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DNA-Daten vertauscht von Ancestry

MatScientist

Prinz des Tabernakels
21. März 2014
3.839
Das ist sehr wichtig für Amerikaner, besonders für Mormonen, die alle Vorfahren dringend in ihre Gebete einschließen müssen, möglichst namentlich, damit sie "gerettet" werden, aber auch für manche Juden, die einen "Beweis" für ihr Judentum brauchen. Der gemeine Amerikaner freut sich darüber, entweder Wikinger oder Indianer zu sein, je nach politischer Ausrichtung. Ein geschichtsloses Land, dessen Bürger nach Geschichte lechzen, gerade heutzutage, wo ein großer und wichtiger Teil der eigenen kurzen Geschichte weggecancelt wird.
naja, geschichtslos ist Amerika ja nicht.
Halt mit einer Geschichte die von weißen Amerikanern nicht so gern gehört wird, und Hauptsächlich vom Genozid an Indianern handelt.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.203
Das ist sehr wichtig für Amerikaner, besonders für Mormonen, die alle Vorfahren dringend in ihre Gebete einschließen müssen, möglichst namentlich, damit sie "gerettet" werden, aber auch für manche Juden, die einen "Beweis" für ihr Judentum brauchen. Der gemeine Amerikaner freut sich darüber, entweder Wikinger oder Indianer zu sein, je nach politischer Ausrichtung. Ein geschichtsloses Land, dessen Bürger nach Geschichte lechzen, gerade heutzutage, wo ein großer und wichtiger Teil der eigenen kurzen Geschichte weggecancelt wird.

Naja, dann kriegt der Durchschnittsamerikaner ja den entsprechenden Hokuspokus geliefert, in den er alles mögliche hinein- und herauslesen kann.

Ich bin kein Genetiker. Ich kann mir gut vorstellen, dass man beim Vergleich zweier Genome recht zuverlässig bestimmen, ob und wie nah oder entfernt die betreffenden Personen miteinander verwandt sind.

Aber die Herkunft ist ja eine komplett andere Fragestellung. Und es spricht ja schon Bände, wenn bei 5 Geschwistern, die ja den identischen Stammbaum haben müssen, auf einmal eine Person 2% „afrikanische Gene“ hat. Da muss man kein Genetiker sein, um sagen zu können, dass da etwas nicht stimmen kann.
 

MatScientist

Prinz des Tabernakels
21. März 2014
3.839
Naja, dann kriegt der Durchschnittsamerikaner ja den entsprechenden Hokuspokus geliefert, in den er alles mögliche hinein- und herauslesen kann.

Ich bin kein Genetiker. Ich kann mir gut vorstellen, dass man beim Vergleich zweier Genome recht zuverlässig bestimmen, ob und wie nah oder entfernt die betreffenden Personen miteinander verwandt sind.

Aber die Herkunft ist ja eine komplett andere Fragestellung. Und es spricht ja schon Bände, wenn bei 5 Geschwistern, die ja den identischen Stammbaum haben müssen, auf einmal eine Person 2% „afrikanische Gene“ hat. Da muss man kein Genetiker sein, um sagen zu können, dass da etwas nicht stimmen kann.
Also ich halte es für ein Gerücht dass die Gene von Vater und Mutter jeweils genau zu 50% einfließen.

Deswegen kann ich mir schon vorstellen dass ein Geschwisterteil andere Gene hat als der andere.

die Mendelschen Regeln werden irgendwann Verwirrend. Da kommen beim einen die Eigenschaften raus die der UrUrgroßvater hatte
 

Popocatepetl

Ritter Kadosch
27. August 2013
6.061
naja, du hast ja XY bei männern und XX bei frauen

eins davon landet dann in der jeweiligen ei/samenzelle, dadurch allein entstehen schon 4 verschiedene kombis.

und bestimmt wird dann beim verwursten des ganzen hier und da eine gewisse anpassung geschehen, damit das jeweilige chromosomenpaar dann letztlich auch zusammen passt.


und dann kommen noch die mutationen/"fehler" im DNS strang dazu....
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.203
Also ich halte es für ein Gerücht dass die Gene von Vater und Mutter jeweils genau zu 50% einfließen.

Deswegen kann ich mir schon vorstellen dass ein Geschwisterteil andere Gene hat als der andere.

die Mendelschen Regeln werden irgendwann Verwirrend. Da kommen beim einen die Eigenschaften raus die der UrUrgroßvater hatte

Nun gut, mir ging‘s ja auch hauptsächlich um die geografische Herkunft.

Nicht genau 50%? Weiß nicht, ist ja eigentlich auch egal. Und wenn in einer 5-köpfigen Geschwisterschaft plötzlich einer ein paar “afrikanische“ Gene dabei hat, dann zeigt das ja, dass es Unterschiede zwischen den Geschwistern gibt.

Ich spintisiere mal ein bisschen:

Leider bin ich kein Genetiker. Ich stelle mir das Problem laienhaft etwa so vor: Vater und Mutter bringen jeweils ein vollständiges Genom mit. Und aus jeweils etwa der Hälfte davon wird ein neues Genom gemacht.

Wie passiert das? Sicherlich nicht so, dass die vordere Hälfte des einen Genoms mit der hinteren Hälfte des anderen Genoms kombiniert wird. Dann wären Geschwister nämlich entweder völlig identisch oder total unterschiedlich.

Also werden die beiden Genome wohl in wesentlich mehr Teile aufgeteilt, die dann kombiniert werden. Zu viele dürfen es aber auch nicht sein, weil sich sonst kaum eine Familienähnlichkeit über viele Generationen hinweg halten könnte. Und wenn die Genome jedesmal bis zur Unkenntlichkeit „püriert“ würden, wäre auch die Vererbung ziemlich diffus und es dürfte sich ja jede Familienzugehörigkeit nach wenigen Generationen und je nach Verwandschaftsgrad sehr schnell verlieren.

Oder ist die Anzahl und Größe der kombinierten Abschnitte variabel? Das würde dann erklären, warum auch mal ein einzelner Sprössling komplett aus der Art schlagen kann. Und es gäbe genügend größere Genabschnitte, an denen man ein Verwandschaftsverhältnis festmachen könnte.

Weiterhin scheint es ja so zu sein, dass erheblich mehr genetische Anlagen weiter gegeben werden, als dann tatsächlich genutzt werden. Also bleibt ein großer Teil ungenutzt. Und das kann dann erklären, warum drei Generationen später der neue Sprössling plötzlich die lockigen Haare vom Urgroßvater hat. Aber dürfte bei einer Untersuch des Genoms ja keine Rolle spielen.

Also, wenn ich‘s jetzt in einem Würfelspiel nachbilden sollte, würde ich die beiden Genome nebeneinder legen und als parallel von der Spielfigur abzuschreitende Pfade, deren einzelne Felder irgendwelche Eigenschaften abbliden, darstellen. Dann wird zweimal gewürfelt: 1.) Wie lang ist der nächste Abschnitt? 2.) Aus welchem der beiden Pfade wird er genommen?. Und um nachzubilden, dass manche Gene in manchen Familien recht dominant sind, könnte man ja manchen Feldern im Spielpfad beim Würfeln einen Bonus geben. Für vorhandene, aber inaktive Gene müsste man die Spielregeln noch erweitern.

So weit lässt es sich einigermaßen logisch, ohne große Ahnung zu haben, zusammenreimen. Zumindest dürfte sich das Ergebnis eines solchen Spiels recht realitätsnah verhalten. Im Computer mit der entsprechenden Grafik könnte man dann schön drüber spekulieren, wie die Familie aussähe, wenn Uroma statt des kleinen, dicken, glatzköpfigen Uropas einen Latin Lover geheiratet hätte.

Nur, ob‘s der Wirklichkeit entspricht? Interessant auch die Frage nach geschlechtsspezifischen Dingen. Mal ganz platt gefragt: Kann z.B. der Sohn die Größe seines Dödels auch von der Mutter erben? Genetisch müsste der Bauplan dafür ja auch bei ihr verhanden sein, er ist halt nur bei ihr nicht zum Zuge gekommen. Fragen über Fragen … vielleicht sollte man sich da doch mal einlesen, auch auf die Gefahr hin, dass man nur Bahnhof versteht.
 

Giacomo_S

Ritter der ehernen Schlange
13. August 2003
4.193
Leider bin ich kein Genetiker. Ich stelle mir das Problem laienhaft etwa so vor: Vater und Mutter bringen jeweils ein vollständiges Genom mit. Und aus jeweils etwa der Hälfte davon wird ein neues Genom gemacht.

Ich auch nicht. Deshalb kann ich auch die Aussage eines Genetikers, die ich vor wenigen Jahren in einem populärwissenschaftlichen Buch zum Thema las, nicht näher begründen: Es ist möglich und real, dass sich ein Europäer mit einem Afrikaner im Nirgendwo mehr gemeinsame Gene teilt, als mit einem anderen Europäer drei Straßen weiter.

Kategorien wie "afrikanische Gene" oder "asiatische Gene" finde ich sowieso problematisch - und zwar nicht im Sinne einer Rassismus-Debatte. Oder zumindest ohne nähere Eingrenzung wertlos. Mit Afrika und Asien reden wir über die zwei größten Kontinente überhaupt, welche Afrikaner und welche Asiaten sind da gemeint? Gehören Ägypter und Nordafrikaner mit zu den Afrikanern, sind die Turkvölker Zentralasiens auch Asiaten?
Und wenn wir nur über Schwarzafrikaner sprechen, dann reden wir über die größten genetischen Unterschiede innerhalb von vielen Populationen überhaupt.

Nur, ob‘s der Wirklichkeit entspricht? Interessant auch die Frage nach geschlechtsspezifischen Dingen. Mal ganz platt gefragt: Kann z.B. der Sohn die Größe seines Dödels auch von der Mutter erben? Genetisch müsste der Bauplan dafür ja auch bei ihr verhanden sein, er ist halt nur bei ihr nicht zum Zuge gekommen. Fragen über Fragen … vielleicht sollte man sich da doch mal einlesen, auch auf die Gefahr hin, dass man nur Bahnhof versteht.

K.A. ob die Größe des Dödels auf dem Y-Chromosom (das nur vom Vater weitergegeben wird) festgelegt ist. Es gibt auch nicht-sexuelle Eigenschaften, die auf den Geschlechtschromosomen liegen. Aus diesem Grund kommt z.B. die Farbenblindheit (Rot-Grün-Schwäche) mehr oder weniger ausschließlich bei Männern vor.

Es gibt Eigenschaften, die wir für geschlechtsspezifisch halten, die aber über die Gene der Mutter vererbt werden. Die männliche Glatzenbildung etwa.
Will man z.B. als junger Mann wissen, ob man im fortschreitenden Alter mit der umzäunten Spielwiese oder dem breiten Scheitel zu leben hat, dann ist die Haarpracht des eigenen Vaters irrelevant. Man sollte sich stattdessen lieber den Großvater mütterlicherseits anschauen, wie der denn bestückt war, denn die Gene für die Glatze kommen von der mütterlichen Seite.
 

Thomas Homilius

Großmeister
9. November 2014
82
Es gibt weiter Ungereimtheiten bei Ancestry mit dem DNA-Mix von mutmaßlichen Verwandten.
Alexandra Baum und Jordan Robinson sind offensichtliche Pseudonyme von Frauen, die ich kennen müsste. Ich weiß nicht, wer das ist.
Fallon Millerski ist eine Art Hotelanlage in U.S., da bin ich mir nicht sicher, ob deren DNA-Mix vielleicht eine Art Werbung ist





Oma Saroch meinte mal, die hätten sich bei Ancestry ihr Englischsein eingeklagt ohne DNA-Experte zu sein, sie fand das nicht gut.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

MatScientist

Prinz des Tabernakels
21. März 2014
3.839
Also ich finde ja die DNA Analysen von wildfremden Personen im Internet außerordentlich spannend und lese mir alles durch, bitte mehr davon! /s
 

Thomas Homilius

Großmeister
9. November 2014
82
Es gibt weiter Ungereimtheiten bei Ancestry mit dem DNA-Mix von mutmaßlichen Verwandten.
Alexandra Baum und Jordan Robinson sind offensichtliche Pseudonyme von Frauen, die ich kennen müsste. Ich weiß nicht, wer das ist.
Fallon Millerski ist eine Art Hotelanlage in U.S., da bin ich mir nicht sicher, ob deren DNA-Mix vielleicht eine Art Werbung ist





Oma Saroch meinte mal, die hätten sich bei Ancestry ihr Englischsein eingeklagt ohne DNA-Experte zu sein, sie fand das nicht gut.

Oma Saroch meint, die über 20% Schottland im DNA-Mix von Frau Joardan Robinson machen sehr einsam. Deswegen auch der Name "Robinson", wie bei Robinson Crusoe, der einsam auf einer Insel lebt. Wo mag blos die Insel sein, vielleicht die Schlossteichinsel?
 

Thomas Homilius

Großmeister
9. November 2014
82
Oma Saroch meint, die über 20% Schottland im DNA-Mix von Frau Joardan Robinson machen sehr einsam. Deswegen auch der Name "Robinson", wie bei Robinson Crusoe, der einsam auf einer Insel lebt. Wo mag blos die Insel sein, vielleicht die Schlossteichinsel?

Ich muss jetzt noch unbdingt etwas los werden über Frau Jordan Robinson. Man hat ja so seine Vermutungen, wer das sein könnte. Da ich aus Wolkenkuckucksheim komme, sind diese Vermutungen mit Vorsicht zu geniessen.

Frau Jordan Robinson ist nicht schwul, hat Mann, eigene Kinder, Job. Sie ist nicht fett so wie ich, sie hat für ihr Alter ein ganz normales Aussehen. Der Mann musste den Familiennamen der Frau annehmen, obwohl sie nun wirklich keine "von und zu" ist.
 

Thomas Homilius

Großmeister
9. November 2014
82
Ich habe bei Amazon eine DNA-Test-Kit von Ancestry gekauft und erhalten. Am 31. März 2023 habe ich das DNA-Testkit mit meiner Speichelprobe in den Briefkasten geworfen.

Ancestry will meine gesamte DNA analysiert haben und hat mit einen DNA-Daten-File zum Download angeboten:
4104044a365316a699489eabd2ecac3b *dna-data-2023-04-29.zip

Nun meinen IKEA-Mitarbeiter im IKEA Chemnitz, dieses DNA-File sei von einer Person, die es nicht gibt, quasi eine wilde Zusammenstellung.

Wenn das stimmt, dann hat mir Ancestry ein DNA-File untergejubelt, das nicht aus meiner DNA stammt. Aber warum sollte Ancestry das tun oder warum behaupten diese IKEA-Mitarbeiter das?

Ich habe dieses DNA-File auch bei https://genomelink.io/ hochgeladen mit fogedendem Ergebnis:
Anhang anzeigen 1282

Dass ich nicht ein bisschen African (0,0%) bin, ist schon seltsam, schließlich stammt der Mensch aus Afrika. Und was soll "Other" 1,7% sein?

Thomas Homilius
Bei https://genomelink.io/ müssen nur Arschlöcher beschäftigt sein, die denken, sie könnten die Welt bescheißen. Klar, wer beschissen werden will, der nimmt das:
2023-09-20_Iberian.png
 

Popocatepetl

Ritter Kadosch
27. August 2013
6.061
diese ganzen DNS-testinstituten dienen imho letztendlich eh bloß dazu, riesige DNS dantebanken zu erzeugen, die dann weiterverkauft werden können...
 

Zerch

Prinz von Libanon
10. April 2002
3.533
Ich vermute die Transhumanisten legen Archive mit der genetischen Diversität dieses Planeten an, bevor die Transformation mit der einhergehenden Zerstörung des bisherigen Lebensraumes erfolgreich abgeschlossen ist.
Sozusagen ein weltraumtauglicher, biotechnologischer Baukasten, zum überall Mitnehmen, um sich bestmöglich technologisch reproduzieren, aufrechterhalten, und beliebig anpassen zu können.
 

Popocatepetl

Ritter Kadosch
27. August 2013
6.061
also quasi als bauplan, wenn mit der transhumanisterei zuviel mist gebaut wurde und dann notfalls den "reset" knopf drücken zu können ?

spannend... :)
 

Zerch

Prinz von Libanon
10. April 2002
3.533
also quasi als bauplan, wenn mit der transhumanisterei zuviel mist gebaut wurde und dann notfalls den "reset" knopf drücken zu können ?

spannend... :)
Nicht nur um notfalls einen Reset tätigen zu können, nachdem schon alles schief gelaufen ist, sondern um genetischer Verebbung vorzubeugen, und eine möglichst große Bandbreite an Geninformationen vorliegen zu haben, welche je nach erforderlichem Anpassungsprofil für das Züchten biotechnologischer Einheiten, und etwaige Ersatzteile, wie einzelne Organe, von Nöten sein werden.
Alle Pflanzen, Tiere und Menschen sind relevant, denn in Theorie kann die Datenbank nicht groß genug sein. Wir erinnern uns an die Mäuse die mit biolumineszenten Pilzen verspliced wurden, und dann ebenfalls im Dunkeln leuchteten.
 
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