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Die lustige Fleischverschwörung

Vril-Eulenspiegel

Geheimer Meister
14. Mai 2002
262
Das Vieh der Reichen frisst die Nahrung der Armen

Der Brasilianischer Regenwald wird als die Lungen unseres Planeten bezeichnet. Konzerne, Banken und Versicherungsgesellschaften lassen ihn in großem Maßstab abholzen, denn die brasilianische Regierung gab große Steuervergünstigung für Arbeitsbeschaffungsprogramme im Urwald. Auch die Weltbank finanzierte mit. Zwar gibt es heute strengere Gesetze, aber an die hält sich kaum jemand. So wird erst abgesägt, dann abgebrannt. Pflanzen und Tiere, deren Namen wir noch nicht einmal kennen, sterben mit den Wäldern aus. Man macht sich oft auch gar nicht mehr die Mühe, die edlen Tropenhölzer abzutransportieren, um daraus Möbel herzustellen. Hier geht es vor allem darum, Weideflächen für Vieh zu schaffen, denn Brasilien weist einen der größten Rinderbestände der Welt auf. So nimmt die Verwüstung ihren Lauf und die Schädlinge nehmen zu, besonders die Termiten. Wiederaufforstung ist kaum möglich, weil der fruchtbare Boden dazu viel zu dünn ist. In ein paar Jahren wird ihn der tropische Regen weggeschwemmt haben. Aus den umfassenden Brandrodungen steigt zudem Kohlendioxyd in die Atmosphäre auf und löst eine komplizierte Kettenreaktion aus, die mithilft das Weltklima zu verändern. Die Vernichtung des Regenwaldes wird für die ganze Menschheit Folgen haben.
Doch wozu dient diese Zerstörung? Der größte Teil des brasilianischen Fleisches wird exportiert, und zwar hauptsächlich in jene Länder, die ohnehin an Überschüssen leiden. Deshalb wird es vorwiegend als Hunde- und Katzenfutter, Knochenmehl und Fleischextrakt verwendet, während die Armen des Landes hungern!
Im Osten Brasiliens gibt es riesige Sojafelder. Man kann sie als Schlachtfelder zwischen den Armen in der dritten Welt und den Reichen in den Industriestaaten betrachten. Doch die Armen haben bereits verloren, denn sie wurden bereits von dem Land vertrieben, auf dem nun Soja für das Vieh der reichen Staaten wächst. Während im fernen Europa Schweine, Rinder und Geflügel gemästet werden, begehen die Menschen hier Landflucht und enden in den Armutsvierteln der Großstädte. So führt Fleischüberproduktion zu Armut. Soja könnte die Menschen in Brasilien ernähren, aber es wird vollständig exportiert, um unter anderem auch in Europa an das Vieh verfüttert zu werden. Dabei machen das große Geschäft nicht die Brasilianer, sondern eine Handvoll westlicher Konzerne. Und aus dem Westen kommen ebenfalls für Milliarden von Dollar Düngemittel, die für die Felder unentbehrlich sind und gleichzeitig die Umwelt zerstören. Prof. Frederic Vester, Biochemiker und Publizist führt diese Vernetzung mit den armen Ländern nochmals klar vor Augen. In Drittweltländern wird Futter angebaut, das in den reichen Industriestaaten verfüttert wird. Inzwischen weiß man, dass wenn man Wälder abholzt, um daraus Ackerland zu machen, man nach höchsten zwei Jahren weder Ackerland noch Wald mehr hat.
Die Grenze ist erreicht. In dem Moment, wo man Futter anbaut, das man hier an Hähnchen und Rinder verfüttert, um dann erst deren Fleisch zu essen (wobei es bei jeder Stufe der Nahrungskette wieder einen Verlust an Kohlenhydraten, Kalorien und Proteinen gibt), haben wir nur noch einen Zehntel von dem, was wir haben könnten, wenn wir die Pflanzen unmittelbar verwerten würden. Dies ist oft sehr hochwertiges Eiweiß. Die Entwicklungsländer mögen von uns vielleicht 2 - 3 Mia Tonnen Eiweiß bekommen, doch wir holen aus ihnen 3 - 4 Mia Tonnen heraus, verfüttern es an unsere Tiere, um dann wiederum nur einen Zehntel davon zu essen. Doch - Wer von uns denkt schon darüber nach, dass unsere täglichen Essgewohnheit auch Konsequenzen für Menschen in der Dritten Welt haben?

Unsere Fleischlust = Die Vernetzung der Unvernunft und Zerstörung

In den achtziger Jahren gab es in den USA manchmal pro Woche 2'000 Farmer, die ihren Beruf aufgeben mussten. Diese Entwicklung zeigt, dass der Intensivanbau seine Grenzen hat. Ein Kreislauf, der mit dem Kollaps endet: Die Farmer müssen immer intensiver bewirtschaften - sie brauchen immer teurere Maschinen - dafür holen sie sich die Kredite von der Bank - diese Kredite erhalten sie nur, wenn sie sich versichern lassen - die Versicherung des Betrages erhalten sie nur, wenn sie sich verpflichten, bestimmte Chemikalien, Maschinen und Saatgut zu verwenden - das ist wieder teuer, also brauchen sie neue Kredite - das steigert sich solange bis der Bankrott vor der Türe steht. Ein Grossteil der 160 Banken, die in der USA im Jahre 1986 schließen mussten, wurde dazu, aufgrund dieses falschen Rechnens im Agro-Geschäft, gezwungen. Hier steckt nur das kurzsichtige ökonomische Interesse einer ganz kleinen Gruppe dahinter. Volkswirtschaftlich ist dieses Vorgehen ein Wahnsinn, denn es wird Geld verschwendet, die Umwelt wird zerstört, mit den Tieren wird grauenhaft umgegangen und unsere Gesundheit leidet darunter.

(Quelle: ARD Film "Fleisch frisst Menschen, 1987)

Weil der nächste post wahrscheinlich so lauten würde
" Ach ja ?! und kannst du weitere Quellen nennen ? " hab ich unten noch welche beigefügt

http://www.das-weisse-pferd.com/de/ausgaben/01_03/welternaehrung.html

http://www.bhakti-yoga.ch/AnsArg/veg.html
http://www.econautix.de/site/econautixpage_344.php

http://www.vegan-welt.de/afi/artikel/vegetarismus.htm

http://www.fnl.de/aktuelles/artikel.html
 

ReeferMadness

Geselle
29. Dezember 2003
7
Auf unsere "Fleischeslust" möcht ich hier nicht näher eingehen. Diese erbärmliche Tatsache ist längst bekannt.

Etwas ist aber komisch. Ich war am Amazonas, hab mit den Indianern gesprochen, ihr Leben ein bisschen kennengelernt. Ich hab diese friedlichen Menschen nur einmal wütend gesehen, nämlich als ich Greenhorn dummerweise "GreenPeace" erwähnte! Mir wurde folgendes erzählt: Von GreenPeace habe man noch nie Geld oder sonstwelche Unterstützuöng erhalten. In ihrem Gebiet würden seit Jahren keine Bäume mehr gefällt, ein paar Amerikaner hätten es Anfangs der 90er versucht und seien später verstrorben aufgefunden worden - die Köpfe 30 Meter vom Rumpf entfernt.

Andere Einheimische (Manaus) wiederum meinten, diese geldgierigen Indianer hätten sowieso nur das Ziel, den Touristen eine heile "Edle-Indianer-Welt" vorzugaukeln.

Die Medaille hat IMMER zwei Seiten, selbst wenn die eine unbedruckt oder verschleiert ist.

In einem Satz: Ich möchte von den fiesen miesen finaziellen Machenschaften von Grosskonzernen (mit Bonusbeiteiligungen und ähnlichem kapitalistischem Quatsch) wie GreenPeace und co. warnen; Ich gebe mein Kleingeld noch immer lieber einem Junky auf Monkey. Hält ihn vielleicht davon ab, meine Grossmutter auszurauben.
 
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