Telekom Aktie/Aktien generell

Dieses Thema im Forum "Freimaurer, Illuminaten und andere Geheimbünde" wurde erstellt von WzP, 11. Oktober 2002.

  1. WzP

    WzP Vorsteher und Richter

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    2. Juni 2002
    Ich bin mit Trasher im Chat auf eine Theorie gekommen...

    Also, generell erstmal:

    Aktengeschäfte funktionieren ja so, dass ein Wert in Teile zerlegt wird, die man dann an der Börse ergattern kann.
    Je nachdem, wie das Geschäft läuft, sind die Anteile teuer oder günstig und je mehr Nachfrage nach Anteilen besteht, desto höher steigt der Preis selbiger. Richtig? Also, grob...

    Wenn ich jetzt also eine Aktie weiss, die wirklich supertoll ist und mir Gewinn verspricht, erzähle ich doch keinem Menschen davon, bis ich nicht mein ganzes Geld da rein investiert habe, und dann erzähl ich es vielleicht noch meinem besten Kumpel oder so...

    Denn wenn ichs gleich ans Schwarze Brett hefte, kaufen nur viel mehr Menschen diese Aktie und ich muss teuere Anteile kaufen, wenn es sich überhaupt noch lohnt...

    Mal angenommen:

    Durch den Zuwachs der Konkurrenz in der Kommunikatiosbranche wusste die Deutsche telekom sehr wohl, dass sie sehr starke Einbußen machen wird.
    Also ging sie an die Börse und warb sehr stark für die eigenen Geschäftsanteile.
    So wurde erreicht, dass viele Menschen Aktien kauften, und als der Firmenwert dann in den Keller sauste, wurde der Schaden zu einem grossen Teil auf diese Menschen abgegeben.
    So hatten diejenigen, die hinter dem Spektakel stehen, nur einen Bruchteil dessen an Verlust gemacht, wie wenn sie die volle finanzielle Verantwortung gehabt hätten.

    Man sagte, dass der Bund der Länder einer der größten Aktionäre gewesen sein soll/ist.

    Was wäre, wenn die Personen, die das bestimmt haben, sehr wohl vom Kellergan der Aktie wussten und gegen ein wahrscheinlich beträchtliches Schmiergeld in diese Aktie investiert hatten.
    Denn schliesslich haben sie diesen finanziellen Schaden nicht selbst zu tragen, er geht ja auf Kosten des Bundes und wird somit wieder über Steuern ausgeglichen werden, oder eben im Ordner "Staatsverschuldung" landen.

    Klingt das plausibel?

    Wenn ja, wärs doch ne astreine Verschwörung


    PS: tut mir leid, Hugo, aber hier kann ich wirklich nirgendwo eine jüdische Beteiligung einbauen...
     
  2. zian

    zian Geheimer Sekretär

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    wieso verschwörung?

    das die t-aktien alles andere als eine lukrative anlage waren, wußte jeder, der ahnung von aktien hat.
    außer für kurzfristige gewinne und folgende sell-optionen, war die t-aktie zu nix gut.

    und natürlich gehörten die anteile vorher dem staat, die telekom war ja mal ein staatliches unternehmen
     
  3. Trasher

    Trasher Ritter der ehernen Schlange

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    Eben darum ist das ganze sehr verdächtig. Gerade das gemeine (dumme?) Volk wurde ununterbrochen geworben, in die T-Aktie zu investieren.

    Interessant zu wissen wäre, ob die Führungsetage der Teledumm selbst in die Aktie investiert haben. Wenn die wußten, daß das Unternehmen absackt, hätten die sicher nicht zugeschlagen.
     
  4. orbital

    orbital Geheimer Sekretär

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    mir ist es sowieso ein rätsel wie jemand in die telekom investieren konnte?!
    aber viel dauerwerbung verhilft vielen minderwärtigen produkten zu einem guten absatz (kino).
    die telekom steht für mich als synoym für die "servicewüste deutschland"
    und deshalb war es klar das diese anlage eine reine geldvernichtungsmaschine war und ist.
     
  5. dkR

    dkR Großmeister aller Symbolischen Logen

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    Klar, das war von hinten bis vorne der totale Beschiss!
    Der Bund hat nen T-Aktiehype (die "Volksaktie") ausgelöst, den Gewinn eingestrichen und nun ist das Geld des Ottonormalanlegers weg.

    Die Vorstände haben garantiert riesige Aktienpakete umsonst bekommen und kurz vor Bekanntwerden dieser kleinen Sache mit den Immobilienwerten
    verscherbelt. :evil: :x
     
  6. zian

    zian Geheimer Sekretär

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    14. April 2002
    wenn das volk so dumm ist und sich bescheissen läßt

    btw: selbst das dumme volk hätte dran verdienen können, aber dann hätte man die aktien verkaufen müssen und nicht wegen der bonusaktien drauf sitzen bleiben.
    wer nicht weiß, wie die börse funktioniert, soll halt die finger davon lassen.

    den letzten kurssturz der t-aktie haben sich die kleinaktionäre übrigens selbst zu verdanken. nachdem sie bei fallenden kursen ihre verluste realisieren mußten...
     
  7. captainfuture

    captainfuture Großer Auserwählter

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    sehr richtig. was noch hinzukommt ist, dass nicht nur die dt. telekom von kursverlusten betroffen ist.

    und wer optionsscheine kennt, kann auch mit fallenden kursen verdienen - eine perversion der marktwirtschaft, aber das ist die börse 8O
     
  8. trashy

    trashy Großer Auserwählter

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    Für die Menschen, die dann deinem Aufruf gefolgt wären, wär das nich so gut gekommen, denn das wäre abgekartet und sowas nennt man in börsenkreisen "Insidergeschäfte" >>>VERBOTEN<<<

    Wie bei deinem Beispiel, habens mal die Börsengurus im TV gemacht :!: Die Aktie in MittagTV bei Sender XYZ angepriesen und auch vor öffentlicher Anpreisung gekauft haben und dann nach Anpreisung der Aktie im TV, hats der gemeine Bürger gekauft, folglich ist der Kurs, nach dem Prinzip "Nachfrage/Angebot bestimmt den Preis",in die Höhe geschnellt, nach ner gewissen Zeit habens die Gurus verkauft und der Kurs der Aktie ging bergab. INSIDERGESCHÄFTE!

    Vieles an der Börse läuft nach dem Schema ab, aber nich so öffentlich, wo eh gleich jeder Depp der Börsenaufsicht auf das Insidergeschäft kommt.

    Gruß

    trashy
     

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