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Die endgültige Weltformel

pissfee

Lehrling
8. Juli 2002
3
Hallo, in einem anderen Forum, fand ich den nachfolgenden Beitrag.
Mich interessiert mal eure Meinung dazu, da ich die Folgerungen des Authors für schlüssig und nachvollziehbar halte.

Liebe Leute,

da ich mit der Weltformel bisher auf kein Verständnis, aber Widerspruch gestoßen bin (nichts verstanden, aber Gegenargumente vertreten), möchte ich sie noch etwas erläutern.

1. Warum eine Weltformel?

Schon immer sind Menschen auf der Suche nach allem Möglichen. Warum fällt ein Stein? Was ist Licht? Wie entsteht Krebs? Diese Suche ist immer eine Mischung aus Neugier und Entwicklung praktischer Lösungen - anders ausgedrückt aus Grundlagen- und angewandter Forschung.
Mit großem Aufwand werden immer mehr Details geklärt und dabei stößt man auf Zusammenhänge, die in den verschiedensten Gebieten und Phänomenen immer wieder auftauchen. Die Frage ist, ob es einen grundlegenden Zusammenhang gibt, auf dem sich alles Andere aufbaut, vom Naturgesetz bis zum Universum - eben eine Weltformel.
Mit ihr kann der Erkenntnisprozeß wesentlich beschleunigt werden, da man dann weiß, daß jedes Phänomen verschachtelt in immer wieder gleichartige Bestandteile auflösbar ist. Ihre eigene Erklärung ist in jeder Sache selbst verborgen - die Weltformel erklärt, wie sie strukturiert ist. Darüberhinaus gestattet die Weltformel die Voraussage des Verhaltens beliebiger Systeme und beinhaltet die Lösungsstrategie jedes beliebigen Problems.

2. Welche Eigenschaften hat die Weltformel?

Die Weltformel kann keine Gleichung sein und nichts beinhalten, das sie erst erklärt. Sie ist die Grundlage der Mathematik und legt selbst fest, daß Gleichungen existieren. Sie ist nicht mathematisch oder logisch herleitbar, da jede Herleitung bei 1=1 enden muß (verbal: das ist so und so ist das).
Sie muß widerspruchsfrei alle beobachtbaren Phänomene erklären. Deshalb sind die Begriffe allgemein gehalten, damit sie Alles umfassen, dessen Bedeutung ihnen nicht widerspricht (am Textende erläutere ich noch einmal die Begriffe).
Sie muß selbstkongruent sein, das heißt, sie darf ihrer Formulierung, Existenz und ihrem Sinn nicht widersprechen.
Im Gegensatz zu anderen "Universalprinzipien", die nur der Beobachtung nicht widersprechen und nicht widerlegbar sind, muß sie offene Fragen beantworten und eine Voraussage noch nicht bekannter Vorgänge ermöglichen.

3. Wie lautet die Weltformel?

Je ähnlicher sich zwei beliebige Dinge sind, desto stärker beeinflußt sich ihr Verhalten gegenseitig gleichsinnig.

Die ebenfalls gültigen Umkehrformulierungen (sind zwar bereits enthalten, aber isoliert besser verständlich) lauten:

Je unähnlicher sich zwei beliebige Dinge sind, desto weniger beeinflußt sich ihr Verhalten gegenseitig gleichsinnig.
Je gegensätzlicher sich zwei beliebige Dinge sind, desto stärker beeinflußt sich ihr Verhalten gegenseitig gegensinnig.

Ich VERMUTE, der Zusammenhang zwischen Ähnlichkeit und Einfluß ist linear.

3.1. Ergänzungen

Entgegen meiner ursprünglichen Annahme scheint die Aussage nicht so leicht verständlich zu sein.Um den Sinn zu verdeutlichen, werde ich ein paar Schlußfolgerungen in loser Folge nennen.

Alle Dinge streben zur Übereinstimmung. Gemeinsamkeiten verstärken sich (1+1=2), Gegensätze löschen sich aus (1+(-1)=0).
Nur die Gesamtheit ist sich gleich.
Die gegenseitige Beeinflussung ist nur bedingt zeitabhängig mit einem Maximum bei Zeitgleichheit (weil Zeit nur eine Dimension ist wie jede andere auch, in der sich zwei Dinge unterscheiden können). Dasselbe gilt für den Raum.
"Felder" sind die unteilbaren Eigenschaften, in denen sich "Dinge" unterscheiden können. Der angestrebte Zustand ist die höchste lokale "Feldstärke".
Das Universum ist unendlich. Es gibt keine "Gegenwelt".
Die Mengen von Materie und Antimaterie können, aber müssen nicht gleich sein.
Bei der Auslöschung von Gegensätzen werden gleich viele positive und negative "Änderungsimpulse" freigesetzt, bei einer isolierten Eigenschaft genau einer. Um eine Eigenschaft zu erzeugen, ist ein Änderungsimpuls nötig. Ich VERMUTE, dieser Impuls ist ein Quant, der Vorgang als Quantensprung bekannt. Sowohl Physik als auch Umgangssprache haben recht: der Quantensprung ist die kleinste und grundlegendste Zustandsänderung.

3.2. Begriffserläuterung

"ähnlich" bezieht sich auf den Vergleich der "zwei beliebigen Dinge" (s.u.) und beinhaltet 3 Zustände: Übereinstimmung, Nichtentsprechung, Gegensatz, bzw. 1,0,-1 als Extreme.

"zwei beliebige" bedeutet, daß 1 und 1 oder Humor und Mond Gegenstand der Betrachtung sein können.

"Dinge" können einzelne unauflösbare Eigenschaften sein (was zumindest in der Mathematik funktioniert; z.B. 1,0,-1), sind aber für praktische Anwendungen immer komplexe Überlagerungen n bekannter und m unbekannter Eigenschaften.

"stärker" ist ein Proportionalitätsfaktor. m (Anzahl unbekannter Eigenschaften der verglichenen "Dinge") ist für komplexe "Dinge" unbekannt. Der Wert kann nur empirisch ermittelt werden. In der Mathematik hat er den Wert 1 für einzelne Eigenschaften und irgendeinen Quotienten aus a (Anzahl der Gemeinsamkeiten), b (Anzahl der Entprechungen) und c (Anzahl der Gegensätze) für komplexe Dinge; der genaue Zusammenhang ist mir selbst noch unklar.

"beeinflußt sich das Verhalten" bedeutet eine Entwicklungstendenz bzw. was die zwei Dinge in Zukunft treiben werden. Die Zustände einzelner Eigenschaften von Ding1 und Ding2 streben nach Ausgleich. Das "sich" ist zugegebenermaßen doppelt gemoppelt mit "gegenseitig", welches ich nur zum besseren Verständnis eingefügt habe. Auch das erste "sich" steht nur für die Gleichwertigkeit der "Dinge".

"gegenseitig" heißt, die Änderungen in Ding1 sind gleich den Änderungen in Ding2.

"gleichsinnig" heißt gleiche Richtung, Streben nach Übereinstimmung.

Leider bin ich nicht in der Lage, das mathematisch zu formulieren. Ich weiß nur (wie schon erwähnt), daß es keine Gleichung sein kann.

4. Beispiele

Ich möchte versuchen, die Weltformel mit einigen Beispielen zu untermauern. Hierbei ist es möglich, daß ich bei der Darstellung Fehler begehe. Meine Fehler sind aber nicht gleichbedeutend mit der Unrichtigkeit der Formel.

4.1. Felder

Betrachten wir zwei Magnete. Die Nordpole stoßen sich ab - ein Widerspruch zur Weltformel?. Nein, weil ein magnetischer Nordpol keine Eigenschaft ist. Die Eigenschaft ist das Magnetfeld. Befestigst Du beide Magnete in geringem Abstand drehbar und drehst einen, dreht sich der andere mit. Läßt Du sie los, streben beide Magnete zur räumlichen Überlagerung, und zwar in der Richtung, in der sie die höchste lokale magnetische Feldstärke erreichen. Dem Magnetismus liegt aber etwas Anderes zugrunde: die synchrone Bewegung von Ladungsträgern. Das Magnetfeld ist also nicht existent, sondern nur Ausdruck des räumlichen Deckungsbestrebens der bewegten Ladungsträger.

Dasselbe gilt für die Gravitation. Hier ist die Eigenschaft die Masse. Das "Gravitationsfeld" ist das räumliche Deckungsbestreben der Elementarmassen, deren Natur zugegebenermaßen unbekannt ist.

Ein nur scheinbarer Widerspruch ist die Abstoßung gleicher Ladungen. Die äußere Eigenschaft ist aber das elektrische Feld, und das ist bei gleichen Ladungen entgegengesetzt. Diesem elektrischen Feld muß aber etwas Anderes zugrundeliegen, was bisher unbekannt ist und nach Ausgleich strebt. Obwohl die Ladung als bewegte Ladung selbst wieder Ausgleichsbetrebungen mit anderen bewegten Ladungen zeigt, ist die ruhende Ladung noch nicht erklärbar.
Es ist vielleicht ein Irrtum meinerseits, da ich die Weltformel auch erst seit kurzem kenne, aber logischerweise muß die Eigenschaft, die der Ladung zugrundeliegt, im Unendlichen liegen. Das ist auch aus der Physik bekannt, da jede Ladung mit jeder beliebigen "entgegengesetzten" Ladung des Universums wechselwirkt. Das "elektrische Feld" ist natürlich nichtexistent, sondern nur Ausdruck des Ausgleichsbestrebens.

Hieraus wage ich zu schlußfolgern, daß alle "Felder" zu Zusammenhängen gehören, denen eine isolierte Eigenschaft zugrundeliegt.

4.2. Psychologische Massenphänomene

4.2.1. Die Massenpanik

Bricht in großen Menschenansammlungen eine Panik aus, greift sie schnell um sich und erfaßt auch Personen, die sonst nicht dazu neigen (Katastrophen bei Sportveranstaltungen u.ä.). Das funktioniert auch dann, wenn keine unmittelbare Bedrohung besteht.

4.2.2. Hysterie/Ekstase

Ab einem bestimmten Erregungsgrad tritt ein anhaltender Zustand ein, der weit über normale Gefühlsregungen hinausgeht und ebenfalls weitere Personen erfaßt. Man mag die kreischenden Hühnchen bei Beatleskonzerten auf die durchgeknallten und zugekifften Jugendlichen der 60er Jahre schieben. Wie kam es aber dann zu ähnlichen Bildern in der eher zurückhaltenden und beherrschten Kultur Südkoreas angesichts der Fußballmannschaft bei der WM 2002? Religiöse Entrückung oder die "heilige Raserei" keltischer Krieger sind weitere Beispiele.

4.2.3. Angststörungen/Panikattacken

Das funktioniert auch bei Einzelpersonen. Während der Entstehung von Ängsten und Panikattacken wird eine individuelle Belastungsschwelle überschritten. Die Symptome werden intensiver, es kommen neue hinzu und die Ängste erfassen Situationen, denen der Patient teilweise noch nie ausgesetzt war. Aus meiner Sicht ist das kein "Lernverhalten", sondern eine Gleichschaltung mit fremden Ängsten bzw. das psychische Deckungsbestreben ähnlicher Bewußtseinseigenschaften.

5. Praktische Anwendungen

Der Nutzen liegt auf allen Gebieten. Die Formel erklärt, wie Probleme entstehen und wie sie zu lösen sind.
In der Physik löst sie die Frage, was "Verschränkung" ist.
In der "Gesellschaft" macht sie sichtbar, daß Gesamtentwicklungen von persönlichen Verhaltensweisen und ihrer Massenverbreitung abhängen. Der Gesellschaftsbegriff ist dagegen völlig untauglich, um irgendetwas zu beschreiben. Das empirische Herangehen an nationale Probleme kann nicht zu ihrer Lösung führen, da der Versuch, Probleme zu lösen, an anderer Stelle Spannungen schafft. Der Lösungsansatz muß auf die Eigenschaft abzielen, die der "Gesellschaft" zugrunde liegt, und das sin die persönlichen Verhaltensmuster.
Ich weiß, daß das sehr unbequeme Ansichten sind, aber die meisten Probleme ergeben sich aus der Kombination von Egoismus und Liberalismus, da hier Gegensätze geschaffen werden, die sich wiederum durch andere Ähnlichkeiten (Herkunft, sozialer Status) als Interessengruppen vereinigen und Spannungen verstärken.
Wenn man sich politische Entscheidungen ansieht und nach der Weltformel analysiert, erkennt man leicht, ob sie nützlich sind oder neue Probleme schaffen werden. Z.B. ist "Nachhaltigkeit" eine gute Sache, wird sich aber in ihr Gegenteil verkehren, wenn sie zur persönlichen Bereicherung (Umweltfirmen, Gutachter, Politiker...) genutzt wird. Dann werden nämlich Entscheidungen nicht im Sachinteresse getroffen und das Erreichbare mit absoluter Sicherheit verfehlt.

6. Schlußfolgerungen

Die Weltformel ist nicht beweisbar.
Bei Richtigkeit ist sie aber mit jedem beliebigen Phänomen untermauerbar und muß dazu führen, das Phänomen besser zu verstehen, da sie die grundlegenden Eigenschaften erkennen läßt.. In Experimenten und Anwendungen muß sie die Voraussage des Verlaufs gestatten. Sie ist eine wesentliche Hilfe bei der Entwicklung von Strategien, da sie ohne Kenntnis der Abläufe das notwendige Verhalten zur Erreichung eines Zieles vorgibt.
Sonst habe ich mich geirrt.

Die Weltformel bestätigt die Richtigkeit der christlichen Lehren. Der Heilige Geist ist nichts Anderes als eine kollektive menschliche Existenz, deren Ziel automatisch das Beste ist, was der Mensch je hervorbringen wird. Dagegen kann das "Böse" sich nicht stabilisieren.
Die Verhaltensrichtlinien und das Wertesystem (10 Gebote, Bergpredigt) sind genau die, die nach der Weltformel dem gemeinschaftlichen Interesse dienen. Zumindest Jesus muß die Weltformel gekannt haben, anders sind seine Ansichten nicht zu erklären. Aber er konnte sie scheinbar nicht dauerhaft massenwirksam übermitteln, obwohl er sich in Form von Gleichnissen alle Mühe gab.
Und auch das Reich Gottes wird sich einstellen, in diesem Punkt muß ich Einstein widersprechen: Das Universum ist unendlich, die menschliche Dummheit nicht (wenn die Weltformel stimmt). Seine Formulierung ist natürlich lustiger.


07.07.2002

Torsten Reichelt
Was denkt Ihr?
 

Reticulum

Geheimer Meister
6. Juli 2002
301
Ähmm...hab ich das jetzt richtig verstanden...

das :
Je ähnlicher sich zwei beliebige Dinge sind, desto stärker beeinflußt sich ihr Verhalten gegenseitig gleichsinnig.
soll jetzt die Weltformel sein ??

Was erwartet der gute Torsten Reichelt, wenn kein Wiederspruch ?
Euphorische Beifallsstürme ?

Ich behaupte nicht, daß er nicht recht haben könnte,
für mich gibt es aber in der Tat Wiedersprüche, in seiner Ausführung.

1. Warum eine Weltformel ?
Ja warum überhaupt...? Ist es denn nicht genauso vorstellbar, daß sich nicht alles vereinen lässt. Wir kennen inzwischen Beispiele, das sich Systeme auch "verkomplizieren".
(ich bin zwar auch Vertreter der G.U.T., aber man muss ja immer beide Seiten der Medallie sehen.)

2.
Die Weltformel kann keine Gleichung sein und nichts beinhalten, das sie erst erklärt. Sie ist die Grundlage der Mathematik und legt selbst fest, daß Gleichungen existieren. Sie ist nicht mathematisch oder logisch herleitbar, da jede Herleitung bei 1=1 enden muß (verbal: das ist so und so ist das).
Sie muß widerspruchsfrei alle beobachtbaren Phänomene erklären. Deshalb sind die Begriffe allgemein gehalten, damit sie Alles umfassen, dessen Bedeutung ihnen nicht widerspricht
Da würde ich ihm sogar recht geben !
Aber unter diesen Bedingungen (Grundlage der Mathematik), glaube ich kaum, das ein menschliches Wesen in der Lage ist, diese Formel zu entschlüsseln - geschweige denn sie in 15 Wörtern wiederzugeben.
(sie ist die Grundlage der Mathematik - der Mensch begreift noch nicht einmal die Mathematik in all ihren Formen - aber der Mensch schreibt eine Abhandlung über die Weltformel. Kann mir das bitte jemand mal erklären !

3. Er hat ja (zugegeben) einige gute Beispiele angeführt.
Aber dieser Satz, hat bei mir schon wieder eine Augenbraue nach oben zischen lassen :
In Experimenten und Anwendungen muß sie die Voraussage des Verlaufs gestatten.
Ich will jetzt garnicht ins Eingemachte gehen, aber schon das H. Unschärfeprinzip (zeitliche Änderung der Feldstärke...unvorhersagbare Störung der V eines Objektes...bla,) sagen dem Hobby-Physiker, das man keine Voraussage treffen kann !
Und wenn Herr Reichelt behauptet, die Weltformel sei die Grundlage der Mathematik, ja sogar mathematische Beispiele zur Untermauerung seiner Theorie anführt,
nun, so seh - ich zumindest - einen Wiederspruch in seiner Aussage.

Tut mir leid...ich glaube nicht, daß DAS die Weltformel ist.
 

Tarvoc

Ritter vom Osten und Westen
10. April 2002
2.559
Fakt ist, die heisenbergsche Unschärferelation lässt die Existenz einer Weltformel überhaupt nicht zu. Selbe Beweisführung: Exakte Vorraussagen sind nicht möglich (Welle-Zustand und Teilchen-Zustand können nicht beide zusammen berechnet werden), eine Formel oder Theorie, die dieses leistet, kann es also nicht geben. Q.E.D.
 

tocoshroom

Geselle
26. April 2002
15
wir bringen licht ins Dunkel?

Wir machen das dunkle noch dunkler Würde ich eher sagen...
Was hat das mit der "Weltformel" zu tun, von der auch Steven H.
erzählt:

http://www.plaudern.de/a.prg?akt=244783962&for=563&btr=11&nap=246&dow=4&dom=0&rnd=4840

so um fünf ecken herrum, es ist einfach ein versuch das gesamte Universum mit hilfe von Teilchen-Wellen-String.....-Kräften zu erklären und somit verständlicher zu machen. Halt alle Kräfte im Universum auf ein Urteilchen zurückzuführen. Soweit ich informiert bin, sind alle Grundkräfte bereits integriert, bis auf die schöne Grafitation...

Wo wir schon mal beim Thema sind, glaubt ihr es gibt negative Grafitation??
müsste es doch eigentlich geben, schliesslich gibt es bei elektromagnitischen Kräften auch anziehende und abstossende, oder is vielleicht das Phänomen der Masse an sich schon die Negative Grafitation, in dem Sinne, das jedes teilchen ja einen Gewissen platz für sich beansprucht statt sich ins unendliche näherzukommen, wie zb beim angeblichen Urknall. naja ohne Masse gäbe es auch keine Grafitation....
egal... geht nich weiter darauf ein es führt eh nur aus dem Licht.
Oder?
 

Reticulum

Geheimer Meister
6. Juli 2002
301
Wo wir schon mal beim Thema sind, glaubt ihr es gibt negative Grafitation??
müsste es doch eigentlich geben, schliesslich gibt es bei elektromagnitischen Kräften auch anziehende und abstossende
Die elektromagnetische Kraft, ist nur eine von vier "Kräften".
Diese unterscheiden sich in ihren Eigenschaften.

- Elektromagnetismus
- starke Wechselwirkungskraft
- schwache Wechselwirkungskraft
- Gravitation

Du hast recht - alle Kräfte, bis auf die Gravitation, sind mathematisch auf einen Nenner zu bringen.
Aber bei der Gravitation hats bisher noch nicht so hingehauen (außer bei Berechnungen in mehrdimensionalen Phasenräumen).

Eine negative Gravitation hat man bisher noch nicht feststellen können (bedeutet aber nicht, das es sie nicht geben könnte - man bedenke die helle kalte Materie). Dies gelte aber auch nur dann, wenn man Gravitonen nachweisen könnte, also ein Teilchen, welches eine gravimetrische Eigenschaft hätte.
 

Mr.ICK

Geselle
10. April 2002
40
wie kann man nur versuchen eine weltformel aufzustellen. ich denke was in diesem universum abgeht kann man nicht mit einer formel definieren. der verstand ist ja nichtmal in der lage sich etwas unendliches vorzustellen
wie will man es dann schaffen eine formel zu erfinden die alle vorgänge in diesem universum erklärt? alles ist einzigartig auch du! oder willst du dein leben mit deiner formel untermauern und beweisen?
PeazZe
 

Gilgamesch

Großmeister-Architekt
6. Mai 2002
1.290
Ich denke, man kann das Universum in einer Weltformel wiedergeben.
Damit möchte ich nicht sagen, das man das Verhalten jedes einzelnen Teilchens zu jeder Zeit vorhersagen kann, sondern, das eine universelle Gesetzmäßigkeit existiert, die wir als intellegente Wesen endtdecken können.

Ob diese Theorie nun aus der Quantenmechanik oder aus der Stringtheorie hervorgehen wird, kann man heute schlecht beurteilen.

Die Gesetzmäßigkeiten im Großen sind durch die Relativitätstheorie gut und einfach beschrieben. Und auch im atomaren Bereichen ist alles geordnet. Diese beiden Theorien müssen nur noch kombiniert werden und Vorhersagen in den Bereichen machen, die heute noch als Konstante in den Formeln auftauchen.

Es müßte um Beispiel die Stärke der Kräfte oder die Masse der Teilchen vorhergesagt werden. Dann hätten wir schon die Weltformel.
 

Gilgamesch

Großmeister-Architekt
6. Mai 2002
1.290
Gute Frage!
Ich denke, daß die Weltformel unseres Universums eng mit dessen existenz verknüpft ist.
Universum weg, Weltformel weg!
 

Tizian

Großer Auserwählter
14. Mai 2002
1.591
Der untere Teil meiner Signatur ist meine Weltformel! Wie sind eure? Es gibt für jeden eine eigene, meine ich. Da jeder die Welt anders begreift, oder? :D
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
24.048
(+1)+(-1)=0
es gibt nur stillstand und bewegung (in die eine oder andere richtung)

das ist alles :-)

liebe grüsse
zauberweib
 
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