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Bibelfälschungen

Adamantios

Geheimer Meister
11. Dezember 2003
171
Im Laufe der Geschichte und auch schon vor Christi Geburt wurde die Bibel immer wieder von Menschenhand gefälscht.

Auf den Wunsch Streichers im Thema Papsttum habe ich nun dieses Thema eröffnet.

Erst mal ein beispiel, wie durch simple Fälschung der Messias zum Gott gestempelt wurde:

Ein Beispiel ist Römer 9 und Titus 2, hier wurde durch eine Fälschung versucht, Christus zu Gott zu machen und darauf aufbauend später die irrige Dreieinigkeitslehre abgeleitet.

Weil man keinen Anhaltspunkt für die falsche Lehre, dass Christus Gott sei, im Neuen Testament finden konnte, verlegte man sich auf das Mittel der Fälschung mehrerer Bibelstellen, um so Beweisstellen für die Gottheit Christi zu schaffen.

Im Briefe an die Römer schreibt Paulus:

Römer 9, 3 - 5: 'Gern wollte ich selbst aus der Gemeinschaft mit Christus ausgestoßen sein, wenn ich dadurch meine Brüder, meine Stammesverwandten nach dem Fleische retten könnte: Sie sind ja Israeliten, denen die Annahme zum Gottesvolk und die Herrlichkeit, die Bündnisse und die Gesetzgebung, der Gottesdienst und die Verheißung zuteil geworden sind; denen die Erzväter angehören und aus deren Mitte der Messias leiblich hervorgegangen ist. Der über allem waltende Gott sei dafür gepriesen in Ewigkeit. Amen.'

Aus innigem Danke dafür, dass der Messias als Mensch aus demselben Volke hervorgegangen ist, dem er selbst angehört, spricht hier Paulus einen Lobpreis Gottes aus, wie er das öfters in seinen Briefen tut. Nun hat man diese Stelle zu einer Fälschung benutzt, indem man übersetzte:

'...aus deren Mitte der Messias leiblich hervorgegangen ist, der da ist der über allem waltende Gott, gepriesen in Ewigkeit.'

Durch diese Fälschung hat man den Messias zum Gott gestempelt.

Eine ähnliche Fälschung nahm man vor bei folgender Stelle in dem Brief des Paulus an Titus:

Titus 2, 13: 'Dabei sollen wir auf unser seliges Hoffnungsgut und auf die Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und auf die unseres Heilandes Christus Jesus warten.'

Hier spricht Paulus von der Herrlichkeit des großen Gottes, zu der zu gelangen das Ziel der ganzen materiellen Schöpfung ist und von der Herrlichkeit unseres Heilandes Christus Jesus, durch die wir in die Herrlichkeit Gottes eingeführt werden nach den Worten Christi: 'Niemand kommt zum Vater außer durch mich.' Paulus unterscheidet also hier die Herrlichkeit des Vaters von der Herrlichkeit Christi.

Diese Stelle hat man nun in die falsche Fassung gebracht:

'Dabei sollen wir auf unser seliges Hoffnungsgut und auf die Erscheinung unseres großen Gottes und Heilandes Christus Jesus warten.'

Durch diese Übersetzung soll bei dem Leser der Eindruck erweckt werden, als sei Christus der große Gott, auf dessen Herrlichkeit wir warten sollen, daher die irriger Vorstellung mancher Gläubiger, die sich eine bevorstehende Wiederkunft einbilden.

Solche Fälschungen werden freilich demjenigen sofort zum Bewusstsein kommen, der mit den Briefen des Apostels Paulus vertraut ist. Denn er weiß, wie scharf dieser Apostel in allen seinen Schreiben die Person Christi von der Person Gottes unterscheidet; wie er den Vater den 'Gott Christi' nennt und Christus bloß als den vom Vater bestimmten 'Herrn' bezeichnet; wie er lehrt, dass Gott alle Feinde dem Sohn unterwerfen werde, und zwar als letzten Feind den Todesfürsten Luzifer selbst; dass aber dann der Sohn auch sich selbst dem unterwerfen werde, der ihm alles unterworfen habe, damit Gott alles in allem sei (1. Korinther 15, 27 - 28). - Sein Gruß lautet stets: 'Gnade sei mit euch und Frieden von Gott, unserem Vater, und vom Herrn Jesus Christus.' Er sagt nie: 'Und von Gott dem Sohn.'

Generell können die Fälschungen bereits in der griechischen Sprache oder bei der Übersetzung in die Bibel hinein gekommen sein.
 

trashy

Großer Auserwählter
19. Mai 2002
1.781
tja ... mh ... DIE BIBEL :?:

Sieht so aus:



Kann aber auch wieder ganz anders aussehen ...
 

Lyle

Vorsteher und Richter
16. Februar 2003
777
Wenn Du die Bibel als Quelle nimmst, dann müsstest Du doch eine "ungefälschte" vorweisen können, ich vermute nur das Dir das sehr schwierig fallen dürfte, da sie nämlich nicht gefälscht ist. Und das Paulus Jesus allgemein nicht als Gott sieht und man deshalb die "Fälschungen" sofort erkennt bezweifle ich doch stark und dabei kenne ich die Briefe von ihm auch ein wenig.
 

trashy

Großer Auserwählter
19. Mai 2002
1.781
widersprüche in der bibel ... und das die bibel nicht 100%ig das wiedergibt was damals abging dürfte ja eh klar sein .... vieles wurde ausgeschmückt ... umschrieben ... glorifiziert ... hinzugedichtet ...
 

astraton2001

Großmeister
9. Mai 2002
98
die frage wie 'wahr' die bibel tatsächlich ist, stellt sich mir schon lange.
soweit mir bekannt ist, sind die ältesten bibel-abschriften irgendwann aus dem 12-13ten jahrhundert, oder so.

das muss man sich mal vorstellen.
die quellen-authenzitität hat also einen 'verschleiss' von über 1000 jahren.
das da eigentlich nicht mehr viel vom original wortlaut übrig sein dürfte,
müsste jedem klar sein, der schon mal mit auschwitz leugnern konfrontiert wurde. und bezüglich auschwitz gibt es immerhin noch
lebende zeitzeugen, fotos usw. und das ganze ist gerade mal ein halbes jahrhundert her.

und die ersten 'echten' bibeltexte die geschrieben wurden, waren, soweit mir bekannt, auch erst knapp 1 jahrhundert später aufgeschrieben worden. wobei ich jetzt nur das neue testament meine.
wo die ursprünge des alten testaments liegen ist mir nicht bekannt.

und im mittelalter wurden die leute ja nicht so alt wie unsereins heute.
es liegen also noch viel mehr generationen dazwischen, also z.b. zwischen heute und dem 2ten weltkrieg.

es wäre jedenfalls interessant die bibel-entstehung
mal weiter zu untersuchen, aber ich glaube man wird entweder auf eine mauer des schweigens stossen oder einfach in eine sackgasse geraten.
es gab auch mal eine sehr interessante terra-x-folge, in der die entstehung des gottes jahwe untersucht, und relativ plausibel erklärt wurde.

was einen wirklich aufmerksam machen sollte ist die tatsache, das der vatikan seine dokumente die seine aktivität zur nazizeit offenlegen, erst kürzlich für die öffentlichkeit freigegeben hat.

es wurde zwar gesagt, das es da durch keine überraschenden erkenntnisse geben würde, aber das dürfte auch keinen wundern, schliesslich hatten sie zeit genug alles material was nicht ganz 'koscher' ist, zu beseitigen. :twisted:

gibt es eigentlich überhaupt noch jemanden auf diesem planeten, der
eine reine weste hat?
 

SnoopDre

Geheimer Meister
29. Juli 2003
142
Die Sichtweise, dass die Torah nicht göttlichen Ursprungs sei, ist nicht neu. Sie wurde erstmals vor 150 Jahren von einem protestantischen Theologieprofessor namens Wellhausen propagiert. Er behauptete, dass die Torah ein Sammelsurium aus vier mündlichen Quellen sei: Diese These wurde letztens durch Y. Radday von der Universität Heidelberg endgültig widerlegt. Mit Hilfe eines Computerprogramms bewies Radday unwiderlegbar, dass zumindest das Buch Genesis aus einer einzigen Quelle stammt.

Im Gegensatz zu der Behauptung der meisten modernen Bibelforscher ist die Torah weder ein literarisches noch ein vorwiegend theologisches Dokument. Sie ist auch kein Lehrbuch der Geschichte. Wie schon der Name sagt, ist die Torah ein Wegweiser in eine mögliche Zukunft, ein Buch des Wissens, in dem das Verb „glauben“ im heutigen Sinne kein einziges Mal vorkommt. Der Begriff „wissen“ erscheint dafür 990 (!) mal. Dies steht in direktem Widerspruch zu den meisten Glaubenssystemen.

Um einen hervorragenden Computerspezialisten zu zitieren: „Was ich nicht verstehe ist Folgendes: Wie ist es möglich einen Code oder vielmehr ein Computerprogramm von solchem Umfang und solcher Komplexität zu entwickeln, zusammen mit all den Geschichten und Vorschriften, aus denen die Bibel besteht. Wir mit all unserem Wissen könnten keinen solchen Text erschaffen.“

Die Torah – ein Computerprogramm?

In der Einführung zu seinen Bibelkommentaren beschreibt der Ramban (1194-1270), wie das Urmanuskript der Torah geschrieben wurde. Nach einer alten Tradition zeigte Gott Moses den Text der Torah mit weißem Feuer auf schwarzes Feuer geschrieben.

Erinnert das nicht an einen Computer-Bildschirm?


Das ist ein auszug einer Homepage die ich zum thema bibelcode gefunden habe.... Lese parallel dazu den BIBEL Code von Michael Drosnin
und finde es sehr glaubhaft!

Sagt uns die Bibel wirklich eine Mögliche zukunft voraus...?
Steht in der Bibel wirklich die Geschicht jedes einzelnen menschen geschrieben, versteckt in einem Code der erst am Ende der Tage vollständig entschüsselt werden kann?? Is es wirklich das buch des lebens, in der "Gott" seine ganze "schöpfung und deren Gschichte" offenbart hat...

Es steht im Bibelcode geschrieben.. "Atmomarer Holocaust" kreuzt sich mit "Arafat" und "Ende der Tage" "2006" auf der gleichen seite... sogar der Entdecker des Codes steht namentlich (rückwärts geschrieben) am Anfang der hebräischen originalfassung dEs Codes....

was meint ihr dazu? hat einer schon das buch gelesen...?

mfg
 

gloeckle

Geheimer Sekretär
20. Oktober 2002
699
Der Text der Bibel
Das Alte Testament wurde ursprünglich in hebräischer (und zum Teil in aramäischer) Sprache niedergeschrieben. Die Sprache des Neuen Testaments ist Griechisch. Von den ursprünglichen Manuskripten ist keines erhalten geblieben. Wir besitzen z.B. weder das Original der Worte des Propheten Jeremia noch das Original vom Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom. Es gibt jedoch Abschriften der Originale, die in unterschiedlicher Anzahl vorliegen und unterschiedlich alt sind. Denn bis zur Erfindung des Buchdrucks gab es nur eine einzige Möglichkeit, Bücher zu vervielfältigen: Man musste sie mit der Hand abschreiben.

Berühmte alte Handschriften, wie der Kodex Sinaiticus, der beinahe den ganzen Bibeltext enthält, wurden in Klosterbibliotheken oder im Wüstensand gefunden. Die ältesten und wohl bekanntesten Funde von alttestamentlichen Handschriften wurden 1947 in den Höhlen von Qumran am Toten Meer gemacht. Dort waren die Schriften vor zweitausend Jahren zum Teil in Tonkrügen verborgen worden.
Allerdings ist es selten, dass ganze Handschriften entdeckt werden. Häufig sind es nur größere oder kleinere Teile und manchmal ist ein Fundstück kaum größer als eine Briefmarke.

Jeder Fund einer biblischen Handschrift, mag er noch so klein sein, ist jedoch bedeutsam und hilft, dem ursprünglichen Wortlaut der biblischen Texte näher zu kommen. Fachleute konnten auf diese Weise einen Grundtext von großer Genauigkeit erschließen. Durch mehrere tausend Handschriftenfunde ist der biblische Text gut abgesichert

Quelle: http://www.dbg.de/article.php?article=82


Da bei Vergleichen der gefundenen Texte KEINE Abweichungen festgestellt worden sind lassen sich Argumente wie ".... vieles wurde ausgeschmückt ... umschrieben ... glorifiziert ... hinzugedichtet ..." schnell entkräften.


Ein wichtiges Thema ist die Überlieferung der Bibel. Wie genau sind die heute vorliegenden Schriften, wenn man sie bis zur Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert nur von Hand vervielfältigen konnte und die Geschehnisse am Anfang vielleicht gar nur mündlich überliefert hat? Haben sich nicht im Laufe der Zeit Unmengen von Fehlern eingeschlichen?

Nach dem Talmud sollten jüdische Gelehrte beim Kopieren der Heiligen Schriften strenge Regeln befolgen: Kein einziger Buchstabe dürfe aus dem Gedächtnis geschrieben werden. Am Ende einer Spalte würden die Buchstaben gezählt. Bei Unstimmigkeiten oder wenn man sich verschrieben hatte, müsse man nochmal ganz von vorne beginnen! Dadurch sei eine exakte Kopie gewährleistet. In der Praxis waren die Schreiber peinlich bemüht, den Text buchstabengetreu zu kopieren, Untersuchungen zeigten jedoch, daß sich in den alten Handschriften trotzdem hier und da kleine Unterschiede eingeschlichen hatten, allerdings nur völlig unbedeutende, das heißt, der Sinngehalt ist immer derselbe.

Die Masoreten, eine Gruppe jüdischer Gelehrter, kopierten ab dem 3. Jahrhundert nach Christus wieder und wieder die jüdischen Heiligen Schriften (das Alte Testament) gemäß dieser Regeln, sobald eine Kopie Gebrauchsspuren trug und damit unbrauchbar wurde. Sie bewahrten dadurch den Text beinahe originalgetreu. Diese Genauigkeit ist eine in der gesamten Geschichte einmalige Meisterleistung.

Auch das Neue Testament wurde überwältigend genau überliefert. Zwar fehlen bis heute sämtliche Originale, dennoch stimmt der heutige Text mit alten Funden völlig überein. Der »Codex Sinaiticus«, den Konstantin von Tischendorff im Katharinenkloster am Berg Sinai entdeckte, datiert etwa auf das Jahr 350. Er enthält 199 Bögen des Alten und das gesamte Neue Testament. Dadurch und durch andere Funde erhielt die Forschung große Sicherheit bei der Rekonstruktion des originalen Textes, der als Grundlage für unsere heutigen Übersetzungen dient.

Quelle: http://www.morija.de/israelnetz/bibel/63_glaub.htm

Zum Thema "Biblecode" gab es hier auch schon einige Threads.
In my opinion ziemlicher Humbug...
 

schnarche

Geselle
13. Dezember 2003
37
Bei diesem Thema geht es um GLAUBEN. Um nichts anderes.
Niemand wird annehmen, dass die Bibel den genauen Ablauf der Ereignisse darstellt.

Es gibt mehre Punkte in der Bibel, die (nach heutigem Wissensstand) nicht passen.

Beispiele:
Die Volkszählung als Grund für die Reise (vor der Geburt Christi) hat wahrscheinlich nicht stattgefunden. Also warum zieht ein „Vater“ mit einer hochschwangeren Frau durch die Lande?

Der Herodes soll zur Zeit der Geburt schon 4 – 5 Jahren nicht mehr am Leben gewesen sein. Der Ihm, im NT angelastete Kindesmord, hat als geschichtliches Ereignis wahrscheinlich in dieser Form nicht stattgefunden.

Die Erstellung der Schrift hat auch ein bis drei Generationen nach dem Tode Christi stattgefunden. Also ist schon durch die mündlichen Überlieferungen eine gewisse Ausschmückung zu erwarten.

Und jetzt sind wir wieder am Anfang!!! Entweder Du glaubst oder Du glaubst nicht!
 

Lyle

Vorsteher und Richter
16. Februar 2003
777
Niemand wird annehmen, dass die Bibel den genauen Ablauf der Ereignisse darstellt
Da irrst Du Dich. Es gibt viele die genau das annehmen. Einer von denen hat übrigens diesen Text geschrieben.
Was die von Dir genannten Punkte angeht:
Herodes ist vermutlich 4 v. Chr. gestorben, während die Geburt Jesu zwischen 6 v. Chr. und 4 v. Chr. datiert wird. Es gab damals außerdem diverse Zählungen, die auch in außerbiblischen Quellen genannt werden. Über die Entstehungszeitpunkte der biblischen Bücher gibt es auch andere Ansichten.
Aber ich glaube diese Dinge sind kaum diejenigen die Adamantios im Auge hatte als er seinen Text eröffnete. Ihm ging es nicht um die Übereinstimmung mit anderen historischen Dokumenten, sondern um die angebliche bewusste Abänderung theologischer Aussagen über das Wesen Gottes und das von Jesus Christus
 
G

Guest

Gast
Die meisten benutzen die Bibel von Martin Luther. Dessen Übersetzungen ab dem Jahr 1522 stammen doch von dem Katolischen Humanisten Erasmus Rottenburgs Textus Receptus. Diese Zusammenfassung ist angeblich aus verschiedenen Schriftrollen aus dem 11. - 15 Jahrhundert entstanden.

Es gibt doch zwei wichtige Schriften 1. Codex Sinaiticus - dessen Herkunft satmmt von den fund des Konstantin von Tischendorf im Katharinenkloster (Ägypten) im Jahr 1849 und liegt jetzt im Britischen Museum.

Die zweite wichtige Schrift ist die 2. Codex Vaticanus - dessen Herkunft ist unbekannt. Fakt ist, das der Papst Nikolaus V dieses Buch in die Vatikan Bibliothek im Jahr 1448 übergab. Die Vatikan Biblithek wurde auch von Papst Nikolaus V gegründet.

Die erste Druckversuche Gutenburgs waren im Jahre 1448 wo aber erst 1456 die erst Bibel entstand.

Meine Vermutungen gehen dahin, das Gutenburg von Papst beauftragt wurde die Bibel zu drucken. Alle Informationen stammen doch aus dem Vatikan. Die Codex Sinaiticus Schriften können auch von der Katholischen Kirche dort nach 1448 hingebracht worde sein.
Es gibt doch nur ein paar auserwählte Menschen die angeblich ältere Schriften in der Hand hatten und daraus gelesen haben.

Die Information die das Christentum verbreitet stammt doch aus den quellen des Codex Vaticanus was der Vatikan seit 1448 hat.

Somit glaube ich das der Vatikan 1448 durch den begin des Buchdruckes ein eigenes Werk geschaffen hat um die Menschen am Glauben an der Kirche zu halten.
 

Adamantios

Geheimer Meister
11. Dezember 2003
171
Wenn daher aus irgendeiner Stelle unserer jetzigen Bibel etwas anderes herausgelesen wird als die Wahrheit, dass nur der Vater Gott ist, dann ist entweder die Übersetzung in unsere Sprache falsch oder es liegt schon eine Fälschung des griechischen Textes vor, aus dem unsere Übersetzungen angefertigt sind. Manchmal liegt sowohl eine Fälschung des griechischen Textes, als auch eine falsche Übersetzung in unsere Sprache bei ein und derselben Stelle vor. Eine solche haben wir im Briefe des Paulus an die Philipper, die nach unserer heutigen Übersetzung so lautet:

Philipper 2, 5 – 6: 'Ein jeglicher sei gesinnt, wie Jesus Christus es war. Obwohl dieser in göttlicher Gestalt war, hielt er es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an.'

Der richtige Text aber lautete so:

'Dieselbe Gesinnung sei in euch allen, wie sie in Christus Jesus war; denn wiewohl er in seiner äußeren Gestalt wie ein Gott aussah, hat er es doch nicht als eine Selbstberaubung angesehen, sich vor Gott zu demütigen, sondern er hat sich entäußert und die äußere Gestalt eines Sklaven angenommen.'

Dass Christus in der Gestaltung seines himmlischen Leibes als Geist wie ein Gott aussah, ist die Wahrheit, und alle Geister, die ihn zum ersten mal sehen, meinen Gott zu sehen - so herrlich hat Gott seinen Erstgeborenen ausgestattet.

Die grobe Fälschung in diesem Text besteht darin, dass anstatt der Worte: '...sich vor Gott zu demütigen' die Worte eingeschoben wurden: 'Gott gleich zu sein.'

Da soeben der Ausdruck gebraucht wurde: 'Wie ein Gott aussehen', so möchte ich hier die Stelle aus dem Anfang des Johannes-Evangeliums anschließen, die viele ebenfalls als Beweis für die Gottheit Christi anführt: 'Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort.'

Zunächst heißt es nicht: 'Gott war das Wort', sondern 'ein Gott' war das Wort'.

Hier gebraucht Johannes die Bezeichnung 'ein Gott', wie sie im Sprachgebrauch der damaligen Zeit für diejenigen angewandt wurde, die besondere Werkzeuge Gottes waren und als Gesandte Gottes mit dem allein wahren Gott in besonderer Verbindung standen. Denselben Sprachgebrauch wandte einst Gott bei Mose an, dem großen Gottgesandten und Vorbild Christi, indem er zu Mose sagte:

2. Mose 4, 16: 'Aaron soll für dich zum Volke reden; er soll dein Mund sein - und du sollst sein 'Gott' sein'


Dasselbe bestätigt Christus den Juden gegenüber, die ihm vorwarfen, er mache sich Gott gleich, weil er sich als 'Sohn Gottes' bezeichnete. Er fragte sie: 'Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter? Wenn nun die Schrift die Männer, an die ein Auftrag Gottes erging, 'Götter' genannt hat, wie könnt ihr da mir, den der Vater geweiht und in die Welt gesandt hat, Gotteslästerung vorwerfen, weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?'

Christus sagt also in diesen Worten: 'Wie könnt ihr behaupten, ich mache mich Gott gleich, indem ich mich als Sohn Gottes ausgebe? Selbst wenn ich mich 'einen Gott' genannt hätte, wäre dies keine Gotteslästerung. Denn diejenigen, die bisher als Gesandte Gottes auftraten, wurden 'Götter' genannt, weil sie Aufträge Gottes zu verkünden hatten. Um wieviel mehr könnte ich mich daher 'einen Gott' nennen, da mir die höchste Aufgabe übertragen ist, die je einem Gesandten Gottes zuteil wurde. Aber ich vermeide absichtlich die Bezeichnung 'Gott', um keine falsche Deutung dieses Wortes zu veranlassen und nenne mich den 'Sohn Gottes', der ich auch in Wirklichkeit bin.'
 

Adamantios

Geheimer Meister
11. Dezember 2003
171
schnarche schrieb:
Die Volkszählung als Grund für die Reise (vor der Geburt Christi) hat wahrscheinlich nicht stattgefunden. Also warum zieht ein „Vater“ mit einer hochschwangeren Frau durch die Lande?

Der Herodes soll zur Zeit der Geburt schon 4 – 5 Jahren nicht mehr am Leben gewesen sein.

Doch, Herodes lebste bis -5 vor Christus !

Die Geburt dürfte zwischen dem 20.11. und 1.12. 7 Jahre vor der Jahrtausendwende stattgefunden haben, siehe Thread :"Geschichtliches und ungeschichtliches zur Geburt Christi !
 
G

Guest

Gast
Der Textus Receptus ist falsch. Erasmus bedinte sich nicht nur aus Griechischen sondern auch teilweise aus den damals bekannten lateinischen Texten. Dort kamen deswegen fehler wie "Buch des Lebens" heraus die in KEINER Griechischen Handschrieft vor Erasmus zu finden ist, sondern rihtig heisste es "Baum des Lebens"

Auch hat Erasmus Texte selbst dazugeschrieben.
 

Gaara

Meister vom Königlichen Gewölbe
7. Mai 2002
1.398
Na und, die Briefe sind doch nicht das wichtigste am NT ! Man kann selber entscheiden was man für richtig hält, und was nicht. Auch das mit Herodes ist so wichtig auch nicht. Das Wichtigste ist die Botschaft Jesu.
Lol, ich sehe da gerade Spinoza, passt ja zu der Torageschichte.
BTW : Kennt jemand ein paar gute chassidische Bücher ?
 
G

Guest

Gast
Gaara schrieb:
Na und, die Briefe sind doch nicht das wichtigste am NT ! Man kann selber entscheiden was man für richtig hält, und was nicht. Auch das mit Herodes ist so wichtig auch nicht. Das Wichtigste ist die Botschaft Jesu.
Lol, ich sehe da gerade Spinoza, passt ja zu der Torageschichte.
BTW : Kennt jemand ein paar gute chassidische Bücher ?

TOP !
Genau das denke ich auch. Aber versuche einmal einigen Christen das klr zu machen.

Die Botschaft heisst : NÄCHSTENLIEBE.

Das Problem ist aber das viele Christen (gläubige) die liebe nur auf sich selbst & Gott beziehen.
denke, das 98% nichts kapiert haben und sich stattdessen mit alten Büchern beschäftigen müssen.
 

Lyle

Vorsteher und Richter
16. Februar 2003
777
@ Adamantios
Könntest Du vielleicht auch sagen, woher Du die "wahren Versionen" hast
(Die "Bibel" der Zeugen Jehovas würde ich übrigens nicht für eine zuverlässige Quelle halten)
 

Adamantios

Geheimer Meister
11. Dezember 2003
171
Auf Bibeln irgendwelcher Kirchen und Sekten kann ich verzichten !
Ich setze mich lieber selbst mit den Themen auseinander, statt auf irgendwelche Pfaffen oder falschen Priester zu hören !

Überleg dir doch, welche Auseinandersetzungen zwischen ihnen teils sind, vom Krieg über Attentäter und Deffamiereungen der Kirchenträger untereinader, da halt ich mich raus, das ist jedem anzuraten.

Wichtiger ist, sich selber Gedanken zu machen und drauf zu kommen, dass die Abstempelung Christus zu Gott duch die Kath.Kirche ein Grund dieser Glaubenszersplitterung ist, wenn man ihr aber sagt, das steht nicht in der Bibel, berufen sie sich auf Dogmen statt nachder Wahrheit zu forschen! Es gibt aber nur eine Wahrheit und die ist, dass Christus nicht nur für die Christen, sondern für alle Menschen gelebt hat und gestorben ist.

Ebenso schreibt Paulus:

1. Korinther 8, 5 – 6: 'Mag es auch sogenannte 'Götter', sei es im Himmel, sei es auf Erden, geben - es gibt ja viele solcher Götter und viele Herren - , so gibt es doch für uns Christen nur einen Gott, den Vater ... und nur einen Herrn, Jesus Christus'

Paulus möchte also den Ausdruck 'Gott' bei den Christen nicht mehr in dem uneigentlichen Sinn gebraucht wissen, in dem er bisher auch auf Geschöpfe Gottes angewandt wurde, sondern sie sollen die Bezeichnung 'Gott' nur dann gebrauchen, wenn sie den einen wahren Gott, 'den Vater' damit meinen und niemand als 'Herrn' bezeichnen außer Jesus Christus. Also auch Jesus Christus durften sie nicht als 'Gott' bezeichnen.

Eine andere Fälschung findet sich im Briefe des Johannes. Die Stelle lautet in der richtigen Fassung:

1. Johannes 5, 20: 'Wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht verliehen hat, um den Wahrhaftigen zu erkennen. Und wir stehen in der Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen, indem wir in Gemeinschaft mit seinem Sohne sind. Dieser ist wahrhaftig und ewiges Leben.'

Hier hat man außer anderen Fehlern vor allem das Wort 'Gott' im letzten Satz hinzugefügt, so dass dieser lautet: 'Dieser ist der wahrhaftige Gott und ewiges Leben.'

Johannes lehrt hier dasselbe, was Christus und die Apostel an so vielen Stellen ausgesprochen haben, nämlich: Gott ist der Wahrhaftige. Aber auch der Sohn ist wahrhaftig. Denn er spricht die Worte Gottes. Er lehrt ja bloß das, was der Vater ihm aufgetragen. Er ist also in allem, was er verkündigt, ebenso wahrhaftig wie der Vater selbst. Diejenigen, die daher in der Gemeinschaft mit dem Sohne stehen, sind dadurch auch in Gemeinschaft mit dem wahrhaftigen Gott. Und da Gott seinem Sohn ewiges Leben verliehen, so ist der Sohn für alle, die in Gemeinschaft mit ihm sind, ebenfalls ewiges Leben.

Als Hauptbeweisstelle für die Lehre, dass in Gott drei Personen seien, die zusammen nur einen Gott ausmachen sollen, dient jene große Fälschung im Briefe des Apostels Johannes, deren richtiger Text lautet:

1. Johannes 5, 6: 'So sind es also drei, die Zeugnis ablegen: der Geist, das Wasser und das Blut; und diese drei stimmen in ihrem Zeugnis überein.'

Die Fälscher haben hier den Satz hinzugefügt:

'Und drei sind im Himmel, die Zeugnis geben: der Vater, das Wort und der Geist, und diese drei sind eins.'

Dass dieser ganze letzte Satz eine erfundene Einschiebung ist, wissen auch eure katholischen Theologen. Trotzdem ist sie jedoch immer noch in den katholischen Bibelausgaben enthalten, während andere christliche Kirchen sie daraus entfernt haben.

Außer dieser Fälschung habt ihr im ganzen Neuen Testament auch nicht einmal einen scheinbaren Anhaltspunkt für die Lehre, dass das, was ihr 'Heiliger Geist' nennt, gleicher Gott mit dem Vater sein soll.

Was das Neue Testament mit 'Heiliger Geist' bezeichnet, bedeutet die Gesamtheit der guten Geisterwelt. Man hat also bedauerlicherweise alles auf eine Person reduziert, obwohl es Milliarden geistwesen gibt und wir eben zu den gestürzten gehören !
 

Lyle

Vorsteher und Richter
16. Februar 2003
777
@ Adamantios
Könntest Du vielleicht auch sagen, woher Du die "wahren Versionen" hast

PS: Fällst Du Deine Urteile eigentlich immer so schnell wie das das ich zu der Katholischen Kirche gehöre ("eure katholischen Theologen")? Ich weiß nicht, woraus Du das aus diesem Thread herauslesen willst und nebenbei: Es stimmt auch nicht.
 
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