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Gab es früher matriarchale Kulturen?

Gab es früher matriarchale Kulturen

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  • hab ich noch nie was von gehört

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  • ist doch eh egal

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  • Umfrageteilnehmer
    179

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
Mich würde mal interessieren was ihr so über matriarchale Kulturen wisst.
Es wird hier so oft über Lücken in der Geschichtsüberlieferung geredet ... und mir ist aufgefallen ... das viele Menschen noch nie etwas davon gehört haben, das es früher matriarchale Kulturen gab und auch noch heute gibt.

Als Johann Jakob Bachofen 1861 das Mutterrecht (Matriarchat) entdeckte, stieß er wie einst Galilei auf strikte, ja feindliche Ablehnung. Unglaublich erschien selbst den Gelehrten, dass es außer der „von Gott so geschaffenen und ewig gültigen patriarchalen Weltordnung" jemals eine andere gegeben habe.

Die Matriarchatsforschung geriet rasch ins Schussfeld konservativer Vorurteile, und lange Zeit glaubte man, das Matriarchat sei so eine Art erdschollenhockender Mütterverein gewesen, und erst der apollinische, helle männliche Geist habe die Frauen aus ihrem erdgebundenen, dumpfen Denken befreit. Intensive ethnologische, mythologische, urgeschichtliche und sprachwissenschaftliche Forschungen bestätigen heute weitgehend die Erkenntnisse Bachofens und befruchten die weltweit auf hohem Niveau geführte Feminismus Diskussion.

Wir wissen heute, dass es nicht nur eine 3000jährige Geschichte des Patriarchats gibt, sondern dass die bewusste Menschheitsgeschichte auch ein mindestens 4000jähriges Matriarchat aufweist.

In der Forschung konnte nachgewiesen werden, dass auf dem Boden einer Bauernkultur eine hochentwickelte Stadtkultur entstehen kann, allerdings auf agrarischer Ökonomie. In der Phase des entwickelten Matriarchats kennen wir mindestens vier städtische Hochkulturen - am Indus, bei den Sumerern, in Altägypten und auf Kreta die Minoische Kultur.

Nach dem Motto: „Was nicht wahr sein darf, ist auch nicht wahr", hat das Patriarchat die Geschichte der mutterrechtlichen Kulturen restlos aus seinem Bewusstsein verdrängt!

Dieser Aufsatz konzentriert sich auf einen wesentlichen Aspekt, denn am Beispiel der Mythologie und der Religionsvorstellungen lassen sich sehr gut mutterrechtliches Denken und die patriarchale Umwertung verfolgen........(weiter hier )


Ein paar Links für diejenigen die sich noch nie mit dem Thema befasst haben

http://www.onomantie.de/matriachat/matriachat.htm

http://www.magicvillage.de/~Gerhard_Fischlein/Goet.htm

hier einige zusammenfassungen ...geschichtlich,mythisch, philosophisch
http://www.spiritvoices.de/knistern/matriarchat.html

http://www.femtopia.de/mana/matriarchat.htm

http://matriarchat.net/grundlagen/entstehung_patri.html

Ich weiß nicht wie es heute ist ... aber ich habe in der Schule ...weder im Geschichts- noch Sozialkundeuntericht etwas darüber gehört.
Und werde auch heute eher schief angeschaut, wenn ich das Thema erwähne.
Warum eigentlich?

Nu bin ich mal gespannt auf eure Beiträge.

Namaste
Lilly
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
hier noch ein zitat was ich sehr wichtig finde. Gerade weil wir in Diskussion hier oft auf die Polarisierung zu sprechen kommen.

Vom Monisums zum Dualismus

Mit dem Übergang vom Mutter- zum Vaterrecht wird das monistische Weltbild abgelöst vom dualistischen, welches bis heute das Abendland beherrscht und den Menschen zum Suchenden machte.

Erst im Patriarchat kommt es zur Trennung von Gott und Welt und der Transzendenz des Göttlichen. Es entstehen die Gegensätze Gott und Mensch, Diesseits und Jenseits, Immanenz und Transzendenz. Es gibt„Licht" und „Finsternis". Sehr deutlich ist dies in der Lehre des guten und des bösen Prinzips bei Zarathustra ausgedrückt. Der iranische Religionsstifter degradierte alle Götter des persischen Pantheons (der ursprünglich weiblich besetzt war) außer den großen Geist Ahura Mazda zu Teufeln.

Die strengen Moralvorschriften spalten die Menschen irreversibel in Natur und Geist, Trieb und Moral, Herz und Kopf, Sinnlichkeit und Sittlichkeit, wobei ersteres zugunsten des letzteren verdrängt wird.

Es war Friedrich Nietzsche und Sigmund Freud vorbehalten, diesen Konflikt als die eigentliche menschliche Katastrophe unserer Kultur aufzudecken.

Für die moderne Feminismusdiskussion ist wichtig festzuhalten, dass es im Matriarchat noch nicht den Antagonismus männlich/weiblich gibt. Beides ist integrativ aufeinander bezogen und kann gleichwertig miteinander bestehen. Der Sonnenheros ist nicht das Gegenteil der Göttin, sondern sie selbst. Er ist ihr Sohn!
 

XaDis

Geheimer Meister
10. Januar 2003
231
Sorry, kann nicht viel zu diesem Thema sagen (dabei fällt mir gerade ein das mein Rhetoriklehrer (erst die 2. Std. :lol:) gesagt hat ich solle mich nicht immer für alles Entschuldigen da das vom eigentlichem Thema ablenken würde... ich glaub er hat meinen Sinn und Zweck noch nicht ganz erfasst wie ich hiermit wieder bestätige :D

Mir ist aber gerade wieder was anderes aufgefallen...
...
Die Matriarchatsforschung geriet rasch ins Schussfeld konservativer Vorurteile, und lange Zeit glaubte man, das Matriarchat sei so eine Art erdschollenhockender Mütterverein gewesen, und erst der apollinische, helle männliche Geist habe die Frauen aus ihrem erdgebundenen, dumpfen Denken befreit.
...

Kann mir dann vielleicht mal jemand die Begründung für die zu der Zeit herrschende Künstlerbegründung, sie bräuchten eine Muse zu erklären währe? :lol:

Ich hasse diesen Sexismusquark könne gerade wir Menschen langsam mal lernen das es auch noch was anderes als In(stinkt)e gibt? :twisted:

Ansonsten muss ich mich mit deinem Thema wohl nochmal etwas eingehender Beschäftigen da ich da noch nicht wirklich einen überblick habe...so long...
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Die Ethnologie beispielsweise beschäftigt sich in ihrer Forschung mit matriarchale und patriarchale Gesellschaften heute und in der Geschichte.

Die matriarchale Gesellschaftsform weltweit wird in ihren Erscheinungen heute mehr und mehr erforscht – wenn auch außerhalb der offiziellen Institutionen. In diesem Seminar werden gegenwärtig noch lebendige matriarchale Gesellschaften vorgestellt. In Ostasien: die Minangkabau auf Sumatra und die Mosuo in Südwestchina, in Afrika: die Akan in Westafrika und die Tuareg in der Sahara, in Amerika: die Leute von Juchitán in Mexiko und die Hopi in Arizona. Alle diese Gesellschaften zusammen zeigen eine große Fülle und Variationsbreite heute noch gelebter matriarchaler Muster

Zitat aus hagia, Internationale Akademie für moderne Matriarchatsforschung und matriarchale Spiritualität
 

tsuribito

Vorsteher und Richter
27. September 2002
732
Ich lehne sowohl Matriarchate als auch Patriarchate ab.
Die von Feministinnen oft aufgestelle Behauptung, dass bei einer Frauenherrschaft alles besser wäre, ist sinnlos.
Auch die Behauptung, Männer seien Frauen überlegen ist nicht sinnig.
Es hat sich auf der Erde einfach etabliert, dass Männer bestimmte Dinge tun.
Dies hat Wurzeln in frühester Vorzeit, in denen Frauen nicht jagen konnten, wenn sie schwanger waren. Bei der hohen Kindersterblichkeit waren sie sehr oft schwanger und somit ging der Mann auf die Jagd, während die Frau zuhause blieb und Feldarbeit leistete oder die Erziehung der Kinder übernahm
Als aus Jägern Krieger wurden, blieb diese Tradition erhalten und da Herrscher oft das Heer anführten, waren diese auch Männer.

Es ist irrig heute daran festzuhalten. Es war einmal eine sinnvolle Praxis, aber dies wurde niemals als Unterdrückung der Frau geplant und konnte jederzeit aufgehoben werden, da Frauen nun keine Gebärmaschinen mehr sind.

Ich habe in der Schule einmal einen interessanten Film zum Thema gesehen und dort wurde gesagt, dass es insgesammt , selbst bei völlig isolierten Kulturen einen deutlichen Trend zur Männerherrschaft gab, die Frauenherrschaft jedoch wenn es sie gab , durchaus funktionierte.
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
ja, in der tat interessantes thema, mit dem sich leider die meisten gar nicht beschäftigen, obwohl es, meiner meinung nach, viel über den zustand unserer welt aussagt, gerade eben weil sie nicht im gleichgewicht ist.
das folgende finde ich bezeichnend:

Die strengen Moralvorschriften spalten die Menschen irreversibel in Natur und Geist, Trieb und Moral, Herz und Kopf, Sinnlichkeit und Sittlichkeit, wobei ersteres zugunsten des letzteren verdrängt wird.

die ganzen spaltungen und trennungen, die die welt beherrschen und wohl auch zu ihrem untergang führen, und die wir oft als so gottgegeben hinnehmen, sie nicht hinterfragen, haben dort ihren ursprung.
man muss sich nur vor augen führen, was seit langer zeit auf diesem planeten abläuft.
gewalt, krieg, ausbeutung sind an der tagesordnung.
das bewahrende, schützende, nicht polarisierende spielt so gut wie keine rolle.
das macht sich in der inneren zerrissenheit der menschen deutlich und so manifestiert es sich dann auch im aussen.
deshalb wird sich hier auch nur grundlegend was verändern, wenn die ursachen dieser zerissenheit angegangen werden, wenn die andere seite wieder zu ihrem recht kommt, aus dem dunkel hervorgeholt wird.
alles andere ist nur makulatur.


Alte Völker des Matriarchats

Wer nun annimmt, das die einstige Macht der Frau eine schwache, hilflose Führung gewesen sei, die womöglich noch auf der Erniedrigung des männlichen Geschlechts basiert hätte, der irrt gewaltig. Die bekannten Völker unter gynajkokratischer Führung wurden schon in der Antike von den damals schon patriarchalischen Griechen um ihre Tapferkeit benieden. Denn in diesen Völkern wurden die Männer als Beschützer hochgeachtet. Selbst Aristoteles musste zugeben, dass diese Völker äusserst mutige und tapfer waren. Sie hielten an ihren Idealen fest und liessen sich weder durch Geld noch durch Macht bestechen. Während die Griechen dauernd mit inneren Konflikten zu kämpfen hatten, konnten diese matriarchischen Völker ihre Landnahme erweitern, da sie einheitlicher Natur waren. Denn die Gesetze, welche sie befolgten waren uralt und naturgegeben und Konflikte daher eher die Ausnahme, während die Griechen immer neue Gesetze zur eigenen inneren Sicherheit erschaffen mussten. Unsere moderne Zivilisation ist sozusagen eine unheilvolle Mischung der komplizierten, widernatürlichen griechischen-römischen Gesellschaftsstruktur.
weiter hier:
http://www.rynaya.net/wildmutter/weisealte/matriarchat/matriarchat.html

hier zwei seiten mit weiterführenden links:

http://www.uni-mannheim.de/users/sdrwis/docs/061498d.htm

http://directorio.dirson.com/inter.net/World/Deutsch/Gesellschaft/Politik/Matriarchat/

und eine arbeit zum thema

http://www.hausarbeiten.de/rd/faecher/hausarbeit/sof/20142.html
 

kalsoom

Geheimer Meister
6. Juli 2002
189
Wenn die Frauen an der Macht sind haben die Männer nichts
mehr zu lachen. Der Mächtige unterdrückt immer den Ohnmächtigen,
denn wer kann schon mit der Macht umgehen. Selbst derjenige,
der meint er wäre schon weiterentwickelt und weise geworden,
erliegt einem Rückschlag.
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
@tsuribito

Es hat sich auf der Erde einfach etabliert, dass Männer bestimmte Dinge tun.
Dies hat Wurzeln in frühester Vorzeit, in denen Frauen nicht jagen konnten, wenn sie schwanger waren. Bei der hohen Kindersterblichkeit waren sie sehr oft schwanger und somit ging der Mann auf die Jagd, während die Frau zuhause blieb und Feldarbeit leistete oder die Erziehung der Kinder übernahm

dazu das folgende:
Der Mann als Jäger spielte in der Evolution vielleicht doch nicht die ihm oft zugeschriebene tragende Rolle

Glaubt man dem Volksmund und großen Teilen der Wissenschaft, dann ist es stets der Mann gewesen, der auf die Jagd ging, Fleisch für seine Familie zurückbrachte und so die körperliche und geistige Entwicklung des Menschen vorantrieb. Doch jetzt haben Anthropologen einen genaueren Blick auf die bestehenden Theorien geworfen. Anhand archäologischer Aufzeichnungen und Vergleichen mit Naturstämmen aus heutiger Zeit kommen manche Forscher jetzt zu der Auffassung, dass die Schlüsselrolle in der Ernährung eher dem weiblichen Geschlecht zufällt, nämlich den Großmüttern und Müttern.

http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/13989/1.html


@theLiberalist


wirklich ausserordentlich qualifizierender beitrag...

vielleicht mal'n bißchen mehr informationen sammeln die über bildzeitungniveau hinausgehen... und dann mitreden!

links gibts hier genug.

@kalsoom

Wenn die Frauen an der Macht sind haben die Männer nichts
mehr zu lachen.

hast du dir den thread nicht richtig durchgelesen???
darum gehts doch gar nicht.

ich hasse dieses totschlagargument...
damit wird jede diskussion im keim erstickt.

ansonsten: siehe oben...
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
"Matriarchat war auch nicht besser"
Es geht mir bei einer Diskussion über dieses Thema nicht darum ... zu sagen das es in gyneokratischen Gesellschaften grundlegend besser war .... sondern einfach darum ...
Gesellschaftsstrukuren zu beleuchten ..... um auf Lösungen zu kommen.

@Samhain
ja ein interessantes Thema ...finde ich auch.
Leider haben sich sehr wenige bis jetzt ernsthafter und tiefergehend damit beschäftigt. Es wird aber auch in der allgemeinen breiten Öffentlichkeit wenig Information dazu angeboten.

Ich glaube das gerade auch diese Wissenslücken es uns hier und heute bis jetzt schwer gemacht haben eine "gerechte" Gesellschafstform zu finden.
Dabei sind mE dort Wurzeln zu finden ... die uns heute fehlen.
Schade das eine Diskussion darüber gleich als Frontmachung zwischen Männer und Frauen empfunden wurde in der Vergangenheit.

Danke für die Links
muß ich mir erstmal in Ruhe ansehen ... dann meld ich mich dazu

Namaste
Lilly
 

TheLiberalist

Geheimer Meister
5. November 2002
130
Ich finde es etwas einseitig, wenn man das bewährte patriarchalische System für die fehlgerichtete Demographie in der heutigen Zeit verantwortlich macht: gerade in früheren Jahrhunderten - also in Zeiten des Patriarchats hatten wir ein gesundes Bevölkerungswachstum. Erst mit der Abschaffung der traditionellen Familienverhältnissen, dem zunehmenden Feminismus und der dadurch einsetzenden Frauenfeindlichkeit wurden die Probleme wie Unterbevölkerung in modernen Industriestaaten bei gleichzeitiger Überbevölkerung in Drittweltländern erzeugt.

Wenn man Konservatismus und Patriarchat aufgrund einiger weniger Fehlentwicklungen ablehnt, dann schüttet man doch das Kinde mit dem Bade aus. Wir sollten uns nicht darauf berufen, dass das Patriarchat einige Schwachstellen hatte. Wir sollten uns vielmehr die Frage stellen, was denn eigentlich am Patriarchat gut war. Und ich denke, dass gerade im Patriarchat die Institution der Familie am besten war.

Die Lösung des Herrschaftsproblems liegt meiner Meinung nach deshalb eher in einer Rückkehr zu den bewährten patriarchalischen Strukturen als in der Ablehnung des Patriarchats, weil gerade dieses ein gesundes Bevölkerungswachstum generiert hat. Der Institution der Familie wird gerade durch das Patriarchat mehr Beachtung geschenkt, da die Familie im Patriarchat die kleinste lebende Einheit eines Staates darstellt - und nicht das Individuum, wie das heute der Fall ist.

Es darf einfach nicht sein, dass der überbordende Egoismus des 21. Jahrhunderts weiterhin eine führende Rolle in der Gesellschaft einnimmt. Wir brauchen einfach wieder eine gesellschaftliche Moral - und ich denke, dass gerade die römisch-griechische Kultur sowie das christliche Gedankengut ein gutes Fundament für eine solche Moral bietet.
 

XaDis

Geheimer Meister
10. Januar 2003
231
sillyLilly schrieb:
...
Schade das eine Diskussion darüber gleich als Frontmachung zwischen Männer und Frauen empfunden wurde in der Vergangenheit.
...

Sorry, is mir nur gleich beim lesen ins Auge gefallen, muss mich mit der Thematik ja noch beschäftigen, wie gesagt :(

Hoffe die anderen Schaffen jetzt noch den Umschwung auf eine andere Sichtweise in diesem Thread...
 

Merlin_Feuerfalke

Großmeister
25. September 2002
89
samhain schrieb:
@kalsoom

Wenn die Frauen an der Macht sind haben die Männer nichts
mehr zu lachen.

hast du dir den thread nicht richtig durchgelesen???
darum gehts doch gar nicht.
ich hasse dieses totschlagargument...
damit wird jede diskussion im keim erstickt.

Ich glaube, Du hast Kalsoom falsch verstanden. Das war kein Feminismus, sondern die m.M:n. nicht gerade ungerechtfertigte Einschätung menschlicher Verhaltensweisen.
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
Merlin
aber samhain hat doch recht. Es ging doch nicht um Macht .... wenn Frauen an die Macht kommen oder sowas ....
Es geht darum sich anzuschauen was es früher für Gesellschaftsformen gab.
Es gibt mehr als nur die Demokratie ... und es gab auch vor der Demokratie schon Kulturen ...die komplexe und sehr sinnige Gesellschafststrukturen hatten.
Namaste
Lilly
 

TheLiberalist

Geheimer Meister
5. November 2002
130
@lilly:
Du lieferst mir weitere Bestätigung für meine Haltung: erst das Patriarchat hat die wundervoll-poetische Staatsform der griechisch-römischen Kultur, gennant "Demokratie" (Herrschaft des Volkes) hervorgebracht.
Das Patriarchat war eine demokratische Herrschaft; das Matriarchat dagegen war Unterdrückung des Volkes.
Wie edel muss doch eine Herrschaftsform sein, die die Macht an das einfache Volk übergibt. Wie schändlich ist doch eine Herrschaft, in der das Volk unterdrückt wird.
Wie edel ist doch die Herrschaft des Mannes - bietet doch nur sie allein die gerechte Ordnung des Staates.
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
Ok danke für die paroditische Einlage Liberalist.
Weitere demo*nstationen deines humors brauchen wir wir nicht, um dir zu glauben das du gerne den clown spielst.

Aber ich würde jetzt auch gerne wieder ernsthaft zum Thema zurückkommen.
Wenn du dir die Links anschauen möchtest bietet das eine wunderbare Gesprächsgrundlage ...
weil ich die verschiedenen Formen der Matriarchalen oder gyneokratischen Gesellschafstformen nicht erläutern möchte, wenn es da doch so schöne Erklärungen drüber gibt.

Wenn du gerne weitere parodien betreiben möchtest, schlage ich dir vor einen eigenen thread aufzumachen

Namaste
Lilly
 

TheLiberalist

Geheimer Meister
5. November 2002
130
@lilly:
irgendwie enttäuschend humorlos von Dir. :wink:

Aber wie dem auch sei: es stimmt doch einfach, dass die Familie nun einmal Grundeinheit des Staates ist. Und dass aus diesem Grund die Verteilung der Geschlechterrollen wohl die erste Aufgabe des Staates ist - sollte nicht als Parodie verstanden werden.

Es stimmt doch, dass die patriarchalische Herrschaftsform doch geeigneter ist, eine gesunde Staatsform hervorzubringen, als die heutige "Gleichstellung" - sofern man das überhaupt so bezeichnen will - von Mann und Frau.

Wir brauchen - wie ich das bereits gesagt habe - eine Gesellschaftsform, die die Familie in den Vordergrund stellt. Und ich kann beim besten Willen nicht einsehen, weshalb diese nicht auf dem Patriarchat beruhen soll.
Der Amazonenstaat ist schliesslich ja nicht ohne Grund untergegangen.
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
Also .... wenn du dich nicht aufgrund von groben Wissenslücken, bei diesem Thema, als Gesprächspartner disqualifizieren möchtest .... dann solltest du dich über matriarchale Gesellschaftsstrukturen informieren.

Ich sehe keine Sinn darin mir mit jemandem einfach nur Schlagworte um die Ohren zu hauen, die einer Platte mit Sprung gleichzusetzen sind.

Namaste
Lilly
 

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