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Atlantische Artefakte?

erik

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
4. April 2004
1.002
Also ich hab mich entschiden das mal in dieses Forum/Kategorie zu posten - obwohl s vielleicht nicht so direkt paßt. Beim Stöbern über untergegangene Kulturen ist mir auf einer Seite über Atlantis folgende Meldung untergekommen:

Im Jahre 1882 fuhr das Dampfschiff „Jesmond“ auf einem stark befahrenen Seeweg von Sizilien nach New Orleans. Als das Schiff am 1. März die Meerenge von Gibraltar passiert hatte, stieß es bei der Position 31°25’ N, 28°40’ W, ca. 320km von Madeira entfernt, auf Schwärme Millionen toter Fische inmitten schlammigen Wassers, als hätte eine riesige Unterwasserexplosion oder Seuche die Tiere dahingerafft. Gegen Abend entdeckte man auch am Horizont eine Rauchfahne, hielt sie jedoch für die eines anderen Schiffes. Am nächsten Tag wurden die Fischschwärme immer dichter, und man bemerkte jetzt, dass der Rauch von einigen Bergen auf der Insel aufstieg, und das mitten auf einer der meist befahrenen Transatlantikrouten. Kapitän David Robson studierte zwar eine Seekarte von dem betroffenen Gebiet, doch auf keiner war sie eingezeichnet. Nachdem das Schiff 20km an die Insel herangekommen war, lotete man die Tiefe aus. Auf der Seekarte war das Gebiet mit einigen tausend Faden Tiefe angegeben, man stieß aber schon nach sieben Faden auf Grund.
Als der Kapitän mit einem kleinen Trupp an Land ging, fanden sie ein völlig ödes Eiland vor, ohne jegliche Vegetation, ohne Sandstrände, als wäre es eben erst aus den Fluten aufgetaucht. In einigen Kilometern Entfernung konnten sie ein Plateau und dahinter die rauchenden Vulkankegel sehen. Einer der Matrosen fand eine Speerspitze. Darauf hin beschloss der Kapitän tiefer graben zu lassen. Man fand die Reste bröckelnder Mauern, Bronzeschwerter, Metallringe, Vogelfiguren, Tongegenstände und Vasen mit Knochenfragmenten, ein sehr gut erhaltener Schädel und eine Mumie in einem steinernen Sarg. Als sich das Wetter verschlechterte lud man die Artefakte an Bord und verließ die Insel.
Dies war aber nicht die einzige Sichtung von dieser Insel. Zur gleichen Zeit sah auch das Dampfschiff „Westbourne“, das auf derselben Wasserstraße unterwegs war, auf der Position 25°30’ N und 24° W eine unbekannte Insel. Glaub man diesen Angaben, hatte das Eiland eine Ausdehnung von 30km mal 50km. Bis jetzt gab es nie wieder Berichte über diese mysteriöse Insel. Sie versank wieder gänzlich im Meer.
Als Kapitän Robson von der Sichtung bericht erstattete, kamen mehrere Reporter um die ungewöhnlichen Funde zu begutachten, und er plante die Artefakte dem britischen Museum zu überreichen. Leider wurden aber die Artefakte zusammen mit den Büros und den Eigentümern der „Jesmond“ während des Londoner Überraschungsangriffs im September 1940 zerstört. Es gibt keine Aufzeichnungen im britischen Museum, dass Teile der Sammlung eingegangen sind. Auch gibt es meines Wissens nach kein einziges Bild der Artefakte, oder auch nur eine Beschreibung. Obwohl es möglich ist, dass Teile der Sammlung oder Aufzeichnungen der Artefakte noch auf dem Dachboden, oder in Kellergeschossen lagern, wird es schwer sein, sie je wieder zu finden – falls sie je existiert haben.


Auch auf einer englischen Seite findet sich was, mit einem Verweis auf eine New Orleanser Zeitung
http://www.geocities.com/Athens/Aegean/7551/atlantic.html

Diese gefundenen Gegenstände hören sich doch sehr interessant an und ich habe bislang noch nie im Zusammenhang mit Atlantis gehört.
Habt ihr weitergehende Infos über den verbleib, evtl Fotos vor der vermintlichen Zerstörung 1940?
Forscht mit!
Oder ist das ein Hoax?
 

Rosskeule

Vorsteher und Richter
7. Oktober 2002
750
Das erstaunlichste an der Geschichte ist, dass besagter Kapitän 1882 eine Weltsensation der Presse meldet und ankündigt, die mitgebrachten Grabungsschätze dem British Museum zu überreichen. 58 Jahre später sind diese immer noch nicht im British Museum eingetroffen, sondern liegen selbstverständlich immer noch im Büro des Reeders und - oh welch Wunder - werden spurlos vernichtet.

Ebenfalls erstaunlich, dass sich der Kapitän eines Linienschiffes dazu Zeit nimmt, zielsichere Grabungen auf einer unbekanntne Insel vorzunehmen.
In New Orleans (mit ungewöhnlicher Verspätung [?]) angekommen, gibt er zwar ein Interview, präsentiert aber niemanden den Beweis für seine Geschichte. Die Bildreporterära läuft zwar gerade auf Hochtouren, aber ohne ein Photo von einer atlantischen Mumie zu machen, lässt man Kapitän Robson mit dem Plunder wieder nach Europa zurückreisen.

Allzu ernst dürften es die Reporter der New Orleans Post auch nicht genommen haben ...

Ein spaßeshalber Blick in das zitierte http://www.amazon.de/exec/obidos/AS...ef=sr_1_8_1/302-9658833-9991257&tag=wv2020-21
auf der Suche nach A Voyage To Atlantis? by Lawrence D. Hill könnte etwas Licht in den für meine Verhältnisse zu oft bloß kopierten und nicht erforschten Internetbericht bringen.

Was mich allerdings am meisten fasziniert ist, dass nur ein Schiff (SS Jesmond) auf der angeblich so befahrenen Linie Sizilien-New Orleans diese Insel bei 25 D N 23 D 40' W bemerkt hat und nur ein Schiff (SS Westbourne) auf der wahrscheinlich noch weit befahreneren Linie Marseilles-New York diese Entdeckung bei 25º 30' N, 24º W bestätigt.



Dieser "Schnittpunkt in Sicht" beider Schiffe liegt an einer so sagenhaft großen Zahl von Routen zwischen Europa und Amerika (noch dazu in Sichtweite von Madeira und der Straße von Gibraltar mit einem im vor dem Flugzeitalter gigantischen Schiffsverkehr).



So ist es ganz erstaunlich ist, dass Kapitän Robson genügend Zeit hatte

  • - eine Landung auf einer unbekannten vulkanischen Insel vorzubereiten
    - etwas zu buddeln
    - etwas zu finden (Sic!: "Bronzeschwerter, Metallringe, Vogelfiguren, Tongegenstände und Vasen mit Knochenfragmenten, ein sehr gut erhaltener Schädel und eine Mumie in einem steinernen Sarg")
    - alles einzuladen (Sic!: "Bronzeschwerter, Metallringe, Vogelfiguren, Tongegenstände und Vasen mit Knochenfragmenten, ein sehr gut erhaltener Schädel und eine Mumie in einem steinernen Sarg")
    - und weiterzufahren

bis die Insel wieder verschwand ohne, dass dieses Eiland mit geschätzten 30-50 km (inklusive einer mindestens 12 Stunden sichtbaren vulkanischer Rauchsäule) von nicht mehr als nur einem weiteren Schiff bemerkt wurde ... :roll:

Da wäre es sicherlich schon sehr interessant, ob der Reeder der SS Westbourne identisch ist mit dem Reeder der SS Jesmond - eben jener, in dessen Büro alle Fundstücke auf zauberhafte Weise verschwanden, bevor sie ins sichere British Museum überführt werden konnten - nach 58 Jahren ... :D
 
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