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Kriegsdrogen (umgekehrt)

ilek

Geheimer Meister
18. Mai 2002
266
Mit Drogen kann man einerseits wie im anderen thread beschrieben seine eigene Leistung im Kampf steigern andererseits den Feind kampfunfähig machen! Die Macht der Drogen und die Droge der Macht (CIA !!) war oder ist unter anderem, wie gestern abend im Fernsehen auf ARD gesehn, LSD!
Dort wurde unter dem Deckmantel Artischoke Feinde und Kritiker der amerikanischen Regierung durch Drogen kampfunfähig, gefügig gemacht oder schlichtweg manipuliert ! CAI habe auch die Erfahrungen und Methoden der Nazis aufgegriffen und verwendet! Angesichts der heutigen internationalen Abkommen , finde ich es noch erschütterlich, dass in unserer Zeit immer noch solche Foltermethoden angewandt werden, -->
3. Was passiert mit den Soldaten nach der Gefangennahme?


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Wenn Soldaten in die Hand des Gegners geraten, werden sie Kriegsgefangene und dürfen nicht mehr angegriffen, verwundet oder getötet werden (Art. 3 Nr. 1 GA III). Sie haben Anspruch auf Achtung ihrer Person und ihrer Ehre (Art. 14 I GA III).
Die Kriegsgefangenen sind dazu verpflichtet, Angaben über den Namen, Vornamen, Geburtstag, Dienstgrad und Erkennungsnummer zu machen. (Art. 17 I GA III). Zu weiteren Aussagen sind die gefangenen Soldaten weder verpflichtet, noch dürfen sie dazu gezwungen werden (Art. 17 I GA III).
So zügig wie möglich sind sie in ein menschenwürdiges Lager zu bringen, das sich außerhalb der Kampfzone befinden sollte (Art. 19 I GA III).
Sofort nach der Gefangennahme oder spätestens eine Woche nach der Ankunft in einem Lager, haben die gefangenen Soldaten das Recht, die Familie und die Zentralstelle für Kriegsgefangene zu benachrichtigen (Art. 70 GA III). Danach ist es ihnen erlaubt, regelmäßig mit ihren Angehörigen zu korrespondieren und Hilfssendungen zu empfangen (Art. 71 I; Art. 72 I GA III).
-->http://www.dokumentationsstaette-sandbostel.de/genferko.htm


-->so und hier die amerikanische Kriegsführung:
http://www.heise.de/tp/deutsch/html/result.xhtml?url=/tp/deutsch/inhalt/co/12970/1.html&words=Folter
http://www.wsws.org/de/2001/dez2001/afgh-d11.shtml


Der US-Verteidigungsminister Rumsfeld hatte unlängst in umständlichen Erklärungsversuchen auf die Frage geantwortet, warum man die Gefangenen nicht als Kriegsgefangene behandelt:



"Mein Verständnis der Situation ist, dass die tieferen Absichten der Genfer Konvention darin bestanden, zwischen legitimen Kämpfern und illegalen Kämpfern zu unterscheiden ... Und der Grund dafür war, dass man der Überzeugung war, dass man bei denjenigen, die wirklich eine Uniform tragen, die auf der Seite einer legitimen Regierung kämpfen, für einen höheren Standard sorgen muss; also bei denjenigen, die offen eine Waffe tragen und die das machen, was die Frauen und Männer in der US-Armee natürlich machen: Zeichen tragen, die zeigen, wer sie sind. Das ist wichtig, wie ich denke, im Hinblick, wie weit man die Unterscheidung verschwimmen lässt zwischen den legalen Kämpfern, d.h. den Frauen und Männern in Uniform, und Unschuldigen, die Zivilisten sind, und versucht, sich so zu verhallten, dass man keine Uniformen trägt, die Waffen nicht offen mit sich führt und keine Abzeichen hat. Dadurch versucht man die Vorteile auszunutzen, die einem Zivilisten, einem Nichtkämpfer, zustehen."




Rumsfeld führte weiter aus, dass al-Qaida eine Terroristenorganisation ist und "kein Land", weswegen deren Mitglieder auch nicht als Kriegsgefangene gelten können. Man wolle damit keinen Präzedenzfall schaffen. Als er gefragt wurde, wie es denn mit amerikanischen Soldaten von Spezialeinheiten stünde, die oft auch keine Unformen und Abzeichen tragen, konnte Rumsfeld nur antworten, dass es eben "vielfältige Kriterien" gäbe. Absehbar ist freilich, dass in Zukunft auf beiden Seiten die sichtbaren Zeichen wie Uniformen verschwinden werden, während die seit Jahren schon überall schrumpfenden Armeen sich den Operationen der nichttraditionellen Kämpfer anpassen dürften, indem sie in Form von kleinen Spezialeinheiten selbst getarnt, netzwerkförmig und flexibel vorgehen. Hingegen dürfte der Fernkrieg die Gegner noch mehr zwingen, sich in Form von kleinen Gruppen in unwegsamen Gelände oder in Städten zu verbergen und aus dem Hinterhalt zuzuschlagen.
<-- aus heise.de
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Dann stellt sich die Frage: was unterscheidet eigentlich die amerikanischen Spezialeinheiten und die al-Qaida? Ihre gemeinsame Wurzel ist doch ein alter Konflikt.

Und Rumsfeld spricht von 'vielfältigern Kriterien'. Da sind ihm doch glatt die Worte weggefallen.
 
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