Was ist eine Zielperson (TI)? What is a targeted individual (TI)?

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EinStakeholder

Geheimer Sekretär
25. Oktober 2020
640
Fallbeispiele aus der Auswertung der psychiatrischen Literatur (Kasuistik): 1. Tarnname: "Party-Queen": Eine 24-jährige Musikstudentin stellt sich in der psychiatrischen Ambulanz vor, weil sie sich nach einer gescheiterten Prüfung völlig hilflos und ausgeliefert fühlt. Die Prüfung habe vor zwei Wochen stattgefunden. Die Nächte vorher habe sie nicht schlafen können. Zur Beruhigung habe sie nach langer Zeit wieder einmal einen Joint gekifft. Das habe aber alles nur noch schlimmer gemacht. Sie habe plötzlich die Stimme ihres Ex-Freundes gehört, mit dem sie das erste Mal gekifft habe. Der habe ihr gedroht, habe sie beschimpft und beleidigt. Er habe Sätze gesagt wie: »Na, du Schlampe, nun kiffst du also wieder? Mit mir wolltest du nicht mehr kiffen!« oder drohend: »Und jetzt machst du es doch! Aber das wird dir nicht helfen!«, »Alles wird den Bach runter gehen!« Später seien auch noch andere Stimmen von früheren Freunden und Fremden dazu gekommen, die sie überwiegend beschimpft hätten. Es seien aber auch nettere Stimmen dabei gewesen. Es seien Männer- und später auch Frauenstimmen gewesen. Manche habe sie anhand des Stimmklangs benennen können, andere nicht. Es habe sich für sie wirklich und echt angefühlt. Die Stimmen habe sie im Raum gehört. [Anm. Was erlauben sich die Schlapphüte vom Inlandsgeheimdienst; das ist Beleidigung und schlicht pervers, was BND/Verfassungsschutz per Mikrowellensprachübertragung übermitteln?]
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Sie berichtet, sie spiele Querflöte und sei eigentlich eine sehr talentierte Musikerin. Sie habe schon zahlreiche Preise gewonnen, den Studienplatz ohne Probleme erhalten und in den ersten Semestern auch keinerlei Beeinträchtigungen gehabt. Erste Probleme hätten sich vor zwei Jahren ergeben. Damals habe sie einen Freund gehabt, mit dem sie eine wilde Zeit durchlebt habe. Sie sei mit ihm viel auf Partys gegangen, habe deutlich mehr Alkohol getrunken als in den Jahren zuvor und immer wieder auch einen Joint geraucht. Einmal habe sie auch auf einer Party eine Tablette eingenommen, von der sie aber nicht wisse, was das gewesen sei. Eigentlich sei sie ein eher misstrauischer Typ, aber an dem Abend habe sie schon zu viel getrunken gehabt und sei leichtsinnig gewesen. Diese Nacht habe sie komplett durchgetanzt und gefeiert. Sie sei anfangs »super drauf« gewesen. Gegen Morgen sei sie dann aber reizbar und aggressiv geworden. Damals habe sie erstmalig in ihrem Leben eine Stimme halluziniert. Es sei eine Frauenstimme gewesen, die laut zu ihr gesprochen habe: »Rege Dich nicht auf, es wird alles gut!« Die Stimme habe ihr vielleicht zwei Stunden gut zugeredet. Sie habe sich gewundert, dass die anderen sie nicht gehört hätten. In der Situation habe sie das aber nicht geschockt. Dass sie halluziniere, sei ihr da nicht wirklich in den Sinn gekommen. Vielmehr habe sie sich über den Zuspruch gefreut und sei, wie die Stimme es ihr gesagt habe, dann auch ins Bett gegangen. Später habe sie sich von dem damaligen Freund getrennt. Die Frauenstimme habe ihr dazu geraten. Sie habe mit dem Alkohol und mit dem Kiffen aufgehört und habe bald auch wieder Ruhe vor den Stimmen gehabt. Das sei nun etwa vier Jahre her.

Ihre Mutter sei Lehrerin und ihr Vater Kunsthistoriker. Sie habe noch zwei Geschwister. Zu allen habe sie guten Kontakt. Bislang sei sie noch nie bei einem Psychiater oder Psychologen gewesen. Schwangerschaft und Geburt mit ihr seien normal gewesen. Epileptische Anfälle, Fieberkrämpfe, Hirnhaut- oder Hirnentzündungen habe sie nie gehabt. Allerdings habe sie die Masern durchlitten, weil sie nicht geimpft worden sei. Damals als Kind habe sie lange sehr hohes Fieber gehabt und sei wohl auch für drei Wochen im Krankenhaus gewesen. Es sei damals auch eine Gehirnwasseruntersuchung durchgeführt worden. An die Lumbalpunktion könne sie sich noch erinnern. An Anfälle oder ähnliche Symptome könne sie sich aus der Zeit aber nicht erinnern. Ansonsten habe sie keine Krankheiten oder Operationen gehabt. Sie lebe nun mit ihrem jetzigen Freund, einem Mediziner, in einer 4er WG. Besondere Probleme habe sie eigentlich nicht. Sie habe sich aber wahnsinnig viel Stress wegen der anstehenden Prüfung gemacht. Und nun sei noch alles viel schlimmer geworden. Anfangs habe sie geglaubt, die Stimmen seien wirklich. Früher habe sie gemeint, ein Engel würde zu ihr sprechen. Dieses Mal seien es aber wohl eher Teufel. Sie habe Angst, verrückt zu werden und wisse gar nicht wie es weitergehen solle. Sie habe schon überlegt, sich vom Balkon zu stürzen. Wenn sie eine »Schizo« sei, würde sie sich lieber gleich umbringen. Eine Tante väterlicherseits habe eine manisch-depressive Erkrankung. Die sei in der Familie isoliert. So wolle sie auf alle Fälle nicht enden.
Quelle: Tebartz van Elst, Ludger (2017). Vom Anfang und Ende der Schizophrenie. Eine neuropsychiatrische Perspektive auf das Schizophrenie-Konzept, Stuttgart: Kohlhammer, S. 47 f.
Symptomatik und Phänomenologie
Die Patientin leidet unter akustischen Halluzinationen (Phoneme). Interessant ist der Wandel der Qualität:

  • Früher: Ich-synchrone, hilfreiche Stimme („Engel“), die in einer Belastungssituation (Drogen/Party) auftrat.
  • Aktuell: Ich-dystone, bedrohliche und beleidigende Stimmen („Teufel“), die nach einem Joint und massivem Prüfungsstress auftreten.
  • Zusatzsymptom: Massive Suizidalität aus Angst vor der Stigmatisierung („Schizo“).
Quelle: Tebartz van Elst, Ludger (2017). Vom Anfang und Ende der Schizophrenie. Eine neuropsychiatrische Perspektive auf das Schizophrenie-Konzept, Stuttgart: Kohlhammer, S. 47 f.
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1773735969487.jpeg2. Fallbeispiel: Tarnname: "Porno-Queen": "Seit diesem Zeitpunkt litt sie an chronischen Wahnvorstellungen und olfaktorischen Halluzinationen (Geruchshalluzinationen). Während der letzten sechs Jahre war es zu zwei weiteren episodenhaften halluzinatorischen Verschlechterungen gekommen, mit 40 und nun mit 41 Jahren. Inhaltlich kam es in diesen Phasen zu zunehmenden formalen Denkstörungen. Das Denken und Sprechen wurde zunehmend komplizierter, sie sprach in langen, gewundenen Sätzen, das Denken wurde sprunghaft und zunehmend unzusammenhängend und inkonsistent. Sie entwickelte auch akustische Halluzinationen. Dabei hörte sie die Stimmen der Nachbarn, die sie zum Geschlechtsverkehr oder zur Masturbation aufforderten. Ferner hörte sie die Stimme eines Mannes, der über das Sexualleben von Freunden berichtete, sowie eine Computerstimme, die ihr vorschrieb, welche Kleider sie anziehen solle, und ihr sagte, dass sie eine »Porno-Queen« sei. Es kam auch zu taktilen Halluzinationen. Dabei fühlte sie sich bestrahlt durch die Nachbarn, hatte das Gefühl, dass ihre Brüste gespannt seien, und dass in ihren Därmen etwas pulsiere. Auch hatte sie das Gefühl, von außen kontrolliert zu werden. So würde die Bestrahlung durch die Nachbarn dazu führen, dass ihre Gedanken nachvollzogen werden könnten, und dass sie die Körpergefühle der Nachbarn mitspüre." [Grüße an der Stalkerabteilung des BND, warum macht ihr sowas?]
Fazit: Die ursprüngliche Diagnose „Schizophrenie“ wurde revidiert. Dieser Fall ist ein klassisches Beispiel für die neuropsychiatrische Herangehensweise, die Tebartz van Elst in seinem Werk vertritt. Er hinterfragt das starre Konzept der „endogenen Schizophrenie“ und sucht nach spezifischen biologischen und biographischen Ursachen.
Tebartz van Elst, Ludger (2017). Vom Anfang und Ende der Schizophrenie. Eine neuropsychiatrische Perspektive auf das Schizophrenie-Konzept, Stuttgart: Kohlhammer, 190-193.

[Kommentar: Weiterhin werden die tatsächlichen Ursachen paranoider Schizophrenie schuldhaft ausgeblendet, nämlich Mikrowellen-Waffensysteme aller Art, insb. elektromagnetische Neurowaffen, Funkanlagen unter Ausnutzung von Mobilfunk/Satelliten, Direkte Energiewaffensysteme und ähnliche psychotronische Waffensysteme, die in Deutschland im großen Stil gegen deutsche Frauen, Kinder und gefangene Männer in unmenschlicher, grausamer und erniedrigender Weise eingesetzt werden. Hauptverantwortlich sind die Nachrichtendienste des Bundes unter Aufsicht/Kontrolle des Bundeskanzleramtes, die derzeit die Zeugen (z.B. mich) verfolgen, foltern und töten lassen. Solche verdeckten bzw. Geheimoperationen werden in aller Regel nicht ohne Zustimmung der obersten Regierungsreihen durchgeführt (Staats- und Regierungsverantwortlichkeit für massenhafte Psychosen aus niederen Beweggründen, wie Sadismus, Voyeurismus und Dominanzstreben/Machtausübung gegen möglichst wehrlose (zivile) Opfer).
 

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Geheimer Sekretär
25. Oktober 2020
640
Ein ganz normaler Spieleabend mit Freund:innen wird für die Anfang Zwanzigjährige Lola plötzlich zum Albtraum [da sie nach mehrwöchiger Vorbereitung plötzlich oder akut direkt von Pseudo-Geheimagenten der deutschen Dienste überfallen und attackiert wird mittels Neurowaffen, die dazu genutzt werden paranoid-halluzinatorische Symptome zu verursachen]: Sie ist felsenfest überzeugt, dass die Nachbarn durch die Heizungsrohre über sie herziehen [da sie Stimmen hört, die sich als die Nachbarn ausgeben, wobei die Geheimagenten dies in der Regel machen: Sich als für die Zielperson bekannte Person oder Personengruppe auszugeben und die Zielperson dann übelst, auf unvorstellbar übelste Weise mobben und misshandeln, wobei die Zielperson nicht weiß, ob das echt ist oder nicht. Die Täterbanden machen das, indem diese paraverbale Merkmale, Satzmuster, das Repräsentationssystem oder hypnotische Satzstrukturen einbauen oder einfließen lassen, die für die Zielperson darauf hindeuten, dass es wirklich die Bezugsperson oder die bekannte Person, z.B. Nachbar/in, sein muss, die irgendwie telepathisch zu einem spricht. Im Normalfall sollte es reichen, wenn die Wegwerf-Agenten dies einfach behaupten, also sagen: Hier ist XY, ich bin gekommen, um die zu holen / oder: "Hier ist Gott. Du musst dich umbringen für die Sünden deiner Vergangenheit." [und dabei die Stimme astral senken, in etwa wie der Comedian Torsten Sträter und dann - gemeinschaftlich - auf die Zielperson einreden, was die als göttliche Mission machen soll, z.B. die eigenen Kinder töten, siehe hierzu etwa die beliebten Fallbeispiele unter Reddit: Zielperson Medienecho- solche Voice-of-God-Aktionen klappen den Neuralwaffendesignern besonders gut bei Muslime etc., noch bisschen Funken in die Augen schießen, das Herz bestrahlen, Panik und Distress machen und den Jihad befehlen - dann haben die Agenten ihren Spaß in den Backen 🍿.]
Was als paranoider Moment beginnt, entwickelt sich rasant zu einer Welt aus fremden Stimmen und dem Glauben, die Gedanken anderer lesen zu können. In dieser Folge spricht Lola offen über den schleichenden Verlust der Realität, den harten Weg zur Diagnose ‚paranoide Schizophrenie‘ und wie sie es geschafft hat, sich ihr Leben trotz der chronischen Erkrankung zurückzuholen.
Hier sind die wichtigsten Punkte aus dem Video:

  • Was ist Schizophrenie?: Lola stellt klar, dass Schizophrenie nichts mit einer „gespaltenen Persönlichkeit“ (dissoziative Identitätsstörung) zu tun hat [00:10]. "Eine paranoide Schizophrenie ist eine psychische Erkrankung, die von Wahnvorstellungen, von Halluzinationen und auch von einer Ich-Störung geprägt sein kann. Schizophrenie wird grundsätzlich davon geprägt, dass man eben Halluzinationen hat und Wahnvorstellungen – zumindest waren das die beiden Sachen, die bei mir am häufigsten vorgekommen sind. Das bringt dann mit sich, dass ein Mensch Angststörungen entwickeln kann, soziale Phobien entwickelt oder Paranoia bekommt." [00:47].
  • Stimmen hören: Sie beschreibt, wie sie fremde Stimmen hörte – mal von Menschen auf der Straße, mal Stimmen, die direkt in ihrem Kopf zu wohnen schienen [01:12]. Diese Stimmen waren meist negativ und verspotteten sie [01:45].
  • Paranoia und Ängste: Die Halluzinationen führten zu starker Paranoia. Lola hatte oft das Gefühl, dass ihre Nachbarn sie abhören oder dass Fremde schlecht über sie reden [03:27].
  • Realisation und Diagnose: Ein einschneidendes Erlebnis war ein Abend mit Freunden, an dem sie durch den Konsum von Cannabis massiv halluzinierte und sich nicht mehr konzentrieren konnte [04:33]. Die offizielle Diagnose erhielt sie etwa ein Jahr nach ihrem ersten großen psychotischen Schub nach verschiedenen neurologischen und psychiatrischen Tests [05:45].
  • Leben mit Medikamenten: Die Medikamente helfen Lola, die Halluzinationen zu stoppen, haben aber die Nebenwirkung, dass sie sich oft sehr müde und weniger wach fühlt als früher [08:05].
  • Umgang mit der Krankheit: Lola betont, dass Schizophrenie eine chronische Erkrankung ist, mit der man jedoch gut leben kann [12:28]. Sie sieht psychische Krankheiten als einen Teil des Menschseins an und berichtet, dass es ihr heute insgesamt sehr gut geht [12:42].

Über das Wesen der Schizophrenie und Abgrenzung
Hörst du Stimmen?
[1:13] "Ich habe Stimmen gehört, ja. Ich habe fremde Stimmen auf der Straße gehört, wenn ich an Menschen vorbeigelaufen bin. Ich habe Gespräche zwischen Menschen gehört, die ich kannte, wenn ich dachte, dass die irgendwie im gleichen Haus sind, oder wenn ich wusste, die sind im Raum nebenan oder ein paar Straßen weiter entfernt.
Ich hab dann noch andere Stimmen gehört, die hier hinten über meinem Kopf geschwebt sind und quasi unter meiner Schädeldecke gewohnt haben. Es waren meistens zwei, manchmal drei Stimmen, die sich miteinander unterhalten haben. Sie haben mich verspottet und gesagt, wie schlecht ich alles mache. Ich habe versucht, mich in diese Gespräche einzumischen, in Gedanken oder auch laut, aber es hat beides nicht funktioniert. Es war denen einfach egal, sie haben einfach weitergeredet.
Ich hab auch die ganze Zeit Körpersprache von Menschen gelesen. In der Schizophrenie hatte das immer was mit mir zu tun; jede Bewegung wurde von mir analysiert und auf mich bezogen. Das war eben eine Wahnvorstellung.
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Was triggert Halluzinationen?
[2:26] Das „Gedankenlesen“ ist immer aufgetreten, wenn Leute um mich herum waren, deren Stimme ich kannte. Ich musste wissen, dass die Leute im Raum sind. Sie konnten auch hinter mir sein, aber ich habe dann ihre Gedanken gehört. Andere Halluzinationen wie Gespräche waren willkürlicher. Ich habe zum Beispiel Gespräche aus dem Nebenraum gehört, und wenn ich nachgeguckt habe, waren da gar nicht die Leute, von denen ich es dachte. Das hat an sich noch weniger Sinn gemacht als das Gedankenlesen.
Was fühlst du während der Halluzinationen?
[3:10] „Das war ganz unterschiedlich. Meistens waren sie sehr negativ und gegen mich gerichtet. Ich habe mich anxious (ängstlich) und unwohl gefühlt. [...] Die Paranoia wuchs, ich dachte, meine Nachbarn hören mein Telefon ab. Ich fühlte mich sehr paranoid und „falsch“.
Wann hast du realisiert, dass etwas nicht stimmt?
[4:34] „Das war, als ich mit Freund:innen im Dachgeschoss war, wir gekifft haben und Pen-and-Paper spielen wollten. Ich konnte mich nicht konzentrieren, weil ich die ganze Zeit meine Nachbarn unter mir gehört habe. Ich dachte, ich höre sie durch die Heizungsrohre über mich reden. Meine Freunde haben das bemerkt und gesagt: „Lola, pass doch auf“, aber sie waren selber high und wollten einfach nur spielen. Ich dachte, die Leute unter mir wissen alles, was wir gerade machen. Das war der Moment, wo es richtig schlimm wurde.“
Gab es Momente, in denen du die Diagnose angezweifelt hast?
[7:16] „Ja, öfters. Obwohl ich wusste, dass ich Schizophrenie habe, dachte ich manchmal: „Vielleicht kann ich ja doch Gedanken lesen? Vielleicht bin ich auserwählt?“ Man bekommt diesen „Gottkomplex“, denkt, man sei heilig oder habe extrem gute Ohren. Gegen diese Gedanken musste ich immer wieder ankämpfen und mir klarmachen: „Nein, das stimmt nicht, deine Wahrnehmung ist nicht echt.
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Was passiert, wenn du deine Medikamente absetzt?
[8:21] „Ich schätze, ich würde ziemlich bald wieder Halluzinationen bekommen. Seit dem großen Schub waren sie so krass, dass ich sie nicht mehr ignorieren konnte [sog. "Angriffswelle"], aber sie hatten sich schon davor langsam in mein Leben eingeschlichen.
Was war dein schlimmstes psychotisches Erlebnis?
[9:32] „Am schlimmsten Punkt hatte ich tagelang kaum geschlafen, weil ich im Bett die Stimmen der Nachbarn hörte, die schreckliche Sachen über mich sagten. Ich habe mich jede Nacht in den Schlaf geweint. Einmal war ich an dem Punkt, an dem ich den Stimmen erklären wollte: „Wenn ihr nicht aufhört, muss ich mit meinem Leben aufhören.“ Das passierte, obwohl ich eigentlich wusste, dass ich krank bin.
 
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