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Eine Vorweggenomme Entscheidung ist eine Entmündigung. Die Zwangspende von Organen.

Feuerseele

Ritter vom Schwert
31. Oktober 2017
2.038
Eine vor weg genommene persönliche Entscheidung ist eine Entmündigung.

In Sache Organspendergesetz, sehe ich ein sehr großes ethisches und moralisches Problem.

Der Gesetzgeber hat m.E. nicht das Recht DIESE Entscheidung vor weg zu nehmen und damit eine Handlungszwang auszulösen! (Kausalität)
Der Staat würde mit dem Organspendergesetz, welches ALLE Bürger automatisch zu Organspendern macht, den Bürger entmündigten.

Der eigene Körper ist KEIN Allgemeingut, sondern persönliches Hab und Gut. Körper, Geist und Seele gehören dem Individuum. Im Sinne der Vernunft, kann ein Mensch seinen Körper incl. dessen Innenleben nur freiwillig seinen Nächsten zur Verfügung stellen.
Nächstenliebe und das wahre Geben verlangt die FREIWILLIGKEIT und kann nicht per Gesetz entstehen. Alle die auf diesem Weg Spenderorgane bekommen würden, nehmen Organe, weil der Staat dann einen Weg des Zwanges erlaubt hat/frei gemacht hat.
Der Weg ist das Ziel! Wege mit Zwang oder Handlungszwang wegen Automatismus sind keine guten Wege!
Zudem würde mit diesem Gesetz automatisch die zuvor bestehende Freiwilligkeit WERTLOS gemacht. Jeder der bisher freiwillig ein Spender war, dessen Gabe wird automatisch entwertet.

Zuerst wurden durch das Geiz ist Geil-Denken und Gewinnmaximierung die Berufe entwertet und die Wertschätzung der Güter dabei vernichtet und nun folgt das Letzte was möglich ist. Mehr kann nicht entwertet werden, denn der Mensch kann nur in 3 Bereiche entwertet werden: Körper, Geist und Seele, die zusammen ihrer Lebenszeit haben.
Jeder Mensch hat Körper, Geist und Seele UND diese Dreifaltigkeit IST hochpersönliches Eigentum, Hab und Gut eines jeden einzelnen Menschen über den er OHNE Vorwegnahme, also die Vorentscheidung des Staates, selbst zu entscheiden hat.

Eine m.E. auch sehr wichtige Frage ist diese:
Wie viele Krankenhäuer und Ärzte gibt es in Deutschland, die eine Organtransplantation durchführen können UND wie viele Organsuchende stehen dem Gegenüber? Zur Frage gehört auch diese Frage: Reicht die ZEIT aus? (Operationszeit der zur Verfügung stehenden Ärzte, denn der Arzt muss ja auch mal schlafen gehen.)

Solange es wachsende Armut in Deutschland gibt, ist das Gesetz falsch. Wenn Politiker dieses Gesetz durchsetzen, BEWEISEN sie m.E. ihre Unvernunft. VOR der Erlassung dieses Gesetzes muss der Staat dafür sorgen, dass alle arbeitenden Menschen nicht verarmen. (Laut Statistik sterben Arme früher als Reiche (hörte ich im Radio). Bürger in Armut bringen/halten FÜR Reiche?)
Einem Menschen, den die Gesellschaft und ihr System in finanziellen Notlagen bring und dann im Stich lässt (FOLGEN des Mindestlohnes) dem auch noch sein Innerstes zu nehmen ist sozial ungerecht. Das Gesetz spricht gegen die Vernunft.
Frage:
Hat diese Gesellschaftsstruktur und die denkenden Menschen, die in dieser Gesellschaft leben, die Organe ihrer Nächsten wirklich verdient? Ich sage: NEIN!
Wird ein Staatsbürger dem Allgemeingut zur Verfügung gestellt, so muss zuvor mindestens staatlich gesichert sein, dass der Organgebende zu Lebzeiten würdig leben und erleben konnte. Dies ist derzeit nicht GEGEBEN. Denn Arbeitende werden in diese Gesellschaft in die Armut getrieben. Die Gesellschaft bildet derzeit keine wirkliche Einheit, weil die Schere zwischen Arm und Reich weiter auf geht. Das ist die Folge von niedrigen Löhnen und geringer Wertschätzung der Arbeit des Menschen in niederen Arbeiten mit Niedriglohn.
Die Folgen des Mindestlohnes sind der BEWEIS dafür, dass der Köpereinsatz (Arbeit) entwertet ist. Der Arbeiter arbeitet mit SEINEM einzigen Körper incl. seinen Organe und innerhalb SEINER Lebenszeit FÜR die Erhaltung des Wirtschaftssystems. Und für diesen Körpereinsatz bekommt viele Mindestlohn und müssen die Folgen erleben. Und nun soll dieser, vom System ausgebeutete Arbeiter am Ende seiner Tage auch noch seine Organe zur Verfügung stellen? Diese Menschen habe doch während ihrer Lebzeit keinen DANK bekommen. Diese Gesellschaft hat die Organe m.E. nicht verdient.
Mit dem Gesetz würde eine sehr große Unverschämtheit durch den Staat erlaubt werden.
Als Bürger ein Teil einer Gemeinschaft zu sein, die nur auf Ausbeutung beruht und dann wollen die noch das allerletzte was ein Mensch zu geben hat? Gemeiner kann eine Gesellschaft nicht sein.
Wo ist denn das Allgemeinwohl?
Unter den Armen ist kein Wohlstand und Wohlergehen.
WOHL denen die nur Nehmen?

Die Vorbedingung zu diesem Gesetz sind also noch nicht erfüllt.
Würde die Gesellschaft sozialer sein, wäre dies kein Problem. Leider ist es aber ZURZEIT wahr, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht. Es besteht also derzeit nicht die notwendige Grundlage/Gleichheit/Fundament, welches eine Grundvoraussetzung einer Einheit ist und eine Gesellschaft zu einer Einheit macht. Denn dies verlangt ja eben, dass ALLE Menschen von ihrer Arbeit würdig Leben können und dies auch bei Krankheit, Arbeitslosigkeit und Rentenalter. Aber das Gegenteil ist ja leider der Fall. Das System führt in die Armut. Zu viele Menschen erleben derzeit Armut. Sie erleben real Armut/Mangel, weil der Niedriglohnsektor logischerweise diese Folge mit sich bringt und der Staat ausgleichende Handlungen unterlassen hat. Eine gerechte Gesellschaft und ein soziales Sozialsystem ZEIGT ein anderes Bild. Das Sozialsystem ist viel zu ungerecht, um dieses Gesetz erlassen zu können. Das Miteinander leben und dem Nächsten erleben lassen ist in einer großen Schieflage. Nun sollen also jene die man sowieso schon zu Lebzeiten ausbeutet auch im Tode geben?

Der Mensch wird zu einer weiteren Handelsware gemacht.
Kommt es zum Organspendergesetz, dass ALLE Menschen automatisch zu Spendern macht, wird das Innerste des Menschen von 2 Seiten zur Gewinnmaximierung benutzt (ausgeschlachtet/ausgebeutet). Einerseits von den Empfängern, da sie Zeit gewinnen (an sich die gute Seite) aber andererseits auch von allen die durch Transplantationen GELD verdienen (böse Seite).
Es wird mit den Organen mit Sicherheit GELD verdient. Menschen, die zu den Besserverdiener zählen, verdienen ihr Geld damit, sie verdienen in dem der Arbeiter im Mindestlohn im Sterben liegt. Wer weiß, vielleicht bekommt der Mensch, der in dieser Gesellschaft zu den minderwertigen Arbeitern= Menschen zählt und in seinem Leben noch nie vorne dran dabei war, in der Stunde seines Todes doch noch mal schnell nach vorne, indem er schneller seine Hirntot-Diagnose ausgestellt bekommt. Um die wertvolleren Menschen lohn es sich ja länger zu kämpfen. Wer kann sicherstellen, dass der Mensch (z.B. der behandelnde Arzt) TATSÄCHLICH im besten Sinne handelt? Niemand, denn das ist ein „DING“ der Unmöglichkeit.

Und was ist, wenn die Verweigerung der Entnahme ZU SPÄT „gefunden“ wird?
Wer kann sicherstellen, dass die Verweigerung RECHTZEITIG erkannt wird? Im Falle einer Fehlentnahme ist ein Rückgängig machen oder eine Wiedergutmachung nicht mehr möglich. Zu wie vielen unerlaubten Organentnahmen wird es kommen? Wieviel sind einer zu viel? Jeder Mensch macht Fehler! Mit Fehler machen so manche sogar Geld. Beispiele: Mängel angeben wo keine sind und so Rabatte erschleichen. Fehldiagnosen stellen. Dafür sorgen, dass Bürger Fehlkäufe tätigen. Zulassen dass Bürger Artikel kaufen können deren Verwendung verboten ist (Affenhausbrand) USW. Und jetzt spricht man darüber den Menschen zum Warenlager zu machen? Sorry, aber die Menschheit ist noch viel zu dumm und unvernünftig.

Gleiches verlangt nun mal zuerst eine Gleichheit in der Unterlage. Eine Wage der Gerechtigkeit die schief steht, weil der Untergrund zu krumm ist, kann keine Gerechtigkeit bringen! Solange soziale Ungleichheit besteht, dürfen nicht ALLE Mensch automatisch zum Spender gemacht werden, sondern nur jene die dies Freiwillig tun.

Alles hat 2 Seiten! Darum kann das Gegenteil des gewünschten erreicht werden.
 

Sonsee

Großer Auserwählter
1. Juni 2016
1.794
Es ist und bleibt weiterhin freiwillig.
Du kannst jederzeit widersprechen.
Den Rest deines Posts hättest du dir sparen können.
Danke. :-%:
Nein, eine Spende ist freiwillig. Wer widerrufen muss, der muss etwas tun, eventuell ist nicht jeder dazu in der Lage. Noch dazu werden moralischer Druck und bürokratische Hürden, gegen die "Organverweigerer" aufgebaut.
 

IchMagMeinStauder

Erhabener auserwählter Ritter
6. Februar 2017
1.103
Lass sie doch, Shisha.

Ich finde es besser sein Anliegen argumentativ zu unterstreichen, als Reaktionen die zwo Sätze beinhalten.

Wie krampfhaft Reiche an ihrem Dasein sich festkrallen sieht man am alten Rockefeller, der 8!!! Herztransplantationen sich angetan hatte, nur um am Ende, wie jeder Mensch irgendwann zu sterben.

Gerade in diesem Staat sollten die Alarmglocken klingeln, wenn so ein brisantes Thema, gesetzlich verordnet wird.
 

William Morris

Prinz von Jerusalem
4. Mai 2015
2.318
Feuerseele, deine Dreifaltigkeit leidet unter einem schweren Dilemma, Körperteile kann man spenden, den Geist eher nicht (kann sein, du hast es schon getan, würde einiges erklären) und eine Seele gibt es nicht.
 

Sonsee

Großer Auserwählter
1. Juni 2016
1.794
Feuerseele, deine Dreifaltigkeit leidet unter einem schweren Dilemma, Körperteile kann man spenden, den Geist eher nicht (kann sein, du hast es schon getan, würde einiges erklären) und eine Seele gibt es nicht.
Es gibt definitiv Menschen wie Morris die keine Seele haben, aber gerne denen die Organe klauen wollen die sich nicht wehren.

Können überhaupt alle widersprechen?
Es ist nur ein Katzensprung bis zur Nötigung. So hart es klingen mag: Aber nein, diese Menschen sterben nicht an unserer unterlassenen Hilfeleistung, sondern an ihrer Krankheit. Das ist nicht nur juristisch, sondern auch ethisch ein gewaltiger Unterschied. Wir können Gott beschimpfen, das Universum oder das Schicksal angesichts der Ungerechtigkeit eines sterbenden Kindes, aber Schuld hat ganz sicher nicht der spendenunwillige Nachbar an dieser Tragödie.
[...]
Und wenn wir schon einmal bei der Frage der geistigen Reife sind: In Deutschland gibt es laut Angaben der Stiftung Lesen derzeit mindestens 6,2 Millionen Analphabeten und ca. 10,6 Millionen Menschen, die zwar zusammenhängende Texte verstehen, aber dennoch nicht gut lesen und schreiben können. Es ist ebenfalls ein heikles Thema, niemand gibt das gerne zu. Betroffene schaffen es oft jahrelang ihr eigenes Umfeld zu täuschen. Werden sie die staatlichen Schreiben und die Aufforderung, man könne ja widersprechen, überhaupt verstehen? Was ist mit Menschen mit Behinderungen?https://www.focus.de/politik/expert...j3JfSeJfCJ9D7Tb2QtN4OMgLbmea_YETwqHWW4-M0gJwM
 

IchMagMeinStauder

Erhabener auserwählter Ritter
6. Februar 2017
1.103
Feuerseele, deine Dreifaltigkeit leidet unter einem schweren Dilemma, Körperteile kann man spenden, den Geist eher nicht (kann sein, du hast es schon getan, würde einiges erklären) und eine Seele gibt es nicht.

Echt?
Woher weißt du das?
Oder einfach nur Schiss, dass es am Ende doch so sein könnte?

Noch nie in die Augen eines traurigen Tieres geblickt?
Du arme Seele.
 

Shishachilla

Gesperrter Benutzer
10. April 2002
4.639
wer nicht mitspendet ist nazi
Nein, wer nicht spendet weiß entweder von nix oder ist ein hirnloses A********.
Ich musste innerhalb der Familie leider schon miterleben wie wichtig Organspenden sind und wie das ist wenn man auf Spenderorgane warten und bibbern muss.
Jeder, der sich krampfhaft weigert, dem wünsche ich, dass er/sie/div hoffentlich nie in eine solche Situation kommt ein Spenderorgan oder eine Blutspende zu benötigen um zu überleben. Das könnte nämlich sein/ihr/div Weltbild auf den Kopf stellen.
eventuell ist nicht jeder dazu in der Lage
Andersrum wird ein Schuh draus.
Der Mensch ist ein faules Schwein und geht offensichtlich nirgends freiwillig hin es sei denn er gibt was für ihn zu holen.
Entsprechend gehen manche Dinge nur über Zwang.
Keine Sau würde einen Sicherheitsgurt anlegen, wäre er nicht unter Geldbuße vorgeschrieben.
 

IchMagMeinStauder

Erhabener auserwählter Ritter
6. Februar 2017
1.103
Hör auf mit dem er/ sie /es. So kann ich dich nicht mehr ernst nehmen.

Ansonsten gebe ich dir recht.

Edit:
Bis auf das Gezwungen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Popocatepetl

Meister des Tabernakels
27. August 2013
3.744
Jeder, der sich krampfhaft weigert, dem wünsche ich, dass er/sie/div hoffentlich nie in eine solche Situation kommt ein Spenderorgan oder eine Blutspende zu benötigen um zu überleben. Das könnte nämlich sein/ihr/div Weltbild auf den Kopf stellen.
als blutgruppe 0- hab ich das eh schon aufgegeben...
 

Sonsee

Großer Auserwählter
1. Juni 2016
1.794
Nein, wer nicht spendet weiß entweder von nix oder ist ein hirnloses A********.
Ich musste innerhalb der Familie leider schon miterleben wie wichtig Organspenden sind und wie das ist wenn man auf Spenderorgane warten und bibbern muss.
Oder derjenige hat ein anderes Weltbild als du, zum Beispiel ein religiöses. Du solltest deine persönlichen Ängste, nicht auf die Allgemeinheit projizieren. Andere haben eben Angst vor der "Organmafia".
Wie schön das du auf jeden Fall immer weißt, was das Richtige ist und was der ist, der eine andere Weltsicht vertritt.
 

William Morris

Prinz von Jerusalem
4. Mai 2015
2.318
Auch wenn ich hier als gefühlloser Klotz dastehe, das Konstrukt Seele ist einfach Blödsinn.

Zum Thema Organspende, natürlich wäre es schön, wenn man mehr Menschen retten könnte, wenn genug Organe zur Verfügung stehen würden. Einen Zwang sollte es trotzdem nicht geben.
 

Nachbar

Ritter der Sonne
20. Februar 2011
4.787
Die Widerspruchslösung und die erweiterte Widerspruchslösung gilt in der deutlichen Mehrzahl der europäischen Länder.
Man muss die deshalb ja nicht richtig finden, aber so zu tun als stünde schon wieder das Ende des selbstbestimmten Daseins vor der Tür, ist einfach albern.

Der Mensch ist bequem, da hat Shishachilla schlicht recht. Wenn die Widerspruchslösung letztlich zur Rettung von mehr Leben führt und der eigene Beitrag zu deren Rettung lediglich der eventuelle Widerspruch ist, dann sollte es einem diese kleine Aktivität doch wert sein.
 

Lupo

Ritter der ehernen Schlange
3. Oktober 2009
4.098
Hm.

Es ist absolut wünschenswert, dass mehr Spenderorgane zur Verfügung stehen. Und absolut notwendig, dass man dem Willen des potentiellen Spenders berücksichtigt. Im Moment haben wir nur ein klares "ja" oder ein "-", bei dem man nicht weiß, ob es ein "nein" bedeutet, oder ob der Betreffende schlicht zu bequem war, sich zu einem Entschluss durchzuringen und diesen auch kund zu tun.

Von daher sollte es doch eigentlich vertretbar sein, eine solche Entscheidung einzufordern. Was spräche dagegen, z.B. die Organspendebereitschaft bei der Ausstellung eines Ausweises zu erfragen und dies auch gleich im Ausweis einzutragen? Das ist zwar sicherlich auch nicht ganz bedenkenfrei - Stichwort "moralischen Druck aufbauen" - aber doch in Summe etwas weniger bedenklich als eine Widerspruchslösung?
 

Shishachilla

Gesperrter Benutzer
10. April 2002
4.639
Oder derjenige hat ein anderes Weltbild als du, zum Beispiel ein religiöses.
Eben. Und wer seine religiöse Weltsicht über das Leben seiner Nachbarn und Mitbürger stellt fällt für mich unter die o.g. Personengruppe.
Willst du mir jetzt etwa eine andere Meinung aufzwingen, oder darf man seine Meinung noch vertreten? Ich finde es eine riesen Unverfrorenheit, dass gerade du hier einen auf Meinungsmacher machen willst und mir vorschreiben willst was ich von Idioten halten soll.
Du solltest deine persönlichen Ängste, nicht auf die Allgemeinheit projizieren.
Eben. Meine Rede.
Einen Zwang sollte es trotzdem nicht geben.
Eben. Und den gibt es aktuell nur nach Aussage von sonsee.
Kein Mensch spricht von Zwang. Nur will man die Leute jetzt mal überreden aktiv zu werden.
Und das ist auch gut so. Denn die Diskrepanz zwischen der Menge derer, die grundsätzlich einverstanden wären Organe nach ihrem Tod zu spenden und derer, die tatsächlich einen Organspendeausweis mit sich führen ist einfach zu groß. Schlicht, weil die Leute zu faul sind. Dabei liegen die Dinger überall aus.
Ich trage das Ding mit mir rum seit ich 18 bin und es hat mich keine Anstrengung gekostet. Aufgrund dieser Erfahrung erwarte ich den gleichen Aufwand auch von denen, die nicht bereit sind mit ihrem wertlosen Körper nach dem Tod anderen helfen zu wollen. Seine nutzlosen Organe anderen zum Überleben zur Verfügung zu stellen halte ich für einen wichtigen sozialen Schritt. Wer es nicht tut, bzw. dem bewusst widerspricht handelt in meinen Augen nicht sozial, sondern asozial. Kann jeder machen, nur ich find's extrem Scheiße. Meine Meinung. Wird man wohl noch sagen dürfen!
 

almende

Noachite
18. Januar 2012
3.380
Ein Teil von Dir lebt weiter - wohin gegen der Teil der die
Persönlichkeit ausmacht schon längst tot ist und nicht
wiederkommt.
Es wird Dir ja nicht (wie in Südamerika) die Niere in der
U-Bahn rausgeschnitten - sondern Du mußt Hirntot sein.
 

Sonsee

Großer Auserwählter
1. Juni 2016
1.794
Aber Bitte, lassen sie ihr eingeübtes Framing, zur Moralisierung der Widerspenstigen ruhig auf die Menschheit los.
Aber vergessen Sie nicht, dass es sich hierbei um eine Form der psychischen Gewalt handelt oder schlicht gesagt, stecken sie sich ihre Organe doch sonst wo hin.

Menschen, die auf Moralisieren zurückgreifen, rechtfertigen sich damit, dass sie dies zum Wohle ihrer Mitmenschen täten. Sie möchten, dass sich ihr Umfeld an bestimmte Werte anpasst, obwohl sie fragwürdige Mittel einsetzen, um dies zu erreichen. Wenn der Einzelne trotz massiver Drohungen des Moralpredigers nicht handelt, wird er kritisiert, verurteilt oder respektlos behandelt. https://gedankenwelt.de/moralisieren-ist-auch-eine-form-der-gewalt/
Deine Meinung unter Framing und Gewalt einzuordnen ist doch ok oder, ist halt meine Meinung zu solchen Organhaien.
 
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