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Terrorismus made in London

Ararat

Großmeister
19. April 2003
53
Hi. Leute hier ein interessanter Text aus dem net.
Ich hoffe das bringt ein wenig mehr Licht ins Dunkel.



Terrorismus made in London
Terrorgruppen wie GIA, Hamas und die Islamische Gruppe planen und finanzieren ihre Anschläge in England unter dem Schutz der britischen Führung.


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Zahllose internationale Proteste
Die Gesetzeslage
Islamische und jüdische Provokateure


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Nach dem Anschlag von Luxor stehen "islamische" Terrorgruppen erneut weltweit im Zentrum der Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre jedoch der Begriff "von Großbritannien aus operierende" Terrorgruppen in den meisten Fällen zutreffender. Betrachten wir z.B. die Liste der terroristischen Organisationen, die die amerikanische Regierung am 8. Oktober veröffentlichte. Darin sind 30 Organisationen aufgeführt, denen auf dem Boden der USA alle Aktivitäten (z.B. Spendensammeln) verboten sind. Von diesen 30 Gruppen haben zehn in London ihr Hauptquartier, weitere 15 unterhalten dort wichtige logistische Operationen wie Zeitungen, Büros mit Faxgeräten, usw. Das schließt alle 15 Terrorgruppen des Nahen Ostens auf der Liste ein, die für Morde an mehreren tausend Zivilisten verantwortlich sind.
Diese zahlreichen Terroristen kann die britische Führung in vielen Regionen der Welt einsetzen, um damit ihre geopolitischen Ziele zu befördern; das gilt ganz besonders für den Nahen Osten. Das drohende Kriegsszenario für den Nahen Osten (siehe Kommentar auf Seite 2) kann ohne den Einsatz brutaler Terroranschläge britisch gesteuerter Gruppen - nämlich nominell "islamische" oder "arabische" Fanatiker auf der einen, "jüdische" Extremisten auf der anderen Seite - nicht entfaltet werden. Diese Praxis hat im Britischen Empire eine lange Tradition: Man unterstützt in den verschiedenen Konflikten die extremsten Kräfte auf allen Seiten, und wenn keine solchen Kräfte existieren, schafft man sie sich.

Zahllose internationale Proteste
Daß London Terroristen Unterschlupf und Unterstützung gewährt, ist in der Welt nicht unbemerkt geblieben. Mindestens zehn Regierungen haben sich in den letzten Jahren offiziell bei der britischen Führung darüber beschwert, u.a. Ägypten, Saudi-Arabien, Bahrain, die Türkei und Israel unter der früheren Regierung Peres. Wir greifen einige wichtige Beispiele heraus:
Am 3. November 1995 berichtete die französische Tageszeitung Le Figaro über die Welle von Bombenanschlägen der Bewaffneten Islamischen Gruppe (GIA) in Algerien und in Frankreich mit der Überschrift: "Die günstigen Londoner Nebel". In dem auf Regierungsinformationen gestützten Artikel hieß es: "Die Spur des Führers der GIA in Paris, Boualem Bensaid, führt nach Großbritannien. Die britische Hauptstadt diente den Terroristen als logistische und finanzielle Basis. Großbritannien hat sich in ein ungeheures Geldsammelnetzwerk verwandelt, das die Guerillas der algerischen Widerstandsbewegung finanzieren soll." Einen Tag später berichtete Le Parisien, der Mann hinter den GIA-Attentaten in Frankreich, Abou Farres, lebe mit offizieller Aufenthaltserlaubnis in London, obwohl er im Zusammenhang mit einem Anschlag auf den Flughafen von Algiers gesucht werde.

Am 3. März 1996 protestierte der damalige israelische Botschafter in London persönlich bei Außenminister Malcolm Rifkind, nachdem Hamas-Terroristen auf einem Markt in Jerusalem zwölf Menschen mit einer Bombe getötet hatten und eine zweite Bombe in Tel Aviv explodiert war. Er forderte die britische Regierung auf, ihre Unterstützung der Gruppe endlich einzustellen. Am nächsten Tag berichtete der Londoner Express: "Israelische Sicherheitsexperten erklären, die Fanatiker, die hinter den Bombenanschlägen stehen, würden über geheime Zellen finanziert und kontrolliert, die hier operieren. Nur wenige Tage vor dem Beginn der jüngsten Terrorwelle haben führende Militärs in Jerusalem darauf hingewiesen, daß islamische Gruppen von britischen Organisationen 7 Mio. Dollar Spenden gesammelt haben. Botschafter Mosche Raviv teilte gestern Israels neueste Informationen über die Hamas-Operationen mit. Eine Quelle in der israelischen Botschaft sagte letzte Nacht: ,Wir haben nicht das erste Mal darauf hingewiesen, daß sich in Britannien islamische Terroristen aufhalten.'"
Das Foreign Office teilte als Antwort Botschafter Raviv lapidar mit: "Uns sind keine Beweise bekannt, welche die Behauptung stützten, von der Hamas in England gesammelte Gelder würden direkt zur Förderung von Terrorakten im Ausland verwendet." Die Terrorwelle der Hamas verhalf wenig später Benjamin Netanjahu, der sich als scharfer Terrorismusbekämpfer gab, zum Wahlsieg.


Am 27. August 1996 enthüllte die ägyptische Regierungszeitung Al-Ahram ausführlich die Rolle Englands als sichere Zuflucht für zahlreiche Terrorgruppen, u.a. den ägyptischen Islamischen Dschihad, die algerische GIA und die Tamilischen Befreiungstiger aus Sri Lanka. Al-Ahram schrieb, diese und andere Terrorbanden hätten in England, mit vollem Wissen des britischen Geheimdienstes, fast 140 Mio. Dollar eingesammelt: "Das MI-5 hat nichts getan, zu verhindern, daß diese Gelder sich in Bomben verwandeln."
London sei "die Welthauptstadt bei Druck und Veröffentlichung von Botschaften, Flugblättern, Zeitschriften und Presseerklärungen dieser und anderer terroristischer Gruppen, in denen Gewalt angedroht und befohlen wird". Am 24. August sagte der Leiter des ägyptischen Präsidialamts Usama Al-Baz im Fernsehen über London: "Wir verlangen nicht von ihnen, daß sie uns schützen, aber wir verlangen, daß sie damit aufhören, ihr Land zum Nährboden für die Destabilisierung der Sicherheit anderer Nationen zu machen."

Die Ägypter waren insbesondere darüber verärgert, daß die britische Regierung im August offiziell erklärt hatte, sie wolle etwa 14000 Terroristen aus der arabischen und islamischen Welt gestatten, im Oktober in London eine Konferenz zu veranstalten. Hauptgeldgeber der Konferenz war der berüchtigte Osama bin Laden, der Terrorakte ehemaliger afghanischer Mudschaheddin überall auf der Welt lenkt. Die ägyptische Regierung übermittelte der Regierung Major eine formelle Protestnote. Präsident Hosni Mubarak kritisierte in einem Interview mit der in London erscheinenden arabischen Zeitung Al Hayat am 18. September, Großbritannien mißachte die eigene erklärte Absicht, bei der Terrorismusbekämpfung zu kooperieren, indem es "Terroristen politisches Asyl gewährt". Erst als man in England nach saudischen Protesten fürchtete, Rüstungsgeschäfte mit den Saudis zu verlieren, sagte die Londoner Regierung die Konferenz ab.


Am 23. September 1997 schrieb die Tageszeitung Al Ayyam aus Bahrain unter Berufung auf Regierungskreise, Großbritannien wolle den Terrorismus benutzen, um in der Golfregion eine imperiale Kontrolle wiederzuerlangen. "Großbritannien, das sich rühmt, Terrorismus zu bekämpfen, sollte seine Haltung in dieser Sache eindeutig klären. Terroristischen Elementen Unterschlupf zu gewähren, ihnen Unterstützung und Schutz zu geben, gilt als eindeutige Beteiligung an den Verbrechen dieser terroristischen Elemente. Großbritannien... gewährt diesen terroristischen Elementen nicht nur Unterschlupf, Unterstützung, Schutz und Reisepässe, es fördert auch die Verbrechen, die diese begehen."
Die Gesetzeslage
Schutz und Lenkung von Terroristen ist offizielle britische Politik - man gibt sich nicht einmal große Mühe, dies zu verbergen. Am 14. Februar ist ein Gesetzentwurf im zuständigen Parlamentsausschuß gescheitert, der zum ersten Mal in der britischen Geschichte die Vorbereitung von Terroranschlägen im Ausland von britischem Boden aus als Verbrechen einstufte. Die Vorlage hatte der konservative Abgeordnete Nigel Waterson am 25. Januar eingebracht, nachdem sich Saudi-Arabien heftig darüber beschwert hatte, daß England den Terroristenchef Mohammed al-Masri bei sich aufnahm; al-Masri hatte zusammen mit seinem Londoner Förderer Osama bin Laden in der BBC die Verantwortung für zwei Bombenanschläge auf US-Militärbasen in Saudi-Arabien 1995 und 1996 übernommen, bei denen über 20 Amerikaner starben. Beide großen britischen Parteien waren gegen das Gesetz. Die Regierung Major stützte den Antrag ihres Parteifreundes nicht, und der Labour-Abgeordnete George Galloway kämpfte mit Unterstützung seiner Partei erfolgreich gegen das Gesetz. Galloway ist ein Zögling Lord Aveburys, einem der wichtigsten Förderer des Terrorismus im heutigen Großbritannien.
Galloways Rede im Parlament zu dem Gesetzesvorschlag macht deutlich, daß das Gesetz scheiterte, weil die britische Krone den Terrorismus schützt und fördert, um ihn für ihre geopolitischen Zwecke zu nutzen:

"Eine Tyrannei läßt sich per definitionem nur durch außerordentliche Maßnahmen beseitigen. Manchmal ist es möglich, allerdings sehr selten, mit massivem zivilem Ungehorsam und riesigen Demonstrationen ein Regime zu stürzen, wie es in Osteuropa geschehen ist, aber weit öfter müssen die Menschen unter einer Diktatur in der einen oder anderen Phase zu den Waffen greifen und gewaltsam gegen sie kämpfen.
Unter Bedingungen extremer Repression wird die Führung solcher Bewegungen sich unweigerlich an Länder wie das unsere wenden, wo Freiheit und Freiheitsrechte herrschen. Das vorliegende Gesetz wird solche Menschen kriminalisieren, obwohl sie in England kein Gesetz gebrochen haben.

Ich wiederhole das Klischee - das nur eines ist, weil es so offensichtlich wahr ist: Des einen Terrorist ist des anderen Freiheitskämpfer. Makarios [Erzbischof von Zypern] war ein gesuchter Terrorist, und er hat mit der Queen im Buckingham-Palast Tee getrunken. Mugabe [Präsident von Simbabwe] war ein gesuchter marxistisch-leninistischer Terrorist, und er hat mit der Queen im Buckingham-Palast Tee getrunken."

Galloways politischer Mentor Lord Avebury hatte 1995 gegenüber einem EIR-Reporter erklärt, die Aktionen der Terrorgruppen, die von der britischen Regierung unterstützt werden, würden zur Spaltung und Zerstörung bestimmter Nationen führen.
Islamische und jüdische Provokateure
Das Klima für einen neuen großen Nahostkrieg läßt sich nur erzeugen, wenn Hamas, Islamischer Dschihad oder Hisbollah Massaker an Israelis begehen und jüdische Siedler gewaltsam gegen Palästinenser vorgehen. Alle Seiten werden hier von London kontrolliert und arbeiten heimlich auch untereinander zusammen. (Was wir über die folgenden Gruppen schreiben, trifft ähnlich auch auf die meisten wichtigen Terrorgruppen der Welt zu, von der Kurdischen Arbeiterpartei PKK über die Jammu- und Kaschmir-Befreiungsfront bis hin zu den Tamilen-Tigern.)
Hamas (auch: Islamische Widerstandsbewegung). Die Hamas wurde 1987 als islamistische Fraktion innerhalb der Palästinenserbewegung gegründet. Sie entwickelte sich aus Netzwerken des britischen Generals John Bagot Glubb Pascha, der jahrzehntelang von Jordanien aus die Arabische Legion führte und unter dem Vorwand der Bekämpfung kommunistischer Infiltration im ganzen Nahen Osten aufständische islamische Gruppen organisierte und lenkte. Das zweite Hauptquartier der Hamas neben den Palästinensergebieten ist London. Dort residiert der extremste Flügel der Organisation, die Izeddin al Kazzam, und dort wird auch die Monatszeitschrift der Hamas Filistee al-Muslima herausgegeben. Anfang 1996 wurde in dem Blatt ein fatwa (religiöser Befehl) ausgegeben, der Selbstmordattentate auf israelische Zivilisten forderte, worauf im Februar und März 1996 die Anschläge der Hamas und des Islamischen Dschihad auf israelische Busse folgten. Das Hamas-Magazin schrieb, Hauptangriffsziel sei die Regierung der israelischen Arbeitspartei, und tatsächlich wurde diese wenig später durch Netanjahu abgelöst.

Die Anschläge von Hamas und Islamischem Dschihad im Juli 1997 lieferten Netanjahu den Vorwand, den Osloer Friedensvertrag für tot zu erklären. Nachdem das israelische Attentat auf den Hamas-Führer in Jordanien Khalid Mashaal gescheitert war, wurden der Hamas-Gründer Scheich Ahmed Jassin und über 50 seiner Anhänger aus israelischen Gefängnissen entlassen, und Popularität und Macht der Gruppe sind zu Lasten Arafats massiv gestiegen.

Islamische Gruppe (al-Jamaa al-Islamiyya). Die Islamische Gruppe hat die Verantwortung für den Terroranschlag von Luxor übernommen. Auch sie hat ihr Hauptquartier in London. Zwei Führer der Gruppe, Abdel Abdul Madschid und Abdel Tawfiq al Sirri (Jassir al-Serri), wurden in Ägypten in Abwesenheit wegen Mordes verurteilt, leben aber ungehindert in London, sammeln dort Spenden und planen Terrorakte. Ägyptische Proteste bei der britischen Regierung blieben bisher erfolglos. Während die in Ägypten einsitzende Führung der Islamischen Gruppe öffentlich der Gewalt abgeschworen hat, tut die Londoner Zentrale das Gegenteil und schwört, den gewaltsamen Kampf weiterzuführen.

Bewaffnete Islamische Gruppe - GIA. Seit 1992 führt die GIA einen Terrorkrieg in Algerien und in Frankreich, dem Zehntausende Menschen zum Opfer fielen. Der wöchentliche Nachrichtenbrief der Gruppe Al Ansar wird in London verfaßt und gedruckt, und zwar von Terroristen, die in Algerien in Abwesenheit verurteilt wurden und dennoch eine britische Aufenthaltsgenehmigung besitzen.

Tempelberg-Sekte. Auch auf der "jüdischen" Seite hat London die Fäden in der Hand. Besonders seit der Besetzung Ostjerusalems und der Westbank 1967 lenkt die britische Monarchie u.a. über die Quatuor Coronati-Freimaurerloge der Vereinigten Großloge Englands etliche extreme jüdische Sekten, die einen großen Religionskrieg anzetteln wollen. Diese Gruppen wollen die Heiligen Stätten auf dem Haram al Scharif, dem Tempelberg in Jerusalem, zerstören, um dann anschließend dort den Tempel Salomons (der einer Legende nach von den ersten Freimaurern errichtet wurde) neu aufzubauen. Sekten, die zu diesem Zweck neu gegründet wurden, sind u.a. die Jeschiva Ateret Cohanim, Gusch Emunim und Iyal, deren Mitglied Jigal Amir am 4. November Ministerpräsident Jitzhak Rabin während einer Friedenskundgebung ermordete. Hinzu kommen die Jewish Defense League und die Kach-Partei von Rabbi Meir Kahane.

Auf englischer Seite waren im Hintergrund an der Leitung dieses "Sektenprojekts" insbesondere Lord Harlech, Lord Peter Carrington und die Interessen um den britisch-kanadischen Medienkonzern Hollinger beteiligt, der u.a. den Londoner Daily Telegraph und die Jerusalem Post herausbringt. Für die Finanzierung werden Unterweltfiguren herangezogen, so etwa die Spielkasino-Betreiber Cyril Stein in England und Irving Moskowitz in Kalifornien; letzterer ist nicht nur der Hauptgeldgeber der Extremistengruppen, sondern auch Netanjahus.

Starke Unterstützung erhalten diese Gruppen von evangelischen "christlichen" Sekten in Commonwealth-Ländern und in den USA, z.B. dem Fernsehprediger Pat Robertson, und deren politischen Verbündeten im US-Kongreß wie den Senatoren Jesse Helms und Al D'Amato. Obwohl sie im allgemeinen Moslems extrem feindlich gegenüberstehen, arbeiten die Tempelberg-Sekten mit Hamas und Islamischem Dschihad aus gemeinsamer Opposition gegen den Friedensprozeß zusammen. Der Iyal-Führer Avishai Raviv, der die Haßkampagne gegen Rabin organisierte und Amir den Mord befahl, koordinierte laut israelischen Presseberichten Aktionen mit der Hamas und dem Islamischen Dschihad.

Am 13. Oktober flog ein jüdischer Waffenschmuggelring aus Kiryat Arba auf, einer Siedlung der Tempelberg-Sekten. Die Bande hatte über 50 kg Sprengstoff an zwei Palästinenser verkauft, die den größten Einkaufsboulevard Tel Avivs in die Luft sprengen wollten. Hätten die beiden damit Erfolg gehabt, so wären unzählige israelische Zivilisten umgekommen und Netanjahu hätte im Fernsehen neue "Militäraktionen gegen Terrorismus" angekündigt. So funktioniert das britische Nahost-Kriegsszenario.

Joseph Brewda
 

willi

Geheimer Meister
21. April 2003
260
Hallo

Ein sehr intressanter Bericht---aber aus welchen Quellen??????????

Willi
 

willi

Geheimer Meister
21. April 2003
260
Hi

hatte es auch gefunden
und noch was intressantes www.domus-ecclesiae.de/margo.html?c...25px&tractatus/terror-bellumque.html&dexter&*

Gruss willi
 

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