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Neue Vorwürfe: Journalisten durch US-Militär misshandelt

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Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Mehrere Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters sind nach eigenen Angaben von US-Soldaten misshandelt worden. Die drei Männer berichteten, sie seien geschlagen worden.
Reuters-Mitarbeiter im Irak misshandelt

Bei ihrer Arbeit für die britische Nachrichtenagentur Reuters und den US-Fernsehsender NBC seien die vier Männer im Januar nahe Falludscha festgenommen worden. In US-Haft sollen die vier Journalisten misshandelt und sexuell erniedrigt worden sein.
Vier irakische Journalisten nach eigenen Angaben misshandelt

Das US-Militär sieht die Vorwürfe nach eigenen Untersuchungen als nicht begründet. Reuters fordert neue ernsthafte Untersuchungen.
 

general

Auserwählter Meister der Neun
30. März 2004
982
Im Irak wird jeder gefoltert welcher nicht ins Schema der US-Militärs passt. Iraker sind alle Terroristen und Journalisten verbreiten Unwahrheiten über Folterungen.

Es herrscht Krieg im Irak. In jedem Krieg wird gefoltert. Nun scheinbar auch Journalisten (um auf den Kriegsgrund hinzuweisen: Terroristen=Journalisten). Schliesslich habe die Jounalisten genauso viel Macht. Sie zeigen der Welt, was sie sehen darf. Und vorallem zeigen sie nicht, was die Welt nicht sehen darf. Tut mal einer seine Arbeit gründlich, muss er an die Leine.

Gruss
G, welcher nicht überrascht ist.
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.622
Aljazeera crew member killed in Iraq

Wali is the second Aljazeera crew member killed covering Iraq war

[...]

Wali, 44, was standing next to an Aljazeera cameraman on the fourth floor of the hotel housing the crew. They were filming fierce clashes early on Friday morning between US occupation forces and followers of Shia leader Muqtada al-Sadr, reported journalist Abd al-Adhim Muhammad.
He looked up to try to locate the place of the US military vehicles, but he was shot in the head by machine guns," said Muhammad. He died instantly.

There was a power cut followed by a heavy exchange of fire as US vehicles rumbled by, he said.

"We could not confirm the source of the fire but it was directly pointed at us," said Muhammad. Another nine civilians were killed in the fighting.

[...]

Gareth Bailey, spokesperson for the occupation authority, known as the Coalition Provisional Authority (CPA), told Aljazeera it was "still early to report the real story".

With so many journalists in Iraq, Bailey said risks were higher for journalists to be killed as clashes continued between occupation troops and who he claimed were "terrorists".

"Our target is not the journalists," he said.

As many as 27 other journalists have been killed in Iraq since the start of the war in March 2003, according to the Committee to Protect Journalists (CPJ).

Aljazeera reporter Tariq Ayub was also killed in Iraq when a US missile slammed into Aljazeera television's Baghdad bureau.

http://english.aljazeera.net/NR/exeres/B826A0B2-9FC4-42E3-AD05-76E84744A630.htm



Und bei all diesen ungeklärten Todesfällen - auch für einige der im Irak und in Afghanistan verstorbenen Gefangen ist bisher noch keine natürliche Todesursache gefunden - ist es doch verständlich, dass die USA weiterhin auf Immunität für ihre Soldaten bestehen:

Washington drohe wie bereits vor zwei Jahren mit dem Abzug seiner Truppen von UN-Friedensmissionen, wenn die seit 2002 zwei Mal für jeweils ein Jahr bestätigte Sonderregelung für Amerikaner nicht erneut und damit praktisch für immer verlängert wird.

Die Immunität würde auch für die im Irak operierenden US-Militärs gelten. Deutschland, Frankreich und Spanien sowie weitere der insgesamt 15 Mitgliedsländer des Rates seien angesichts des US- Vorgehens entschlossen, einer von Washington eingereichten Resolution über die Ausnahmeregelung ihre Zustimmung zu verweigern, hieß es.

http://portale.web.de/Schlagzeilen/Irak/?msg_id=4835908
 

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Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Folterskandal: General Sanchez im Visier der Ermittlungen
Generalleutnant Ricardo Sanchez sei persönlich bei der Misshandlung von Häftlingen im Gefängnis Abu Ghraib anwesend gewesen, sagte der Militäranwalt Robert Shuck unter Berufung auf einen Hauptmann der Militärpolizei nach einem Bericht der „Washington Post“
Damit wären wir in der obersten Liga des Militärs. Solche Infos können Journalisten gut eskalieren.
 

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