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Rebellenterror in Uganda

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Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Das ist schon sehr schräg. Die Rebellen nennen sich "Lord's Resistance Army" und wollen den Sturz der Regierung und einen Gottesstaat auf Grundlage der "Zehn Gebote". Aber sie selbst halten sich an kein einziges. Seit 1986 haben sie rund 20.000 Kinder entführt und sie als Kindersoldaten und Sexsklavinnen missbraucht. Was für ein Gottesstaat ziehen sie denn in Betracht? Vor Menschenleben zeigen sie keine Achtung. Rebellen terrorisieren die Zivilbevölkerung im Norden Ugandas

Frauen in der Friedensarbeit in Norduganda
Äquatoria ohne Perspektive
humanitärer Notstand im Norden Ugandas Wozu der Name des HERRN nicht alles ge- und missbraucht wird...
Rückkehr der Rebellenfrauen
Die Rebellion in Norduganda breitet sich aus
 

Tourett

Geheimer Meister
29. August 2002
383
moin streicher
was ich mich immer frage
ist
die haben nix zu essen da unten
aber waffen und munition
ohne ende
wer finnaziert das eigendlich


ansonsten schoenen gruss nach muenchen
und mach weiter so
 

Ducknail

Großmeister
21. April 2002
84
Die einfache Bevölerung/Zivilisten haben nichts zu essen. Die haben aber auch keine Waffen.
Die Rebellen und Armee, die die Waffen haben, haben auch was zu essen :? aber vor allem zahlende Warlords, die die Waffen kaufen können. Ausgebildet werden die Soldaten dann in Nordafrika wo ihnen dann solche Waffen verkauft werden.
 

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Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Sei gegrüßt Tourrett,

Wenn man den prozentualen Anteil der Militärausgaben in den Staatsausgaben mancher Länder anschaut, zieht man bei vielen afrikanischen Ländern die Augenbrauen hoch. Einige Prozentangaben kann ich mal auflisten. Es muss eine reiche Lobby geben, denke ich, auch wenn die Durchschnittsbevölkerung noch so arm ist.

Interessant auch diese Initiative: Rote Hände gegen Kindersoldaten


@ Ducknail
Ausgebildet werden die Soldaten dann in Nordafrika wo ihnen dann solche Waffen verkauft werden.
Hast du dazu Quellen?
 

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Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Anteil der Verteidigungsausgaben an Staatsausgaben in ausgewählten afrikanischen Ländern:
Angola: 34%
Benin: 17%
Burundi: 23%
Guinea: 29%
Mosambik: 35%
Somalia: 38%
Sudan: 28%

Quelle: FWA 2004
 

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Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Fast 200 Menschen bei Massaker in Uganda getötet

In einem anderen Flüchtlingscamp nahe Lira hatten LRA-Rebellen zu Beginn des Monats rund 50 Menschen getötet, nachdem sie sich als Regierungssoldaten in das Lager eingeschmuggelt hatten. Nach Angaben der katholischen Nachrichtenagentur Misna töteten LRA-Rebellen in Uganda bisher mindestens 100.000 Menschen und entführten mehr als 20.000 Kinder. Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat bereits angekündigt, er plane sein erstes Verfahren gegen die LRA.
 

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Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Göttingen (epo). - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Regierung Ugandas am Dienstag vorgeworfen, die katastrophale Lage der Zivilbevölkerung im Norden des Landes zu ignorieren und Schutz suchende Flüchtlinge im Stich zu lassen. „Die Armee wird mitschuldig an Verbrechen am eigenen Volk, denn sie geht nicht angemessen gegen Übergriffe der Rebellenbewegung Lord’s Resistance Army (LRA) auf Zivilisten vor“, kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. In den beiden vergangenen Tagen seien 45 Menschen bei Massakern und Überfällen der LRA getötet worden, obwohl sie in Flüchtlingslagern unter dem Schutz der Armee gestanden hätten.
Weitere Massaker

Im Namen des weltweiten Kampfes gegen den Terrorismus führe Uganda einen Vernichtungskrieg gegen die LRA, dem jedoch vor allem Zivilisten zum Opfer fallen, sagte Delius. Mehr als 200.000 Menschen hätten alleine in den vergangenen vier Monaten aufgrund von Offensiven der Armee ihre Dörfer verlassen müssen.
Vernichtungskrieg...
 

JimmyBond

Einsamer Schütze
7. Mai 2003
1.593
naja die cia hat (z.b.) in vietnam waffen dem feind verkauft um sich selbst zu bereichern. moeglich das die cia auch hier ihre haende im spiel hat oder eine andere organisation.

die cia muss die waffen ja noch nicht mal verkaufen. sie kann auch sagen wenn ihr den krieg gewinnt dann bekommen wir 50% des landes oder was weis ich.
 

forcemagick

Ritter der Sonne
12. Mai 2002
4.641
nun ich denke einerseits wie schon aufgelistet geben eine reihe von staaten zwischen ca 20 und über 30% ihrer haushalte für waffen aus... opfer dieser politik ist die bevölkerung.... nun ist es natrlich so, dass diese staaten wohl ohnehin schon recht wenig geld erwirtschaften... dementsprechend handelt es sich wohl auch um die verhähltnismäßig günstigen waffen.... veraltete technik aus aller welt.... chinesische waffen, alte russische waffen..

zum anderen haben in einigen kriesenregionen wohl auch industrielle ein interesse an den kriegen... manche afrikanische länder haben diamantvorkommen oder andere rohstoffe und eine gewogene junta könnte also an die macht kommen indem man entsprechend mittel einsetzt um rebellentruppen zu finanzieren....

wiederum andere machen sichelrich gut geld mit drogen und schwarzmarktgeschäften die mithilfe einer eigenen kleinen armee ( die dann unter hirnrissigsten vorgeblichen zielen durch das land streift ) besser laufen...

eine gottesarmee ist natürlich praktisch da sich wohl mit dem begriff gott so manches gehirn ausschalten läßt..

die spiele diverser geheimdienste spielen wohl sicherlich nach wie vor ihre rolle... aber die zeiten in denen ein russischer dienst rebellen oder regierungen unterstütze um ein kommunistisches system zu etablieren bzw. da us-dienste rebellen oder regierungen unterstützten um ein westliches system zu ermöglichen sind wohl schon eine zeitlang vorbei...
 
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Verfasser Titel Forum Antworten Datum
R Der vergessene Krieg gegen die Menschlichkeit - Uganda Kriege, Krisen und Terrorakte 1

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