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Schächturteil

Germanische Traditionen

  • find ich nicht gut

    Stimmen: 0 0,0%
  • kenn ich mich nich aus mit

    Stimmen: 0 0,0%
  • bergen auch wahres

    Stimmen: 0 0,0%
  • sind Mumpitz

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    342

argos

Geheimer Meister
28. August 2002
346
Es gab ja vor einiger Zeit das sogenannte "Schächturteil" nachdem es also Angehörigen des Islam in Deutschland erlaubt wurde, Tiere zu schächten, also bei lebendigem Leib ausbluten zu lassen. Das verstößt aber eigentlich gegen das deutsche Tierschutzgesetz.

Ich möchte jetzt keine Diskussion zum Thema Islam lostreten und wende mich auch deutlich GEGEN Anti-Islamismus.

Die Frage ist ferner: Wenn es in Deutschland Glaubensfreiheit gibt, warum wird dann eine feierliche Zeremonie polizeilich aufgelöst, bei der nach Germanischer Tradition (wohlgemerkt OHNE Tieropfer) Germanischen Göttern ein Brandopfer mit Feldfrüchten dargebracht wird?

Wir begehen nach möglichkeit jedes Germanische Fest

Für alle die wo interessiert:

Germanische Festtage

Ich weise nochmals ausdrücklich darauf hin, daß es sich hier nicht um eine Neonazifeier handelt, sondern um eine feierliche Versammlung von Menschen, die sich vom christlichen Gott abgewandt haben um den alten Göttern der Germanen zu huldigen.

Dennoch gibt es immer wieder Probleme mit der Polizei. Dazu möchte ich mal Meinungen einholen.

Nochmal für alle: Es geht hier nur um die Rückkehr zu Traditionen, um die Abkehr vom christlichen Glauben, und NICHT um Nazis oder Ausländerhaß.
 

Dynamic

Geselle
7. Februar 2003
34
das mit den schächten ist auch jüdisch , nicht nur islamisch
zu der polizeiauflösung , vielleicht war ja das feuer nicht vorwschriftsmässig :lol: :lol:
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
Argos
interessantes Thema ... und verstehe auch deinen unmut ... wenn solche Dinge nicht ausgelebt werden können.
Habe aber selber noch keine Problem mit sowas gehabt, obwohl ich auch zu Festen ein Feuer im Garten mache ... Trommle oder auch andere Rituale mit Freunden abgehalten habe.
Da ist noch nie die Polizei gekommen oder es hat sich auch noch nie jemand darüber beschwert.

Ein Punkt warum es schwierig sein könnte ... ist genau die Verquickung ... die leider so häufig zu finden ist. Nazi und Germanentum ...
Eigentlich gehören sie nicht zwingend zusammen, aber leider wird das Germanenwissen oft von Rechten Interessen genutzt, wie eine Art Transportmittel.

Und es ist von außen nicht gleich für jeden ersichtlich, welche Motivation hinter Ritualen steht....
wenn man ein paar leute vor einem brennenden Berg Früchte stehen sieht .... sie dann vielleicht noch irgendwelche Gesänge oder andere Ritualhandlungen machen, kann das für Außenstehende schon unheimlich sein ... und in den falschen Hals bekommen werden.

So könnte ich mir die Vorsicht der Polizei erklären wenn du sowas schon erlebt haben solltest.

Ich glaube, es braucht Geduld und Offenheit von beiden Seiten um das Verständnis für Rituale wieder wachsen zu lassen.

Namaste
Lilly
 

geschmackloss

Geheimer Meister
11. Dezember 2002
384
wenn ihr das öffentlich also im freien in einer grossen anzahl gemacht habt kann es vielleicht daran liegen das ihrs nicht angemeldet habt
also als menschenversammlung

das hört sich lächerlich an is aber wirklich so
wenn wir uns bei uns einfach so irgendwo mit 30-40 mann getroffen haben kam auch immer die polizei und wollte unsere gruppe auflösen
weil wir nicht angemeldet waren (hatte aber nichts mit germanischen bräuchen zu tun waren einfach nur so treffen um zusammen abzuhängen)
 

argos

Geheimer Meister
28. August 2002
346
Um es etwas genauer zu umschreiben, vielleicht hätten wir uns nicht mit den Fellen von Wildtieren behängen sollen (gibts bei meinem örtlichen Jäger ;-) )und geschnitzte Masken tragen sollen.

Na ja, und angemeldet hatten wir die veranstaltung auch nicht. Sind ja meist nur 15 - 20 Mann.

Wir haben zwar manchmal Schaulustige die mitgehen, wenn wir zu Fuß zum Platz gehen. Aber ich glaube für eine Revolution reicht das nicht.
Es war mir auch nicht bewußt daß man das anmelden muß.

Immerhin meldet die katholische Kirche ja auch nicht jeden Gottesdienst an. :lol:
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
Argos
*schmunzel*
Ich hab mir gerade so vorgestellt ...
Ich wohne am Wald .... und wenn ich eine Truppe von Leuten, mit Fellen behängt und Masken auf, an unserem Haus vorbei gehen sehen würde, .....
Dann sehe ich sie ein Feuer machen und unverständliche Sachen machen.
Könnte schon sein das ich mich mulmig fühlen würde.
Ich könnte mir auf Grund meiner eigenen Ritualerfahrung vielleicht einen Reim darauf machen, aber manche Menschen auch nicht.


hmmm
ich könnte mir schon vorstellen das jemand einfach nur, weil ihm/ihr das unheimlich war die Polizei gerufen hat.


Namaste
Lilly
 

tsuribito

Vorsteher und Richter
27. September 2002
732
Mhmm Feuer Im Wald?
Da war die Polizei im Recht.
Für sowas muss die Feuerwehr kommen um es zu beobachten. Ist auch bei Martinsfeuern oder Osterfeuern so.

Und zum Versammlung auflösen: Das dürfen die gar nicht wg Recht auf Versammlungsfreiheit. Nur Demos müssen angemeldet werden.

Ich würde auch gerne den alten Glauben ausüben, dennoch hätte ich lieber eine offizielle "Kirche". Das "in den Wald ziehen und Eichen anbeten" (j/k) hat mir zuviel Sektencharakter.
 

DrAbgah

Geheimer Meister
13. Januar 2003
258
naja, das thema religionsfreiheit ist ein sehr weites feld.
dass die offiziellen dem islam/judentum einige zugeständnisse machen finde ich dann nicht gut, wenn es mit unseren gesetzen und moralvorstellungen kollidiert. tiere sollten, wenn sie denn unbedingt sterben müssen, wenigstens das recht haben, ohne schmerz und etwas würdevoll aus dem leben zu gehen. in meinen augen sollte aber kein tier überhaupt getötet werden...das führt hier aber zu weit.

andere religionsgemeinschaften werden teilweise noch stärker verfolgt (siehe auch Hans Söllner/Rastafari).

zu deinen ritualen kann ich nichts sagen...ich persönlich habe auch bereits mehrfach (aufnahme-)rituale an alten germanischen thingplätzen im wald mit fackeln etc. abgehalten, aber nie probleme mit der obrigkeit gehabt...
(keine naziorganisation!!!)
für´s nächste mal, würde ich den örtlichen einsatzkräften vorher kurz mitteilen, dass ihr da abends lang latscht und vielleicht auch den waldbesitzer nach seinem ok fragen. dann dürfte ja eigentlich nichts mehr schief gehen.
 

haruc

Vorsteher und Richter
16. Dezember 2002
776
Hallo,
ich würde eine Kirche, sei es eine offizielle oder inoffizielle, nicht gutheißen, da dann ein relativ großer Bevölkerungsteil damit in Berührung käme, und dann würde man wahrscheinlich überall mit irgendwelchen blödsinnigen "so übt man den Germanischen Glauben richtig aus" Vorschriften zugelullt. Durch eine Kirche würde auch der individuelle Charakter des Glaubens meiner Meinung nach leiden. Dadurch, dass es keine straff organisierte "Kirche" gibt, erfährt der Einzelne noch mehr vom Glauben an sich, da er aktiver mitwirken muss, als wenn er passiv in der Kirche sitzt und sich mit irgendwelchen Worten einlabern lässt.
Daher finde ich es so, wie es jetzt ist, eigentlich ganz gut, denn gäbe es eine offizielle Kirche, würden sich in dieser Kirche wahrscheinlich auch die gleichen Dabakel ereignen, wie sie gerade in der Christlichen Kirche sich abspielen(Finanzprobleme etc)
 

struppo_gong

Auserwählter Meister der Neun
27. September 2002
906
also ich find schächten nicht ok. ähnlich wie schlachten allgemein.
aber ist ja klar dass diese reglung nicht anständig diskutiert werden kann,wenn bei deb annerkannten schlachtverfahren auch nicht gerade auf menschlichlichkeit geachtet wird . ist so ähnlich wie über den lerneffekt der todesstrafe zu diskutieren.
du beschwerst dich hier das die religionsfreiheit über das tierschutzgesetz gestellt wird.
ich möchte einmal anmassen, dass die allgeimeinen wertvorstellungen überhaupt von fast allen sowiso so ausgelotet werden wie es ihnen in den kram passt, egal welche anderen grundsätze man damit umstösst.
ist doch klar das der eine mörder nicht über den anderen richten kann, auch wenn der eine etwas brutaler hinrichtet.
es ist doch fast überall im leben so .das die mehrheit und der grösste algemeine nenner die wirklichkeit bestimmt.
 

argos

Geheimer Meister
28. August 2002
346
Ich denke einfach, daß die Menschen eine kategorisierung, eine Zuordnung brauchen.
Es soll ja keine Ausgrenzung stattfinden, daß wir sagen, gut, du bist Katholik und kein "Germane", auf Dich scheiß ich.

Wir tun das ja nur deshalb, um beispielsweise für eine gute Ernte oder für Gesundheit zu bitten, nur eben nicht beim christlichen Gott. Und wir gehen auch nicht in irgendeinen Wald, sondern in den Wald, der dem Mann gehört, der das ganz gut findet und uns gestattet hat, eine "Kultstätte" auf einer Lichtung in seinem Wald zu errichten.
Wenn es für manche Menschen einen Sektencharakter hat. Wir sind ganz normale Menschen mit einem halbwegs normalen Leben, man verpflichtet sich zu nichts, man gibt kein Geld oder ähnliches. Alle die mitmachen sind in die gesellschaft integriert, haben Arbeitstellen, normalen Kontakt zu ihren Mitmenschen.
Sie glauben einfach nur nicht an "den einen Gott".
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555

Adamantios

Geheimer Meister
11. Dezember 2003
171
alle drei grossen Weltreligionen versündigen sich an Tieren

Ich glaube, dass neben dem Islam und dem Judentum, das diese grausamen Tierqual-Methoden der Schächterei befürwortet, auch das Christentum sich durch seine ablehnende Haltung dem Tier gegenüber generell sich versündigt, weil es ihm eine Seele abspricht.

Diese Verfehlungen werden gezielt durch Beeinflussung der niederen Welt gefördert. Die alten Germanen als friedlebende Vieh- , Weide- und Ackerbauern sind mir da schon sympathischer !
 

Shiraffa

Geheimer Meister
16. September 2002
372
Diese Verfehlungen werden gezielt durch Beeinflussung der niederen Welt gefördert. Die alten Germanen als friedlebende Vieh- , Weide- und Ackerbauern sind mir da schon sympathischer !
Du weist schon, das Thor selbst von seinen Ziegenböcken Tanngnjostr und Tanngrisnir gegessen hat? Und gerade Viehbauern (Weidebauern?) halten das Vieh, um es zu schlachten. Haben die das mit E-Schockern oder Bolzenschüssen getan? Oder vielleicht nicht doch auch geschächtet? Ach nein, es wurde ja früher ein Stich ins Herz geführt.

Was daran eine Verfehlung ist, musst du mir erklären. Dieser Bericht ist ziemlich schwammig. Ich glaube da lieber diversen Berichten, die das Schächten als eine der humansten Methoden beschreiben, um ein Tier zu töten.

Shechita
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Shechita ist die Bezeichnung für den rituellen Schlachtprozess im Judentum. Das Wort kommt aus dem hebräischen, und ist dort von der Wortwurzel shachat, schlachten, abgeleitet.

Hintergrund

Die Torah gibt dem Leben eine hohe Bedeutung: alles Leben ist heilig. Daher soll auch allem Leben mit entsprechendem Respekt begegnet werden. Schlachten heißt aber nun, ein Leben zu nehmen! Aus Achtung vor dem Leben, soll daher dem zu schlachtenden Tier u.a. so wenig Schmerz wie möglich zugefügt werden. Dementsprechend hoch sind die Ansprüche an den Schlachter und sein Werkzeug: Der Schlachter selbst muss eine vollständige und gute Ausbildung genossen haben, die alle (sowohl "praktischen" als auch "geistigen") Aspekte seiner Arbeit umfasst. Das Schlachtmesser muss scharf wie eine gute Rasierklinge sein und darf keinerlei Scharten o.ä. aufweisen. Wer sich schon einmal mit einer Rasierklinge geschnitten hat, weiß sicher: Den Schmerz eines solchen Schnittes merkt man erst, wenn z.B. Alkohol (Rasierwasser o.ä.) mit dem Schnitt in Berührung kommt. Bei einem weniger scharfen Gegenstand verursacht das Reissen z.B. einer Scharte den Schmerz.

Auch der Schlachtprozess selbst ist festen Regeln unterworfen. Selbstverständlich ist die erste Voraussetzung, dass es sich auch um ein koscheres Tier handelt - andernfalls kann das Fleisch letztendlich auch nicht koscher sein. Mit einem einzigen Schnitt ist nun die Kehle zu durchschneiden, wobei beide Halsschlagadern, beide Halsvenen, die Luftröhre, die Speiseröhre sowie beide Vagus Nerven durchtrennt werden müssen. Diese Technik führt für gewöhnlich den Tod binnen 3-4 Sekunden herbei (bei anderen Schlachtmethoden dauert es für gewöhnlich mehrere Minuten). Das Tier muss vollständig ausbluten, da der Genuss von Blut gemäß Kashrut verboten ist.

Shechita beschreibt nicht allein den Prozess der Schlachtung selbst, sondern auch die anschließende Kontrolle des Tieres und des Fleisches. So müssen z.B. alle Blutrückstände beseitig werden, was gewöhnlich durch Waschen und Salzen geschieht. Außerdem müssen Fleisch und Organe auf eventuelle Unregelmäßigkeiten (z.B. Krebsgeschwüre) untersucht werden, welche das Fleisch treif, d.h. nicht koscher, machen würden.
[bearbeiten][↑]

Ausnahmen

Fisch unterliegt nicht dem Gesetz von Shechita. Der Talmud lehrt dies im Traktat Chullin 27b, und auch der Schulchan Aruch geht auf diesen Sachverhalt im Abschnitt Hilchot Shechita 1 ein. Hier ist nur der Fakt entscheidend, dass es sich um eine von der Torah als koscher genannte Fischart handelt.
Auch ein Bolzenschuß oder der Elektroschock betäuben das Tier nur, es stirbt durch den Blutverlust.

Ach ja, so friedliebend waren "die" Germanen nie. Wenn man überhaupt von "den" Germanen sprechen kann.
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
Mag sein, daß im Judentum hohe Anforderunen an den Schlächter gestellt werden. Unter den Moslems ist es meines Wissens Brauch, daß zum Opferfest jeder Familienvater selbst schächtet, gelegentlich höchst unprofessionell. Und von Moslems, keineswegs von Juden, sprach ja argos im Ausgangspost - zweifellos, um dem Vorwurf des Judenhasses zu entgehen.
 

Zerch

Ritter vom Osten und Westen
10. April 2002
2.477
Ich bin ein befürworter von gegenseitiger Achtung der Kulturen.
Es ist meinesachtens eine Schande in fremden Kulturräumen eigene Traditionen durchsetzen und darauf bestehen zu wollen....das hilft der Völkerverständigung nicht weiter , sondern schafft Unruhe auf beiden Seiten.
Diese Einsicht der Achtung sollte auch von allen beteiligten Seiten ausgehen.

Ich meine nur dass unsereiner sofort weg wäre , wenn wir so eigensinnig und ignorant in anderen Kulturkreisen auffallen würden. (gutes Beispiel ist Mallorca- die Spanier haben uns satt weil wir eindeutig übertrieben haben)

Das hat wirklich nichts mehr mit faschismus zu tun....wir brauchen uns nicht immer alles gefallen lassen in unserem Land....doch dies wird immer als eine Art Angriff ausgelegt , obwohl wir es sind die kulturell Angegriffen werden...und zwar von allen Seiten.

Doch ist das alles nur wieder ein gutes Beispiel , wieviel wir im eigenen Land zu sagen haben.....es wird über alle Köpfe hinwegbestimmt.

das ist nur meine Meinung , wer eine andere hat soll sie Vertreten.....Wenn ich jemand in meine Wohnung lasse , dann erwarte ich auch dass meine Gastfreundschaft respektiert und nicht missbraucht wird.

Ja ich weiß man darf keine Erwartungen stellen , andere schon.
 

Shiraffa

Geheimer Meister
16. September 2002
372
Da bleibt nur die Frage, was das Ganze dann mit germanischen Traditionen zu tun hat? Rein garnichts?

Oder schlachten "Germanen" germanisch-humaner? Letztlich wird bei dieser Sache ein Tier getötet, die Art und Weise ist doch nebensächlich. Wer das Schächten als Barbarei bezeichnet, sollte sich allerdings erst mal kundig über europäische Schlachtmethoden machen. Pfuscher gibt es überall, als Beispiel sei die Hausschlachtung genannt.
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
Nun, wir haben die Hausschlachtung immer von einem Metzger durchführen lassen. Nicht dilettantischer als andere Schlachtungen auch, würde ich meinen.
 
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