Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Welches Spiel gefällt dir? Interessant?

GrahamDorsey

Geselle
16. Januar 2012
26
Der Name des Spiels ist:

"Umsturzplanung in Tomorrowland 1 "

Im Denglishen gibt es eine Redewendung: "Never say 'Nie'! ".
English: "never say never", deutsch: "sag niemals nie".

Wenn jedoch Römer einen Deutschen mahnend sagen hören: "Sag niemals nie nicht. ", dann verstehen der antike Römer das als: "Lasset uns laut rufen: JA! "
Weil selbstbewusste antike Römer gerne das genaue Gegenteil von dem tun, was ihnen jemand unter vier Augen mitgeteilt hat, dass man das tun sollte.

Bei der Phrase "We never say 'Nie'" erinnern sich deutsche Montypython-zuschauer aus dem Film: "Die Ritter der Kokosnus".

"It is our knightly honour to protect at nightly hours the honour of our Queen", so ungefähr lautet das Motto des höchsten englischen Ritterordens, besser bekannt als "honi soit qui mal y pense".

Die Hanover Königsfamilie ist traditionell denglischsprachig erzogen worden, im Deutschen gibt es den Ausdruck "Rotwelsch", preussisch "Wendisch", für eine Schurken bekannte Codesprache bestehend auseinheimischen Worten und erweitert um Fachausdrücke aus in der Region nicht unüblichen Fremdsprachen.

Im Lexikon stand zu meiner Zeit, dass Rotwelsch eine Mischung aus Deutsch und Jiddisch sei, mit vereinzelten Fachausdrücken aus der französischen und der schweizerischen Sprache.

In Wahrheit gibt es überhaupt keine Schurkensprache:

Echte Schurken wollen Abkommen per Handschlag, ohne Worte, die trotzdem zu Beginn und bis zum Ende der Vertragsdauer von beiden Seiten als verbindlich betrachtet werden sollen.

Problematisch werden derartige Abkommen, wenn sich nach Beginn der Vertragserfüllung die Umstände so verändern, dass eine der Parteien sich übelst übervorteilt fühlt.

Die sich übertölpelt fühlende Seite stellt der anderen ein Ultimatum: "Wir sollten das vor Gericht klären lassen. Aber vor welchem Gerichtsstand willst du bzw wolltest du von Anfang an, dass dieser evtl auftauchende Streitigkeiten zwischen und regeln sollte? "

Zu meiner Zeit gab es zwielichtige Gewerbe, wie zB die sog. Drückerkolonnen.

Eine einzelne Zelle einer solchen Kolonne bestand aus einer offensichtlich und glaubhaft ( da authentisch ) sozial schwachen Frau, und deren Macker ( denglish: 'handler', deutsch: 'Hundehalter' ).

Der Macker und sein Hündchen kamen dann auf einen berufstätigen Mann zu, um diesen dazu bewegen, einen Vertrag mit den Auftraggebern der Drückerkolonne zu schliessen, typischerweise handelte es sich um Abos für Zeitschriften oä.
Der normale Mann konnte sehen, dass der Macker seinem Hündchen nur dann zu Essen kaufen konnte, wenn der Normalbürger ihm das für den Vertrag geforderte Geld dem Macker abtritt.
Es war ziemlich schwierig für den Normalbürger, da Nein zu sagen, zumal Drückerkolonnen zusätzlich noch ihre Adressen erhielten von den Zeitschriftenverlagen, die Preisausschreiben nutzen, um kindliche Fans aber unregelmässige Käufer ihrer Zeitschrift gezielt aussuchen und ansprechen zu können:
Der normale Bürger half nicht nur der schwachen Frau, sondern tat auch seinem Kind einen Gefallen, das er sich erinnern konnte, dass das Kind ja ein Fan dieser Art Zeitschrift sein musste; also gab er der Forderung des Mackers nach, wer Fälle kennt, in denen das anders lief, der möge hier seine eigene Wahrnehmung der Umstände einer solchen Situation wiedergeben, und zu meiner und zu anderer Fortbildung aktiv beitragen.
Auch heute sieht man das Prinzip der Drückerzelle in Fussgängerzonen: Ein Bedürftiger sitzt in warmer Kleidung am Wegesrand, daneben sein zitternder Kurzhaarhund, sein treuer Begleiter in allen Lebenslagen.

Der normale Mensch fragt sich: "Wenn der Mann Hund wirklich lieben würde, warum gibt er ihn nicht in ein Tierheim, wo echte Tierfreude sich um tierfreudliche Palliativmassnahmen kümmern? "
Früher, da konnte der normale Mensch sich sagen: "Der Mann nutzt das Tier als sich-selbst-fortbewegende Notration für den echten Bedarfsfall/Hunger, um es dann zu verspachteln, statt hungern zu müssen. "
Heutzutage ist das Verhalten solcher Bedürftiger nicht mehr als moralisch zulässig entschuldigen:

Im Tierheim gibt es bequeme Höhlen, für nicht bloss einen Hund, sondern ein kleines Rudel. Die freiwilligen Tierpfleger kümmern sich um die Hunde, bringen diese nachts in die Höhle, damit diese dort schlafen sollen, bzw furchtlos dort einzuschlagen sich angewöhnen, in Anwesenheit anderer Hunde und es wohlwollenden anthromorphen Rudelführers.

Hunde schlafen bevorzugt nachts, obwohl sie berühmt sich für ihren guten Riecher: Das Problem mit dem guten Riecher besteht darin, dass bei einer nächtlichen Jagd der Hund früh die Erfahrung macht, dass die Nase nicht nur besonders geruchsempdlich ist, sondern überhaupt sehr empfindlich, insbesondere dann, wenn junge Hund bei der nächtlichen Jagd mit voll Karacho gegen eine Baumstumpf oder kleiner Findling/Felsbrocken läuft.

Off Topic:

Das bei deutschen Autofahrern beliebte Wort "Karacho" hat übrigens im Herkunftsland eine für den Anwender gefährlichere Nebenbedeutung:

Es liefert auch das dort übliche, abwertend beabsichte Wort für "widerspenstiges Weibsstück", mittels dessen echte Machos hinter dem Rücken der Betroffenen sich über die Betreffenden austauschten.
Rational plausiblere echte Machos würden übrigens sich nicht in Geheimcodes in ihrer Muttersprache über unbequeme Frauen austauschen, sondern diesen dies offen ins Gesicht sagen, bzw dies dann tun, wenn sie vor Gericht sich auf ihr Affektverhalten als strafmildernd berufen wollen zu können.

Wenn Männer sich in Anwesenheit von Aussenstehenden schlecht über eine Frau unterhalten, dann verwenden sie keine Gehéimworte aus ihrer Muttersprache, sondern Lehnworte aus Kulturen, auf deren Solidarität man hofft, falls die Sache eskaliert und neutrale Dritte zu einer persönlichen Stellungnahme über den Auslöser und Verlauf des verbalen Konflikts verbindlich festlegen müssen sollen.

Was im Lehrbuch vieler Worte Bedarf, wissen Normalbürger aus von ihnen persönlich erlebten Präzedenzfällen solcher Situationen, in die jeder Mann ihrer Kultur früher oder später zu geraten befürchten muss: "Ich tue, wie meine Ahnen und Vorbilder es mir vorgemacht haben! [Ohne je mündig darüber nachgedacht haben zu wollen oder zu müssen. ]"

Und so wird aus dem deutschen Lehnswort Karacho in der zugehörigen Muttersprache des Wortes eine Beleidigung, die bei ihrer Wurzeln darin haben, dass der Begriff ab der Renaissance Verbreitung fand für den "Ausguck eines Segelschiffs", dh der Mann, dem jeder "unter die Röcke schauen konnte", wobei "Röcke" als Metapher zu verstehen ist für "Beinkleider, die sowohl für Klettern wie auch längeres Tragen in den in den Muttersprachlern vetrauten (Portugal=>subtropischen) Klimazonen dem Träger optimal angemessen scheinen".

Tatsächlich wurden die Deutschen in den Gebrauch des Wortes also nicht von portugiesischen Gastarbeitern eingeweiht, sondern von Italiern und Spaniern, die im Ernstfall auf die Solidarität der Portugiesen setzen wollten.

Kurzum:

Auch hier hat die ursprünglich Bedeutung des Wortes: "Ausguck für schnelle Fahrt" ein erst für Eingeweihte sich nachfolgend in Form eines (wendischen) Lehnswortes einbürgernde Nebenbedeutung, die man besser für sich behält.

Merken wir uns: Ein wendisches Lehnwort ist aus der derselben Sprache entlehnt, hat nur für Insider eine völlig andere Bedeutung als für den Rest der diese Sprache mitbenutzenden.

Jedenfalls, Palliative bedeutet, dass eines Abends, nachdem die Hunde friedlich eingeschlafen sind, sie hinterher nicht mehr aufwachen, ohne vorher die üblichen Boten des Todes ( chronische Schmerzen, stets überraschend eintrende Atemnot, etc. ) haben kennenlernen zu brauchen.

Der Hund hatte keinen praktischen Nutzen mehr, ausser von den Besitzern von sog. Fleischfabriken als Entschuldigung dafür missbraucht zu werden dafür, dass diese andere Tiere unter hässlicheren Umständen schlachten und zu Nahrung für karnivore Haustiere verarbeiten dürfen bzw zu müssen, auf Betreiber der Tierschützer, die nur den Hund sehen, der vor ihnen steht, nicht jedoch die vielen Tiere, die für das Überleben des Hundes durch dessen Verdauungstrakt wandern mussten.

( Aber! Pssscht! Sagt das nicht den Leuten, die aufrichtig um Timmy geweint haben, denn von solchen Leute gibt es viele, die es wirklich aufrichtig meinen, und vor denen man als verantwortungsvolles Vorbild dies nicht zu offen besprechen möchte oder besprechen lassen möchte. Aber, herrje, wir reden hier in diesem Forum 10000 feindlichen Orks, perfekt geeignet für ethische Diskussionen also. )
 

Anhänge

  • Umsturzplanung in Tomorrowland 2.txt
    9,6 KB · Aufrufe: 1
Zuletzt bearbeitet:

Ähnliche Beiträge

Oben Unten