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Gewalttätige Einwanderer?

Dieses Thema im Forum "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" wurde erstellt von dtrainer, 30. Dezember 2017.

  1. gaia

    gaia Ritter vom Schwert

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    Nee, bleib *g*
    Und ich habe Dich verstanden. Es wäre schön wenn das so laufen würde, tut es aber nicht.
    In meiner Ecke sind es wenige( hm aber ich sag mal Vorzeige- Erstaufnahmeeinrichtung?), woanders in Deutschland scheint man, nach dem was einige a schreiben nur unter Todesgefahr den Bahnhof passieren zu können und keine Straße entlang laufen zu können ohne von Muslimen angemacht zu werden.
    Also nehme ich das mal für bare Münze.
    Scheinbar läuft es nicht Benehmen nur einzufordern.
     
  2. Dirtsa

    Dirtsa Großmeister-Architekt

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    Ich denke da auch anders.

    Ich weiß von Marokkanern aus meinem engeren persönlichen Umfeld, wie entsetzt und beschämt sie vom Fehlverhalten einiger Landsleute sind, weil es gerade nicht dem eigenen kulturellen Hintergrund entspricht, nicht dem im Heimatland als sozial angemessenem Verhalten entspricht, die meist männlichen jungen Täter hier ein Verhalten zeigen, was sie sich zu Hause niemals trauen würden und umgehend Konsequenzen hätte.



    Nigeria kenne ich persönlich relativ gut, da ich zwanzig Jahre mit einem Nigerianer verheiratet war.
    Die regionalen Unterschiede bzgl der Stellung der Frau sind sehr unterschiedlich aber auch dort, wo sie untergeordnet ist, gibt es keinerlei Freifahrschein für Belästigung oder gar öffentliche Übergriffigkeit.



    Ich bin früher alleine als Frau auch in afrikanischen und islamischen Gegenden unterwegs gewesen.
    Gerade in den traditionelleren Gegenden, hat es nie an Respekt mir gegenüber gefehlt.

    Aufdringlichkeit von jungen Männern war eher in moderneren Universitätsumfeldern Thema und wurde aber auch dort von älteren Passanten umgehend unterbunden.

    Ich betrachte das mehr als ein Enthemmungsphänomen in der Fremde, in Kombination mit fehlender Zugehörigkeit, bzw allenfalls zu Randgruppen/ Außenseitern
    Die Familie ist weit weg, fällt auch gerade bei den post pubertären jungen Männern als autoritäre und regulierende Instanz weg, der aus dem eignen Umfeld stammende soziale Druck sich zu benehmen fällt weg und an der deutschen Gesellschaft haben sie nicht teil.

    Ein Status im normativen Niemandsland.
    ( ähnlich vielleicht solchen Urlaubern, die in ausländischen Touristenorten so richtig die Sau rauslassen, pöbeln und sich dem Servicepersonal gegenüber überheblich und anmaßend verhalten)

    Ich glaube nicht, dass es in erster Linie darum geht Kenntnisse über richtiges Verhalten zu vermitteln. Die Kenntnisse sind in der Regel da und was das Verhalten in der Öffentlichkeit angeht, auch nicht unbedingt grundlegend anders als im Heimatland. bzw die, die nicht auffällig sind, haben sie sich ja auch schnell angeeignet.

    Ich halte es für sinnvoller, Zugehörigkeit sozial eingebunden sein zu ermöglichen, Zugehörigkeit zu schaffen. Durch Arbeit, durch Gemeinschaftserfahrungen, durch Verpflichtungen, durch Augenhöhe und Respekt in beide Richtungen und wenn nötig Konsequenzen.
     
  3. DaMan

    DaMan Ritter der ehernen Schlange

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    Das wird eben vor lauter Toleranz nicht gemacht. Interessanterweise haben die klassischen Einwanderungsländer(tm) ohne den ganzen Zauber aus Integrationshelfer, Flüchtlingsrat, staatlichen Sprachkurs und endloser Toleranz mit besagter Klientel deutlich weniger Probleme, schlichtweg weil der Integrationsdruck erheblich höher ist.
    Von Frauenzelten, Respektarmbändern und Benimmkarten hab ich da noch nie was gehört und wenn man das erzählt glaubt einem kein Mensch.
    Die Willkommenskultur ist offenbar teil des Problems, nicht der Lösung.
     
    Grubi und Adept gefällt das.
  4. gaia

    gaia Ritter vom Schwert

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    Ich denke dass das eine das andere nicht ausschließt.
    Neuankömmliche nicht sich selbst zu überlassen. Ihr seid da, kommt zurecht und passt euch an.
    Soziale Einbindung bereits in den Erstaufnahmeeinrichtungen bewirkt ja, dass man mit der neuen Kultur vertraut wird. Mit der Art wie wir leben und wie wir Gleichberechtigung verstehen.
    Mir ist schon klar, dass die Allermeisten das wissen und ein Teil nur mal eine Ansage einer Person die sie respektieren bräuchte. Nur ist da auch der Teil, der alles kaputt macht. Und eben eine Frau umbringt oder vergewaltigt. Der junge Mann der die 15 jährige erstochen hat, war ja sozial eingebunden.
    Genauso wie ich aus Erzählungen weiß, dass zwei drei Leute in der Lage sind ein ganzes Camp zu terrorisieren. Die sollten sozial eingebunden sein, sind aber wohl gewöhnt dass vorteilhaft ist Chef zu sein.
    Ich sehe also den Ansatz von Anfang an zu vermitteln wie das bei uns so ist- und das geht ja üer das Thema Gleichberechtigung hinaus- als Weg zur Integration, verbunden mit sozialer Einbindung.
     
  5. gaia

    gaia Ritter vom Schwert

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    In klassische Einwanderungsländer wollen Menschen auch einwandern, da geht weniger um Flucht vor sowas wie Bürgerkrieg.
    Ich sehe ohnehin einen Unterschied zwischen Asyl hier haben und bleiben und sich eine Zukunft hier schaffen wollen. Das Thema hatten wir schon beim "Punktesystem nach kanadischen Vorbild".
    Von Frauenzelten, Respektarmbändern( gibts die wirklich?) halte ich nicht so viel. Man muss einen Weg finden, die auszusondern die sich nicht benehmen können.
    Von Anfang an, daher meine Gedanken dazu.
    Und das betrifft jetzt nur den Umgang mit Neuankömmlingen.
     
  6. DaMan

    DaMan Ritter der ehernen Schlange

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    Die einfachste und einzig sinnvolle Lösung wäre, nicht alle und jeden in beliebigen Mengen ins Land zu lassen ;) Sondern nur so viele, wie man auch durch den Integrations-, Sprach- und Qualifizierungskurse schleusen kann. Und sie wie mündige Erwachsene behandelt (besonders juristisch) und nicht wie kleine Kinder. Jeder Verstoß - inklusive Falschangaben bei der Registrierung führt sofort zu Strafen.

    Nicht mehr, und wer sich daneben benimmt fliegt unverzüglich oder es werden ihm alle Leistungen gestrichen bis auf ein Flugticket nach Hause.
    Wir haben es nicht mit Kindern zu tun, sondern mit erwachsenen Menschen die genau wissen, was sie tun. Wer als 15jähriger von Afghanistan oder Schwarzafrika nach Deutschland wandert (teilweise sind die Leute jahrelang unterwegs), ist kein armes kleines Kind sondern hat wahrscheinlich mehr Lebenserfahrung gesammelt und ist erwachsener als der typische deutsche 25jährige. 20 Jährige aus der Gegend haben mehrere Jahre gearbeitet, sind verheiratet und haben Familie (spekulativ, zugegeben).
    Und in Deutschland werden sie dann wieder behandelt wie ein Kleinkind mit 24/7 Betreuung durch mehrere Sozialarbeiter, bis hin zu Koch, Chauffeur und Putzfrau.
    Meiner Meinung nach zerstört die pausenlose staatliche Bevormundung eine ganze Menge Potential an Eigeninitiative und Motivation.
    Behandelt man sie wie unmündige Kinder, benehmen sie sich wie unmündige Kinder. Die ständige Toleranz und der Kulturrelativismus tut genau das.


    Wieso sollte man überhaupt Geld, Zeit und Mühe aufwenden, um Flüchtlinge zu integrieren? Der Krieg gegen den IS ist rum (Great Job, Trump!) und die Annerkennungsquote für Asylbewerber lieht eh im einstelligen Promillebereich. Wenn alle Flüchtlinge nach dem (jetzt beendeten) Krieg wieder gehen, worüber reden wir dann? Stattdessen diskutiert man über Familiennachzug und hat einen Shuttleflugservice aus Afrika eingerichtet.

    Der überwiegende Großteil sind weder Flüchtlinge, noch Verfolgte sondern eben schlichtweg Einwanderer und sollten daher als solche diskutiert werden. Auch die Asylanten (die anerkannten wie die abgelehnten) werden bleiben, die sind ja alle nicht zum Spass hier sondern zum Geldverdienen, die politische Situation in den Herkunftsländern wird sich auch nicht groß ändern.

    Ich gehe schon davon aus, dass sie sie sich eine Zukunft in Deutschland schaffen wollen. Je mehr Integration und Anpassung dabei von ihnen gefordert wird, desto mehr Chancen haben sie sich einen Platz für sich (und ihre Kinder) in dieser Gesellschaft zu erarbeiten. Fordern wir das nicht, werden sie bis in alle Ewigkeiten im Sozialstaat hängen und Außenseiter sein (Stichwort Parallelgesellschaften).

    Ja, die Respektarmbänder werden/wurden dieses Jahr in Köln verteilt. Das dazugehörige Erklärungscomic ist auch deprimieren interessant ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Dezember 2017
  7. dtrainer

    dtrainer Wiedergänger

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    Aha, der Trump hat den IS besiegt...schön wärs ja, aber was hat der Typ denn getan, was nicht schon längst am laufen gewesen wäre? Auch ist der Krieg kein bißchen beendet, der IS hat Gebiete verloren, ist aber nicht etwa verschwunden. Der Terror geht weiter, und wer da Leute hinschickt, schickt die vielleicht in den Tod. Sehr menschlich, ich glaube, das war mein letzter Post an Dich. Was Du sonst vorschlägst, verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz im GG. Vielleicht solltest Du über simplere Dinge nachdenken, bei menschlichen Themen wird das wohl nichts.
     
  8. DaMan

    DaMan Ritter der ehernen Schlange

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    Keine Ahnung, aber offenbar genau das richtige. Obama hat kurz vor der Wahl noch trauerschwer verkündet, dass der Krieg gegen ISIS noch viele, viele Jahre dauert. Obama weg, Trump da, kein Jahr später ist ISIS als Staatskonstrukt Geschichte und der Bürgerkrieg in Syrien und Irak effektiv beendet.
    Klar, Trump darf nichts richtig machen und überhaupt haben die falschen (also Assad, Trump und Putin) gewonnen. Leider wurde versäumt, vorher bei der deutschen Öffentlichkeit um Erlaubnis zu fragen.

    Ich rede über den syrischen "Bürgerkrieg" und den Krieg gegen den IS der die Aufnahme von Bürgerkriegsflüchtlingen aus der Region notwendig machte, nicht vom War on Terror.

    Spar dir dein moralinsaures Gezeter, an Einwanderern den gleichen Masstab anzulegen wie an alle anderen (und nichts anderes tue ich) verstößt eben genau nicht nicht gegen den Gleichheitsgrundsatz im GG.
     
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  9. gaia

    gaia Ritter vom Schwert

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    Naja, das liegt aber doch daran, dass Trump sich auf die Seite von Assad geschlagen hat, weil das ihm das als schnellste Lösung erschien. Ziel: Kampf gegen den IS, ok.
    Assad hingegen, ist wahrlich kein Menschenfreund der für demokratische und sichere Zustände steht. Dahin möchte man eigentlich niemanden einfach so mal zurück schicken.
    Naj, ich nicht.
    Ich denke, dass gerade der eine oder andere Syrer gerne wieder sein früheres Leben hätte.
    Was den Familien Nachzug angeht- schaun wir mal. Man diskutiert ja durchaus über Probleme damit. Wir werden also abwarten müssen, was mit der zukünftigen Regierung so wird.
    Ich glaube nicht das ein 15jähriger( ich meine jetzt wirklich in dem Alter, nicht nur so angegeben) durch so ein Erlebnis wie Flucht erwachsen wird. Eher oft schwer traumatisiert.
    Was auch kein Wunder ist, das hat dann auch nichts mit übertriebenen Mitleid zu tun.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Dezember 2017
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  10. almende

    almende Prinz von Jerusalem

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    komisch .. seit 2001gibt es den Krieg gegen den Terror die den die gesame Welt nicht gewonnen hat,
    und auf einmal .. gewinnt Trump den innerhalb von Millisekunden - also ein absoluter Superheld a la
    DC / Marvel. Und Putin ist auch fein raus. Naja Puin-Fan Boy. Warum gibt es dann immer noch Anschläge?
    Alles False Flage vom USA/KGB inszeniert um uns dumme Schlafschafe zu erschrecken?????
     
  11. a-roy

    a-roy Mensch

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    Nun, klar sollte da mehr betreut werden, aber imho fehlt da das Personal.
    Zu Integration:
    Ich denke, dass der, der sich integrieren will (was immer das heißen mag), das auch tun wird.
    Diejenige, die meinen in D die Sau raus lassen zu können, werden zwar zuhören, aber das geht denen wohl am Arsch vorbei.
    Sry, friends, aber meine Einstellung ist 'härter' geworden:
    Ich meine, dass alle straffällig gewordene Flüchtlinge etc. sofort ohne Recht auf Widerspruch in ihre Heimatländer abgeschoben werden sollten. So eine Praxis wird sich schnell verbreiten und könnte abschreckend wirken.
    Und:
    Haben dt.Männer keine Eier mehr in den Hosen, um, wenn sie mitbekommen, dass Frauen belästigt werden, da ein zu greifen? Mann muss ja nicht alleine vorgeh'n, sondern kann andere Männer mobilisieren mit zu helfen.
    Nun ja, ich bin halt ein Sozialromantiker!
     
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  12. Aragon70

    Aragon70 Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn

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    Dieser Fall in Wendlingen erscheint mir dann doch etwas spezieller. Da würde ich nicht gleich soweit gehen das als allgemeines Problem von nigerianischen Flüchtlinge anzusehen. Das war ja praktisch versuchter Mord, so dumm kann niemand sein nicht zu wissen daß das nicht strafbar ist.

    Die Frage ist wieso er versucht hat die Frau umzubringen?
     
  13. dtrainer

    dtrainer Wiedergänger

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    Nein, das ist eben nicht die Frage, dies ist kein Klatschblatt. Es ging darum, ob wir genug tun, um Flüchtlingen, die hierher kommen, unser Gesellschaftssystem nahe zu bringen. Lies doch einfach mal die Vorposts.
     
  14. Aragon70

    Aragon70 Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn

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  15. dtrainer

    dtrainer Wiedergänger

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    Kann sein, kann ich aber nicht sehen. Da müßte ich den Adblocker abschalten - mache ich nicht.
     
  16. Aragon70

    Aragon70 Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn

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    Zitate daraus.

    "Bis Juni 2017 stieg die Zahl der angezeigten Fälle von Vergewaltigung und sexueller Nötigung durch Asylbewerber, Geduldete und Bürgerkriegsflüchtlinge um 91 Prozent im Vergleich zum Vorjahr; diese Zuwanderer machen vielleicht zwei Prozent der Gesamtbevölkerung aus, stellen aber 18 Prozent der Verdächtigen. Gelten diese verstörenden Zahlen für ganz Deutschland?"

    "Insgesamt werden Frauen heute seltener Opfer eines sexuellen Übergriffs als noch vor 20 Jahren, die Vorstellung, dass Frauen sich heute nicht mehr auf die Straße trauen können, ist objektiv falsch."

    "Was aber tun, um die Taten zu verhindern? "Viele Geflüchtete sitzen über Monate, gar Jahre ohne klare Perspektive herum", sagt Walberg, "da steigen die Aggressionen." Besser seien schnelle und klare Entscheidungen - dass die einen wüssten, dass sie zurückmüssen und die anderen, dass sie sich auf ihre neue Heimat einlassen können."
     

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