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Österreich baut letzten verbunkerten Panzer ab

Filz

propriétaire
Teammitglied
6. Juni 2001
734
Fand ich sehr interessant und war mir neu:

Der aus Russland stammende T-34 Kampfpanzer wurde aus einem früher streng geheim gehaltenen Stahlbetonbunker bei Mauthausen im Bezirk Perg entfernt.
Ende für Raumverteidigungskonzept
Mit dem Abbau des Panzers ist nicht nur ein Relikt aus dem Kalten Krieg entfernt worden. Auch das Raumverteidigungskonzept der 1970er und 1980er Jahre ist damit endgültig beendet. Es teilte ganz Österreich in "Raumsicherungszonen" und "Schlüsselzonen" ein. In diesen Schlüsselzonen wurden sogenannte feste Anlagen errichtet, aus denen die Bundesheer-Soldaten Österreich verteidigt hätten sollen. Unter anderen wurden in diese Bunker T-34 Kampfpanzer oder Panzertürme eingemauert. Aufgabe dieser Befestigungsanlagen war die Sicherung von Bewegungslinien. Sie waren ein streng gehütetes militärisches Geheimnis. Die Standorte und die Ausstattung waren für ausländische Spione von hohem Interesse.
Quelle: Österreich / oe24.at - Oberösterreich - Bundesheer musterte letzten Panzer aus Kaltem Krieg aus
 

20-1-30-40

Gesperrter Benutzer
4. Oktober 2007
2.961
AW: Österreich baut letzten verbunkerten Panzer ab

Warum hat man da denn T34 Panzer genommen? Weil die Inflationär vorhanden waren??!

Also ich mein, mit dem Ding bekommt man doch einen moderneren Kampfpanzer nichtmal angekratzt oder?

8-O
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
AW: Österreich baut letzten verbunkerten Panzer ab

In meinem Bataillon waren jede Menge ehemalige Panzerleute, die behaupteten, ob man von einem T 34 oder einem T 72 abgeschossen würde, käme letztlich aufs gleiche raus - die Russen hatten ja bis '89 auch noch T 34 in der dritten Staffel.

Schlecht gepanzert, nachtkampffähig nur mit Vorfeldbeleuchtung, wenig treffsicher - aber treffen lassen sollte man sich dann doch besser nicht davon.

Ich schätze, es waren welche mit 85 mm-Kanone; unser Kanonenjagdpanzer hatte auch nur 90 mm, ebenso der M 48, bevor er mit der Kanone des Leos kampfwertgesteigert wurde. Der schwedische KPz hatte auch kein Nachtsichtgerät, der M 48 auch nur einen Zielscheinwerfer (bis zur Kampfwertsteigerung). Daß die Kanone nicht stabilisiert war, schadete beim festen Einbau nicht.

Außerdem werden die verbunkerten Panzer in entsprechend günstigem Gelände eingebaut gewesen sein, in dem sich erst auf kurze Distanz eine Schußschneise bot.

Abgesehen davon scheint das aber überhaupt eine ziemlich verzweifelte Idee gewesen zu sein...
 

Noha

Großmeister
11. Juni 2006
63
AW: Österreich baut letzten verbunkerten Panzer ab

Das Österreichische Raumverteidigungskonzept war im Osten ja eigentlich nur darauf ausgelegt Zeit zu gewinnen um eventuellen Verbündeten oder den Nato Staaten genug Zeit einzuräumen um die "Invasion" soweit aufzuhalten das noch ein bisschen Österreich da ist das man befreien kann. Das Österreichische Heer wäre nie in der Lage gewesen einer Invasion von den Warschauerpakt-Mächten standzuhalten. Das Ziel war Zeit zu Gewinnen, die ersten Verteidigungsposten im Osten waren im Grunde nur dazu da um alles über die Donau zu holen was geht und dann die Brücken sprengen und den Vormarsch dort abzubremsen. Dazu passend auch die vielen Jäger/Gebirgsjäger Verbände die eher als eigenständig agierende Truppen für Partisanen Taktik ausgebildet wurden/werden. Es war jedem klar das große Kampfverbände nie die Menge und Kampfkraft aufbieten könnten um die Einfallenden Truppen zurückzuschlagen zu können. Deswegen wird auch nicht wirklich viel für dieses Abwehrsystem ausgegeben worden sein. war ja nur eine Frage der Zeit diese aufgeben zu müssen. Es geht hierbei eher um eine psychologischen Aspekt a) die Bevölkerung fühlt sich sicherer gegen eine übermächtige Bedrohung b) der Gegner kann sich nie sicher sein was ihn eigentlich erwartet und könnte dadurch veranlasst sein vorsichtiger vorzugehen als notwendig.
 
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