eine Apathie stürzen.
Statt das man sich um eine Heilung bemüht, werden die Patienten in einem Zustand zwischen schwer "krank" und gesund gehalten, damit die Psychiater sie weiter mit irgendwelchen sinnlosen Medikamenten vollstopfen können.
Oft verschlimmert sich der Zustand sogar, so das der Patient für immer "lebensuntauglich" bleibt.
Wer profitiert davon?
Tja, die Ärzte, denn die brauchen nur Rezepte schreiben und die Pharmakonzerne machen Riesenumsätze.
Ist da nicht eine gigantische Verschwörung am laufen?

Das DSM IV war vor etwa 20 Jahren ein Buch das gerade mal etwa 400 Seiten dick war.
Unterdessen sind es mehrere Bücher (3 Stück) welche jeweils um die 900 Seiten stark sind.
Wie kommt das?
Ich weiss nicht was das für Bücher sein sollen, kann also nichts dazu sagen.
Da werden doch von irgendwelchen Leuten Krankheiten "erfunden".

Was habt Ihr für eine Meinung dazu?
Ich glaube, Ärzte wissen einfach nicht, wie man solche Leute besser behandeln könnte.
 

Telepathetic

Groß-Pontifex
1. Juli 2010
2.972
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

Hi Base,

Ich habe das Gefühl, das sich so gut wie nichts geändert hat.
Nur die die Art und Weise, wie man die "Kranken" behandelt, haben sich von Folter zu Medikamenten geändert.
Statt das man den Patienten Schmerzen zufügt, verpasst man ihnen Medikamente, die sie in eine Apathie stürzen.
Ich bin bestürzt, was sich Menschen alles ausdenken können. Medikamente anstatt von Folter. Das es schwarze Schafe in jeder Profession gibt und ebenso in den medizinischen ist nichts Neues. Deswegen ist doch nicht die komplette Psychiatrie ablehnbar. Ich rate übrigens zur Lektüre von Fachliteratur, anstelle von Videos mit reißerischen Titeln wie "Industry of death".

Statt das man sich um eine Heilung bemüht, werden die Patienten in einem Zustand zwischen schwer "krank" und gesund gehalten, damit die Psychiater sie weiter mit irgendwelchen sinnlosen Medikamenten vollstopfen können.
Wer profitiert davon?
Ist da nicht eine gigantische Verschwörung am laufen?
Nein, da ist keine gigantische Verschwörung am Laufen. Kann doch nicht sein, dass immer nur finanzielle Maßstäbe zur Beurteilung von Lauterkeit herangezogen werden. Patienten werden auch nicht mit Medikamenten vollgestopft. Zu den drei Säulen der psychiatrischen Therapie gehören neben der biologischen Therapie (dazu gehört die Psychopharmako-Therapie), die Psychotherapie und die Soziotherapie. Mittels Einsatz von Psychopharmaka sollen die jeweils aktuellen psychopathologischen Symptome gelindert werden. Dadurch soll dem Patienten ein stabiles soziales Leben ermöglicht werden. Patienten sollen den Anforderungen des Alltags und im Berufsleben gewachsen bleiben können.

Das DSM IV war vor etwa 20 Jahren ein Buch das gerade mal etwa 400 Seiten dick war.
Unterdessen sind es mehrere Bücher (3 Stück) welche jeweils um die 900 Seiten stark sind.
Wie kommt das?
Da werden doch von irgendwelchen Leuten Krankheiten "erfunden".
Du scheinst der Meinung zu sein, dass psychische Krankheiten nicht existieren. Krankheiten werden aus Profitgier erfunden. Dass das DSM-IV angewachsen ist, ergibt sich aus der Tatsache, dass psychische Störungen dazu neigen, komplex und vielgestaltig zu sein. Ich nehme an, dass von seiten der APA intensiv geforscht worden ist, so dass immer mehr Daten zu Symptomen, Syndromen und Störungsbildern verarbeitet werden konnten. Wachsendes Wissen resultiert in angewachsenem Umfang des Klassifikationssystems.

Übrigens besteht das DSM-IV nicht aus drei Büchern mit jeweils um die 900 Seiten, sondern aus einem Buch mit 1001 Seiten. Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen. DSM-IV-TR : Textrevision: Amazon.de: Henning Saß, Hans-Ulrich Wittchen, Michael Zaudig: BücherNun zu meiner Meinung: ohne das ich mir das Video angesehen habe, sage ich, dass das Video gefährlich ist. Menschen mit psychischen Störungen wird nicht geholfen werden können (so von wegen "Statt das man sich um eine Heilung bemüht, ...), wenn sie von vorneherein kein Vertrauen zum Arzt entwickeln können, nachdem sie sich von einem schätzungsweise rein polemischen YouTube-, bzw. Google-Video haben beeinflußen lassen.

Die Macher solcher Videos gehören angezeigt und vor den Richter gebracht.

Gruß,
Tele

P.S.: btw das DSM wird in Amerika benutzt. In Deutschland gilt die ICD.
 

Baselifter

Geselle
2. November 2010
37
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

Ohhh... Hab ich doch glatt vergessen zu erklären.
Das DSM IV ist das amerikanische standart klassifikations Handbuch für psychische Erkrankungen.
Dem gegenüber steht das europäische ICD-10, ebenfalls ein klassifikationshandbuch.
Jedoch sind im ICD-10 nicht nur psychische Krankheiten aufgelistet.

Hier ein Link zum DSM IV (leider nur ein kleiner Teil des ganzen Werkes): Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM IV)
Und hier ein Link zur Onlineversion des ICD-10: DIMDI - ICD online recherchieren

Grüsse

Base
 

Baselifter

Geselle
2. November 2010
37
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

Ach Tele...
Da erzählst Du mir nichts Neues.
Schau mal, ich bin selbst in einer Klinik gewesen als Patient.
Habe selbst eine Störung meiner Psyche, was für eine tut hier nichts zur Sache.
Natürlich habe ich mir einiges an Literatur zum Thema angeschafft und dies auch mit meinen eigenen Erfahrungen kombiniert.
Seit fast einem Jahr gehe ich nicht mehr zur Therapie.
Erstaunlicherweise habe ich in dieser Zeit ohne Therapeut am meisten Fortschritte auf dem Weg zu Genesung gemacht.
Schon verdammt komisch, was?
Und jetzt kommst Du, und erzählst mir vom Heil, das die Psychiatrie für uns alle ist...
Sorry, dies kann ich so nicht akzeptieren.
In aller Freundlichkeit... Du scheinst mir entweder selbst ein Dachdecker zu sein, oder wirklich keinen blassen Dunst in Dingen Psychiatrie zu haben.
Sonst würdest Du nicht solches zelotisches Zeug äussern.
Desweiteren, wie willst Du einen Film nur nach seinem Titel beurteilen ohne ihn gesehen zu haben?
Nein im Ernst, ich finde es ja schön wie Du Wikipedia zitieren kannst, dies beweist mir das Du die Tasten Ctrl-C und Ctrl-V benutzen kannst.
Aber von der Praxis selbst und als unmittelbar Betroffener scheinst Du nichts zu verstehen.

Failte

Base
 

Simple Man

Kanonenbootdiplomat
Teammitglied
4. November 2004
3.945
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

Sorry, aber ehrlich gesagt habe ich nicht wirklich Lust, mich mit dieser Scientology-Propaganda zu beschäftigen ...
 

Telepathetic

Groß-Pontifex
1. Juli 2010
2.972
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

Lynn Schultz-Writsel von der American Psychiatric Association sagt über die KVPM-Broschüre „Psychiatrie begeht Betrug“: „Wir haben in keiner Weise darauf reagiert. Es gab keine heftigen Reaktionen von Mitgliedern, darauf zu antworten. Und jedenfalls spricht die Veröffentlichung für sich selbst.“ Kevin Dwyer von der amerikanischen National Association of School Psychologists sagt, dass er sich nicht so sehr darüber Sorgen macht, dass die Leute die Psychiatrie-Broschüren von CCHR über ADHS ernst nehmen würden. „Was mir Sorgen macht“, erklärte er, „ist, dass Leute dieses Material aus zweiter Hand zitieren, ohne die Scientology-Organisation als Quelle anzugeben.“ [4]
Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Unter "Gegenstimmen in den USA" (Hervorhebung von mir)

Seit fast einem Jahr gehe ich nicht mehr zur Therapie.
Erstaunlicherweise habe ich in dieser Zeit ohne Therapeut am meisten Fortschritte auf dem Weg zu Genesung gemacht.
Schon verdammt komisch, was?
Schau, wenn Du Dich intellektuell wirklich ausreichend mit Psychotherapie beschäftigt hättest, dann wüßtest Du z.B. dass Therapieerfolge auch stark mit der Bereitschaft des Patienten zusammenhängen, geheilt zu werden. Weiterhin wüßtest Du, dass die Psyche noch weniger als der Körper einer Maschine gleich ist. Deren Reparatur-Chancen sind ihrer Natur nach um ein Vielfaches höher. Psychische Erkrankungen können sich im Gegensatz zur schnellen Reparatur einer Sache, über mehrere Jahre, gar Jahrzehnte hinziehen und das übrigens ohne Medikamente. Die meisten Patienten sind froh darüber, dass sie mit Hilfe ihrer Medis ihre Halluzinationen los werden und in Zeiten von schlimmen Depressionen ein wenig Anschub bekommen, um ihr Leben einigermaßen gestalten zu können.

Psychotherapie ist eine lebendige Beziehung zwischen Therapeut und Patient / Klient. Der therapeutischen Beziehung selbst wird eine überragende Bedeutung für die Heilung zuerkannt. Was ist aber mit den Patienten die keinerlei Eigenbemühungen zur Therapie beisteuern wollen? Was ist mit jenen, die aufgrund ihres Störungsbildes vorerst nicht mehr in der Lage sind, sich aktiv an ihrer Genesung zu beteiligen?

Die "Citizens Commission .." stigmatisiert die Psychiatrie. Sie wirft Psychiatern vor, dass sie ihre Patienten nicht ernst nehmen und ihen Medikamente aufzwingen. Einzelfälle werden erst gar nicht detailiert betrachtet, sondern die Profession wird generell als kriminell hingestellt.

Wenn Du, wie Du meinst, mehr Fortschritte ohne Therapeut gemacht hast, dann ist das schön für Dich. Was für Dich gilt, muß aber nicht zwangsläufig für alle anderen auch gelten. Sei doch froh, dass sich Deine mentale Gesundheit verbessert. Damit einhergehend dürfte sich Dein Leben im allgemeinen auch verbessert haben. :top:

Jede psychische Störung ist so individuell wie es der einzelne Mensch auch ist.

Und jetzt kommst Du, und erzählst mir vom Heil, das die Psychiatrie für uns alle ist...
Ich habe versucht kurz und knapp auf Deine Anschuldigungen einzugehen. Im Übrigen sind die "Anti-Psychiatrie" und Thomas Szasz's Theorien längst in die heutige Psychiatrie postitiv eingeflossen.

Desweiteren, wie willst Du einen Film nur nach seinem Titel beurteilen ohne ihn gesehen zu haben?
Glücklicherweise hat Simple Man dem Ursprung des Filmes nachgeforscht und den Bezug zu Scientology erwähnt. Da stellt sich mir die Frage, ob Scientology mit seiner gewiss einseitigen und polemischen Kritik an der Psychiatrie eigene Heilsversprechen publiziert. Auf den ersten Blick habe ich keine direkte Werbung für Scientology finden können. Ich kann mir vorstellen, dass die Kirche der Scientologen auf Zustrom der mit der Psychiatrie unzufriedenen Ex-Patienten hofft. Die vorgebliche Bemühung um Aufklärung ist in Wahrheit Mitgliederwerbung einer Organisation, die an den Xenu-Mythos glaubt. Hier die Story von Xenu auf Englisch.
Und hier noch eine sehr gute Darstellung: South Park Studios Deutschland - Was Scientologen tatsächlich glauben von hier: South Park Studios Deutschland - Schrankgeflüster


Ich halte den Film "Industry of death" nach wie vor für gefährlich und die Seiten der "Citizens Commission On Human Rights" für Blendwerk und für einen Wolf im Schafspelz. Ungeachtet ihrer Erfolge in der Therapie psychischer Störungen, wird die psychiatrische Profession unter dem Deckmantel des Schutzes der Menschenrechte einfach nur eines: in den Dreck gezogen.


Noch ein paar Worte zu Scientology:

Gegner von Scientology – insbesondere Ex-Scientologen, die sich öffentlich gegen Scientology wenden – werden zu „unterdrückerischen Personen“ erklärt, und Scientologen brechen in der Regel alle freundschaftlichen Kontakte mit ihnen ab.[48][49] Personen, die Kontakt mit „unterdrückerischen Personen“ pflegen, werden Scientology-intern als potentielle Schwierigkeitsquellen (potential trouble sources) bezeichnet.[49]
Scientology


Hier noch ein link für Sektenangehörige, welche aussteigen möchten: Zeugen Jehovas und Scientology: Aussteiger berichten

Und schließlich: Psychogruppen nutzen Sehnsüchte ihrer Opfer


Mein persönliches Fazit: Ich vertraue jedem Psychiater, der mich (angeblich!) mit Medis "vollstopfen" möchte, unendlich mehr, als jeder vermeintlichen Schützenhilfe der Scientologen.


Gruß,
Tele
 

AGSzabo

Major Chaos
17. November 2004
655
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

Medikamente sind ein breites Spektrum. Apathisch machen längst nicht alle davon.
 

Ich mag mein Becks

Gesperrter Benutzer
30. August 2009
1.571
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

YouTube - WE RUN THIS.









Videos hier bitte nur verlinken und einen kurzen Anriss des Inhalts. Fürs einbinden haben wir den Youtube-Thread. beast/Mod
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Baselifter

Geselle
2. November 2010
37
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

Ich persönlich finde es etwas engstirnig, die Aussagekraft von einem Film (oder auch sonst ein Medium) nur auf den Urheber zu beschränken.
So nach dem Schema: "Aha... Dieser Film ist von XY, daher ist er sowieso nur Propaganda bzw. einfach nur Scheisse".
Ich habe bisher geglaubt, das "Verschwörungstheoretiker" weltoffene Leute sind, die in keinem Fall voreingenommen sind.
Es macht für mich jedoch den Anschein, das ich in dieser Hinsicht einer massiven Täuschung erlegen bin.
Deprimierend finde ich an dieser Engstirnigkeit, das die betroffenen Menschen, selbst was die Politik anbelangt, immer nur in eine Richtung denken, ohne eine andere Richtung auch nur ansatzweise in Betracht zu ziehen.

Dazu habe ich übrigens eine kleine Frage am Rande...
Kann es sein, das dies die allgemeine Denkensweise des deutschen Volkes ist?
(Diese Frage hat übrigens keine Rassistischen oder aggressiven Hintergründe. Ich stelle die Frage nur, weil ich selbst Schweizer bin und die deutsche Art nicht wirklich kenne.)


@Tele: was soll die folgende Aussage von Dir?
Hier noch ein link für Sektenangehörige, welche aussteigen möchten: Zeugen Jehovas und Scientology: Aussteiger berichten

Soll dies etwa eine versteckte Bezichtigung in meine Richtung sein, einer dieser Sekten anzugehören?
Falls dies der Fall wäre, möchte ich Dich darauf hinweisen, das ich mit diesen Pseudoreligionen nichts zu tun habe.
Das Gegenteil ist bei mir der Fall... ich bin treuer Anhänger der Frankfurter Evolutionstheorie.
Dennoch nehme ich mir die Freiheit (und wohl auch das Recht), auch etwas aus einer anderen Kultur, aus einer anderen Weltansicht, genauer zu betrachten und auf meinem Weg zu meiner persönlichen Weltansicht zu nutzen.

Failte

Base
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.971
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

Wie ist denn der Schweizer an und für sich so?

Wenn Du wirklich(!) dachtest das ""Verschwörungstheoretiker" weltoffene Leute sind, die in keinem Fall voreingenommen sind" dann hast Du den schuß nicht gehört und ich empfehle Dir Dich einmal mit den Jüngern von Typen wie Veith oder Jones zu befassen.

Mit welchem Ziel glaubst Du denn wurde dieser Film erstellt?
 

Telepathetic

Groß-Pontifex
1. Juli 2010
2.972
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

@Tele: was soll die folgende Aussage von Dir?
Hier noch ein link für Sektenangehörige, welche aussteigen möchten: Zeugen Jehovas und Scientology: Aussteiger berichten
Ich will allen Lesern dieses Themas zu einem leichten und schnellen Zugang zu Informationen von Aussteigern verhelfen.

Ob Du zu Scientology gehörst oder nicht, liegt in Deinem Ermessen und geht mich nichts an. Ich würde allerdings eine Angehörigkeit Deinerseits nicht nachvollziehen können.

Gruß,
Tele
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.054
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

Hier noch ein link für Sektenangehörige, welche aussteigen möchten: Zeugen Jehovas und Scientology: Aussteiger berichten
Leider funzt der Link bei mir nicht. Aber an Literatur gibt es wahrhaft genug, was diese beiden Sekten angeht. (z.B. Das Buch: "Scientology - Ich klage an!" von Renate Hartwig, die man seit Jahren versucht, zu bekämpfen. Eine wirkungsvollere Aufklärung habe ich bisher nicht finden können.

Und was die "Zeugen Jehovas" angeht, so habe ich mich lange Zeit mit Betroffenen befasst - bis ich auf ein 16-jähriges Mädchen gestoßen bin, das sich das Leben nehmen wollte, weil sie durch ihre "gläubigen Eltern", die dieser Sekte angehören, ihre Kindheit und Jugend nicht ausleben durfe. - Und weil man ihr suggerierte, dass sie in die "ewige Hölle" kommt, wenn sie nicht ihren "auferlegten Pflichten" dieser Sekte nachkommt. Das bedeutete, dass sie wöchentlich mindestens einen "Schüler" herbeibringen sollte, um in das "Himmelreich" zu kommen. Schaffen sie ihre Aufgabe nicht, erwartet sie die Hölle. (eine scheinbar perfekt vernichtende Gehirnwäsche!)

Bei Scientology sind die anfänglichen Methoden die berühmten Auditings, die mit Psychoterror zu vergleichen sind. Wenn sie aussteigen wollen, folgt Erpressung, um die Opfer zum Schweigen zu bringen usw.
Auch viele Firmen sind hier involviert, einschließlich ganzer Wohnblöcke (Hauseigentümer usw.).

Sektenaussteiger brauchen keine schädlichen Psychopharmaka, die zur Ruhigstellung verabreicht werden und somit die eigentlichen Ursachen unterdrücken, sondern Aufklärung durch Betroffene oder fachbezogene Therapeuten.

Noch verabscheuungswürdiger finde ich die Duldung derartiger Sekten durch die Regierungen, die - wie auch in Amerika - eine derartig menschenfeindliche Sekte zur Kirche erklären. Das liegt dann ja wohl eher an den großzügigen "Spenden" die die Regierungen erhalten...
Oder zählt das etwa auch zur weltweiten "Verschwörung"? Nein! Beweise gibt es genug.
 

Baselifter

Geselle
2. November 2010
37
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

Na dann ist ja alles in Butter @Tele...
Ich könnte es auch selbst nicht nachvollziehen, wenn ich bei Scientology Mitglied wäre.
Ich bin mit meinem Evolutionismus vollkommen ausgelastet, was meine Glaubensfähigkeit anbelangt :D
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

Hallo Telepathetic;
Ich will allen Lesern dieses Themas zu einem leichten und schnellen Zugang zu Informationen von Aussteigern verhelfen.

Ob Du zu Scientology gehörst oder nicht, liegt in Deinem Ermessen und geht mich nichts an. Ich würde allerdings eine Angehörigkeit Deinerseits nicht nachvollziehen können.
Das ist ja voll am Thema vorbei. Wenn du glaubst, in der Psychiatrie wird sich wirklich um die Leute gekümmert, dann warst du tatsächlich noch nie in einer. Ich hab dort Leute gesehen, die konnten nicht mal mehr richtig laufen so voll gedröhnt waren die. Wenn die Altenpfleger im Altenheim sich überfordert fühlen, schicken sie die "Alten" zum einstellen in die Psychiatrie, danach haben sie richtig bettlägerige pflegeleichte Patienten.

YouTube - EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST (1975) - Deutscher Trailer

:pfeif:
 

Simple Man

Kanonenbootdiplomat
Teammitglied
4. November 2004
3.945
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

Toll, ein Trailer(!) für einen Film(!!) aus den 70ern(!!!), der in den USA(!!!!) spielt ... wenn das mal nicht voll am Thema vorbei ist ... :roll: ... die verallgemeinernde Pauschalisierung von Nervenheilanstalten bzw. der Psychiatrie als Disziplin als ganzes ist völlig hohl, um es mal offen zu sagen ...
 

beast

Moderator
Teammitglied
23. Februar 2009
5.806
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

Hi Bona Dea

wäre eine PN mit einer entsprechenden Addy möglich? Meine Schwägerin wurde nun schon das 2te mal eingewiesen und kommt immer wieder auf eigenen Willen ohne Therapie-Erfolg raus.

Und sie ist mittlerweile eine Gefahr für die Allgemeinheit.
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

Hi Bona Dea

wäre eine PN mit einer entsprechenden Addy möglich? Meine Schwägerin wurde nun schon das 2te mal eingewiesen und kommt immer wieder auf eigenen Willen ohne Therapie-Erfolg raus.

Und sie ist mittlerweile eine Gefahr für die Allgemeinheit.

Tut mir leid beast, es gibt seit 1991 ein neues Betreuungsgesetz und keine Entmündigung mehr. Aus der geschlossenen kommt man aber trotzdem nicht so leicht wieder raus.

Wieso kein Therapie Erfolg, Helfen die Medikamente etwa nicht?

@ Simple, ok der Film war vielleicht nicht das beste Beispiel, aber er gefällt mir so gut.....
 

beast

Moderator
Teammitglied
23. Februar 2009
5.806
AW: Psychiatrie: Tod statt Hilfe

Bona, ich kenne das Dilemma, würde aber manchmal eine etwas andere Auslegung auch zu Gunsten der Betroffenen für gut heissen.

Sie verweigert jegliche Therapie und wird dann nach 2-3 Tagen wieder rausgelassen. Ergebnis gestern: Ein Totalschaden ohne Schwerverletzte (nur 2 Leichtverletzte).

Ob das nächstes mal auch so glimpflich abgeht?
 

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