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Das neueste vom Tage: George Soros wegen Betrugs vor Gericht

Soll die Politik mehr Kontrolle über die Wirtschaft erhalten?

  • Ja und zwar überall. Haut den Bossen auf die Flossen!

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein, der Staat kontrolliert sowieso viel zu viel.

    Stimmen: 0 0,0%
  • Staat und Finanzwelt sind zu eng verflochten. Das würde nichts nützen.

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    283

TheLiberalist

Geheimer Meister
5. November 2002
130
Wisst Ihr schon das neueste? Investment-Broker und Finanzmagnat George Soros steht nach 14 Jahren Ermittlung in Paris vor Gericht. Der Prozess begann bereits am Donnerstag. Soros wird vorgeworfen, dass er beim gescheiterten Übernahmeversuch der französischen Bankgesellschaft Société Générale SA geheime Informationen dazu nutzte, sich illegal zu bereichern. Zwei Millionen Dollar soll Soros dabei eingestrichen haben. Zahlreiche Spitzenbeamte und Topmanager sind in diese wohl grösste Betrugs-Affäre seit Jahrzehnten verwickelt. Mehrfacher Wechsel der Untersuchungsrichter und komplizierte Verfahren hatten zur Folge, dass sich die Ermittlungen so lange hinauszögerten. Die Staatsanwaltschaft fordert von Soros eine Geldstrafe von 2,2 Mio Euro. Das Urteil wird voraussichtlich am nächsten Donnerstag gesprochen.

Was haltet Ihr davon?
 

TheLiberalist

Geheimer Meister
5. November 2002
130
Das soll vorerst noch eine Überraschung bleiben. Sobald sich eine grössere Anzahl an der Umfrage beteiligt hat, werde ich den Zusammenhang zwischen George Soros und der Umfrage bekannt geben.

Edit: Mich würde es ganz besonders wunder nehmen, was ihr von George Soros hält?
 

TheLiberalist

Geheimer Meister
5. November 2002
130
@trashy:
Die Strafe entspricht aber genau dem, was er sich illegal angeeignet haben soll. Wenn sich jemand zwei Millionen Dollar durch Betrug angeeignet hat, dann ist es doch ungerecht von ihm mehrere Milliarden zu fordern.
 

trashy

Großer Auserwählter
19. Mai 2002
1.781
Re: Das neueste vom Tage: George Soros wegen Betrugs vor Ger

Ob das wohl auf folgende Bemerkung herausläuft?:
TheLiberalist schrieb:
Zahlreiche Spitzenbeamte und Topmanager sind in diese wohl grösste Betrugs-Affäre seit Jahrzehnten verwickelt.
Außerdem, schau doch mal unsere heimische Wirtschaft an, Politikbonzen sitzen zu Hauf in Aufsichtsräten von dt. Weltkonzernen und wenn nicht, werden die nach ihrer Politik-Karriere auch noch Vorstandsvorsitzende von Firmen, z.b. Lothar Späth, Bodo Hombach (1. Bundeskanzler-amtsminister unter Gerd, jetzt bei nem großen Verlagshaus) usw.
Oder schau dir doch mal so PR-Agenturen wie Hunzinger PR an (Skandale um Scharping, Özedmir).

Das ist ein großer Wust :evil: :!:

gruß

trashy
 

trashy

Großer Auserwählter
19. Mai 2002
1.781
TheLiberalist schrieb:
@trashy:
Die Strafe entspricht aber genau dem, was er sich illegal angeeignet haben soll. Wenn sich jemand zwei Millionen Dollar durch Betrug angeeignet hat, dann ist es doch ungerecht von ihm mehrere Milliarden zu fordern.
ich hab ja nicht gefordert ihn gleich um ein paar milliardchen zu erleichtern, aber zumindestens sollte es für den herren eine zusätzliche strafe geben,anstand nur die läppischen 2 millionen dollar.

gruß

trashy
 

TheLiberalist

Geheimer Meister
5. November 2002
130
@trashy:
Das ist mir auch klar, dass das keine harte Strafe ist; aber Du musst doch zugeben, dass sie dem Straftatbestand angemessen ist. Du musst Dir auch vergegenwärtigen, dass Soros ja nichts weiter getan haben soll, als ein Verstoss gegen die Insiderregeln; dieser Straftatbestand wird nach französischem Recht mit einer Geldstrafe geahndet. Zudem steht noch nicht fest, ob es nicht auch zu einer Haftstrafe kommt. Das Urteil ist ja noch nicht gefällt worden.
 

TheLiberalist

Geheimer Meister
5. November 2002
130
Staatsanwalt: Finanzier Soros soll Geldstrafe zahlen


Der wegen Insiderhandels angeklagte US-Milliardär und Finanzier George Soros soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft zu einer Geldstrafe von 2,2 Mill. Euro verurteilt werden. Eine Haftstrafe beantragte der Staatsanwalt am Donnerstag nicht.


Reuters PARIS. Soros muss sich seit einer Woche vor einem Pariser Gericht verantworten. Die französischen Behörden werfen ihm vor, beim Versuch die Societe Generale im Jahr 1988 zu übernehmen, Insider-Wissen genutzt und dabei 2 Mill. $ verdient zu haben. Er bestreitet die Vorwürfe. Zusammen mit Soros stehen ein früherer Mitarbeiter des französischen Finanzministeriums und ein libanesischer Geschäftsmann vor Gericht. Gegen einen vierten Angeklagten, einen früheren Banker, wird in Abwesenheit verhandelt.

Die Prozesseröffnung hat 14 Jahre gedauert, weil einige Länder die von den französischen Ermittlern angeforderten Informationen nur zögerlich oder gar nicht lieferten. Die Ermittler suchten nach Geldbewegungen der Beschuldigten in Großbritannien, den Niederlanden, Luxemburg und der Schweiz.

Soros wurde 1992 durch immense Spekulationsgeschäfte gegen das britische Pfund weltweit bekannt. Die britische Regierung sah sich wegen der Geschäfte seinerzeit gezwungen, die nationale Währung aus dem Wechselkursmechanismus des Europäischen Währungssystems herauszunehmen. Die von Soros verwalteten Fonds verdienten an den Spekulationen gegen das Pfund 1992 rund 1 Mrd. $.

Quelle: www.handelsblatt.com
 
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