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Trollforum

dtrainer

Wiedergänger
17. Dezember 2008
10.562
AW: Trollforum

Die Frage stellt sich nicht: Du kannst in so einem Forum sagen, was Du denkst, eine "Qualitätskontrolle" gibt es nicht, es kann also nützlich oder großer Blödsinn sein, alles möglich. Hältst Du eine Meinung für falsch, doof, oder gefährlich, kannst Du ja widersprechen. User bestimmen, was da zu lesen ist - trollen inbegriffen. Das Forum ist eine Plattform, keine inhaltliche Vorgabe...
 

Nachbar

Ritter der Sonne
20. Februar 2011
4.787
AW: Trollforum

Na ja, eine minimale Qualitätskontrolle gibt es schon, nämlich durch den "Sinnlos-Faden".
Ich fände es darüber hinaus äusserst begrüßenswert, wenn all die kleinen Zuckungen im Gebälk, aus denen manche User gern sofort einen Schwung Threads generieren, nicht automatisch in den Ordnern liegen blieben. Ist aber in der Praxis schwer umzusetzen, ich weiß, ich weiß...
 

Giacomo_S

Ritter vom Schwert
13. August 2003
2.012
AW: Trollforum

Und wie definiert man überhaupt einen Troll?

In den letzten Jahren habe ich den Eindruck gewonnen, dass sich das Verhalten in Foren im Allgemeinen verändert hat. Demnach kann man in diversen Foren jeden Sinn und Unsinn posten - nun gut, das gab es schon immer. Verändert hat sich aber im Vergleich zu früher die Form: Solange man sich an den Meinungskonsens hält, kann man jeden, der offenbar anderer Meinung ist diffamieren, persönlich angreifen und beschimpfen.
Das hält man dann für freie Meinungsäußerung.

Umgekehrt wird jeder als Troll bezeichnet, der anderer Meinung ist als der herrschende Meinungskonsens. Wie er sich verhält, ist an sich nebensächlich; bereits die Tatsache, dass er abweichende Meinungen von der Masse vertritt, gilt als Provokation. Die Freiheit der Meinungsäußerung besteht dann darin, sich Foren zu suchen, bei denen die eigene Meinung den Meinungskonsens darstellt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 25673

Gast
AW: Trollforum

Ich finde das überhaupt nicht gut, wenn das Verhalten oder Beiträge genannter User in einem Thread diskutiert werden.
Das hat für mein Verständnis sehr viel von Beschneidung unserer hochgelobten( relativen) Meinungsfreiheit.
Nur, weil man selbst mit einem Thema oder der Art der Darbietung eines Thema nicht einverstanden ist, ist der andere noch lange kein Troll.
Und mal davon abgesehen, wäre dann noch die Möglichkeit, einen solchen nicht zu füttern, wenn man es dann schon glaubt.
Meine Güte, hier wird sich schon darum gekümmert, dass Beiträge nicht in Trollerei ausufern.....
Und jetzt habe ich selber auch was dazu geschrieben....
 

dtrainer

Wiedergänger
17. Dezember 2008
10.562
AW: Trollforum

Richtig. Wer nur eine seltsame Meinung von sich gibt, ist noch kein Troll. Da kann man etwas dazu sagen, ohne unangenehme Folgen. Ein Troll heizt bestehende Konflikte an, oder schafft Neue, ohne Rücksicht auf das Thema - und der Beitrag wird wahrscheinlich moderiert. Nur, weil jemand anders denkt als die meisten, paßt das Label nicht, man widerspricht eben. Wenn dann normal darauf reagiert wird - wo ist das Problem?
 

William Morris

Prinz von Jerusalem
4. Mai 2015
2.319
AW: Trollforum

Ein thematisch so aufgestelltes Forum wie WV zieht sicher mehr Spinner an als zum Beispiel ein Rosenzüchterforum. Aber ein Troll ist ja jemand, der mit Freude und Absicht Themen zerschießt, Intrigen spinnt und dabei gern im Verborgenen agiert.

Etwas Leben bringen die sicher in die Bude, nichts ist tödlicher für ein Forum als Konsens, unschön bleibt es trotzdem.
 

Manesse

Ritter Rosenkreuzer
3. Oktober 2010
2.753
AW: Trollforum

Und wie definiert man überhaupt einen Troll?

In den letzten Jahren habe ich den Eindruck gewonnen, dass sich das Verhalten in Foren im Allgemeinen verändert hat. Demnach kann man in diversen Foren jeden Sinn und Unsinn posten - nun gut, das gab es schon immer. Verändert hat sich aber im Vergleich zu früher die Form: Solange man sich an den Meinungskonsens hält, kann man jeden, der offenbar anderer Meinung ist diffamieren, persönlich angreifen und beschimpfen.
Das hält man dann für freie Meinungsäußerung.

Umgekehrt wird jeder als Troll bezeichnet, der anderer Meinung ist als der herrschende Meinungskonsens. Wie er sich verhält, ist an sich nebensächlich; bereits die Tatsache, dass er abweichende Meinungen von der Masse vertritt, gilt als Provokation. Die Freiheit der Meinungsäußerung besteht dann darin, sich Foren zu suchen, bei denen die eigene Meinung den Meinungskonsens darstellt.
Leider nur allzu wahr.

Solange man sich an den Meinungskonsens hält, kann man jeden, der offenbar anderer Meinung ist diffamieren, persönlich angreifen und beschimpfen.
Das hält man dann für freie Meinungsäußerung.
Mich wundert immer wieder, dass solches Verhalten hier im Forum erlaubt wird.
 

dtrainer

Wiedergänger
17. Dezember 2008
10.562
Mich wundert immer wieder, dass solches Verhalten hier im Forum erlaubt wird.
Was denn bitte? Natürlich gibt es in jeder Gemeinschaft, auch in Foren, eine Mehrheitsmeinung in einigen Fragen, das ist so normal wie nur was. Weil ein User davon abweicht, wird er hier noch lange nicht als Troll beschimpft, das hat Giacomo auch nicht gesagt - er sagt aber, es gibt das Phänomen (und stell Dir vor, auch nach andere Foren als WV).
Es gibt aber auch das Gegenteil: ein User will unbedingt Zustimmung für eine bestimmte Aussage oder ein Thema haben, bekommt sie aber nicht. Schon nennt er jeden, der nicht zustimmt, einen Troll.
Beides sollte man lassen. Es bringt eine Diskussion nicht weiter.
 
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