rabattgesetz - euroeinführung - couponing

Dieses Thema im Forum "Freimaurer, Illuminaten und andere Geheimbünde" wurde erstellt von eleven77, 6. September 2002.

  1. eleven77

    eleven77 Gast

    das rabattgesetz ist am 1. juni 2001 weggefallen, angeblich zugunsten des kunden, da ihm jetzt beim verhandeln um eine ware rechtlich mehr spielraum eingeräumt wird und somit der könig kunde den preis herunterdrücken kann.
    am 1. januar 2002 kam der euro, die währung der europäischen union und einheit. vor der gemeinsamen währung war ohnehin schon klar, dass die preise für waren und dienstleistungen in die höhe schiessen werden und alles bis zu 125% teurer wird. vielmals hat der handel nur das "dm"-etikette gegen das des euro´s ausgetauscht.
    es ist uns allen klar, daß der euro hauptsächlich gegen den us-dollar (aber auch yen) kämpft, allerdings auf unsere kosten.
    zudem kommt jetzt auch noch, daß wir in deutschland (europa) überall rabattmarken bekommen. eine neue welle schwappt aus den staaten hierüber: amerikanisierung! der handel nennt es couponing, das heißt, der handel vergibt rabattmarken für ein bestimmtes produkt oder dienstleistung, wo der kunde dann beim beziehen einer ware und vorlage der rabattmarke bis zu 50% weniger bezahlt. aber alles nur ´ne reine lüge!!!
    denn mit diesem system wird das kauf- und konsumverhalten der bevölkerung gesteuert. da der allgemeine bürger dumm ist bzw. dumm gemacht wird und wurde, freut sich dieser natürlich über eine rabattmarke für zum beispiel einen burger bei mcdonald´s(http://www.mcdonalds.de/go/coupons), allerdings wird auf der anderen seite ein anderes produkt teurer gemacht (übertragen auf andere unternehmen!).
    außerdem laufen diese rabattmarkenaktionen nur zu bestimmten zeiten, denn somit hat der handel dennoch genügend zeit seine eigenen kassen, zwischen den couponfreien wochen, klingeln zu lassen, weil alle weiteren produkte ja durch den euro ohnehin teurer geworden sind. dadurch wird das eigentliche couponing finanziert.
    nicht der kunde macht ein plus, sondern der handel....!!!!
    der handel kann aber nun auch in seinem kaufhaus die waren, die nicht so gut laufen, besser absetzen, daß heisst, auf die nicht verkaufte sommerware kann er nun coupons an die kunden verteilen, damit diese die waren ,in der hoffnung ein schnäppchen zu machen, kaufen. somit macht der handel für die "alte" sommerware kurz vor dem winter noch geld und gleichzeitig platz in seinen regalen für neue... also eigentlich alles betrug.
    ich bin davon überzeugt, daß dieses couponing hier zunehmen wird und die bevölkerung dieses leicht annehmen wird, weil sie denken geld zu sparen, obwohl das nicht der fall ist. :cry:
    http://www.rp-online.de/news/wirtschaft/2002-0903/rabattwelle.html
     
  2. Lalu

    Lalu Geheimer Meister

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    195
    Registriert seit:
    12. April 2002
    Na toll... Wir amerikanisieren: Beweis sind die Rabattmarken.


    Das Problem mit dem Fall des Rabattgesetzes ist ein völlig anderes. Nicht jeder handelt. Da aber ein Kunde handeln KÖNNTE und man ihm das Gefühl geben muß, daß er durch das Handeln tatsächlich etwas spart, werden Preise automatisch etwas höher kalkuliert. Bestes Beispiel: das LEben des Brian.
    Derjenige, der also nicht - oder nicht doll genug - handelt, ist der Depp. Damit wird das System ungerecht.
    Wenn nun aber alle Kunden gleichstark handelten - dann wäre überall die gleiche ERsparnis gegeben, man hätte demnach den Preis gleich ehrlich kalkuliert angeben können.
    Beim Rabattsystem kommen wir also nur auf ein ungerechtes oder ein unsinniges Ergebnis.


    Der Rest, der hier kritisiert wird, hat wirtschaftswissenschaftlich eine Bezeichnung. Marketing. Man macht mit möglichst großem Aufwand den größten Schrott schön, bunt, erotisch - kurz: erstrebenswert - und sieh da: der Pöbel kauft.
    Was daran allerdings neu sein soll - das weiß der Henker. Die Masche ist die gleiche - nur Art und Weise ändern sich.
     

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