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Protestwahl

etwas-bewegen

Geselle
9. August 2002
37
Ihr habt die Nase voll, von den "Großen" Parteien?
Ihr geht deshalb nicht zur Wahl? Durch Nichtwahl werden jedoch die "Großen" indirekt gestärkt.
Oder ihr wählt die SPD, weil ihr die CDU noch weniger mögt (oder umgekehrt)?
Ihr würdet gerne eure Stimme den "Großen" entziehen und ihnen dadurch mal zeigen, daß ihr nicht
zufrieden seid?
Wie könnt ihr etwas dagegen tun?
Durch Protestwahl! Ihr wählt eine der kleineren Splitterparteien. Dadurch nehmt ihr eure Stimme
den "Großen" weg. Und die werden sich dann vielleicht mal darüber klar, daß sie etwas tun müssen.
Auf www.etwas-bewegen.de könnt ihr euch näher informieren. Dort sind die Parteien, die an der
Bundestagswahl teilnehmen aufgelistet und (soweit sie es geschickt haben) ihre Programme online
gestellt. Außerdem wird euch die Wirkung einer Protestwahl anhand von Tabellen verdeutlicht.
Also, lasst euch nicht mehr länger belügen, sondern tut etwas dagegen. Die Stimme eines jeden von
euch ist sehr wertvoll und ihr solltet gut überlegen, wem ihr sie gebt.
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Naja, vielleicht solltest Du Dein Projekt erstmal vervollständigen, da die Informationen zu den meisten kleineren Parteien fehlen.

Was mich an diesem Ansatz aber wirklich stört, ist daß mal wieder der Eindruck erweckt wird, die politische Beteiligungsmöglichkeit des einzelnen bestünde in einem Kreuz alle vier Jahre.

Wenn jemandem die politische Arbeit der Parteien nicht gefällt, dann hat er einige Möglichkeiten etwas zu tun um seine eigene Meinung einzubringen: Arbeit in Interessensgruppen, wie Bürgerinitiativen oder Vereinen oder gar selber in eine Partei eintreten und von der Basis her mitarbeiten. Aber all das würde natürlich etwas mehr Engagement erfordern, als in dubiosen (sorry, Kai :D ) Internetforen rumzumaulen oder alle 4 Jahre ein Kreuzchen zu machen.
 

Abbadon

Großmeister-Architekt
28. Juni 2002
1.295
Ich denke politisches Engagement ist totes Engagement, die richtigen Massen an menschen erreicht man politisch nicht mehr. Man hat sich von der Politik abgewandt hin zu den Medien. Etwas bewegen kann man in der heutigen Politik nicht, da Sie absolut statisch ist. Wer etwas bewegen will, muss leider in der Lage sein, das Individuum persönlich zu mobilisieren. Mit Politik klappt das einfach nicht.
 

basis

Geselle
14. Juli 2002
45
Hallo,
ich gebe eigentlich agentp recht.

Ich habe aber auch etwas gegen die Nichtwähler, weil die es sind, die die Klappe gaaaaaaaanz groß aufreißen, wenn sie nicht das kriegen, was sie wollen.

Irgend so ein Institut hat mal herausgefunden, daß Nichtwähler zum größten Teil Sozialschmarotzer sind.

Ich sehe das zwar nicht so grass, aber:

Wenn wer wirklich "Protest" wählen will, dann soll er UNGÜLTIG wählen:

Also z.B. "Politisch so engagiert sein, daß man alles ankreuzt..."

Eine kleine Splitterpartei zu wählen ist idiotisch - Was wollen wir mit der Deutschen Sex Union oder der Biertrinker Partei, die dann bestimmen, wieviel Steuern wir bezahlen, wieviel Kindergartenplätze uns zur Verfügung stehen, welche Schulbildung unsere Schüler haben, wer unser Rente finanziert???

WAS SOLL ES ALSO BRINGEN, EINE SPLITTERPARTEI ZU WÄHLEN? Außer daß dann die restlichen Staaten nur noch mehr über Big D lächeln???

Also, wenn ihr schon "Protest" wählen wollt, dann geht wenigstens hin und wählt ungültig. Und schon wird das Wahlergebnis anders aussehen, nur es wird alles "mehr gemischt" und es kommt nicht zu einer Spinner-Mehrheit!!!

Vorallem: Dieses Splitterwählen nützt - das verschweigt die Statistik auf der Webseite - nur den REP's, den Kommunisten oder anderen Parteien in dem Spektrum - UND DAS WOLLEN WIR JA AUCH NICHT ODER?

Robert

PS: Ein Grund fürs Nichtwählen ist auch die Faulheit - Nämlich die Faulheit, sich mal die Mühe zu machen und mal Wahlprogramme zu lesen und zu verstehen um sich dann EINE EIGENE MEINUNG zu bilden!
 

etwas-bewegen

Geselle
9. August 2002
37
Bevor du irgendwelche Parteien anführst, die gar nicht teilnehmen, lies dir erstmal die parteien durch, die überhaupt teilnehmen. Auf unserer Seite sind diese aufgeführt. Und die meisten haben sogar recht gute Programmen, die sehr vielversprechend sind. Leider haben noch nicht alle Parteien ihr Programm geschickt. Darum fehlen auch noch einige. Das hat absolut nichts mit fehlendem Engagement oder rumnörgeln zu tun.
Aber wir sehen nicht ein, warum wir uns weiterhin von den "großen" verarschen lassen sollten... Oder sie wählen, obwohl wir nicht einverstanden sind. Wo bleibt denn da die Demokratie?
 

basis

Geselle
14. Juli 2002
45
etwas-bewegen schrieb:
Bevor du irgendwelche Parteien anführst, die gar nicht teilnehmen, lies dir erstmal die parteien durch, die überhaupt teilnehmen. Auf unserer Seite sind diese aufgeführt. Und die meisten haben sogar recht gute Programmen, die sehr vielversprechend sind. Leider haben noch nicht alle Parteien ihr Programm geschickt. Darum fehlen auch noch einige. Das hat absolut nichts mit fehlendem Engagement oder rumnörgeln zu tun.
Aber wir sehen nicht ein, warum wir uns weiterhin von den "großen" verarschen lassen sollten... Oder sie wählen, obwohl wir nicht einverstanden sind. Wo bleibt denn da die Demokratie?
1. Die von mir verwendeten Parteien sind BEISPIELE!!!

2. hindert Dich niemand daran, DEINEN FREIEN WILLEN und DEINE Demokratie auszuleben und in der Wahl einer solchen Partei auszudrücken. (NUR MUSS ES D E I N E Entscheidung, DEINE Meinung sein, und nicht die des Springer-Verlages oder von irgend einer Webseite im Internet

3. Finde ich es gut, daß DU überhaupt wählen gehst

4. Erinnere ich an das Beispiel Schill-Partei Hamburg und an das Beispiel DSU in Sachsen-Anhalt und FRAGE EINDEUTIG: WAS HAT ES GEBRACHT?

5. Natürlich kann man sich das auch bei anderen "etablierten" Parteien fragen (außer bei der PDS). NUR:

Wenn Du Dich das fragst, solltest DU DICH ersteinmal in einer Partei engagieren und feststellen, wie die LEGESLATIVE GEWALT überhaupt aussieht, bevor Du SO urteilst!

Zum Thema PDS: Das ist für mich keine Partei, sondern ein als Partei getarnter Geheimdienst der in Brasilien oder Chile untergetauchten Alt-Kommunisten! Diese Partei hat in 12 Jahren die neuen Länder durch ihre Kommunale Vetternwirtschaft in Grund und Boden ruiniert. Dagegen ist der Spendenskandal oder Bonusmeilen oder Kölner Klüngel-Skandal nix dagegen.

Ich weiß - als Hausbesitzer und Firmeninhaber in den neuen Ländern - wovon ich rede.

Wer PDS in die Regierung wählt, wird früher oder später den Ruin für Deutschland einleiten! ... Ein Gespenst geht um...

Robert
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
An der entscheidenden Politik wird der Bürger möglichst nicht herangelassen. Ich denke, dass die Politik der BRD zu parteilastig ist. Und zudem sind deren Köpfe zu konform: das haben wir in unseren Diskussionen festgestellt. Andere gesellschaftliche Kräfte brauchen mehr Macht: insbesondere hinsichtlich der Probleme, die immerhin den ganzen Globus betreffen.
 

Abbadon

Großmeister-Architekt
28. Juni 2002
1.295
Ich denke Streicher hat recht. Die westlichen Demokratien sind definitiv zu parteilastig. Zumal diese ohnehin nicht für veränderung sorgen. Kleine parteien zu wählen sind tote stimmen, da diese niemals über die 5er Hürde juckeln werden. man sollte das lieber auf anderen Wegen versuchen...
 

etwas-bewegen

Geselle
9. August 2002
37
Nehmen wir mal an, daß durch Protestwahl wirklich eine der kleineren Splitterparteien in den Bundestag kommt! Was würde das bringen?
Ganz einfach: Es wäre nicht mehr nur ein Kampf um Macht zwischen den "großen", sondern die Meinungen und Interessen des größten Teils der Wähler würden durch diese Parteien sehr viel mehr vertreten, als durch gewisse machthungrige Parteien.
Darum sollte sich jeder zuerst mal mit den einzelnen Parteien auseinandersetzen und entscheiden, welches Programm jemandem am ehesten zusagt. Bei der Wahl soll man doch nicht irgendeine Partei wählen, die andere wollen, sondern die man selbst für richtig hält (oder habe ich da irgendwas falsch verstanden? Wenn das so sein sollte, dann sieht eben mein Begriff von Demokratie so aus). Wenn jemand eher der SPD seine Stimme geben will, weil er davon überzeugt ist, daß diese Partei seine Interessen am ehesten vertritt, dann ist das in Ordnung! Aber wenn jemand der Meinung ist, die Partei X würde das am besten können, dann sollte er diese Partei auch wählen. Wenn er es nicht tut, dann kann er genauso gut nicht wählen gehen. Das kommt doch aufs selbe raus.
Wieso wählen wir denn überhaupt die "großen"? Weil sie uns einreden, daß wir unsere Stimme verschenken, wenn wir sie einer Partei geben, die wir für die richtige halten!
 

Abbadon

Großmeister-Architekt
28. Juni 2002
1.295
Die Weimarer Republik ist schon an den kleinen Parteien zu grunde gegangen... wenn Du eine solche Partei über die Hürde bringen willst, dann müssten ca. 3 Millionen Leute sie wählen, was sehr unwahrscheinlich ist. Selbst wenn Sie dadurch in den Bundestag kommt, ist Sie politisch bedeutungslos.
Andere Stimmen sind verschenkt, traurig, aber wahr... Politisch ist da einfach nichts mehr zu reissen. Es gibt kein Sägen und kein rütteln an den etablierten Parteien... Deine Idee ist gut, aber ich fürchte, Sie bringt rein gar nichts... Traurig, aber leider realität. Man wählt nicht nur das, was einem am nächsten kommt. Es geht imemr auch und Negative Punkte, Personen, Fähigkeiten etc.pp. Ich zum Beispiel wähle einzig und allein um Schröder abzuwechseln.
 

basis

Geselle
14. Juli 2002
45
@etwas-bewegen

Also, da ich das ganze Wochenende und mehrere hundert Kilometer Autobahn (war schon ein Erlebnis, am SPD-Truck vorbei zufahren und die Unmutsbekundungen aller ebenso vorbeifahrenden Autofahrer zu beobachten... :D ) Zeit hatte nachzudenken, bin ich zu folgendem Entschluß gekommen:

Abbadon hat vollkommen Recht. Die Weimarer Republik ist ein sehr sehr gutes Beispiel. Noch ein Beispiel ist die Blockade-Haltung der SPD vor 5 Jahren im Bundesrat. Ein weiteres ist die PDS im Bundestag, die DVU vor 2 Jahren im Landtag in Sachenanhalt, die Reps im Kreisparlament in Hanau, die Unabhängigen Wählervereinigungen etc.

Alles hat im Ansatz schon einen Sinn - auch Deine Idee - aber alles versagt, wenn es darum geht, die anstehenden Probleme zu lösen: Arbeitslosigkeit, Wirtschaftsmisere, Bildungsnotstand, Staatsquote und -Verschuldung.

Das sind die Probleme und die werden NICHT gelöst, wenn der Bundestag aus 10 Parteien besteht, die alle so um die 6-7% haben. Da gibt es Sodom und Gomorra und die Politiker prügeln sich im Reichstag genauso wie die in den Asiatischen und Südamerikanischen Ländern... Da gibt es keine richtige Mehrheit, also auch keine richtige Legeslative GEWALT!

Robert
 
Z

Zwiebel

Gast
Bin auch fest der Meinung, man MUSS zur Wahl gehen.Denke auch, daß "Protestwahl" nichts nützt, da man ja sein Kreuzchen genau da hin macht, wo man vorher schon sicher sein kann, daß so ne kleine Partei nichts reissen kann!
Es wurde hier gesagt, daß die Politik nichts mehr bewegen kann.

Meiner Meinung nach liegt das vorallem daran, daß die Politiker im den Parlamenten nur immmer auf die "Gegenseite" schimpfen. Die meißten Politiker, damit meine ich die "Hinterbänkler", sind nur noch Stimmvieh, die nur dann bei Abstimmungen die Hand heben, wenn der Parteivorstand das von ihnen verlangt.
Was dabei wohl vergesssen wird, Parlamentarier sind eigendlich nur
"sich und ihrem Gewissen verantwotlich"! Dafür wurden sie gewählt und dafür leisten wir uns ja einen so großes Parlament.

Ich denke, in der Politik sollte endlich mal angefangen werden, wirklich konstruktiv zu arbeiten, anstatt nur immer zu kritisieren, ohne selber Lösungsansätze zu bieten!!!
(Naja, vieleicht denke ich da einfach zu naiv :cry: )
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
@ Zwiebel

Wir brauchen mehr Ströbeles. Aber ein richtiger Parlamentarier ist er doch eigentlich auch nicht. :wink:
 

zian

Geheimer Sekretär
14. April 2002
664
etwas-bewegen schrieb:
Nehmen wir mal an, daß durch Protestwahl wirklich eine der kleineren Splitterparteien in den Bundestag kommt! Was würde das bringen?
hat man doch bei den grünen gesehen, oder?
abgesehen davon halte ich jede stimme für eine splitterpartei (die nicht in den bundestag kommt), für eine verschwendung. bei der heutigen situation wählt man damit indirekt schwarz und damit 1984
 

Eriâwen

Großmeister
10. April 2002
80
Zum Thema Nichtwähler möchte ich mich jetzt auch mal äußern. Ich muss sagen mir wurde ja immer gesagt: Wenn du nicht wählst unterstützt du möglicherweise nur die Partei, die du gar nciht magst.

Aber dann habe ich etwas für mich entdeckt: Aktiven Wahlboykott. Ich bin nämlich zu einem Schluss gekommen: Das größte Problem ist es, dass auf unseren Stimmzettel nicht ein Punkt ist an dem steht: ich lehne alle zur Wahl stehenden Parteien ab. Dann nämlich würden all jene die nur wählen um nicht Nichtwähler zu sein, und alle Protestwähler (die auch nur irgendwelche kleinen Parteien aus diesem Grund wählen) zusammen eine derart große Masse ausmachen, dass die Parteien endlich einmal checken würden was wirklich abgeht.

Näheres dazu habe ich auf meiner Seite www.choose-freedom.at.tt veröffentlicht. Ich freue mich wenn ihr vorbeischaut, die Seite ist nämlich noch ganz jung (sprich: ich hab sie gestern ins netz gestellt).
 

etwas-bewegen

Geselle
9. August 2002
37
Eriâwen schrieb:
Aber dann habe ich etwas für mich entdeckt: Aktiven Wahlboykott. Ich bin nämlich zu einem Schluss gekommen: Das größte Problem ist es, dass auf unseren Stimmzettel nicht ein Punkt ist an dem steht: ich lehne alle zur Wahl stehenden Parteien ab. Dann nämlich würden all jene die nur wählen um nicht Nichtwähler zu sein, und alle Protestwähler (die auch nur irgendwelche kleinen Parteien aus diesem Grund wählen) zusammen eine derart große Masse ausmachen, dass die Parteien endlich einmal checken würden was wirklich abgeht.
Aktiver Wahlboykott ist nur ein verschönernder Ausdruck für Nichtwahl. Aber dadurch erreichst du gar nichts. Wenn du nicht wählern gehst, kommt deine Stimme den Parteien zugute, die im Bundestag sind. Wenn du jedoch eine Protestwahl betreibst, nimmst du deine Stimme eben diesen aktiv weg. Und die Programme der kleinen Parteien sind nicht mal so schlimm, man muß sich nur mal informieren ;). Wenn du mal auf unsere Seite schaust ( www.etwas-bewegen.de ), und dort auf die Tabellen, dann siehst du, daß du durch Protestwahl schon etwas bewegen kannst (die PDS hätte so bei der Bundestagswahl 1998, wenn allein alle Nichtwähler Protest gewählt hätten, nicht mal die 5% Hürde geschafft). Da die Splitterparteien in der Regel eher nicht in den Bundestag kommen, ist das fast vergleichbar, als wenn du "ich bin mit keiner Partei einverstanden" ankreuzen könntest. Durch Protestwahl verlieren die "großen" jedoch trotz allem einen Prozentsatz, der sich bemerkbar machen würde (vorausgesetzt, daß man genügend Menschen endlich mal die Augen öffnen kann, sich nicht mehr länger belügen zu lassen).
 

Bundeskanzler

Auserwählter Meister der Neun
11. April 2002
991
Meiner Meinung nach gibt es nur einen Denkzettel, der die Parteien wirklich zum Nachdenken und vielleicht auch Umdenken bringt.

UNGÜLTIG WÄHLEN

Einige Postings dazu gab es ja schon. Ich habe keine Ahnung, wie ungültige Stimmen zur Zeit in den Statistiken auftauen (wahrscheinlich als Nichtwähler), aber eines ist doch klar: Die Parteien werden sich bei einer plötzlichen starken Zunahme von UNGÜLTIG-Wählern folgende Gedanken machen müssen

- Dieser Bürger ist politisch interessiert
- Dieser Bürger ist tatsächlich am Sonntag ins Wahlbüro gegangen
- Keine Partei bekommt jetzt die 5 DM (jetzt EUR 2,50?) für diese Stimmabgabe, der UNGÜLTIG-Wähler hilft Steuern sparen
- Eine der etablierten Partei hätte diese Stimme tatsächlich bekommen können, wenn sie nur etwas überzeugender gewesen wäre oder einige wirklich gute Alleinstellungsmerkmale besessen hätte
 

^SpAWn^

Geheimer Meister
21. Juli 2002
364
@ Bundeskanzler

Woher kriegst du denn diese Zitate in deiner Signatur ??? Vor allem die Alten waren sehr ... verschwörerisch ;)
 

etwas-bewegen

Geselle
9. August 2002
37
Wahrscheinlich werden sie eher denken: da hat jemand ungültig gewählt, was solls... wir haben die Stimme zwar nicht, aber die Konkurrenz genausowenig.
Sie werden sich erst darum kümmern, wenn die Komkurrenz diese Stimmen bekommen. Die ungültigen Stimmen stören die großen genausowenig wie die Nichtwählerstimmen (sie profitieren ja eher daraus).
Was ihnen wirklich weh tun würde, wäre eine Protestwahl. Durch eine ungültige Wahl verschenkt man seine Stimme, durch Protestwahl entzieht man seine Stimme direkt denen, mit denen man unzufrieden ist (nämlich den "großen"). Und schaden kann man deshalb niemandem, weil die Splitterparteien geringe Chancen haben, in den Bundestag zu kommen. Aber auch, wenn sie es dennoch schaffen sollten, dann ist die Protestwahl nur um so gelungener und durch eine weitere Partei kann alles auch interessant werden.
 

Eriâwen

Großmeister
10. April 2002
80
Es gibt kein kleineres Übel

etwas-bewegen schrieb:
Aktiver Wahlboykott ist nur ein verschönernder Ausdruck für Nichtwahl. Aber dadurch erreichst du gar nichts. Wenn du nicht wählern gehst, kommt deine Stimme den Parteien zugute, die im Bundestag sind. Wenn du jedoch eine Protestwahl betreibst, nimmst du deine Stimme eben diesen aktiv weg. Und die Programme der kleinen Parteien sind nicht mal so schlimm, man muß sich nur mal informieren.
Juhu, sie sind nicht so schlimm. Toll, davon hab ich was. Also du sagst mir ich hab die Wahl entweder eine Große Partei wählen die Scheiße ist, oder eine kleine die vielleicht auch scheiße ist, aber damit was zum Ausdruck bringen.

Tut mir leid, ich hab mich nach allen Seiten hin informiert, und ja, ich hab einige ganz interessante Parteien gefunden. Aber eine Partei bleibt eine Partei und durch die Wahl dieser gebe ich meine Stimme ab. Ich bevorzuge für mich zu wählen.

Außerdem sagte ich nicht nicht wählen: Aktiver Wahlboykott bedeutet, dass ich öffentlich klar mache warum ich nicht wähle.

Und ich fordere Stimmzettel auf denen man angeben kann, dass man alle Parteien ablehnt. Schließlich sollte das Volk entscheiden - wir leben ja in einer Demokratie. Das ist aber nicht der Fall. Das Volk wählt seinen Herrscher und das wars dann. Wenn schon, dann sollte über jeden Beschluss eine Volksbefragung durchgeführt werden die wie eine Wahl ist. Und ich will Politiker die nicht ihre Meinung sondern die der Mehrheit vertreten. Wenn Demokratie dann so!

Aber ich sags gleich, ich für meinen Teil bin und bleibe Anarchist.
 
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