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Gewaltausbruch bei der Ku-Klux-Klan-Demo in der US-Stadt Charlottesville

Hinz

Vorsteher und Richter
24. Januar 2015
766
Rechtsextreme Gruppen schlagen sich mit Gegendemonstranten. Ein Autofahrer fährt mit seinem Auto in die Gegendemo, dabei stirbt eine Person. Fahrer wird später festgenommen. Trump verurteilt die Gewalt in Charlottesville. Es scheint ein tiefer Graben zwischen Anhänger der Demokraten und der Republikaner zu herrschen. Es gibt Rechtsextreme, die sich einen Bürgerkrieg wünschen. Wieweit hinter diesen rechten Gruppen noch andere Interessen oder Geheimdienste stehen, kann man nicht sagen. Feststeht nur, das war nicht das letzte Mal, dass es zu Gewaltausbrüchen kam. Die USA ist ein gespaltenes Land. Wie sieht Ihr es?

http://www.mopo.de/news/panorama/na...ten-gruppe---ein-toter--19-verletzte-28158094
 
G

Gelöschtes Mitglied 25673

Gast
Die USA steht für mich für ein buntes Land, für ein Land in dem verschiedene Kulturen nebeneinander herleben.
Ich schätze meistens friedlich, aber nicht immer. So wie das in Deutschland passiert, haben sich gerade auch in den USA schon lange Parallelgesellschaften gebildet, und so wie hier gibt es natürlich auch in den USA extreme Ansichten. Die USA hat auch schon länger mit Gewaltaktionen zu kämpfen.
So von Weitem betrachtet glaube ich nicht, dass zwischen den Republikanern und Demokraten ein tiefer Graben besteht- ich meine meine mich zu erinnern, dass viele Amerikaner nicht einmal gewählt haben.( zur Wahl zu gehen ist in den USA wohl etwas umständlicher als bei uns).
In dem Fall gings ja um die Beseitigung einer Statue. Robert Edward Lee- der für einige ein Kriegsheld ist, Sklaven betreffend aber die Meinung vertreten hat, sie bräuchten Härte und Disziplin, damit sie sich weiter entwickeln können.
Darüber ob er so ein schlechter Mensch war, dass die Staute weg muss, ist man wohl verschiedener Ansicht gewesen.
Auf jeden Fall war er ein Mensch seiner Zeit, hatte selbst Sklaven, hat sie gefoltert und vermietet- aber auch gemäß dem Testament seines Vater frei gelassen...
Es ist klar, dass die Rassisten da aufmaschiert sind.....
Also weniger Demkraten vs Repuplikaner, als Rechtsradikale( oder Leute die die Statue behalten wollten) und Gegendemostranten. Ich würde den Vorfall aber nicht als Anzeichen von Spaltung werten.
( Allerdings scheint sich Trump große Mühe gegeben haben, keine seiner Wähler zu vergraulen)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.879
"No matter our color, creed, religion or political party, we are all Americans first", soll Präsident Trump kommentiert haben. Er hat recht, das sollte die Botschaft sein. Sein Vorgänger hat acht Jahre lang die Gräben im Lande aufgerissen, insbesondere zwischen den Rassen. Selbstverständlich trennen diese Gräben nicht alle Amerikaner, sie trennen nur die Fanatiker, die Überzeugten und Aktivisten.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.054
https://www.facebook.com/R.E.Leehistory/
https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Edward_Lee_Sculpture
https://en.wikipedia.org/wiki/Sons_of_Confederate_Veterans
https://de.wikipedia.org/wiki/Konföderierte_Staaten_von_Amerika

sorry für die Vielen Links - Wie vielen bekannt sein dürfte kam es
am Wochenende in Charlottesville in den USA zu gewaltsamen
Auseinandersetzungen zw. ultra-rechten Demonstranten und
Gegendemonstranten. Grund für die Demo war die Absicht die
Gen. Lee Statue im Emancipation Park ehem General Lee Park zu
entfernen.
Lee Statuen werden schon länger aus dem öffentlichen Raum entfernt und
Plätze, Strassen und Parks umbenannt - Eine Historische Aufarbeitung
ähnlich in Deutschland (z.B. Rommel-Kaserne).
Nur alleine durch solche Aktionen verändert sich nicht´s ind den Köpfen
der Leute die einem "Nimbus" huldigen und alte Zeiten zurück haben wollen.

"Sorge Dich nicht & genieße das Leben!"
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Viminal

Großer Auserwählter
10. Juni 2009
1.914
Es scheint ein tiefer Graben zwischen Anhänger der Demokraten und der Republikaner zu herrschen.
Das ist viel zu allgemein und im Bezug auf diesen einen Vorfall auch noch irrelevant, da das hier keine Demokraten vs. Republikaner-Demo war.

Die USA ist ein gespaltenes Land.
Wird oft behauptet, ich denke aber dass dies in erster Linie eine politische Kampfparole ist. Es mag zwischen diversen politischen Fraktionen in den USA eine tiefe Spaltung geben, aber der Durchschnitts-Ami sieht das glaube ich anders. Deutschland ist ja auch kein gespaltenes Land nur weil sich irgendwo Antifa und Nazis kloppen.
 

Hinz

Vorsteher und Richter
24. Januar 2015
766
In der USA und Deutschland sind Gesellschaften gespalten. Es gibt keine soziale kollegiale Gesellschaft in Deutschland und in der USA. In Deutschland gibt es mehrfach Spaltungen. Es gibt noch die alte Ständeordnung in einer schwachen Form (Adel, Bürger, Bauer, Randständige) und die Klassengesellschaft Arbeiterklasse (Proletariat) Bourgeoisie, Kapitalisten (wohlhabendes Bürgertum, herrschende Klasse) und die Schichtengesellschaft Oberschicht, Mittelschicht und Unterschicht und dann gibt noch die rassische und kulturelle Spaltung, da gibt es viele Parallelgesellschaften in den deutschen Großstädten. In der USA ist es nicht besser.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.879
Die Demokraten haben eine Politik betrieben, die darauf ausgerichtet war, die Selbstzuordnung zu Minderheiten zu fördern, Minderheiten finanziell und politisch zu unterstützen und sie im Endeffekt gg. die Mehrheit auszuspielen. Am plakativsten geschah das, als sich Präsident Obama hinter die rassistische Black-lives-matter-Bewegung stellte und unter anderem versicherte, wenn er einen Sohn hätte, dann sähe er aus wie Trayvon Martin. Er gab sich alle Mühe, einen sehr tragischen Vorfall, bei dem unter bis heute nicht völlig geklärten Umständen ein junger Mann erschossen wurde, komplett in das gängige Rassismusnarrativ einzuordnen und Schwarze gg. Weiße aufzubringen. Es war beschämend. Und es war gefährlich. Es hat zu einer Stimmung mit beigetragen, die in den jüngsten Unruhen kumuliert. Ein hierzulande wenig beachtetes Feld dieser Politik waren die Universitäten, an denen die Schaffung und Organisation von Minderheiten und ihre Ausrichtung gg. eine vorgebliche rassistische, frauen- und perversenfeindliche* Mehrheit sehr offensiv betrieben wird. In Gewalttätigkeit gipfelnde Demonstrationen, Redeverbote, Denunziation, Ehrengerichte sind dort inzwischen gängige Münze. Präsident Obama hat die Universitäten gezwungen, sich an dieser Bewegung zu beteiligen, indem er ihnen mit Kürzung oder Streichung der Bundesmittel gedroht hat.

*Ich habe keine Ahnung, wie ich all die devianten sexuellen Ausrichtungen, Vorlieben und Subkulturen zusammenfassend nennen soll, das werden ja immer mehr. Jedenfalls werde ich nicht über das Stöckchen der Abkürzungen und Gendersternchen springen. Also, liebe normale Homosexuelle, Ihr seid nicht pervers. Es sind bloß linke Gruppen, die der bösen weißen Mehrheit unterstellen, sie würde Euch für pervers halten.
 

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