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Gekreuzte Finger aus Kolumbien

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Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Wie kommt Ruhe nach Kolumbien. Man liest von hochheiligen Versprechen der rechtsextremen Paramilitärs, nämlich, dass sie ihre Waffen abgeben würden, und das will man nicht glauben. Das Land kocht schon seit über 40 Jahren. Wurden zuvor schon Versprechen gemacht? Und nicht gehalten? Auf das letzte Jahr kommen gleich Hunderte von Massakern mit 2000 Toten - und die Paramilitärs wollen sich auf einmal friedlich verhalten? Geschlossen ein ziviles Leben führen? Was soll denn vorher noch alles erledigt werden? Nun, vielleicht werden die Rechnungen plausibler, wenn man einen Blick auf die Geschichte der Paramilitärs sieht. Man muss sich stets Gedanken darüber machen, wer sie hochgefüttert hat.
Abkommen mit kolumbianischen Paramilitärs

Wie parallel doch die Abläufe in der Geschichte sein können.
 
G

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wenn dich dieses thema interessiert: wir schreiben im moment fürs studium ne länderstudie über kolumbien, die sich speziell mit der gewalteskalation kolumbiens beschäftigt. die kann ich dir ja mal schicken. dürfte so mitte juli fertig sein.
 
G

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Gast
ach ja, bei www.kolumbien-aktuell.ch gibts jede menge interessante berichte, auch über den plan colombia.
 

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Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Hey, danke! Studierst du Politik? Mitte Juli ist jetzt - ich schicke dir eine pn. :wink:
 

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Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Es ist ein denkwürdiger Umgang, den die Regierung Kolumbiens mit seinen Paramilitärs pflegt. Unsere Regierung wäre doch eigentlich in der Pflicht, seinen Finger auf den wunden Punkt der Regierungspolitik Kolumbiens zu richten.
Osnabrück, 05.03.2004

Der 58-jährige Kaffeebauer Angel Rodriguez, Mitglied einer Partnerorganisation des Kinderhilfswerkes terre des hommes, ist Berichten vor Ort zufolge von paramilitärischen Einheiten ermordet worden.

»Wir sind schockiert und bestürzt«, erklärte Andreas Rister, Referent für Menschenrechte bei terre des hommes. »Die kolumbianische Regierung hat trotz wiederholter Aufforderung nichts gegen die Paramilitärs unternommen. Sogar während des jüngsten Besuchs des kolumbianischen Präsidenten Uribe in Deutschland haben die Paramilitärs ihre Angriffe fortgesetzt. Dies zeigt, wie wenig der Regierung daran liegt, die Bevölkerung vor ihnen zu schützen.« Dass das Militär einsatzfähig sei, zeige das konsequente Vorgehen gegenüber den Guerrilla-Gruppen, so Rister weiter.
terre des hommes

Artikel: terre des hommes-Partner in Kolumbien ermordet
 

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