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Kameras und Zeitreise

Dieses Thema im Forum "Philosophisches und Grundsätzliches" wurde erstellt von Schizogen, 5. Februar 2018.

  1. Schizogen

    Schizogen Geheimer Meister

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    Kameras und Zeitreisen widersprechen "sich nicht wirklich", weil die Wirklichkeit festgehalten wurde. Kameras sind ein Instrument in der Welt, um eine Handlungssequenz zu fixieren. Macht nun einen Gedankensprung in die Zukunft:

    Kameras halten Zeit fest. Nehmt auch nur an, Zeitreisen wären möglich, egal in welche Richtung des Zeitflusses, aber bleiben wir bei der klassischen Zeitreise: der in die Vergangenheit.

    Kameras haben die Macht, Seelen "zu catchen" (zu fixieren). Was auf einer Kamera festgehalten wurde, ist in einer Zeitreise möglicherweise sowohl eine bekannte Sequenz der Zeitreisenden, die sie nicht mehr ändern können als auch ein Realitätsfang von Akteuren, die ihre Verhaltenssequenz gegen die zeitreisende Weltenpolizei irreversibel wahr macht. Zeitreisen können Kameraaufnahmen nicht widersprechen, weswegen Kameras als Waffen im Multiversum eingesetzt werden. Das wird ein Fakt sein, sowohl um Menschen gefangen zu nehmen in Handlungssequenzen als auch um Zeitreiseziele als passive Beobachter, die nicht mehr eingreifen, zu markieren, weil der gespeicherte Datensatz in Kameras die Intervention während einer Zeitreise beschränkt und bereichert, weswegen Kameras Grund für Verbrechen und für wissenschaftliche Vorbereitungen einer Zeitreise sein werden, weil Kriminelle ihre Akte irreversibel fixieren können und Zeitreisende Kameraaufnahmen als "Zeitwegekarte" für Ansicht einiger Ereignisse in der Raumzeit verwenden werden; diskutiert!
     
  2. KB_Snatch

    KB_Snatch Geheimer Meister

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    Solange du die „Pixelgröße“ nicht auf Planklänge skalieren kannst, halten Kameras nicht die Wirklichkeit fest, sondern lediglich ein Abbild, dessen Grenzen die Auflösung sind. In sofern sind sie nichts weiter, wie auch ein Gemälde, in diesem Beispiel vermutlich ein Stillleben.

    Das ist das Problem.
     
  3. William Morris

    William Morris Großer Auserwählter

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    Deswegen wird es in Zukunft verboten sein, Kameras mit auf Zeitreise zu nehmen.

    Woher ich das weiß? :illu:
     
  4. Malakim

    Malakim Insubordinate

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    Wer es wissen will, ich erkläre es gern!
    Treffen zu diesem Thema ist letzten Samstag an der Weltuhr Alexanderplatz.
     
  5. LEAM

    LEAM Groß-Pontifex

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    Geht leider nicht, da ich dort schon gewesen sein worden wäre.

    Kann es sein, dass du Kameras meinst, die mit denen hier auf der Erde seit 200 Jahren bekannten Prinzipien nichts gemein haben?
    Lichtstrahl dunkelt Silber (mal ganz grob) ... Wo siehst du da eine eingefangene Seele? Aber okay, vielleicht habe ich etwas verpasst. Und - sind Fotokopierer auch davon betroffen und multiplizieren die dann die Seelen?
     
  6. Malakim

    Malakim Insubordinate

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    Schon die Eingeborenen wußten das Kameras die Seele stehlen!
     
  7. LEAM

    LEAM Groß-Pontifex

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    Wenn jemand ein Selfie von sich anfertigt, begeht er somit einen Suizid? Oder erhält er womöglich eine gespaltene Persönlichkeit? Fragen über Fragen ...
     
  8. William Morris

    William Morris Großer Auserwählter

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    Ich war da, als einziger!

    Wer Selfies macht, hat keine Seele.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. Februar 2018
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  9. Nachbar

    Nachbar Prinz des Tabernakels

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    Ich möchte da noch gewesen sein worden und könnte Dir die Erklärung mitgebracht haben wollen, was Du ja bereits gewusst haben wirst, weshalb dieser Beitrag überflüssig geworden werden wird.
     
  10. LEAM

    LEAM Groß-Pontifex

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    Das wurde schon seit dem ersten Beitrag gewesen werden.
    Denn die Fixierung auf Kameras ist mehr als *räusper* eigenwillig. Was hindert den Zeitreisenden daran, Artefakte mitzunehmen? Er kann auch gerne Skizzen machen oder Tonaufnahmen. So what?

    Wir machen genau das, was gewünscht wurde:
     
  11. Schizogen

    Schizogen Geheimer Meister

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    Sehr gut möglich. Allerdings könnte es erlaubt sein, wenn man sich nicht selbst filmt, um nicht selbst in einer Zeitschleife gefangen zu sein. Da es aber sehr gefährlich ist, während einer Zeitreise in einer Zeitschleife gefangen zu werden, es aber nicht ausreichen wird, sie mitzunehmen zu verbieten, wird die Lösung wohl anders aussehen.

    Ein Verbot, "Kameras [nicht] mit auf Zeitreise zu nehmen", reicht daher nicht aus, weil das Wissen bei Zeitreisenden, was eine Kamera ist und wie man sie baut und verwendet, bestehen wird. Es dürfen also nur moralisch integere Wesen in der Zeit reisen, so denke ich wäre die Lösung.

    Das Prinzip einer echten Aufzeichnung, oder täusche ich mich da, ist ein reales Geschehnis zu "catchen", einzufangen. Das ist die physikalische Funktion und Tat einer Kamera zusammen mit einem abspielenden Monitor, in der Tat. Physikalisch liegen die Ereignisse sogar in einer Welt ohne Zeitreisende zeitlich geordnet nach Naturgesetzen des Zeitflusses in der Form dar, dass sie in der Zeit "Perfekt" aufgefangen werden. Irreversible Ereignisse sind im "Plusquamperfekt", um die geht es. Vielleicht gibt es Aufzeichnungen in der Zeit "(Präsens) Perfekt", die revidiert wurden, aber als Beweis für eine alternative Zeitlinie vorliegen.

    Deswegen könnten Zeitreisende Monitore vor der Zeitreise und Kameras während der Zeitreise benutzen,- Monitore hier vor der Reise in eine Gegenwart, in der sie ein Teil werden, nämlich zur Vorbereitung,- Kameras um eventuelle Veränderungen nahe zurückliegender Ereignisse, die manipuliert wurden, zu dokumentieren, indem man eine alternative Zeitlinie in Präsens Perfekt Konjunktiv I bzw. II (vor allem II) erhält. (Präsens Konjunktiv II: es wäre, Präsens Perfekt Konjunktiv II: es wäre geworden).

    Eine Kameraaufnahme zeigt nicht Präsens oder Präteritum. Im Präsens muss man sich befinden. Präsens ist die "Destination", das Ziel einer Zeitreise, die Zeit, in die man will. So würde ich es zumindestens definieren. "Live"-Übertragungen sind Zeit-verzögert nach Relativitätstheorie von Einstein: "[Präsens] Perfekt". Wegen der Übertragungsdauer in Lichtgeschwindigkeit befinden wir uns bei "LIve"-Übertragungen nach Einstein im Perfekt, was der Beobachters eines Monitors sieht.

    Tonaufnahmen an sich sind ungefährlich. Sie bannen kein Licht und können gefälscht werden und enthalten immer viel Rauschen. Zumindest sind sie weniger gefährlich.

    Auch Videoaufnahmen können gefälscht werden. Als OFF-TOPIC: Ja, das ist natürlich die Zukunft. Die Gesellschaft, egal ob Zeitreisende oder in der Zukunft, kann durch Fälschungen in die Irre geführt werden. Das könnte den Sturz des Medien-Empires bedeuten. Und Politik wird manipulierbarer sein. Schon allein deswegen muss es der Beweisführung wegen auf Monitoren einen physikalischen Faktor geben, der "echte" von "falschen" Monitorabspielungen unterscheidet. Materialistisch gesehen gibt es "echte" Videoaufnahmen. "Avatar" ist es nicht. Teleologisch gesehen müssen sie unterscheibar sein, sonst stürzt die Zivilisation in ein dunkles Zeitalter, weil man Realität und Fälschung nicht unterscheiden könnte, aber die Naturerkenntnis und Wissenschaft wird dazu Wege finden. Deswegen werden Kameras auch als "echte Seelencatcher" vielleicht als wirkliche Waffen einst produziert werden, wenn sich echte von Animationsbildern nicht mehr unterscheiden dürfen zur Rettung der Zivilisation. Dazu wird es Forschung geben und technologischen Fortschritt, da bin ich sicher. Aber diskutiert auch darüber ruhig.

    Artefakte mitnehmen? Es sollte hier nicht Thema sein, was Zeitreisende an der Realität verändern können.
    Weil
    1) weil Thema ist, wie Kameras die Realität fixen.
    (und Zeitreisen beschränken)
    2) weil ich denke, dass Zeitreisende eine höher entwickelte Zivilisation moralisch überlegender Wesen sind, die von uns abstammen und die ihre eigene Vergangenheit nicht auslöschen wollen zu ihrem eigenen Überleben willens. Aber Punkt 2 soll auch nicht unbedingt diskutiert werden, weil es Off-Topic wäre. Das steht hier nur als meine willkürliche Behauptung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Februar 2018
  12. Aragon70

    Aragon70 Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn

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    Bilder einer Kamera wären nichts anderes als andere Dinge die man in der Vergangenheit ändert. Ich könnte auch eine Stuhlbein absägen, dann hätte der Stuhl in der Zukunft eben eins weniger, oder wäre nicht mehr existent weil man ihn längst weggeworfen hat.

    Meine Theorie über Zeitreisen ist folgende. Es kann nur ein globale Zeitreise für alle erfolgen und die Zukunft wird dabei ausgelöscht, ein einziger kann nicht in die Vergangenheit reisen weil das Pardoxon das ich mich selbst dort töten könnte nicht gelöst werden kann.
    Denkbar wäre das an dem Punkt wohin die Zeit "zurückgespult" wurde Veränderungen vorgenommen werden können oder Dinge so manipuliert werden das wir sie entdecken und die Zukunft selbst ändern. Aber nur Gegenstände bzw. Dinge aus dieser Zeit, nichts aus einer anderen Zeit, das würde ein Paradoxon erzeugen.

    Mit dem Risiko daß das Ergebniss schlimmer ausfällt als es vorher war, man denke an den Film "Butterfly" Effekt der die
    andere halbwegs logische Möglichkeit beschreibt das nur der Verstand in die Vergangenheit reist, aber nicht die Person, siehe auch die Serie Travellers.

    Es bleibt aber auch hier die Frage was passiert wenn mein ich in das ich in der Vergangernheit gereist bin mein eigenes ich tötet das in der Zukunft dann aber nicht mehr in den Verstand dieser Person reisen könnte.

    Man könnte es möglicherweise auch so sehen das die man nicht wirklich in die Zeit zurückreist sondern eine Kopie dieser Vergangenheit das aktuelle jetzt überschreibt, es werden alle Atome so angeordnet wie sie damals zu dem Zeitpunkt waren, damit natürlich alles Leben gettötet was aktuell existiert.

    Quasi so als würde man aus Lehm irgendwas formen, um es dann wieder umzuformen, die vorige Form wäre nicht mehr existent.

    Würde man selbst in dieser Kopie existieren wollten müßte man selbst aus einem Stück "Lehm" neu geformt werden wofür dann irgendwas anderes, was auch immer, nicht mehr existieren könnte.

    In dem Fall könnte eine Fotografie auch die gleiche bleiben, denn diese vorige Vergangenheit gäbe es ja noch, wenn sie aber in die neue kopierte Vergangenheit überführt werden soll muß dafür aus vorhandener Materie auch etwas entnommen werden. Ich darf in dieser geklonten Vergangenheit auch gerne meinem eigenen Ich begegnen und es auch töten, es hätte keinereli Auswirkungen auf mich, denn es wäre ja nur eine Kopie von mir nicht ich.

    Kann man vergleichen mit einer VHS Kassette wo man ab einer Stelle den vorigen Teil des Films nochmal reinkopiert. Oder ein Minecraft Level denn man mit einem anderen Level überschreibt.

    Besser wäre es eigentlich diese Vergangenheit nicht gerade auf die Erde zu kopieren und sie zu überschreiben sondern einen anderen Planeten und die dafür notwendige Materie von anderen Planeten zu holen. Man könnte das Ganze als eine Art gigantischem extrem genauem 3D Drucker sehen der ein Bild der Vergangenheit bekommt und dieses Sub Atom Ebene nochmals ausdruckt.

    Aber dafür müssen wir erstmal noch diverse Probleme der Quantenphysik zu lösen was es das Ganze im Moment noch physikalisch unmöglich machen würden.

    Natürlich müßte man die Kopie der Welt auch von irgendwo her bekommen, also müßte man sie erstmal gesichert bekommen so daß man darauf in Zukunft zurück greifen könnte.
     
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  13. Feuerseele

    Feuerseele Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn

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    Hallo Jungs!

    Ein spannendes Thema, da will ich euch mal meine Zeitreisenversion mitteilen.
    Eine Zeitreise erfolgt meiner Meinung nach nicht in dem wir unserem Ich körperlich doppelt begegnen können, sondern darin dass wir IN unserem alten Ich hineinschlüpfen.
    Es gibt sehr viele Versionen davon. Unser Ich gibt es mannigfalltig und wir sind bereits Zeitreisende.
    Wir reisen nicht mit dem Körper sondern mit unserem Bewusstsein. Es ist in der Lage sich aufzuspallten um überall sein zu können.
    Unsere Bewusstsein kann sich örtlich verdichten, so dass wir eine dieser vielen Versionen von uns bewusst wahrnehmen können.
    Alle anderen Versionen von uns sind dann für uns nur Illusionen und Möglichkeiten.
    Wir reisen mit unserem aktuellen Sein täglich von einer Version in die andere Version des Ich. So gibt es Versionen in denen wir verschiedene Alter erreichen ohne dass da eine andere Version ausgelöscht wird. Es gibt da nur ein paar Versionen weniger von uns, welches irrelevant ist, da es ja genügend Versionen von unserem Ich gibt.
    Unser Körper existiert also in vielen Versionen und wir brauchen uns nur mit unserem Bewusstein in diese spezialisierten Ich-Körper hineinzubegeben.
    Zeitreise ist also in meiner Vorstellung eher eine Seelenreise die durch Bewusstsein möglich ist.
    Das Bewusstsein ist es dass das Reisen durch die Zeit ermöglicht nicht der Körper.
    Der Anfang für diese Möglichkeit hatte eine erste Version.
    Eine Art erste Lebendigkeit, die sozusagen eine Art Urversion oder Urbild ist. Also das erste Sein und Leben als ein lebendiges denkendes Wesen.
    Das erste Menschsein.
    In unserem derzeigtigen Leben hat ein bestimmtes körperliches Ausssehen, es sit aber nicht total unveränderbar (Lebensstil/Pharma bedingte Mißgeburten usw.). Eine gewisse Körpergestalltungsfreiheit hat jeder.
    Und wenn man bedenkt dass man in den vielen Versionen auch andere Partner gewählt hat, dann ist es klar dass unser Aussehen nie 100% das selbe Aussehen sein kann.
    So ist es also klar, dass unser Ich in der einen und anderen Version auch anders aussieht. Und dass diese Versionen wie Perlen an einer Kette angereiht sein müssen damit ein VersionsÜbergang keine total andere Welt und ein total anderes Ich aufzeigt. Es ist jedoch möglich im Traum Zugang zu diesen total anderen Iche zu bekommen.
    Den Gedanken ob wir immer männlich oder weiblich sind, oder auch das Geschlecht wechseln, denke ich jetzt mal nicht fertig und stelle ihn zur Seite, da der Text zu lang werden würde.

    Unser Ich in der erste Version des lebendigen Lebens als Mensch, hatte davor ja noch kein Menschsein und kann somit nichts an Erkenntis gehabt haben, sondern muß das lebendige Leben erst noch erfahren.
    So lebt unser Ich also in dieser ersten Zeit des Lebendigseins mit den anderen Iche zusammen welches zu guten und zu schlechten Tagen führte.
    Wärend dieser Zeit, kommt es zwangläufig zu vielen vielen Entscheidungsmöglichkeiten, und immer kann logisch nur 1 gewählt werden, da wir ja pro Version nur 1x existieren.
    Uns entgehen also auch viele Entscheidungsmöglichkeit, wir verwerfen sie regelrecht. Viele gute Entscheidungen mißachten wir (nicht gut, sinnvoll halten oder unerwünscht sind), andere wählen wir ohne zu wissen was die Konsequenzen sind.
    Weil es diese vielen anderen Entscheidungen gibt, sind da also bereits viele andere Versionen automatisch durch diese eine einzige Version angelegt und sozusagen als Idee vorhanden.
    Die vielen vielen Entscheidungsmöglichkeiten bringen also bereits viele VersionsIdeeen hervor ohne dass wir sie erleben. Sie sind wie Samen.
    Wenn unser Ich gestorben ist, und unser Bewusstsein in das eine große Bewusstsein zurückgeht, kann es erneut in die erste Version gehen und eine andere Entscheidung treffen die sodann eine andere Version materialisiert. Das materialisieren vieler Versionen ist der Sinn des lebendigen Lebens.
    So werden aus den Möglichkeiten die nur Idee sind viele materielle Versionen in denen unser Ich sich erst richtig erleben kann.
    Unser Ich ist unser Bewusstsein und dieses kann sich aufspallten und überall sein. Nur das Erleben ist eine Verdichtung des Bewusstseins.
    Das Erleben erfolgt per bewussten Bewusstsein und unser Unterbewusstsein welches nicht nur aus der Körpersteuereung besteht ist das was die vielen anderen Versionen aufrecht erhält. Also vor ihrem Zerfall schützt.
    Damit die Versionen die gerade nicht bewusst erlebt werden nicht zerfallen muß da je ein Teil des Bewusstseins sein um diese Versionen zu erhalten.
    Das gesammte Bewusstsein folgt also eine Art Energieerhaltungsgesetz um die Versionen zu erhalten die ja unsere ErlenbnisReiseZiele der Seele sind.
    In diesem Bewusstsein ist alles an Wissen gepeichert, darum kann Wissen nie verloren gehen. Es kann aber erinnert werden.
    Um sich an bestimmte Daten zu erinnern muß man mit der Erinnerung in Resonanz gehen können. Eine gleiche Frequenz ist dazu notwendiger Weise einzustellen, da die Anziehungskraft ja erst aufgebaut werden muß um die gesuchten Daten herzuholen. Vielleicht ähnlich einer Kompassnadel deren Pfeilspitze den Nordpol sucht und sich solange dreht bis sie den Norden gefunden hat.
    Diese Resonaz-Frequenzgleichheit verursacht den Sprung in eine andere Version die sies Daten trägt. Wir erleben dann die Version in der dieses Wissen bereits vorhanden ist. Die alte Version lassen wir zurück. Sie wird dann Teil des Unterbewusstseins.
    Wir springen also täglich innerhalb vieler Versionen herum und sind bereits Zeitreisende.
    Unser Ich mit dem Aussehen von dieser Zeitversion hat viele Aussehen aber auch viele eigene Ich-Versionen.
    Bei einem Sprung in ein anderes Ich bleibt man also in seinem Ich. In einem anderen Ich kann man nach dem "JetztErlebZeit-Ichtod springen.
    Die Zeitreisensprünge die wir wärend dieses Lebens machen können nur in das selbe Ich springen, also welches unser Aussehen hat und auch nur in die Version die fast GLEICH ist, denn es können ja immer nur kleine Veränderungen stattfinden.
    Es wird also eine SituationsReihenfolge eingehalten.
    Es können wärend des Lebens nur winzige Veränderungen bereist werden. Alle anderen Versionen können erst nach dem Tod bereist werden.
    Der Tod ist also das Ende und der Beginn einer Zeitreise.

    Es wäre unlogisch wenn unser Hier-Ich in eine total andere Version des Hier-Ich springen könnte.
    Also das Zeitreisen erfolgt unbemerkt für uns.
    Eine körperliche Zeitreisenmöglichkeit könnte auch darin bestehen dass unsere Körper die Geister in der anderen Zeit sind.
    Die dichte der Körperschwingung könnte es vielleicht verursachen dass wir als Reisende die anderen sehen, aber sie nicht uns.
    Über eine total stofflich körperliche Anwesenheit zweier Iche habe ich noch nicht so intensiv nachgedacht.

    Es gibt also viele Welten und viele Versionen einer einzigen UrVersion, und diese eine Urversion ist ggf auch nur eine von vielen Urversionen.
    Die Unendlichkeit ist tatsächlich nur grob vorstellbar und nicht fassbar.

    Liebe Grüße
     
  14. LEAM

    LEAM Groß-Pontifex

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    Aus meiner nüchternen Sicht: Bei einer alten analogen Kamera wird elektromagnetische Strahlung eines bestimmten Spektrums (was wir als sichtbares Licht kennen) dazu benutzt, eine Wirkung auf ein anderes Material zu erhalten. Im speziellen Fall Silber oder einer Verbindung davon (anfangs auf Glasplatten aufgetragen), die bei Lichteinfall dunkler wird. Letztlich das, was man bei Silberbesteck beobachten kann.
    Eine moderne digitale Kamera lebt genau so davon, nur werden elektronische Funktionseinheiten vom Licht beeinflusst und digital weiter verarbeitet. Dabei kommen Verfahren zur Datenkompression zum Einsatz, teilweise mit Datenverlusten behaftet oder auch nicht. Als Beispiel: Einem modernen Bild, das dir im jpg Format vorliegt, fehlen schon Daten, sie sind nicht mehr im originalen Zustand vorhanden.
    Von daher ist eine Kamera aus meiner Sicht lediglich eine Art von Messgerät, dessen Ergebnisse wir als teilweises Abbild der Realität interpretieren. Wer dem noch eine ganz besondere Wirkung zuschreiben möchte, darf das gerne tun.
    Für mich geschieht dabei nichts, was über den rein technischen Vorgang der Abbildung noch eine besondere Bedeutung haben könnte.
    Denn das Messgerät Kamera misst nur die Dinge, die konstruktiv vorher festgelegt wurden. Würde ein Maler ein absolut naturgetreues Bild einer Person malen und würde ich dieses dann fotografieren, wäre aus meiner Sicht nicht erkennbar, ob die Kamera diese Person direkt abgebildet hätte.
    Fotorealistische Malerei mal als Beispiel: https://www.detailverliebt.de/fotorealistische-malerei-von-gustavo-silva-nunez/

    [​IMG]

    Bildquelle https://www.detailverliebt.de/fotorealistische-malerei-von-gustavo-silva-nunez/

    Dass wir Bildern besonderen Bedeutungen zusprechen und Dinge dort hinein interpretieren, erscheint mir als eine menschliche Eigenschaft, aber nicht als belegbarer Fakt. Alleine schon eine griffige Definition dessen, was jemand unter "Seele" versteht, ist schwierig bis unmöglich.
     
  15. Schizogen

    Schizogen Geheimer Meister

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    Der Punkt, an dem die Zivilisation in der "Zeit reisen" kann, wird die gesamten beteiligten Individuen verändern, die sich meiner Theorie nach dann permanent auf Zeitreise befinden, weil es für sie kein logisches Ende der Reise gibt und ein zeitörtliches Ziel jeder Ankunft wie jedes andere ist, d.h. es ist an dem Punkt, wenn man Zeitreisen startet nicht mehr rational davon zu sprechen, dass es eine gültige Gegenwart für die Zeitreisenden außerhalb der Gegenwart ihrer Reise gibt. Jeder neue Ort befindet sich nur relativ zu ihnen in der Vergangenheit oder Zukunft und man sollte zunächst nichts anderes annehmen, als dass der normale Fluss der Zeit von Zeitreisenden Orte neuer Ankunft ohne zusätzlichen Aufwand weiterhin in der nahen Zukunft definiert.

    Ich stimme insofern zu, dass es eine "globale Zeitreise" geben müsste, global aber nicht unbedingt für diejenigen, die keinen Mehraufwand an Reiseinvestitionen unternehmen, wenn sie nicht selbst beginnen, in Sprüngen in die Zukunft zu kommen und/oder einen Weg in die Vergangenheit zurücklegen. Einmal in der Zeit gesprungen oder in die Vergangenheit gereist, sollte der Fluss normal weiter in die nahe Zukunft durch Progressive-Gegenwartszeitfluss laufen.

    Ich teile allerdings nicht deine Meinung, dass es möglich ist, sich selbst zu töten, da es zwar ein theoretisches Paradoxon ist, in der Realität aber zu Widersprüchen führt, die nicht erlaubt sind. Eine solche Zeitreise ist schlichtweg nicht möglich, weil sie widersprüchlich ist. Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass intelligente Lebewesen sich überhaupt töten wöllten. Es mag nicht so sein, dass intelligente Lebewesen nur tun, was sie wollen oder alles bekommen, was sie wollen, aber sie würden nichts tun, was unvernünftig ist. Teleologisch können daher nur solche Stadien der Evolution Zeitreisende hervorbringen.

    Es mag aus heutiger Sicht schwer zu verstehen sein, dass ethische Motive naturrationale Ursachen supervenieren werden, aber auf einer gewissen Ebene der Realität spielt Moral eine entscheidende Rolle, wie die Natur beherrschbar sein wird. Moralische Überlegenheit wird ein Schlüssel zu Macht und Verantwortung im Universum sein und viele, die nur nach heutigem Verständnis der Naturwissenschaft denken, verstehen vielleicht nicht, dass weitaus höhere Gründe für die Naturbeherrschung notwendig sind. Die Natur kann aber nur von "Intelligenz" beherrscht werden und Moral, d.h. das Wissen um das rechte Verhalten, zeichnet Zeitreisende nur aus, weil Zeitreisen von anderen Wesen gar nicht widerspruchsfrei betrieben werden, wobei Ethik und Moral hier nichts mit der gegenwartsgeschichtlichen Philosophie der Erde zu tun hat, sondern ein Merkmal höherer Intelligenz ist: nämlich Wissen um das richtige (das rechte) Verhalten

    Im Übrigen finde ich deine Gedanken interessant, dass sich Informationen auf Zeitreisen auf einen Zeitreisenden vererben interessant. Wie das genau geschieht, ist freilich nur Spekulation. Ein selbsterhaltender Wille in einer Psyche wäre entsprechend günstig. Hier wird Psyche, Seele, zentral. Da um eine griffige Definition von Seele gebeten wurde, so würde ich vorschlagen (auch auf Zeitreisen und jenseits von ihnen bezogen):



    VIELLEICHT IST SEELE DAS SELBSTERHALTENDE, UNTEILBARE, EINZIGARTIGE ELEMENT IN EINEM VERHALTENSAPPARAT, welches während Zeitreisen und auch während normalen Lebens die Einheit eines handelnden Akteurs bestimmt. Die Einheit eines Akteurs besteht darin, zuschreiben zu können, wer (also welcher Verhaltensapparat) eine Handlung vollführt hat. Seele ist also die notwendige physikalische und/oder metaphysische Antwort auf eine Frage nach einem "Wer tat/tut/wird etwas tun...?", die, wann immer sie als Frage eine Antwort hat, das Vorliegen einer Seele kennzeichnet. So würde ich den Begriff heute abstrahieren. Natürlich könnte man sich irren und auch CHATBOTS als Seelen identifizieren. Dann ist die Überzeugung, ein CHATBOT wäre WER zwar eine Überzeugung, die man vielleicht begründen kann, aber leider falsch. CHATBOTS haben keine Seele. Man muss die Frage also auch wahr beantworten können, was es schwierig machen könnte, der intuitiven Frage nach einem inhaltlichen und konzipiertem "WER?" immer einfaches Wissen abzugewinnen. Es ist über dies überaus strittig, ob Tiere ein WER? oder ein WAS? sind. Die Lösung ist also schwierig. Ich finde sie griffig. Wichtig ist der letzte Teil meiner Definition, da es sich dabei um eine operative und keine inhaltliche Definition handelt. Was eine Seele inhaltlich sein würde, könnte wechselnde Antworten hervorbringen. Jedenfalls ist es auch bei Zeitreisen logisch, dass es um Wesen geht, die eine Zuschreibung der Handlung aus autonomen Gründen ermöglichen.

    Das mag ja alles sein. Das erleuchtet das Thema nur wenig, denn es sagt ja nichts darüber aus, ob etwas mit dem Material werden würde. Wenn es denn Zeitreisen gäbe. Was wäre denn deine Meinung, was mit dem Material passiert, wenn es Zeitreisen gäbe? Nichts? Könntest du das wissenschaftlich begründen? Begründest du etwa mit dem Argument, dass es keine Zeitreisen gibt? Das wäre ja auch hoch interessant. Fühl dich doch mal frei zu spekulieren, denn dort findet man die Wahrheit auch ganz gut!

    Ich gebe zu, dass meine Ausgangsthese, ein Video beeinflusse die Realität des Zeitflusses, schon kraß ist. Aber es soll ja eine Kontroverse auslösen. Könnte da nicht etwas Wahres dran sein? Zum Beispiel müssten doch Kameraaufnahmen Zeitreisen entweder

    a) erleichtern, weil man hilfreiche Informationen hat
    b) verkomplizieren, weil man einer unveränderlichen Realität entgegen steht
    c) Paradoxa erzeugen
    d) sie könnten sogar einfach nur ein Grund sein, warum Zeitreisen so, wie wir es gerne hätten, nicht möglich sind
    oder e) sie beeinflussen Zeitreisen gar nicht so sehr, haben aber etwas mit Zeit zu tun, was wir noch herausfinden werden und zwar hier im Thread

    @Feuerseele

    Deine Theorie interessiert mich auch sehr. Aus spiritueller Sicht ist sie sehr interessant. PSI könnte durch die Zeitreisen. Aber könnten Kameras dann auch zu Problemen führen?

    Die Konsequenzen außen installierter Kameras könnten sein, dass ein früheres inneres Bild einem Moment des Körpers in der Außenwelt zugeordnet werden, weswegen die gesamte Zeitreise zurückverfolgt werden kann. Generell zum Thema: Es werden zwar keine Kameras im spezifischen Sinn sein, sondern hier geht es um Monitore, aber es wird wohl technologisch möglich sein, bildgebende Verfahren für inneres Erleben zu entwickeln. Diese Bilder könnten auf Monitoren visualisiert werden. Könnten dann die Technologien nicht auch physikalische Informationen über den Zeitpunkt der Zeitreise messen? Könnten sie dann nicht hinterreisen und stören? In dem Bereich geht es nicht um Kameras, sondern um Messung von Gehirnströmen und Ähnlichem.

    Misst man damit auch die Subjekt-Objekt-Verhältnisse durch Annäherung an den Zeitpunkt der Empirie (oder inneren Erfahrung), so könnten Ausgabegeräte Informationen über eben auch innere Zeitreisen liefern. Es muss nicht gleich um Monitorbilder à la Minority Report gehen, sondern schlicht um Daten. Ich denke, die Inferenz von Maschinen auf die innere Realität wird es auch geben. Auch bei dem Phänomen, das du beschreibst (sollte es dies auf solche Art gestaltet überhaupt genauso geben, was spirituell durchaus denkbar ist!!!), ein Phänomen, das es vielleicht eher zu schützen gilt, weil es privater und nicht öffentlicher Natur ist. Gesamtpolitische Brisanz sehe ich da eher wenig, eher ethische Skrupel des Missbrauchs von Technologie, die interferieren müsste!
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Februar 2018
  16. KB_Snatch

    KB_Snatch Geheimer Meister

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    Ein Multiversum ist eine elegante Lösung jeglicher Paradoxien in diesem Zusammenhang.

    Folgendes Problem gibt es doch: Genauso wenig wie wir uns eine 5. Dimension erfahrbar vorstellen können, da wir in der uns bekannten Raumzeit existieren, ist es uns nicht problemlos möglich, den Richtungspfeil der 4. Dimension (Zeit) so zu denken, wie die 3 anderen Dimensionen, also mit entsprechenden Richtungs-, Positions- und Geschwindigkeitswechseln. Aber genau davon reden wir eigentlich bei „Zeitreisen“: Einer freien Bewegichkeit auf der 4. Achse, so gesehen.

    Denkt man sich unseren Statusquo auf der 4. Achse wie konstant aufeinanderfolgende, dreidimensionale Räume, einzig getrennt durch die Plankzeit, und möchte ich das nun mal in gleicher Freiheit aufbrechen wie die ersten drei Dimensionen, dann bin ich sogesehen bei Multiversen, da ich eine 4. Potenz bilden muss. Die Fülle an unterschiedlich quantifizierten Universen (eben so viele, wie durch Plankzeit und Planklänge unterschiedlich konfigurierbar sind) erschlägt uns dann zwar, ist der Physik aber herzlich egal.

    So wird ein Schuh draus, der die Paradoxien aufhebt.
     
  17. Schizogen

    Schizogen Geheimer Meister

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    Im Prinzip ist die Idee, dass, ich nenne es mal verschiedene "Weltzeitalter", dass solche Weltzeitalter also freie Räume sind, in die man eintreten kann und in denen man handelt, als käme man geschichtlich nicht aus der Zukunft, tatsächlich eine denkbar elegante Lösung. Ich glaube zwar, dass du das nicht damit exakt oder überhaupt genau meinst, aber ich möchte damit auch nur anmerken, zu dem, was auch immer du meinst, es sicher einige elegante Erklärungen für Zeitreisen geben wird, ich aber vermute, dass viele bekannte Gesetzmäßigkeiten des Zeitflusses nicht außer Kraft gesetzt werden. Zum Beispiel gibt es einen Zukunfts-Trend des Zeitflusses, der durch Kausalität verursacht wird, einem Prinzip, das für fast alle bekannten Naturgesetze verantwortlich ist, aber auch jenseits von Kausalität sind Ursachen und Gründe Wirkungen, Folgen und Konsequenzen vorgeordnet; Handlungen von Akteuren werden psychologisch nach einer Vorher-Nacher-Logik geordnet und sind es vielleicht auch für (vielleicht alle) außenstehende(n), beschleunigte(n) oder sonstige(n) dritte(n) Beobachter. Ich denke also nicht, dass ein Zeitreisender aus einer anderen Zeit (Zukunft) bei uns in umgekehrter Richtung aktiv agieren könnte. Er (sie, es) wäre, einmal in unserem Weltzeitalter angekommen, nicht Teil unseres gesellschaftlichen Handlungssystem, wenn er (sie, es) in umgekehrter Logik (Sequenz) operieren würde.

    Nehmen wir an, eine Person aus der Zukunft kommt in einen der aufeinanderfolgenden, "dreidimensionalen" Räume aus rückwärtiger Richtung einer 4. Achse, so wie ich mir auch Zeitreisen vorstellen kann, was ich nur Weltzeitalter nenne und dort gibt es Kameras, dann könnten die Aufnahmen auch in ein anderes Weltzeitalter geschleust werden. Heute schleusen sie sich auch quer durch unser Weltzeitalter via Youtube, Fernsehen und gespeicherten Daten. Die Kameraaufnahmen könnten bei gegebener Technologie auch von Weltzeitalter zu Weltzeitalter hüpfen, konstruieren mithin ein kohärentes Weltzeitalter überhaupt als zusammenhängende Abfolge von Videos, die als empirische Beweise von Ereignissen an Raumzeitschnittpunkten, an den Kameras montiert waren oder zu denen Kameras im *record*-Modus filmten. Ich komme nicht umher, es als paradox zu empfinden, wenn Kameraaufzeichnungen nicht bei gebührender Technologie die Dokumentation eines Zeitgeistes und auch konkreter HISTORY (von spezifischen Geschichtsabläufen, z. B. Verbrechen und öffentlichen Ereignissen) befördern.

    Der Zeitfluss ist durch die Memory-Funktion eines Kamera-Folgegedächtnisses irreversibel gekrümmt: alles vor einer Kamera veränderte Material an verschiedensten Stellen im Universum irreversibel, zum Beispiel kann eine einzige Aufnahme eines terroristischen Angriffes 200 Millionen materiell (bzw. räumlich) verschiedene Monitore verändert haben, mithin über 200 Millionen Beobachter der Monitore und könnte 2000 Fotokopien auf Papier hervorgebracht, indem entsprechende Bilder in Zeitungen und Büchern veröffentlicht wurden*. Man darf nicht vergessen, dass die Aufnahmen EINER (=1) (!) Kamera Material in der Raumzeit von mehr als Milliarden (>1.000.000.0000) Objekten in der Raumzeit auch schon in der neueren Geschichte verändert haben, womit die Reichweite 1 (!) Raumzeitschnittstelle von EINER (=1) (!) Kamera Auswirken auf die chemophysikalischen Zustände von Millionen und Milliarden von Datenträgern sowie Ausdrucks- und Ausgabegeräten (Monitore, Zeitungen, Displays) hat. Neben den Auswirkungen auf Objektmaterial von EINER (=1) Kamera auf Millionen und Milliarden Objekte oder mehr haben die bildgebenden Ausgabematerialien Auswirkungen psychologischer und behavioristischer Natur auf wieder abermals Millionen und Milliarden von Beobachtern im Universum.

    Wie gesagt, das galt schon in Neuester Geschichte für 1 Kamera-Gerät. Sich dieser Zahlen bewusst zu werden, gibt EINER (1) Kamera schon immens viel "mystische Macht" auf Materie, Raum und Zeit.

    Die Kamera ist Teil eines größeren Maschinenkomplexes, der die Geschichte über ankoppelbare Terminals steuert. So gedacht gehört zu einer Raumzeit-Steuernden Maschine auch die Zeitmaschine, die Anschlüsse für Kamera-Views haben wird: USB-Slots, Bluetooth, W-Lan und mehr sind die Tore von Bildern vielleicht nur EINER (=1) (!) Ursprungskamera für 1 Video. Die Schäden einer (=1) Kamera auf die chemophysikalischen, physiochemischen und neurochemischen (psycho-substanziellen) Folgen in Milliarden ORTEN krümmen die Raumzeit. Irreversibel.

    ---
    * (Anmerkung: Ein Minority Report kann Zeitreisende das verursachte Chaos einer gefilmten und dermaßen verbreiteten Terrorismusattacke nicht mehr zu Helden machen, die ein Geschehnis durch Veränderungen der Tat durch Rückwärtsreise zu ändern.)
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Februar 2018
  18. Feuerseele

    Feuerseele Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn

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    Hallo Schizogen,
    so wirklich habe ich dich nicht verstanden. Ich lese es später nochmal. Hier nur ein paar Gedanken zu deinen Gedanken. Verzeih wenn sie den KERN des Themas nicht treffen und nur zu deinen Gedanken/Überlegung gehören.
    Denn terroristische Angriffe stehen Taten der Liebe entgegen. Also Liebes"akte"-Handlungen. = 2 Extrem-Werte.
    Die Masse die überwiegt, bringt den stärkeren Wert in die AufnahmeDaten.
    Ja, 1 Datenspeicher reicht aus. Die eine Kamera muß keine Kamera sein, denn die vielen Kammeras sind ja die "Augen" DES Datenempfänger und Speicherträgers.
    Ach so, oder hast du das so gemeint, weil diese vielen Kameras wären ja zusammengenommen betrachtet auch nur 1 Kamera NUR halt mit vielen Augen-Linsen.
    Da kommt eine Assoziation zu den Linsen:.... die Guten u. d. Schlechten Daten... Wie die sortierenden Tauben im Aschenputtel-Märchen. Die Guten ins Töpfchen/Speicher/Sammlung und die Schlechten ins Kröpfchen also eine Art Verwerfung oder Vernichtung durch Aufspalltung und Verdauung als ein Vorgang...also nur ein weiterer Prozess des Sortierungsprozesses.
    Der Datenspeicher der von den vielen Kameras "gefüttert" wird, bräuchte also nur einen einzigen Code um die erwünschten Daten (die die Kameras liefern) zu sortieren.
    Dieser Datenempfänger des Materials, braucht also nur einen Richtwert zu kennen um nur die Daten in Sicherheit zu bringen und fest, haltbar abzuspeichern die dieser Datensammler WILL.
    1 Wille reicht. =1 FormelCode
    Die Daten die diesen Wert nicht haben, werden verworfen, sie sind nicht haltbar, sie zerfallen, oder haben eine Zerfallswertzeit.
    Also haben die TerrorAkte einen Zerfallscodewert, dieser Code ist also 1 Verräter. (Na, läuten in euren Köpfen jetzt auch die Kirchenglocken?)
    Würde diese eine Kamera oder auch Datenträger genannt, für die Sicherheit des Systems sorgen können, so bräuchte diese 1 Kamera oder Datenträger, nur 1 Filterfähigkeit. = Codeprogramm.

    Eine ähnliche Filterung existiert ja auf der Erde.
    Gestern habe ich im Radion gehört, dass es sowas wie eine globale Destille gibt. Die Radiosendung ging über Giftstoffe in Gebrauchsgegeständen und die Produktionsverlagerung in Länderen die diese Giftstoffe gesetzmäßig verwenden dürfen.
    Die Giftstoffe wandern durch die globale Destille in Richtung der Pole und lagern sich dort ab, wo sie Schaden hinterlassen.
    Also dort wo überhaupt keine Giftstoffe verwendet wird, sammeln sich die Giftstoffe an.
    Das bedeutet doch, dass es eine Art Filterung durch Natur gibt.
    (Noch eine Assoziation: Das Schnapsbrennen...Feuer...Hölle...ob Wärme eine Rolle spielt?)
    Die Natur versucht also ständig unseren Lebensraum frei von Giftstoffen zu halten. Aber der Mensch liefert durch sein TerrorAkt-Verhalten ständig noch mehr Gift.
    Das Gebrauchs-Verhalten der Menschheit ist aus der Sicht der Erde ein einziger Terrorakt!
    Würde also diese eine KameraDatenSpeicher nach Gut+Böse filtern, so müsste sie die gesamte Menschheit ALS eine einzige Einheit sehen und somit das GESAMTE menschliche Verhalten als ein Ganzes betrachten und alle Menschen als "Terroristen" werten.
    Die Menschheit kann nur noch umdenken! ...= ein Rückwerts! Zurückbesinnen... anderesherum...entgegen Wirken.
    Ein "Rückwerts" ist m.E. auch eine Umkehrung des Denkens! = Gut+Böse Wandel/Bekehrung.
    Wenn die Menschen ihr Denken UM-Lenken und deutlich MIT+FÜR die Natur handeln, und nicht wie heute üblich gegen die Natur handeln, kann sich die Natur zumindest wieder anfangen zu regenerieren. Vielleicht schafft sie es ja auch schneller als wir gedacht haben.

    ..ich schreib später weiter...
    Liebe Grüße
     
  19. Feuerseele

    Feuerseele Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn

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    Du, meinst (so wie ich dich verstehe), dass der Zeitreisende sich an die gegebenen Umstände, die in dieser bereisten Zeit herrschen, halten müsste.
    Zeitreisende könnten in eine Zeit reisen in der die Mensch kaum der Schrift mächtig sind. Sie könnten sich aber bestimmt sprachlich austauschen, da die intelligenten Zeitreisenden, mit ihrem höheren Wissen, sicherlich auch zu primitiven Menschen sprechen könnten. Sie könnten sich dann nur auf dem Niveau der primitiven/profanen Menschheit unterhalten.
    Wenn diese Zeitreisende einen Grund für ihrre Reise haben, dann könnte dies z.B. eine Botschaft oder Wissensvermittlung sein. Wenn sie ihnen z.B. technisches Wissen bringen wollen, so könnten die noch primitiven Menschen nichts mit dem hohen Wissen anfangen. Die Zeitreisenden müssen eine primitive Erklärungsform finden, wenn sie ihr Wissen unbedingt hinterlassen wollen.
    Was noch nicht entwickelt wurde fand ja noch nicht in einer kausalen Entwicklung statt. Die Zeitreisende sind an die örtlichen Entwicklungen und Begebenheiten gebunden.
    Da sie intelligente Wesen sind, würden sie entweder wissen, dass dieses Kommunikationproblem besteht, oder sie sind in einer falschen Zeit gelandet und konnten sich den Reiseort nicht genau auswählen. Vielleicht wegen natürlichen Gesetzen oder weil die eigene Technik versagt hat. Vor technischen Problemen sind hoch intelligente Wesen bestimmt auch nicht befreit. Intelligenz in einem Wesen bedeutet ja nicht gleichzeitig dass ihre technischen Erfindungen keine Schäden haben können.

    Wenn der Zeitfluß nicht außer Kraft gesetzt werden kann, dann kann eine Zeitreise vielleicht nur zu einer bestimmten Zeit erfolgen. Oder? Wenn nun ein Reiseziel verfehlt wurde, müssten sie auf die nächste Gelegenheit warten.
    Wenn Zeitreisen also nicht zu jeder Zeit möglich sind, dann braucht es sowas wie "ZeitreiseFenster" oder sowas wie "offene Tore" oder Reisezeiten. Diese Zeiten wiederum würden dann ja einem Zyklus folgen. Zyklen können aber tausende von Jahren lang sein. ...
    ...Wenn dies geschehen sein sollte, dann könnten in allen alten religösen Schriften die Reste einer einzigen außerirdischen Überlieferung stehen. Zu keiner Zeit hätten die Menschen die Botschaft wirklich verstehen können, weil sich die notwendigen Kausalitäten ja noch nicht ereignet hatten. Um ein hohes wissen von technisch begabten Zeitreisenden verstehen zu können, waren die Menschen ja noch zu profan.
    Das die Überlieferungen der Zeitreisenden zigfach falsch Interpretiert wurden, wäre folglich ein logisches und natürliches Dilema. Das es zu vielen Mißverständnisse kommen musste ist dann doch klar.
    Die Frage ist nur, warum würden Zeitreisende unbedingt wollen dass die Menschen ihr Wissen bekommen.
    Wenn diese Zeitreisende aus unserer Erdengeschichte kommen, dann kennen sie zumindest 1 Verlauf der Menschheitsgeschichte bis zu ihrer eigenen Geburt. Dann ist da die Frage ob die Zeitreisenden glückch sind mit ihrer LebensForm/Entstehung/Aussehen und/oder dem Zustand der Erde.

    Liebe Grüße
     
  20. Feuerseele

    Feuerseele Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn

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    Ich habe deine Frage nicht verstanden. Wie siehst du die Kameras zu meiner Theorie?
    Eine Antwort die wahrscheinlich daneben zielt: Ich denke alle Menschen sind Kameras.
    In meiner Theorie reist/springt der bewusste Mensch ja nur in die nächste angrenzende Version die zu seinem Bewusstsein passt.

    Weitere Gedanken zur Kamera. Alle Leben-Versionen existieren zeitgleich und der Kamera ist nur der Wert der Bilder/Situationen/Ausdruck wichtig.
    Beispiel: Die vielen existierenden Bilder von allen Liebespaaren auf der ganzen Welt sind alle nur 1 Liebespaarbild für die Kamera. Delailbilder werden nicht gebraucht und nicht bewertet.
    (Auf Gott gedacht: Er würde keine persönliche Einzelheiten sehen, sondern nur den Enegiewert.)
    Alles wiederholt sich und ist mannigfaltig da.


    Eine Energiewertmessung der Körper-Schwingungsmuster?
    Was ist Inferenz?
     

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