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KZs, Folter und Hinrichtungen im Terrorregime Nordkorea

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Staatsfeinde werden in Nordkorea für Experimente missbraucht, um neue Generationen chemischer und biologischer Waffen zu entwickeln. Dies berichtet der stellvertretende Direktor des Simon Wiesenthal Center, Abraham Cooper.
Die Informationen, auf die Cooper aufmerksam macht, stammen aus erster Hand: Cooper sprach mit Überläufern. Zum Beispiel von Vergasungen einzelner Personen berichten sie. 200.000 Menschen, als Staatsfeinde deklariert, befinden sich geschätzt in nordkoreanischen Konzentrationslagern. Folter ist alltäglich. Die Berichterstattung über die Vorgänge in KZs in Nordkorea sind dürftig.

"Wo bleibt der weltweite Aufschrei?"
 

Baldur

Großmeister
15. Juli 2003
84
Klingt natürlich sehr erschreckend, stutzig macht mich aber der folgende Teil:

Er half auch bei der Fälschung von 100-Dollar-Banknoten, mit denen (nordkoreanische) Diplomaten bei ihren Auslandsreisen bezahlten.

Wieso hat ein Regime es nötig, Devisen zu fälschen, damit seine offiziellen Diplomaten damit im Ausland bezahlen können? Handelt es sich bei dem Artikel um Propaganda? Was soll damit bezweckt werden?
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Aus dem gleichen Grund aus dem jeder handelt, der Falschgeld in Umlauf bringt.

Eine nicht unbedeutende Rolle bei den verschiedensten „fragwürdigen“ Aktivitäten der DVRK dürfte unter anderem auch die einzige in Europa etablierte Filiale der Staatsbank Nordkoreas, die GOLDEN STAR BANK AG in Wien, einnehmen. Diese Bank wurde wiederholt im Zusammenhang mit Geldwäscherei und Verbreitung von Falschgeld bis hin zur Involvierung in den illegalen Handel mit radioaktiven Stoffen genannt. In diesem Zusammenhang muß Wien als ein Zentrum für die Finanzgeschäfte und -transaktionen Nordkoreas in Europa angesehen werden.
http://www.oedv.at/news/2000/300 nachrichtendienste_und_spionagea.htm


Sonderverwaltungsregion Hongkong im Februar 2000 ein Konsulat zu eröffnen - und leistet damit womöglich dem Verbrechen Vorschub. Denn Pjöngjangs Diplomaten sind nicht nur dafür bekannt, gefälschte Dollarnoten zu verbreiten. Die Gesandten im Dienste des Diktators Kim Jong II schmuggeln auch Drogen und Zigaretten. Sie handeln mit Waffen, um die leeren Kassen des stalinistischen Staats aufzufüllen, oder entführen, wie 1999 in Thailand, politisch unliebsame Landsleute. Illegale Aktionen bringen den Nordkoreanern nach einem Bericht des US-Kongresses jährlich mindestens 200 Millionen Mark ein. In Südchina sind die Abgesandten aus dem selbst ernannten Arbeiterparadies schon länger aktiv: knapp ein Jahr vor der Übergabe der damaligen Kronkolonie an die Volksrepublik 1997 hatten Nordkoreaner versucht, über Hongkong Geschütze für Syrien zu transportieren. In der Casino-Metropole Macau, in der einmal monatlich eine Maschine aus Pjöngjang landet, sollen die Nordkoreaner im vergangenen Jahr mindestens 600.000 falsche US-Dollar in Umlauf gebracht haben, mit denen angeblich Gedenkfeiern für den 1994 verstorbenen Herrscher Kim Il Sung, finanziert wurden. Bereits 1994 war in der damaligen portugiesischen Kolonie ein nordkoreanischer Außenhändler mit 250.000 Dollar Falschgeld entlarvt worden.
http://www.erdkunde-wissen.de/erdkunde/land/asien/nordkorea/politik.htm

Auch in den USA wird erwogen, Nordkorea finanziell auszutrocknen. Laut der New York Times erarbeitet die US-Regierung ein Instrumentarium, mit dem Nordkoreas Haupteinnahmequellen gekappt werden sollen. Westliche Geheimdienste beschuldigen Nordkorea, sich mit dem Verkauf von Raketen, Atomtechnologie, Drogen und Falschgeld Devisen zu beschaffen. US-Präsident Bush drohte Nordkorea bereits nach Ausbruch der Atomkrise Ende 2002 mit einer Seeblockade.
http://www.taz.de/pt/2005/02/17/a0137.nf/text
 

tamalo

Geselle
21. Juni 2005
8
Baldur schrieb:
Wieso hat ein Regime es nötig, Devisen zu fälschen, damit seine offiziellen Diplomaten damit im Ausland bezahlen können? Handelt es sich bei dem Artikel um Propaganda? Was soll damit bezweckt werden?

geldfälschen ist gängige praxis bei nachrichtendiensten, das machen praktisch alle staaten. manche gehen anscheinend noch einen schritt weiter...
 

lowtide

Geheimer Meister
16. September 2003
469
Nun man könnte nun auch anmerken das in den USA auch immer noch Menschen vergast werden.

ich weiss das dies in keiner relation zu den vorgängen in nordkorea steht, nur ist es nicht so das nordkorea der einzige staat auf der welt ist der diese barbarische tötungsmethode am eigenen Bürger anwendet :roll:
 

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