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Leistungsdruck & Dumme Slogans in Konzernen

Gorgona

Erhabener auserwählter Ritter
7. Januar 2003
1.177
Vor allem an Alle, die in weltweiten Konzernen tätig sind:

Mir ist aufgefallen, dass in Firmen immer mehr Leistungsdruck erzeugt wird, der in keiner Relation zur Vergütung oder zur Wertschätzung des Mitarbeiters und seiner Arbeiter steht.

Hinzu kommen immerweider neue Slogans die dem MA vormachen, er sei wichtig für das Unternehmen, er wäre gar das Unternehmen und er müsse sich anstrengen um der Firma "Ehre zu machen" und als "Team" zum Erfolg zu gelangen.

Die MA selbst nehmen diese Parolen nicht Ernst und ziehen sie ins Lächerliche (Was das einzig Richtige ist!)

Also was soll das ganze?!?
Wer denkt sich so einen Scheiss nur aus?!?

Und was kann man gegen diesen immerwährenden Leistungsdruck unternehmen?
 

MrMister

Großer Auserwählter
13. April 2003
1.525
Also was soll das ganze?!?

DIE wollen mehr Geld! Dein Geld!

Wer denkt sich so einen Scheiss nur aus?!?

Na DIE!

Und was kann man gegen diesen immerwährenden Leistungsdruck unternehmen?

Nichts, außer eine groß angelegte Revolution...

Und fragt bitte nicht wer "DIE" sind, das wisst ihr selbst nur zu gut (nein, ich rede nicht von den Illus und auch nicht vom ADAC :wink: )
 

Woppadaq

Großmeister-Architekt
2. August 2003
1.228
Gorgona schrieb:
Also was soll das ganze?!?
Wer denkt sich so einen Scheiss nur aus?!?

Mitarbeitermotivation in der von Dir genannten Form ist typisch für amerikanische, aber auch für asiatische (koreanische oder japanische) Firmen. Da wird jeden Morgen die Unternehmenshymne gesungen, man bleibt freiwillig und ohne zusätzliche Bezahlung länger (macht dann normalerweise aber auch nichts großartig), und der Chef hat immer Recht.

Das Ganze ist eine Art Kult. Und ist auch größtenteils der Wirklichkeit entrückt, wie Kults das so an sich haben.

Und was kann man gegen diesen immerwährenden Leistungsdruck unternehmen?

Wenn man die Möglichkeit hat - kündigen, je füher, desto besser.

Wer einmal in so einem Unternehmen gearbeitet hat, lernt die Gemächlichkeit eines ganz normalen Unternehmens zu schätzen.
 

Gorgona

Erhabener auserwählter Ritter
7. Januar 2003
1.177
Das Problem ist ja, dass ich aus meiner direkten Umgebung mitbekomme, dass Unternehmen, die vorher unter deutscher Führung standen jetzt ein amerikanischen Führungsteam haben ("sprich" übernommen worden sind!)

Das heisst es kann jeder Firma passieren! (Dramatische Musik einpielen!)

Ich selbst arbeite in einem amerikansichen Unternehmen und muss sagen, dass diese "Motivation" vor 10 Jahren (berichte aus Erzählungen) nicht als "Verarschung" gewertet wurde, weil auch die Gratifikationen und Belobigungen in Hülle und Fülle vorhanden waren.

Auch in deutschen Firmen gewinnt jedoch diese "Amerikanisierung" die Oberhand.

Kündigen ?
Ich glaube nicht. Ich denke viele Grosskonzerne (auch deutsche) werden über kurz oder lang diese Strategie übernehmen. Nur ich sehe da keinen Erfolg und das finde ich verwunderlich.

Kein MA wird sich den Arsch aufreissen wenn er "You are REAL!" um die Ohren gehauen bekommt.

Der MA will Geld und keine Wischiwaschi Geschwafel!
 

IMplo

Geheimer Meister
22. August 2003
352
Was noch erschwerend hinzukommt ist, daß zunehmend auch größere Unternehmen nicht mehr dem Arbeitgeberverband angehören und sich somit allen erstreikten Mitbestimmungsrechten der Arbeitnehmerschaft entziehen.

Diese Methoden kenne ich auch, mußte mal zwei ganze Tage lang so einen Jubelkursus mitmachen, der mich fast bis zur Kündigung trieb, weil ich diese Augenwischerei, Schönfärberei und "in-die Tasche-Lügerei" echt nicht mehr ausgehalten habe.

Alles wurde btw. protokolliert und sicher nicht nur, um anschl. ins Archiv zu gehen...?

Wenn die Amerikanisierung so weitergeht, werden wir alle auch auf Dauer noch weitere, erhebliche finanzielle und juristische Einbußen hinzunehmen haben.

Was man dagegen tun kann?

Niemand darf mehr aus der Universität ins Management, sondern muß erst eine längere Zeit in den zu leitenden Abteilungen mal selber gesessen haben....das würde manchen Schwachsinn heutigen Arbeitslebens verhindern, ohne, daß man da noch nachhelfen müßte.

Wenn ein Unternehmen am Markt Fehler macht, dann bitte zuallerst die Entscheidungsträger und nicht die Arbeitnehmer entlassen, die im Gegensatz zum Manager nämlich eben keinen Fehler gemacht haben.

Persönliche Haftung aller Vorstände aller Unternehmensformen für unsaubere Bilanzierungen!!!

und das, was jeder immer tun kann....diskutieren und an Mißständen im kleinen arbeiten ;)

Greetz!
IMplo
 

Woppadaq

Großmeister-Architekt
2. August 2003
1.228
Gorgona schrieb:
Kündigen ?
Ich glaube nicht. Ich denke viele Grosskonzerne (auch deutsche) werden über kurz oder lang diese Strategie übernehmen. Nur ich sehe da keinen Erfolg und das finde ich verwunderlich.

Eben deshalb wird es wohl auch nicht großartig hierzulande eingesetzt werden, auch wenn manche Firma meint, dies tun zu müssen.

Amerikanische Firmen, die im Verkauf tätig sind (Wal-Mart etc.), legen natürlich Wert auf derartige Motivation, hier finde ich sie irgendwo sogar richtig. Jedenfalls dürfte die pampige Kassenwärtin dort ein Ding der Unmöglichkeit sein.

Man darf aber nicht vergessen, daß nach diesem Kult-System auch Microsoft arbeitet und daß sie damit nicht wenige Probleme verursachen - weil in so einer Firma der Informationsfluß nur in eine Richtung geht, nämlich nach unten. Daß er in andere Richtung genauso sinnvoll wäre, übersieht man dort.

Hierzulande ist bei den meisten Unternehmen aber noch eine Einsicht, daß durch ein derartiges System der Arbeiter entmündigt wird - was eher zur Motivationshemmung führt.
 

Zottelfritz

Geheimer Meister
27. November 2002
430
Kennt einer diese "Dilbert"-Comics? Da wird genau diese amerikanische Unternehmensstruktur köstlich aufs Korn genommen. Echt genial. Die Firma in der ich meine Ausbildung gemacht hab (Mediengestalter) war haargenau so:

- Das Unternehmen hat das wichtigste in DEINEM LEBEN zu sein
- Deine Freizeit gehört ebenfalls dem Unternehmen, du solltest dankbar sein, mal KEINE unbezahlten Überstunden machen zu müssen.
- Der Chef hat den Status eines Diktators, auch wenn er seine Laune an Dir auslässt hast du ihm immer recht zu geben
- freies Denken oder gar Betriebsrat sind im Keim zu ersticken
- Leistungssteigerung durch Einschüchterung und Demütigung anstatt durch Motivation
- minimale Gehälter <-> maximale Ausstattung der Firma durch Luxus-Status-Symbole (fetter Firmenwagen für den Chef usw.)

Wirklich kaum übertrieben. 12 Stunden-Tag war bei uns Azubis normal. (klar ist das illegal, aber wer fragt danach) Ein Wunder wenn man mal früher nach hause durfte. Mittagspause? Ha! kurz n Döner von nebenan am Arbeitsplatz reinwürgen und weiter gehts, Zeit ist Geld.

Jetzt fragt man sich, "WIeso in Gottes Namen arbeiten überhaupt Leute noch in soner Firma wenn da alles so scheisse ist?!"

Tja, bei uns sind die meisten geblieben, weil ihnen eingeredet wurde dass sie eh keinen anderen Job finden. Und aus Angst, dass bei einer Kündigung der Chef einen cholerischen Anfall bekommt.

Ich bin nur dageblieben um meine Ausbildung fertigzumachen.
 

Eskapismus

Großmeister-Architekt
19. Juli 2002
1.212
Ich frage mich vielmehr, wie diese Konzerne überhaupt überleben können. Ich hab 2 Jahre in einem Konzern gearbeitet und was ich da alles miterlebt habe ist haarsträubender als jede TV-Soap. Da wird intrigiert und gedealt, dass sich die Balken biegen. Ich hatte das Gefühl, dass sich der ganze Konzern nur mit sich selber beschäftigt und die Kunden als störendes Element betrachtet würden. Die Verantwortlichen für meine Abteilung habe ich in den zwei Jahren nie zu Gesicht bekommen. Mein direkt vorgesetzter war 2 Jahre älter als ich und hat mir an einer der seltenen Sitzungen erklärt, er habe seine Prioritäten bei seiner persönlichen Ausbildung er möge sich hier nicht den Arsch aufreissen. Er kam jeden Morgen um 6 Uhr ins Büro weil er so 2 h ungestört war und ging um 15:00, ohne auch nur einmal sein Büro zu verlassen (ausser für die Pausen, die bei uns gerne mal 1.5 stunden gingen). Unsere gesamte Abteilung war führungslos und ist es wohl heute noch aber zum Glück kümmert mich das nicht mehr.

Probleme bei der Wertschätzung bei Mitarbeitern hatte ich nie, da sie inexistent war.

Es gab auch keine Slogans usw. Wir waren einfach da, irgendwo in einem riesen Konzern und ende Monat kam Geld auf mein Konto.....

Kurzfristig ist das noch lustig aber wenn man am Morgen zur Arbeit geht und weiss, dass eigentlich alles ein Witz ist dann macht man sich mit der Zeit schon gedanken.

Auf jeden Fall hatte ich immer genügend Zeit WV voll zu texten.
 

Booth

Großer Auserwählter
19. Oktober 2003
1.521
So - einige meiner "Erfahrungen" (direkt von mir oder von nahen Verwandten und sehr guten Freunden)

Ich arbeite in einer sehr, sehr großen deutschen Firma (>100.000 Mitarbeiter weltweit), welche diese typische Amerikanisierung noch nicht angefangen hat. Vorteil ist ein relativ starker Betriebsrat. Nachteil die unglaubliche Unflexibilität, daß man bei dem Wunsch mehr zu leisten teilweise gar gebremst wird. Auch die Kommunikation ist grauenvoll übel, oft wird die Firma durch Abteilungsleiter eher sabotiert denn nach vorne gebracht, die sich wie Stammesfürsten verhalten und in ihren Abteilungen Abneigung und sogar Hass gegen andere Abteilungen propagieren, und oftmals die direkte Zusammenarbeit unterbinden. (Jeder der starre Profitcenterstrukturen kennt, weiss vermutlich, wovon ich rede).

Ein sehr guter Freund arbeitet ebenfalls in einer sehr großen deutschen Firma (>20.000 Mitarbeiter) in der letzthin ein bestimmter Mitarbeitertypus zum Teil (ca. ein Drittel) umziehen musste (Umzug wird allerdings bezahlt) ohne mit den Leuten vorher vernünftig zu kommunizieren oder gar das Gefühl zu vermitteln, man arbeite an Alternativlösungen für Leute mit Familie.

Mein Vater arbeitet in einem kleineren deutschen mittelständischen Unternehmen (etwas mehr als 100 Mitarbeiter), welche den Bereich in dem mein Vater arbeitet zuvor von einem Weltkonzern abgekauft hat. Seitdem werden die Mitarbeiter verarscht wie selten in seinem Leben. Zugesagte Provisionen werden nicht bezahlt, Verträge nicht eingehalten, neue Verträge nicht unterzeichnet, sehr gute Arbeitsleistungen grundsätzlich abgewertet, jegliche Geschäftszahlen zurückgehalten um den Mitarbeiter über die tatsächliche Leistung im Dunkeln zu halten, permanent wird mit Entlassung gedroht.
Das gleich Spiel ist meinem Vater nur bei einem noch kleineren deutschen Laden (weniger als 10 Mitarbeiter) passiert.

Abschließend glaube ich, daß schlicht zutrifft:
In verdammt vielen Firmen gehts ziemlich übel zu, daß viele Menschen noch überhaupt nicht gelernt haben HÖFLICH und vor allem RESPEKTVOLL sowohl mit Kunden, Kollegen, Leitern und "Untergebenen" umzugehen. Und das schlimmste daran - ich selber stelle an mir auch hin und wieder fest, daß ich mich durch persönliche Animositäten dazu verleiten lasse nicht professionell mit Menschen auf meiner Arbeit umzugehen, um meinen Job möglichst gut und effizient und im Sinne meiner Firma UND des Kunden durchzuführen.

Wir Menschen müssen ALLE noch verdammt viel lernen, um wirklich grundsätzlich positiv miteinander umgehen zu können, und die Gesellschaftsordnungen in den letzten 10.000 Jahren waren eigentlich nie darauf ausgelegt, eine solche positive Einstellung zu fördern.

gruß
Booth
 

InvisibleKid

Geselle
3. Oktober 2003
30
Da kann man nur sagen "TSCHAKKA! Du schaffst es! Du schaffst alles" :wink:

Aber mal ehrlich: wer keine Lust hat zu arbeiten, soll halt nach
Florida ziehen oder besser noch sich
und hier keinem auf der Tasche liegen.

Wenn ich sowas schon höre

Zottelfritz schrieb:
Wirklich kaum übertrieben. 12 Stunden-Tag war bei uns Azubis normal. (klar ist das illegal, aber wer fragt danach) Ein Wunder wenn man mal früher nach hause durfte. Mittagspause? Ha! kurz n Döner von nebenan am Arbeitsplatz reinwürgen und weiter gehts, Zeit ist Geld.

könnt ich ohne Ende


Ich selbst bin Arzt in einer großen Klinik und bin froh, wenn ich mal nur einen 12-Stunden-Tag habe. Zum essen kommt man da leider gar nicht. Nicht zu vergessen Nacht- und Wochenenddienste. Und bevor mir jetzt einer dumm kommt und behauptet, dass man als Arzt ja soviel verdient, sag ich gleich dazu, dass man in meinem Alter gemäß den Tarifen auch nicht mehr verdient als ein Kellner oder Briefzusteller auch.

Und wen kümmert es schon, ob er morgens vor der Arbeit "Hurra, lang lebe der Kapitalismus" gröhlen muss. Seid froh, dass ihr Arbeit habt.
 

Winston_Smith

Groß-Pontifex
15. März 2003
2.804
@invisible
Ganz so heftig würde ich es nicht ausdrücken.

Aber, zumindest bei Zottel, will ich trotzdem meinen Senf dazu geben.

Zottel: Als Mediengestalter arbeitest Du entweder in der Werbung oder ähnlichem. Sorry, aber KEINE Agentur (oder zumindest kreative Druckerreien) der Welt hat festgelegte Arbeitszeiten! (habe es selber erlebt. wußte es aber vorher)

Viele Menschen können sich beklagen. DU aber nicht. So ist es halt.
 

streetcleaner

Lehrling
1. Mai 2003
1
um hier auch mal was beizutragen,

auch ich arbeite für ein weltweit agierendes unternehmen und der spruch den ich jeden tag zu hören bekomme ist: "nur die besten arbeiten bei *******, wenn du nicht der beste bist, hast du hier nichts verloren!"

klar, auf der einen seite ist es toll, wenn man zu hören bekommt, man sei der beste, andererseits werden vorgesetzte und kollegen beinahe im monatstakt aufgenommen und wieder gekündigt, und es ist jedem von uns klar, das hinter sich schon 10 andere techniker auf den job scharf sind, denn....und das ist das universelste gesetz eines groskonzerns....DU BIST AUSTAUSCHBAR....und genau damit wird der druck auf die angestellten ausgeübt.....bloß nicht aufmucken, wenn dir was nicht passt, kannst ja gehen!

traurig, aber wahr
 

Woppadaq

Großmeister-Architekt
2. August 2003
1.228
Entschuldige bitte, aber "du bist austauschbar" - das ist nicht einfach ein Gesetz des Großkonzerns, sondern so ziemlich jeder Firma, die ich kenne.

Es ist einfach Fakt - wenn du einen Job hast, auf den 100 Andere auch scharf sind, hast du Streß ohne Ende. Take it or leave it, was anderes kann ich wirklich nicht dazu sagen.
 

IMplo

Geheimer Meister
22. August 2003
352
Jo, Woppadaq, da hast Du im Prinzip recht, das Leben ist leider so. Die Persönlichkeit eines Menschen gilt nichts in Unternehmen, war evtl. auch schon immer so?

Ferner wird immer schneller gefeuert und geheuert. Das ist nunmal die "soziale Verantwortung" eines Großarbeitgebers in einer Volkswirtschaft mit vielen Millionen Arbeitslosen; die sich aber im allgemeinen nicht einfordern läßt, da sich im Notfall davon freigekauft wird.

Ob man das ändern kann/sollte, ist sicher eine interessante Frage, die sehr umfassend ist.

Für einen Unternehmer, der sehr flexibel agieren möchte, ist es sicher sinnvoll, Mitarbeiter heuern und feuern zu können, wie es ihm gerade in seine unternehmerischen Planungen paßt.
Wohl wissend, daß das dem Bedürfnis des Mitarbeiters nach Anerkennung nicht entspricht, läßt er halt seine Propagandamaschine los und bringt Aktionen und Sprüche, wie schon genannt wurden.
Ferner hat er ein gesteigertes Interesse an schweigenden Arbeitnehmern, die nicht Mitbestimmen (=reinreden) oder gar Forderungen organisiert stellen...
Die Globalisierung wird auch das Arbeitsrecht und den Arbeitsalltag hierzulande verändern, bzw. tut das bereits...

Naja, und wir wachsen mit unseren Wirtschaften solange, bis wir das Schicksal der Dinosaurier erleiden...mit dem Unterschied, daß wir uns selber von der Platte "verdreckt" haben werden, es eine lebenswerte Umwelt nicht mehr geben wird, etc. Wir können dann sagen:

"Ja, wir haben alles dem Mammon geopfert, unsere Leben, die Natur, den Planeten, alles Streben war am Ende vergebens....Wir haben Kriege geführt, Technik entwickelt und schlaue Bücher geschrieben, aber was haben wir damit angefangen? Unser Wissen haben wir dazu genutzt, absatzfördernde Bedürfnisse zu wecken, die wir sonst nie entwickelt hätten, wir haben Moral und Ethik solange benutzt (s. Bushism), bis keiner das Wort "Liebe" oder "Friede" mehr ernst nahm...Wir haben Schulden gemacht, die durch nichts mehr zu decken waren....etc.

Aber vielleicht kommts ja doch noch anders?

Greetz!
IMplo
 

Eskapismus

Großmeister-Architekt
19. Juli 2002
1.212
Wodan schrieb:
Wieso Revolution?

Einfach die Elite lynchen und die Unternehmen demokratisch von den Arbeitern leiten lassen!

Jaja immer alle lynchen und dann selber besser machen. :x

Ein Arbeiter, der ein Unternehmen führt ist aber kein Arbeiter mehr.
 

asamandra

Geheimer Sekretär
12. April 2003
665
InvisibleKid schrieb:
Und bevor mir jetzt einer dumm kommt und behauptet, dass man als Arzt ja soviel verdient, sag ich gleich dazu, dass man in meinem Alter gemäß den Tarifen auch nicht mehr verdient als ein Kellner oder Briefzusteller auch.

Ich wusste gar nicht, dass Ärzte sooo schlecht verdienen 8O 8O
Da ich rein zufällig beide Job's schon gemacht hab (sowohl gekellnert als auch Briefe ausgefahren) weiß ich nämlich, wie da bezahlt wird. Als Kellnerin lebst du vom Trinkgeld. Schlechtes Wochenende --> keine Kohle! Tja, Pech gehabt. Vielleicht am nächsten Wochenende wieder! Und als Briefzustellerin für 7,65 die Stunde bei Wind und Wetter mit'm Fahrrad draußen rumstrampeln is auch nicht der Hit! Und das schöne is, Dienstkleidung is Pflicht, aber kaufen könnt ihr euch den Scheiß selber, wir geben euch ja auch noch ein paar Euro dazu, aber nur soviel, dass ihr den großteil selber zahlen dürft.
 

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