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Unsere Erde - ein erwarmender Planet

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Schlechte Nachricht für Skifahrer: in Europa ist wieder mal ein Jahrtausendsommer und der Schnee wird flüssig und bewegt sich Richtung Talsohlen. Dafür darf in diesem Sommer, zumindest in Deutschland, viel gebadet werden. Aber wir erinnern uns an das letzte Hochwasser. Und in Indien sind viele Menschen noch viel banger, dort sind gleich Tausende von Menschenleben gefährdet, wenn es mal so richtig losregnet. Und in Bangladesh erst. Mit welchen langfristigen Veränderungen werden wir rechnen müssen? Und welche Konsequenzen müssen wir ziehen? Muss sich beispielsweise die Landwirtschaft neue Plätzchen suchen? Im Zeichen des Hundssterns
 

seymor

Geheimer Meister
28. April 2003
206
Pech für die Skifahrer ist , dass sie jetzt in Bedachten Hallen ski fahren müssen , naja ich halte nich viel vom Skifharen
 

Rosskeule

Vorsteher und Richter
7. Oktober 2002
750
ORF:
Nasse Prognosen für den Rhein
Fachleute rechnen im 21. Jahrhundert wegen des
Klimawechsels mit einem erhöhten Hochwasserrisiko am Rhein. Das bestätigt auch die Internationale Kommission zum Schutze des Rheins (IKSR) in Koblenz. Denn im Winter werde es mehr regnen - dann also, wenn die Böden schon gesättigt oder gefroren sind und die Pflanzen und Bäume weitaus weniger Wasser aufsaugen. Schon in den Wintern 1993 und 1995 war am Rhein jeweils von einem "Jahrhundert-Hochwasser" die Rede. Doch am Rhein könnte es zu weiteren Katastrophe kommen.
Tchja ... im Moment liegt er da ganz trocken rum. Die Holländer haben Jahrhunderte daran rumgefrickelt, sich gegen das Meer zu schützen und jetzt kommt das Wasser bald von landwärts ... :roll:
 

DarkEmperor

Geheimer Meister
4. Juli 2003
126
Tja, so ist das halt. Die Welt ist keine statische Konstruktion. Sie ändert sich im Laufe der Zeit. Sei es durch die natürlichen Gegebenheiten selber oder durch die Einwirkung der Menschen.

Da ist halt Anpassen gefragt, so wie das in den jahrmillionen der Menschheitsentwicklung immer wieder nötig gewesen ist.

Wir werden das schon überleben. Hier oder vielleicht eines Tages auf einem anderen Planeten.

Ich wohne im bergischen Land, das ist wie der Name schon sagt, bergisch und daher über die Wasser erhaben. Und warm hab ich das auch ganz gern. Und was Regen und Sturm angeht, geht nichts über ein festes Haus. :wink:

Was bleibt uns denn nu anders übrig als das beste draus zu machen? Ändern können wir das nu nicht mehr.
 

GreatForrest

Geheimer Meister
2. Mai 2002
289
Ich glaube nicht daß es eine solche Erderwärmung gibt.

Hätten die mal schön die Flüsse gelassen wie sie waren und evt. ein zwei künstliche Kanäle mehr. Die Begradigung der Flüsse hat für Lebewesen einiges an Lebensraum weggenommen, Grünflächen zerstört etc.

Die Landschaft wurde dadurch um einiges "hässlicher"

Und Ozonloch (wegen Erdrwärmung), wer weiß warum man das so aud Satelitenbildern so darstellt, vielleicht um die Polöffnungen? (sofern es diese gibt) zu vertuschen?

Und damals mit dem FCKW Problem, war dann ja evt, keines aber schöne Geldmaschine.
 

Eskapismus

Großmeister-Architekt
19. Juli 2002
1.212
DarkEmperor schrieb:
Was bleibt uns denn nu anders übrig als das beste draus zu machen? Ändern können wir das nu nicht mehr.
Ändern können wir das vielleicht nicht, wir könnten aber langsam einmal schauen, dass die Klimaerwährmung ein wenig gebremst wird.
 

DarkEmperor

Geheimer Meister
4. Juli 2003
126
@Eskapismus:

Da hast Du schon recht, das wäre zumindest ein Anfang, um den Folgegenerationen das Leben angenehmer zu machen. Aber solange die Nationen der Welt in dieser weiterhin so egoistisch sind und sich auf nix einigen können, weil sie nur mit starrem Blick auf den eigenen Vorteil handeln, wird das wohl nicht viel geben befürchte ich mal.
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Rosskeule: Tchja ... im Moment liegt er da ganz trocken rum. Die Holländer haben Jahrhunderte daran rumgefrickelt, sich gegen das Meer zu schützen und jetzt kommt das Wasser bald von landwärts ...
Das ist ein echter Zangengriff. Aber die Frage steht noch:
Muss sich beispielsweise die Landwirtschaft neue Plätzchen suchen?
Die Niederländer könnten sich theoretisch trockene Plätzchen suchen, und da nun in der EU Freizügigkeit für ihre Staatsbürger herrscht, werden die Niederlande zu einer Region mit einem Abwanderungsüberschuss. Wäre zumindest plausibel.
 

Don

Großer Auserwählter
10. April 2002
1.692
Offtopic
@ darp emporer

Als Ex-Bergneustädter kann ich nur fragen:

Woran erkennt man im Oberbergischland ob es Winter ist oder Sommer?
Die Pfützen frieren nicht zu......

Topic:

Eine globale Erwärmung der Erde ist doch seit Jahren sichtbar; wer seinen Augen traut sieht schon das im "Winter" bedeutend weniger Sing und Zugvögel gen Süden ziehen. Tiere sind das sicherste Indiz um Veränderungen feststzustellen. Geräte sind immer manipulierbar...... .


mfg Don
 

asamandra

Geheimer Sekretär
12. April 2003
665
streicher schrieb:
Schlechte Nachricht für Skifahrer: in Europa ist wieder mal ein Jahrtausendsommer und der Schnee wird flüssig und bewegt sich Richtung Talsohlen.
...
Mit welchen langfristigen Veränderungen werden wir rechnen müssen?

Also soweit ich weiß unterliegt die Erde einem Rhythmus aus ca. 10.000 Jahren Warmzeit und 100.000 Jahren Eiszeit. Und die nächste Eiszeit steht quasi schon vor der Tür. Durch Klimaerwärmung kann sie noch etwas rausgezögert werden, aber kommen wird sie bestimmt (obwohl sie von uns keiner mehr erleben wird!!) Aber die Skifahrer können sich dann nicht beschweren, weil sie dann genug Schnee zum fahren haben werden ;)

http://www.discovery.de/de/pub/tv/natur/itempageN.cfm/item_ID/3192
 

Gilgamesh

Erhabener auserwählter Ritter
24. Juni 2003
1.110
So auch meine Einschätzung, das Klima kippt!
Dabei befinden wir uns noch am Anfang eines Prozesses, der laut Experten bis 2050 oder 2070 seinen Höhepunkt finden wird!

Vielleicht kippt das Klima sogar noch schneller? Als überzeugter Chaostheoretiker, kann ich mir das sehr gut vorstellen! Wenn die Pole erstmal schmelzen, kann man endlich zwischen den Wolkenkratzern NYs surfen. Ist das nicht lustig?

:arrow: Gilgamesh
 

Don

Großer Auserwählter
10. April 2002
1.692
Weshalb denke ich gerade an einen Film mit Mel Brooks.......

Hieß der nicht Waterland?

Don
 

Eskapismus

Großmeister-Architekt
19. Juli 2002
1.212
Hies der nicht Waterworld
Hies der nicht Kevin Costner

Waterland ist mit Jeremy Irons

[/Smartscheiss]
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Eis weg - und der Wasserpegel stiege um etwas über 60 Meter, wenn das Wasser nicht noch in die Hohlerde hineinläuft (sorry, offtopic). Hat jemand schon eine Weltkarte gesehen, die eine Simulation dieses Szenarios darstellt?
 

Eskapismus

Großmeister-Architekt
19. Juli 2002
1.212
streicher schrieb:
Hat jemand schon eine Weltkarte gesehen, die eine Simulation dieses Szenarios darstellt?
Ja eine Schweizerkarte wenn das Wasser, auf glaub ich 1000 Meter, steigt. Also es würde auch in der Schweiz relativ eng.
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
auch im sowieso schon regenarmen brandenburg wird mit zu 80% ernteausfällen aufgrund der trockenheit gerechnet.

ausserdem sind die populationen zahlreicher amphibien gefährdet, was dann wiederum auch auswirkungen in der nahrungskette auf andere tiere hat.

ich bin übrigens auch der meinung (ist ja eigentlich nicht mehr zu übersehen, oder?), das wir schon inmitten einer rasanten klimaveränderung sind, egal ob hausgemacht oder zyklisch bedingt.


>>Die Ernte verdorrt

Trockenheit führt zu 200 Millionen Euro Schäden in der Landwirtschaft / Oder-Pegel nähert sich historischem Tiefststand


POTSDAM. Die anhaltende Trockenheit hat in Brandenburg bereits dramatische Folgen. Der Wasserstand von Flüssen nähert sich historischen Tiefstständen, Landwirte beklagen Ernteausfälle von bis zu 80 Prozent. Ausgiebiger Regen ist nicht in Sicht.

Auf der Oder musste die Berufsschifffahrt bereits eingestellt werden, wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde gestern mitteilte. Der Pegel des Flusses lag am Mittag mit 1,03 Meter nicht einmal halb so hoch wie die durchschnittlichen Juliwasserstände und nähert sich dem absolut niedrigsten Punkt, der je gemessen wurde: 86 Zentimeter (August 1950). Nicht besser ist nach Angaben des Landesumweltamtes (LUA) die Situation an der Elbe, wo der Pegel bei Wittenberge innerhalb eines Tages um 18 Zentimeter auf 1,17 Meter fiel. Zum Vergleich: Beim Sommerhochwasser im vorigen August kletterte der Pegel auf 7,35 Meter.

Bei Havel und Spree sorgt sich das LUA neben der abnehmenden Wassermenge wegen der extrem geringen Fließgeschwindigkeiten. "Es wird zu wenig Sauerstoff herantransportiert", sagte LUA-Präsident Matthias Freude. "Ein Fluss, der nicht fließt, ist kein Fluss." Das Massensterben von Fischen und anderen Wasserbewohnern könnte die Folge sein. Allein an einem Spreeabschnitt unweit des Spreewalds seien zehn Millionen Großmuscheln, die die Strömung zum Leben benötigen, bedroht, sagte Freude.

Fast täglich steigt auch die veranschlagte Schadenshöhe in der Landwirtschaft. Am Mittwoch bezifferte Agrarminister Wolfgang Birthler die erwarteten Verluste auf rund 200 Millionen Euro. Er sagte den betroffenen Landwirten angesichts der "katastrophalen Lage" Hilfe zu.

Bei Wintergerste und Winterraps seien Ernteausfälle von 50 Prozent, örtlich sogar bis zu 80 Prozent zu verzeichnen, sagte Wolfgang Scherfke, Hauptgeschäftsführer des brandenburgischen Bauernverbandes. "In einigen Regionen sind im ersten Halbjahr nur 20 Prozent der normalen Regenmenge gefallen." Er hält es für wahrscheinlich, dass einige Agrarbetriebe als Folge der Trockenheit Tierbestände abbauen müssen. Das Grünland sei zu 70 Prozent verdorrt, und auch bei Mais falle die Ernte denkbar schlecht aus. Scherfke: "Unter diesen Bedingungen können einfach keine Futtermittel für den Winter eingelagert werden." Dafür wuchert das Unkraut auf den Feldern.

"Selbst zwei oder drei Tage Dauerregen würde die Probleme nicht lösen können", sagt LUA- Präsident Freude, der den Trend zur Trockenheit seit zehn Jahren mit wachsender Sorge beobachtet. Er mahnt für die Zukunft: "Mit Wasser müssen wir zurückhaltender umgehen."<<

quelle: berliner zeitung
 

DarkEmperor

Geheimer Meister
4. Juli 2003
126
@Don

:lol: Jep, hassu vollkommen recht. Wir haben hier eh nur zwei Jahreszeiten. Die Kalte nasse Jahreszeit und die Warme nasse Jahreszeit.... und die alten Leute haben Schwimmfüße und die kleinen Kinder kommen schon mit dem Regenschirm auf die Welt... :lol:
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Neue These, neues Spiel. Der Guardian lässt die globale Erwärmung eine Waffe der Massenvernichtung titulieren :arrow: Global warming is now a weapon of mass destruction. Weit hergeholt? Gewarnt vor immer neuen Klimacrashs wird doch seit Jahrzehnten und auf die allmählichen Entwicklungen wird zuhauf aufmerksam gemacht. Diese Massenvernichtungswaffe arbeitet eben global - Bauarbeiter: Wir! Wer hat nun alles die Bauleitung?

Wie können wir den globalen Fehler wieder wegprogrammieren? :roll: Es ist etwas mehr Umweltkompatibilität, sagen wir doch wieder -verträglichkeit gefällig.
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
Größte Studie zur Klimahistorie, heute nicht einfach wärmer, höchste Temperatur seit 2000 Jahren, Klimawechsel keine "Theorie" mehr

>>...The earth is warmer now than it has been at any time in the past 2,000 years, the most comprehensive study of climatic history has revealed.

Confirming the worst fears of environmental scientists, the newly published findings are a blow to sceptics who maintain that global warming is part of the natural climatic cycle rather than a consequence of human industrial activity.<<

http://www.guardian.co.uk/climatechange/story/0,12374,1032984,00.html
 

Octron

Geheimer Meister
28. Januar 2003
176
wenn die Wasserstände bald steigen dann wird wenigstens mal Holland geflutet :lol:

nein, mal im Ernst: Das Wetter zur Zeit spielt echt verrückt und wer weiss was in den nächsten Jahren erst auf uns zukommt... :(
 
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