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Könnte mit dem "Wort" aus Joh 1,1 das Tetragrammaton gemeint sein?

Julian3d

Geselle
14. September 2023
8
Hallo ich habe eine interessante Theorie gehört die besagt das der Prolog aus dem Johannes Evangelium eine neoplatonische Erfindung gewesen wäre die nachträglich in die Bibel einfloss. Christen meinen ja das mit dem "Wort" Jesus von Narzarett gemeint war. Ich denke das mit dem "Wort" der Logos der Griechen gemeint ist, eine art transzendente "Gottheit"
Die alle 4 Elemente und die Quintessence beinhaltet. Manche Freimaurer behaupten damit wäre das Tetragrammaton gemeint. Was meint ihr?
 

Bella Varia

Geheimer Meister
30. Juli 2023
355
Hallo, sei willkommen im Forum, Julian3d!

Christen meinen ja das mit dem "Wort" Jesus von Narzarett gemeint war.
Das "Wort" heißt griechisch "Logos" und bedeutet „Wort, Rede, Sinn“.

Das Wort, wie wir es aus der menschlichen Sprache kennen, ist nur der Schatten einer viel höheren schöpferischen Wirklichkeit. Darauf verweist bereits der Prolog des Johannes-Evangeliums: "Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort."

Das "Wort" wird in drei Logoi (= Mehrzahl von "Logos") unterteilt: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Jedes der drei stellt spezielle Aspekte Gottes dar, jedes ist also Gott.

Jesus von Nazareths Aufgabe war es, zum menschlichen Träger des Christus zu werden, was bei der Jordantaufe geschah.
 

William Morris

Noachite
4. Mai 2015
3.357
Hallo, sei willkommen im Forum, Julian3d!


Das "Wort" heißt griechisch "Logos" und bedeutet „Wort, Rede, Sinn“.

Das Wort, wie wir es aus der menschlichen Sprache kennen, ist nur der Schatten einer viel höheren schöpferischen Wirklichkeit. Darauf verweist bereits der Prolog des Johannes-Evangeliums: "Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort."

Das "Wort" wird in drei Logoi (= Mehrzahl von "Logos") unterteilt: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Jedes der drei stellt spezielle Aspekte Gottes dar, jedes ist also Gott.

Jesus von Nazareths Aufgabe war es, zum menschlichen Träger des Christus zu werden, was bei der Jordantaufe geschah.
Wenn Jesus schon von Anfang an da war, wenn hat die "Jungfrau" Maria dann zur Welt gebracht?
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
13.512
Wenn Jesus schon von Anfang an da war, wenn hat die "Jungfrau" Maria dann zur Welt gebracht?

Den Mensch Jesus.

Jesus ist der Übergang von Drei zu Vier, er ist GOtt UND Mensch.
Du hast dann also Vater, Heiliger Geist, Sohn UND Mensch.

Da ist dann das zählen bis Vier (Pythagoräer) sowie die neue "Oktave" beim zählen und vier wäre der erste Eintrag in dieser Oktave (schön aufgeschlüsselt von Papus) und im Lebensbaum bricht es da vom Arich Anpin zum Zeir Anpin und so weiter und so fort

Der Rythmus is 1,2,3 und 4
weil mit der Drei logisch auch die Vier entsteht.
 

Bella Varia

Geheimer Meister
30. Juli 2023
355
Wenn Jesus schon von Anfang an da war, wenn hat die "Jungfrau" Maria dann zur Welt gebracht?
Das "Christkind"! Damit ist aber noch nicht der Christus gemeint, dafür stellt Jesu Geburt eine seherische Vorausschau für das Kommen des Christus im menschlichen Leibe des Jesus dar, durch den der Gott Mensch werden kann. In dem Jesuskinde sieht man also das Kommen des Christus.



Den Mensch Jesus.
Ja, mit dem vorbestimmten Auftrag, den Christus Mensch werden zu lassen. Ab der Jordantaufe wird nicht mehr von "Jesus" gesprochen, sondern von "Jesus Christus". Jesus ist jetzt kein "Christkindelein" mehr, sondern zu einem 30-jährigen Mann herangewachsen, der Mensch und Gott zugleich ist und den Würdentitel "Jesus Christus" trägt.
 

William Morris

Noachite
4. Mai 2015
3.357
Das "Christkind"! Damit ist aber noch nicht der Christus gemeint, dafür stellt Jesu Geburt eine seherische Vorausschau für das Kommen des Christus im menschlichen Leibe des Jesus dar, durch den der Gott Mensch werden kann. In dem Jesuskinde sieht man also das Kommen des Christus.




Ja, mit dem vorbestimmten Auftrag, den Christus Mensch werden zu lassen. Ab der Jordantaufe wird nicht mehr von "Jesus" gesprochen, sondern von "Jesus Christus". Jesus ist jetzt kein "Christkindelein" mehr, sondern zu einem 30-jährigen Mann herangewachsen, der Mensch und Gott zugleich ist und den Würdentitel "Jesus Christus" trägt.
Häh, was?
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
13.512
Aber die Überlegungen dahinter sind ja rein zahlenlogisch interessant. Der Übergang vom Nichts zum Etwas, von 0 zu 1 und daraus dann ein weiteres zerbrechen bis zu den "Zehntausenddingen" ist ja eine nette Überlegung.

Die Ausgangsfrage ob das "Wort" wohl das Teragrammaton meint oder gar das Pentagrammaton ist dann wieder eine seltsame "Glaubensfrage".
MMn wird der Arich Anpin auch als "das Wort" gesehen, siehe Crowleys spitzen Zusammenfassung des Lebensbausmes:
?
!
The Ante Primal Triad which is
NOT-GOD
Nothing is.
Nothing Becomes.
Nothing is not.

The First Triad which is GOD
I AM.
I utter The Word.
I hear The Word.

Der Teil mit Christus oder nicht Christus vor, nach oder bei der Taufe sind ja rein religiöse "Glaubensfragen", für mich uninteressant.

Bei den ganzen kabbalistischen Betrachtungen weiß ich es aus dem Stand nicht genau. Der Baum wird aus den Schöpfung konstruiert. Das Teragrammaton müsste ich mal wieder nachlesen um eine fundiertere Meinung zur Ausgangsfrage bilden zu können.
 
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