- Ersteller
- #41
Bunter Hund
Geheimer Sekretär
- 2. Juni 2025
- 624
Das stimmt nicht! Das ist Quatsch! Die schlimmsten Leute sind die Rechtsradikalen und Rechtsextremisten.
Wo steht da was von einen Sandhaufen im Balanceismus?Eine Sache muss von Hause aus starr und unveränderlich sein, damit man sie überhaupt ausbalancieren kann. Ein Haufen Sand etwa lässt sich nicht ausbalancieren - bzw nur, wenn man ihn vorherein in eine feste Form zwingt und den einzelnen Sandkörnern jede eigenständige Bewegung unmöglich macht.
Balanceismus finde ich nicht gut!!! Und die Balanceisten finde ich unsympathisch und komisch - wie die Anarchisten!!!!!!
Wo steht, dass der Balanceismus starr ist?Eine Gesellschaft wird aus Menschen gebildet und der individualistischen Natur des Menschen nach kann sie weder materiell noch ideell „starr“ sein. Menschen gehen nicht restlos in der Gemeinschaft auf, sondern verfolgen ihre eigenen Interessen. Damit ist auch die Gesellschaft hoch dynamisch und auch aus sich selbst heraus veränderlich, auch ohne konkrete, nachvollziehbare oder gar steuerbare Einflüsse. Und Menschen lassen sich nicht gerne ihren Individualismus nehmen und durch die Gegend schubsen, nur damit irgendwelche abstrakten, sie gar nicht direkt und persönlich betreffenden Ideale von „Balance“ erfüllt sind. Sie gehen sehr schnell in die innere Kündigung, insbesondere, wenn sie aus Gründen der angeblichen „Ausgewogenheit“ zwangsweise verordnete, handfeste Limitierungen und Nachteile erfahren müssen. Meist verweigern sie dann alles, was man nicht erzwingen kann.
Warum keine Weltbeglückung? So wir weiter unter dem Kapitalismus leiden?Und damit liegt bereits auf der Hand, dass Balanceismus nur ein weiteres Weltbeglückungskonzept ist,
Welchen Beweis hast Du darüber?Die Gerechtigkeit, als die Nutzlosigkeit von Neid, weil es Allen gleich schlecht geht, bietet dem Einzelnen, sofern er noch alle Latten am Zaun hat, keinerlei Anreiz zu Engagement, sondern zu Fatalismus und Resignation.
Der Kapitalismus ist die Diktatur des Kapitals! Der kleine Mann (wenn er nicht viel Geld oder ein Familienclan hat) muss alles machen, was die Behörden und die Unternehmen wollen, ansonst lade er auf der Straße und muss unter der Brücke schlafen.Und es ist albernste und dümmste Kleinlichkeit, wenn links glaubt, mit dem Enteignen dieser Villen und Erschießen der 1% Reichen irgend etwas Dauerhaftes erreichen zu können. Wie nachhaltig so etwas ist, lässt sich schön auf Kuba sehen. Alles enteignen, die Gesellschaft zu einer unveränderlichen, homogenen Masse einfrieren und den Mangel gerecht, also gleichmäßig an an alle verteilen. Und dann 60 Jahre Stagnation und langsamen Verfall genießen, an dem aber dann selbstverständlich nicht die selbst verschuldet lausige eigene Wirtschaftsleistung, sondern nur der böse Kapitalismus schuld ist.
Das ist die Frage, ob der technische Fortschritt im Kapitalismus alle Menschen voran.Ganz im Gegensatz zu dem, was passiert, wenn man dem Einzelnen ermöglicht, von seinem Engagement selbst grundsätzlich unlimitiert zu profitieren und Nachteile zu überwinden und ihn nicht ab einer gewissen Vermögensgröße zum Volksfeind erklärt. Denn, wenn er so viel Erfolg hat und während er sein Vermögen sammelt, zahlt er Abgaben, schafft Arbeitsplätze, erzeugt technischen Fortschritt, kurz, er bringt die Gesellschaft voran. Die große Villa, die nach 100 Jahren von so jemandem noch bleibt, repräsentiert dann nur einen winzigen Bruchteil dessen, was er wirklich für Land und Leute geleistet hat.
Wo steht, dass der Balanceismus starr ist?
Warum keine Weltbeglückung? So wir weiter unter dem Kapitalismus leiden?
Welchen Beweis hast Du darüber?
Der Kapitalismus ist die Diktatur des Kapitals! Der kleine Mann (wenn er nicht viel Geld oder ein Familienclan hat) muss alles machen, was die Behörden und die Unternehmen wollen, ansonst lade er auf der Straße und muss unter der Brücke schlafen.
Das ist die Frage, ob der technische Fortschritt im Kapitalismus alle Menschen voran.
Der kleine Mann muss alles machen, was die Behörden und die Unternehmen wollen, ansonst lade er auf der Straße und muss unter der Brücke schlafen.
Welche Leichenberge hat der Balanceismus gemacht? Unter dem Kapitalismus sind gestimmt in den letzten 150 Jahre gestimmt 200 Menschen gestorben.Weltbeglückungen haben den Nachteil, das man nachher meist Leichenberge oder Trümmerberge oder beides wegräumen muss. Ich sehe auch nicht, wo wir unter dem Kapitalismus „leiden“.
Ohne Wiedervereinigung wäre die DDR eine Wirtschaftssonderzone, wie Shanghai.Nun, wir hatten doch im anderen Thread des Langen und Breiten über die DDR gesprochen. Dieses System ist nach knapp 40 jährigem Siechtum von den genervten Bürgern gekippt worden.
Wo steht das im Balanceismus mit dem Arbeiter- und Bauernstaat? Ansonst glaube ich nicht, dass ich im Arbeiter- und Bauernstaat DDR ein Problem gehabt hätte. Du sieht das zu negativ!Au weia. Wie hättest Du Dir unter diesen Prämissen Dein Dasein im Arbeiter- und Bauernstaat vorgestellt? Glaubst Du, Du hättest da irgendwo auch nur im Ansatz irgend ein Verständnis gefunden, wenn Du Dich wie ein trotziges Kind aufführst? Werde mal erwachsen.
Ich gebe zu das es in der Medizintechnik sehr viele Fortschritt geben hat. Aber in anderen Bereichen bringt der technische Fortschritt nicht immer einen gesellschaftlichen Fortschritt.Diese Frage überlegst Du am Besten, wenn Du auf dem Zahnarztstuhl liegst und Dir vorstellst, wie die Behandlung vor 100 oder 150 Jahren abgelaufen wäre.
So alt und verknöchert werden, wie Du?Glaubst Du, Du hättest da irgendwo auch nur im Ansatz irgend ein Verständnis gefunden, wenn Du Dich wie ein trotziges Kind aufführst? Werde mal erwachsen.
Ich bin kein Anhänger der Partei Die Grünen! Und die Probleme, die Westdeutschland hat, kommt durch den Kapitalismus! Aber die Kapitalisten schieben gerne den Linken, die Probleme zu, die sie selber verursacht haben.Nach einer Nacht drüber schlafen scheint mir hier bei diesem Satz der eigentliche Knackpunkt zu sein der noch ein paar Zeilen mehr verträgt.
Leben ist schon einmal von Hause aus nicht einfach. Auch dann, wenn es völlig schnörkellos und nur ums reine Leben geht, ohne den Anspruch, irgendwelche historischen Großtaten oder Missionen zu erfüllen oder die Gesellschaft in einem für den Einzelnen völlig irrelevantem Zustand einer besonderen Balance zu halten.
Wer schon ein Problem damit hat, einfach nur 8 Stunden am Tag für seinen Lebensunterhalt zu arbeiten und sich dabei natürlich an das zu halten, was der Arbeit- und Geldgeber von Einem erwartet, der wird erst recht ein Problem haben, wenn der Regent oder die Elite der Gesellschaft darüber hinausgehende Erwartungen und Anforderungen stellt, die Dich Mühe, Zeit oder Geld kosten, von der Frage, ob Du damit einverstanden bist, ganz abgesehen.
Also, wenn der Regent etwa mit einer schönen, großen Pyramide unsterblich gemacht werden möchte, die Dir, obwohl Du keinerlei eigenen Nutzen von dem Ding hast, so viel Lebensleistung abverlangt, dass für Dich selbst kaum noch etwas bleibt. Oder eben eine besonders ästhetisch und feinsinnig veranlagte Elite, die es sich in den Kopf setzt, dass alles irgendwie „ausbalanciert“ sein muss, was immer das auch heißen mag. Wobei, wie Jäger schon ausgeführt hat, ja noch nicht mal geklärt, ob eine Ausbalanciertheit überhaupt notwendig oder sinnvoll ist. Es ist eben ein schönes, wohlklingendes Buzzword ohne jeden Inhalt.
Der Kapitalismus ist die Diktatur des Kapitals! Der kleine Mann (wenn er nicht viel Geld oder ein Familienclan hat) muss alles machen, was die Behörden und die Unternehmen wollen, ansonst lade er auf der Straße und muss unter der Brücke schlafen.
Welche Leichenberge hat der Balanceismus gemacht? Unter dem Kapitalismus sind gestimmt in den letzten 150 Jahre gestimmt 200 Menschen gestorben.
Ohne Wiedervereinigung wäre die DDR eine Wirtschaftssonderzone, wie Shanghai.
Wo steht das im Balanceismus mit dem Arbeiter- und Bauernstaat? Ansonst glaube ich nicht, dass ich im Arbeiter- und Bauernstaat DDR ein Problem gehabt hätte. Du sieht das zu negativ!
Ich gebe zu das es in der Medizintechnik sehr viele Fortschritt geben hat. Aber in anderen Bereichen bringt der technische Fortschritt nicht immer einen gesellschaftlichen Fortschritt.
Ich habe mit vielen älteren Leute geredet, sie haben gesagt, dass sie in den 90 Jahren zehn Briefe pro Woche bekommen haben, wo 80 Prozent (8 von 10 Briefe) unwichtige Briefe waren. Jetzt bekommen die Leute jeden Tag 30 elektronische Kurznachrichten und E-Mail die sie 80 Prozent nicht gebrauchen können. Da haben sie viel mehr Arbeit, als in den 90 Jahren.
So alt und verknöchert werden, wie Du?
Sehr witzig. Wird als Revanche für‘s erwachsen werden akzeptiert.