Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Systematische Zerstörung einzelner Existenzen

Fallora-K3

Geselle
22. Mai 2003
18
Hallo allerseits.

Ich möchte hier nun einmal ein Thema ansprechen, das ich eigentlich für recht ernst halte, also wenns geht diesmal ohne die bekannten netten Kommentare :-)

Was denkt Ihr ? Ist es möglich und wenn ja, was ist dafür notwendig, einen Menschen mehr oder weniger systematisch die Existenzgrundlage zu nehmen ?

Ich meine, man kennt es aus dem einen oder anderen Film, in denen dann sämtliche Daten gelöscht werden können, bishin, dass der einzelne eigentlich gar nicht mehr existiert. Er ist sozusagen "foemell gestorben".

Ist es möglich Menschen die Dinge (Arbeitsplatz, Versicherungsschutz, etc etc...) zu nehmen, oder Ihnene so viele Probleme zu machen, dass evtl. dies die Folgen sind ?

Versteht Ihr was ich meine ?
 

ToNIC

Großmeister
29. Mai 2003
60
Ja, ich denke, dass das möglich ist. Viele behaupten ja, dies wäre schon geschehen bei bekannten Persönlichkeiten, wie z.B. Hitler, 2Pac und Elvis. Fragt sich nur, wo die sich aufhalten könnten, da sie ja auf der ganzen Welt bekannt wären.
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Bei einer Person, die relativ unbekannt ist, könnte es weitgehend, nicht vollständig, gelingen (es gibt ja noch Personen, die diese Person kennen oder in Erinnerung haben - die müssten dann auch noch zum Schweigen gebracht werden). Erst muss die Person isoliert werden, dann aus den Verkehr gezogen. Jedoch muss sich um ihre Umwelt auch gekümmert werden. Finstere Sache.
Ein bekanntes Beispiel dürfte der Fall James H. Hatfield sein, der das Buch 'Das Bush Imperium' geschrieben hat. Der Autor wurde beruflich ins Aus gesetzt und wirtschaftlich ruiniert. Er nahm sich am 18. Juli 2001 das Leben. Aber wie gesagt: Hatfield ist 'bekannt'.
 

Oxigen

Geheimer Meister
10. Mai 2003
462
Potentiell ernstzunehmende Gegner werden schon in der Schule registriert. Einige davon werden systematisch fertiggemacht. Isolation und berufliche Sabotage sind gängige Mittel. Ein Zusammenschluss von solchen Leuten wird verhindert.
Jemand, der total von der Gesellschaft isoliert wurde, dreht bald durch, auf die eine oder andere Weise. Ein guter Nährboden für Suizid-Animation, das heisst, jemand sorgt dafür, dass man auf eine solche Idee kommt. Also bitte, Leute - Selbstmord ist etwas, das sollte man nur tun, wenn man z.B. mit Benzin übergossen in Flammen steht. Ansonsten gibt es viele Wege, auszusteigen, ohne gleich hinwegzuscheiden. Zum Beispiel von der Jagd leben. Oder sonst irgendwie auf das Gesetz pfeifen, wenn nötig.

Man sollte immer bereit sein, alles liegenzulassen und in den Untergrund zu gehen. Das gibt einem ein gutes Gefühl der Freiheit.
 

Philipp

Geheimer Meister
8. Januar 2003
315
Ich denke das es einfacher wäre denjenigen zu entführen und dann einfach die polizeilichen ermittlingen zu stoppen. Ein paar beweise das die person abhauen wollte und fertig.
Alles andere wäre sehr viel aufwendiger. Klar kann man Daten löschen, nur die person kann ja zu den medien. Irgendwer muss der person ja dann sagen wer oder was sie ist. Man hat ja auch Freunde Verwadte bekannte Arbeitskollegen. Das sind alles Griffliche beweise für eine Existenz.
Ich denke einfach ein spezialkomando das die Zielperson entführt und das wars. Einfach effizent und leichter zu tarnen

@ Oxigen

und wie macht man das? Bist du bereit in den untergrund zu gehen, was ist der untergrund eigentlich ??
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
@ Philipp
Eine Entführung oder ein Unfall wird bestimmt abgewägt werden. Nur: es soll nicht so ausschauen, als könnte das irgendwie nachgewiesen werden. Ganz so einfach scheint es dann doch wieder nicht zu sein. Anscheinend kann nicht jemand einfach so entführt werden. Nun gut: vielleicht eignet sich eine Reise, die der- oder diejenige unternimmt. Vielleicht wird gehofft, dass sich die Person auf irgendetwas unanständiges einlässt - und dann hat man sie am Pranger. Oder es wird der Person etwas angehängt und sie als nicht psychisch stabil bezeichnet. Es gibt viele Möglichkeiten. Aber manchmal klappt einfach alles nicht. Das könnte man dann Phänomen nennen. ;->
 

Philipp

Geheimer Meister
8. Januar 2003
315
@ streicher

na ja wenn du das justiz und die polizei unter kontrolle hast ist das entführen sicher einfach und das dann keine beweise gefunden werden ist auch klar.

Was mir noch eingefallen ist, denjenigen unter drogen setzen. Danach in die Irrenanstalt, e schoks weiter drogen, bis du den wieder drausen hast (über gericht usw) hat der ein hirn wie ein schwamm.

Wobei natürlich bei allen angesprochenen Möglichkeiten nicht auser acht zu lassen ist das berühmte leute anders erledigt werden müssen. Enweder durch diskredition und ausschließen aus der gesellschaft (zb Schrifftsteller, kein verlag der ihn druckt, keine kredit auf der bank, keine stelle als journalist, schmutzkampagnen starten usw.)
 
G

Guest

Gast
Der Staat macht das doch noch nicht einmal versteckt.
Ein Beispiel :

Ein Freund von mir ist mal in die Mühlen des Systems gekommen indem er an das vom Staat gemachte Kapitalistische system glaubte und ein Geschäft eröffnete. Er glaube der Staatlich geförderten Kapitalistischen Werbung. Gerade aus der Schule oder von seinem BWL lehrgang. Leider ging dieses in die Hosen. Schnell traten durch Steuern von Steuern (schwer zu erklären aber so etwas gibt es. Da werden die jedes Jahr einfach mehr Steuern genommen. Der Unternehmer muss Wachsen, ansonsten ist er am Ende) immer mehr schulden auf. Daraufhin musste er schliessen. Das Finanzamt sperte seine Konten, er konnte so seine Versicherungen (Krankenverscherung usw. da Privat versichert) nicht mehr nachkommen und hat jetzt weder eine Wohnung von sonstwas. Seine Freunde sind auch nicht mehr da seitdem es ihnen nicht mehr so gut geht. Eine Freundin kann er sich im wahrsten Sinne nicht leisten. Letztens redete er über Selbstmordgedanken.
Das System hat ihn voll erwischt und macht daraus auch kein Verstecksiel.
 

NightMaster

Großmeister
1. März 2003
61
Ich halte dies auch für keine These, da ich selbst in die Mühlen des Systems gekommen bin. Der Unterschied ist, dass ich es rechtzeitig bemerkt habe und sie nun nichts mehr dagegen tun können. Ich würde niemals Selbstmord begehen und schon garnicht, wenn ich weiß, dass es jemandem ganz recht wäre.

Wenn man als Einzelner zu "gefährlich" wird, dann ändern sich plötzlich ganz viele Dinge im Leben.

Die Sache mit "soziale Isolation" ist auch richtig. Ich bin fast komplett isoliert und es ist nicht möglich mit den Leuten wieder in Kontakt zu treten, da sie sich aus unerfindlichen Gründen versuchen von mir fern zu halten.

Blöd ist halt, dass man da wirklich damit alleine dasteht, denn wenn man andere aufruft, sich mit einem zusammen zu tun, ruft man mehr Skepsis hervor als Begeisterung.
 

ToNIC

Großmeister
29. Mai 2003
60
Aber da frage ich mich, was es der Regierung bringen könnte, wenn sie versuchen, die Existenz eines Normal-Bürgers zu vernichten?
 

Fallora-K3

Geselle
22. Mai 2003
18
Nunja....

@ psst:
Du kommst der Sache glaube ich bisher am nähsten.

Ich möchte mal weg gehen von der "Staatsmacht" - theorie. dass es dort Möglichkeiten und Wege für solche Taten gibt ist denke ich ziemlich wahrscheinlich.

Ich meine eher wie es ist wenn das Du ich oder sonstwer versuchen wollen.

Gehen wir einen Schritt weiter:

Was können wir mit einer nahezu perfekt konstruierten Lüge erreichen ?
Kein Gerücht, sondern eine Lüge. Oder nennen wir es "erfundene Realität".

Ich für meinen Teil glaube, es ist möglich etwas um jemand herum aufzubauen, dass ihn manipuliert und ihn evtl. zu Grunde treiben kann. Einschliesslich dessen Umfeld.

Es gibt auch einen film der sieses Thema sehr gut behandelt, aber mir fällt ums Verrecken net mehr ein wie der hiess.

Denke hier kann man weiterdiskutieren....
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Das Beispiel von psst ist wirklich interessant. In einem solchen Fall läuft ein System ab, das schon lange (aus)formuliert ist - durch Gesetze, festgelegte Termine etc. (und natürlich kalte Schultern). Man könnte sagen, eine solche Person sieht bei sich ein übles und zerstörerisches Programm ablaufen und kann sich nicht befreien - als hat sich die Welt (um ihn) gegen sich gewendet. Besonders ist es schwer, wieder in ein normales Leben hineinzukommen. Alle suchen ein normales (bis lukratives) Leben...

@NightMaster
Das ist wirklich bezeichnend. Viele Leute ziehen sich dann zurück und nur wenige (und leider nur eventuell) greifen zu Hilfemassnahmen. Ich kenne eine Person, bei der ein Verwandter eingegriffen hat durch eine erhebliche Summe. Wenn der Verwandte das nicht getan hätte... Woran liegt die fehlende Bereitschaft zur Hilfe? Haben die anderen Leute auch Angst davor zu fallen? Oder können sie es einfach nicht nachvollziehen? Oder werden sie womöglich davor abgehalten? Ist jeder andere zu sehr um sein Wohl besorgt? Wahrscheinlich sind alle Antworten möglich.
 

Oxigen

Geheimer Meister
10. Mai 2003
462
Untergrnd ist: kein fester Wohnsitz. Kein Briefkasten und unter kein Telefon. Unauffindbar. Nix für Pantoffelhelden.
 

LocoLupo

Vollkommener Meister
24. März 2003
522
streicher schrieb:
Woran liegt die fehlende Bereitschaft zur Hilfe? Haben die anderen Leute auch Angst davor zu fallen? Oder können sie es einfach nicht nachvollziehen? Oder werden sie womöglich davor abgehalten? Ist jeder andere zu sehr um sein Wohl besorgt?

Das traurige Los des Kapitalismus.
Wir werden von uns selber abgehalten zu helfen. Zusehr um unser eigen Wohl besorgt - Haben Angst davor zu fallen. Nichts darf die Sicht trüben und solch traurige Schiksale erinnern leider immer an das wovor man selbst davonläuft.
Man gibt sich nicht damit ab aus Angst gesehn oder angesteckt zu werden. Mit dem Virus des Versagens.

Wir werden alle immer mehr zu Einzelgängern.
Lüge und Intrige waren schon immer Macht.
Das ist heute im Zeitalter des US-Imperialismus nicht anders.
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
TheUnknown schrieb:
streicher schrieb:
Woran liegt die fehlende Bereitschaft zur Hilfe? Haben die anderen Leute auch Angst davor zu fallen? Oder können sie es einfach nicht nachvollziehen? Oder werden sie womöglich davor abgehalten? Ist jeder andere zu sehr um sein Wohl besorgt?

Das traurige Los des Kapitalismus.
Wir werden von uns selber abgehalten zu helfen. Zusehr um unser eigen Wohl besorgt - Haben Angst davor zu fallen. Nichts darf die Sicht trüben und solch traurige Schiksale erinnern leider immer an das wovor man selbst davonläuft.
Man gibt sich nicht damit ab aus Angst gesehn oder angesteckt zu werden. Mit dem Virus des Versagens.

Wir werden alle immer mehr zu Einzelgängern.
Lüge und Intrige waren schon immer Macht.
Das ist heute im Zeitalter des US-Imperialismus nicht anders.
Die einzelne Person ist sozusagen zu sehr mit dem Überleben ihrer selbst beschäftigt (oder mehr oder minder gezwungen), um bei anderen einzugreifen. Man macht sich Sorgen um seinen eigenen Besitz und um die eigene Zukunft. Man müsse selber sein Leben meistern, muss selber erfolgreich sein, sich selbst verwirklichen. Das bedeutet andersherum: es fehlt sehr stark an Gemeinschaftssinn. Bringt man nicht das ein, was von einem selbst erwartet wird, wird man schnell fallengelassen.
Und was ist nun das eigentlich Separierende? Ist es das Geld? Findet zu wenig wirkliche Kommunikation statt?
Im Kapitalismus fällt der Verlusst einer menschlichen Arbeitskraft unter Inkaufnahme - eine Person rentiert sich nicht, also war es das, ein Denken, dass unterschwellig und offensichtlich stark durchgesetzt wurde.

Dann ist für Isolierung nicht unbedingt Intrige notwendig.

Was kann man gegen diese Maschinerie tun?
 
Oben Unten