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Schaut mal, was ich gefunden habe

Gilgamesh

Erhabener auserwählter Ritter
24. Juni 2003
1.110
Ich wollte nach Eutin zum Stadtfest und habe mich mal auf deren Homepage umgeschaut. Ich war schon überrascht, dass sich dort ein Link zu einer Freimaurer-Loge befand.

Es handelt sich um die hier:

http://www.freimaurer.org/zga.eutin/

Noch nie von denen gehört. Kennt jemand die Gruppe?
 

FFoe

Geselle
14. August 2003
20
Anmerkung Inquisitor:

der, von uns gegangene, user, wollte uns mitteilen, dass er Eutin nicht mag.

Atlan
 

Kendrior

Intendant der Gebäude
25. Februar 2003
869
Aaaha. Nach diesem WUNDERBAREN Einschnitt in ein sehr interessantes Topic, und ich nicht weiß, was ich sagen soll darauf, will ich einfach mal versuchen, auf den ersten Post einzugehen. Dass die Freimaurer, Illuminaten und sonstige "Geheimbünde" recht gern an das Licht der Öffentlichkeit treten, ist bekannt. Aber meistens tun sie das ja wohl eher verdeckt, sei es nur durch ein Zahlenspielchen oder größere Dinge. Auf jeden Fall scheinen sie ihre Freude daran zu haben, uns mit Spielchen zu verwirren. Aber sowas? Hm. Ist die Seite denn echt?
 

DrAbgah

Geheimer Meister
13. Januar 2003
258
das ist die erste seite, wo das apfel symbol derart im mittelpunkt steht...
ich sag da mal: kallisti 8) (dachte bisher, das habe wilson sich ausgedacht)

und dem johannistag haben sie auch einen festen platz in ihrem kalender eingeräumt (dachte bisher, das habe eco sich ausgedacht)

mich würde mal der link zu eutiner seite interessieren, um zu beurteilen wie der link zur loge dort eingebunden ist...
 

katharsis5

Großmeister
3. September 2002
99
Der Apfel

Der Apfel, der wie keine andere Frucht von Urbeginn an mit dem Leben und Denken des Menschen verknüpft war, lebt in der Mythologie, im Volksglauben und in der Dichtung.
  • "Bei einem Wirte wundermild,
    da war ich jüngst zu Gaste,
    ein goldener Apfel war sein Schild
    an einem langen Aste.
    Es war der gute Apfelbaum,
    bei dem ich eingekehret;
    mit süßer Kost und frischem Schaum
    hat er mich wohl genähret."
    Ludwig Uhland
In den nordischen Mythen waren die Äpfel die Lieblingsspeise der Götter, die ihnen ewige Jugendfrische verlieh. Iduna, die Hüterin der Äpfel. wurde einst samt Apfelkörbchen von dem Riesen Thiassi entführt. Die Götter mußten den Genuss entbehren, sie wurden alt und drohten zu sterben. Sie bestürmten den an der Entführung mitschuldigen Gott Loki unter Androhung der Todesstrafe, Iduna mit dem Apfelkörbchen wieder zu befreien, was ihm auch mit der nötigen List gelang.
Der Sonnengott Freyr verliebte sich einst in Gerda, die Tochter des Riesen Gymir. Um sie zu gewinnen, entsandte er seinen Freund Skirnir mit seinem Roß und Schwert. Nach einem Kampf auf Leben und Tod mit den Wachhunden der Schönen konnte Skirnir seine Werbung anbringen. Er überreichte sein Brautgeschenk elf goldene Äpfel:
  • "Der Äpfel elf hab ich allgolden,
    die will ich, Gerda, Dir geben,
    daß Du mir bekennest,
    daß kein Lieberer Dir lebe."
In der wendisch-slawischen Mythologie wird Siwa, die Göttin des Lebens un der Liebe, mit einem grünen Rebenzweig um die Stirn dargestellt. In der Linken hält sie einige Trauben, in der Rechten aber den goldenen Apfel des Lebens. Sie scheint gleichbedeutend zu sein mit der skandinavischen Freya, die mit der Erdkugel in der Rechten und drei goldenen Äpfeln in der Linken abgebildet wurde.

Nach der späteren griechischen Mythologie war Dyonysos, der Vater des Weines, auch der Schöpfer des Apfelbaumes, den er Aphrodite, der Göttin der Liebe und der Schönheit, schenkte. Diese wiederum gab drei goldene Äpfel Hippomenes, der sich die Tochter des arkadischen Fürsten zum Weibe wünschte. Atlanta war berühmt durch Schönheit und Schnelligkeit. Ihren Freiern stellte sie harte Bedingungen. Wer den Wettlauf mit ihr bestand, solte als Sieger sie zum Preis erhalten oder mußte als Besiegter sterben. Hippomenes überlistete die Fürstentochter mit den Äpfeln Aphrodites, die er ihr während des Wettlaufs zu Füßen warf. Das Aufheben erforderte Zeit, Atlanta blieb zurück, und der Freier erreichte vor ihr das Ziel.

Der Ursprung des so häufig gebrauchten Wortes "Zankapfel" erklärt sich aus einer anderen griechischen Sage: Die Hochzeit des Königs Peleus mit der Meergöttin Thetis wurde mit großem Prunk gefeiert, nur Eris, die Göttin der Zwietracht, war nicht geladen. Sie rächte sich und warf einen goldenen Apfel mit der Aufschrift "Der Schönsten" in den Saal. zwischen Hera, Athena und Aphrodite entspann sich ein heftiger Streit, den selbst Zeus nicht zu entscheiden wagte, um die Göttinnen nicht zu erzürnen. Der Hirte Paris wurde ausersehen, der schönsten den Apfel zu übereichen. Jede machte ihm schmeichelhafte Versprechungen: Hera verhieß Macht und Reichtum,
Athena Weisheit und Aphrodite das schönste Weib auf Erden. Aphrodite erhielt den goldenen Apfel. Die beiden anderen Göttinnen waren darüber erzürnt, schworen Rache, und der Trojanische Krieg soll die Folge gewesen sein.

Herkules mußte auf Geheiß des Königs Euristos die goldenen Äpfel aus den Gärten der Hesperiden stehlen, die dort im Auftrage von Zeus verwahrt wurden. Dazu ein altes römisches Sprichwort "Süß schmeckt der Apfel, um den man die Wächter betrügt". Unser Sprichwort "Der gemauste Apfel schmeckt am besten" steht damit in einem Zusammenhang.

Nur in einigen Fällen tritt uns der Apfel als Unheilverkünder entgegen. Wie die Schlange im Paradies Adam und Eva mit dem Apfel verführte, war es im Märchen die böse Königin, die den vergifteten Apfel Schneewitchen reichte. Warum mußte es gerade ein Apfel sein, den Tell auf Befehl Geßners vom Kopf seines Sohnes schoß? Warum muß man "in den sauren Apfel beißen", wenn es gilt, etwas Unangenehmes zu erledigen? Warum erwählte ein bekannter deutscher Magier für sich den Logen-Namen Apfelbaum? Das alles sind Beweise, wie fest der Apfel mit dem Leben der Menschen verbunden war und daß er in jeder Situation eine Rolle spielt. Der Apfel war der Inbegriff des Lebens, das Symbol der Liebe und der Fruchtbarkeit. Für ihn lohnte es sich sogar zu kämpfen.

Infolge seiner Kugelform war er auch das Symbol der Vollkommenheit, wie auch die Erdkugel. In diesem Sinne wird er wohl zum Namensgeber der Eutiner Loge geworden sein (siehe auch die Große National-Mutterloge "Zu den drei Weltkugeln").
Der "Reichsapfel" galt zur Zeit der Kaisereiche als Sinnbild der Macht und gehörte zu den Insignien des Herschers.

Bei den im Mittelalter zu Weihnachten üblichen Paradiesspielen war ein mit Äpfeln behangener Baum der wichtigste Bestandteil. In mancher Redensart begegnet uns noch heute der Apfel im täglichen Leben, wenn uns auch ihr tieferer Sinn kaum bewußt wird: In einem überfüllten Saal "kann kein Apfel zur Erde fallen"; "ein Apfel, der runzelt, fault so bald nicht"; " der Apfel fällt nicht weit vom Stamm".
Selbst eine Computerfirma hat ihn "DEN APFEL" sich zum Symbol erkoren und in der Werbung muß er zum Test für gesundes Zahnfleisch herhalten. Er ist ein Beweis, daß seit den ältesten Zeiten der Apfel Innbegriff aller Früchte war und ist.

Im Garten Eden lebte der Mensch in der Unschuld, der ursprünglichen Einheit mit Gott. Doch hatte Gottvater auch einen Baum wachsen lassen, von dessen Früchten zu essen dem Menschen untersagt war. Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, so will es der Mythos, war ein Apfelbaum. Von der Schlange verführt erkannte Eva, es wäre gut, von diesem Baum zu essen, da er klug mache. Das Ende der Geschichte ist bekannt. Verbannt aus dem Garten Eden, aus der Einheit mit Gott in die Polarität von Zeit und Raum gefallen, blieb fortan dem Menschen der Zugang zum Baum des Lebens, der Unsterblichkeit verleiht, verwehrt. Die Cherubim mit dem flammenden Schwert bewachen den Weg. Der Mensch ist Erde und zu Erde soll er werden. Und alles wegen eines Apfels...
Was ist nun der innere Gehalt dieses Symbols? Teilen Sie einen Apfel der Breite nach. Das Kerngehäuse in beiden Hälften bildet ein Pentagramm. Apfel und Pentagramm sind Symbole der Venus, die - ebenso wie der Mond - das Urprinzip des Weiblichen verkörpert.
Quelle: http://firsbach.de/felix/penta.html
  • Der durchgeschnittene Apfel

    bildet ein Pentagramm, den "Flammenden Stern" der Freimaurer
Der Apfel ist im Hexenkult (R. A. Wilson nannte die Wicca-Hexen die weiblichen Freimaurer) heilig.
Der Apfel, war wegen seiner runden Form das Symbol der Fruchtbarkeit. Schneide einmal einen Apfel quer durch, dann siehst in der Mitte als Kernhaus den Druidenstern, das Pentagramm. Er war immer eins der Atribute der großen Göttin ( Avalon die Insel der Apfelbäume), der Herrscherin des Himmels und der Erde und der Unterwelt.
Im Zuge der Missionierung deklarierte die kath, Kirche die Himmelsköniging zur Maria. Sie gaben ihr auch die mystischen Merkmale der großen Göttin. Sie trägt in ihrer Hand den Apfel als Zeichen der göttlichen Herrschaft, ein Symbol,das wir auch im Reichsapfel wiederfinden.
Die Christen haben Eva den Apfel in die Hand gedrückt um Adam zu verführen, wohl wissend, daß der Apfel das heilige Obst der weisen Alten war. Im Christentum versuchte man so viel wie möglich der alten heidnischen Bräuche zu übernehmen, denn das Volk lies sich nur schwer von den alten Bräuchen abbringen.
Ebenso hielt auch der König den Reichsapfel in der Hand, als Zeichen seiner göttlichen Beauftragung zur Herrschaft. .
Quelle: www.paranormal.de
Apfel, seit der Antike Symbol für Fruchtbarkeit und Unsterblichkeit (Äpfel der * Hesperiden). Auch die altnordische Göttin Iduna hütete Äpfel, die ewige Jugend verliehen. Im keltischen Sagenkreis war der Apfel Symbol für Erkenntnis und überliefertes Wissen. Die Form der Äpfel wurde mit den weiblichen Brüsten verglichen, das Kerngehäuse (bei der Länge nach durchschnittenen Äpfeln), mit der Vulva. Der Apfel galt deshalb seit alters her als Symbol sinnlicher Reize und Begierden, im Zusammenhang mit der Versuchung von Adam und Eva im * Paradies durch die Schlange als Verkörperung der Erbsünde. Seit dem 11. Jh. ist der Apfel in der christlichen Symbolik auch Zeichen der Erlösung von der auf dem Sündenfall basierenden Erbsünde. In diesem Sinn wird der oft dargestellte Apfel in der Hand Marias gedeutet, ebenso die Äpfel am weihnachtlichen Christbaum. Auf * Stilllebenversinnbildlicht ein Wurm oder eine Fliege in Verbindung mit einem Apfel die heilsgeschichtliche Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse. Der * Reichsapfel verkörpert als Teil der * Insignien die Erdkugel. Er ist ein Symbol der Herrscherwürde.
Quelle: Das grosse Kunstlexikon
"Sahe ich ein stachelicht Gewächs, so erinnerte ich mich der Dörnencron Christi, sahe ich einen Apfel oder Granat, so gedachte ich an den Fall unserer ersten Eltern und gewann ich ein Palmwein aus einem Baum, so bildet ich mir vor, wie mildiglich mein Erlöser am Stamm deß II. Creutzes sein Blut vor mich vergossen."
Grimmelshausen in seinem Simplicissismus
 

Francis

Geheimer Meister
10. April 2002
179
hey, wow, jetzt mal ganz unabhängig von den freimaurern und off-topic, aber eutin ist so quasi meine zweite heimat!
war früher fast jede ferien da und so weiter, schön, dass es noch andere kennen!
 

Assassine

Geselle
31. Juli 2003
7
Apfel

@all

Klingt alles zwar ziemlich beeindruckend mit dem Apfel, aber irgendein Geheimbund einen Apfel nimmt, um das Ziel zu verdeutlichen.

Gruß

Assassine
 

Freakazoid

Geselle
11. Mai 2003
19
Geht mal auf den Eutin Link, dann auf die Bilder und schaut euch das Bild vom Rathaus bei Nacht an. Ja ich mein die Pyramide (Dreieck). :wink:
 

Moltair

Geselle
12. Oktober 2002
25
Ich muss Weishaupt beipflichten. Mit 99,9 %iger Wahrscheinlichkeit gibt es diese Loge. Aber was soll dabei sein? Ich wohn hier auch in einer wirklich kleinen Stadt und selbst unserer, nicht viel größere, Nachbarstadt hat auch eine offizelle Freimaurer Loge. Nur weil eine Loge einen Apfel als Wappen hat werden alle hellhörig? :|
 

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