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Zerch

Ritter der Sonne
10. April 2002
4.623

Vaguely reminiscent in the presence of my mind
Is the trap, the trap, the trap
And the feeling that the brotherhood is running out of time
In the trap, the trap, the trap

Loneliness is a gentle rule
One is only one
Loneliness is a gentle rule
That somehow comes undone

Somewhere in the darkness is a light we all must find
For the trap, the trap, the trap
Catching hold the fleeting thing we know as peace of mind
In the trap, the trap, the trap

Loneliness is a gentle rule
One is only one
Loneliness is a gentle rule
That somehow comes undone

So you see reality is a prison for the mind
In the trap, the trap, the trap
So capture all your yesterdays and leave the rest behind
For the trap, the trap, the trap

Loneliness is a gentle rule
One is only one
Loneliness is a gentle rule
ThaT somehow comes undone
 
Zuletzt bearbeitet:

Lagavulin

Intendant der Gebäude
24. Februar 2024
892
Ostern


Wir dachten, es sei vorbei, doch es hat gerade erst begonnen
Wir wurden zum Regen
Mit Schmerz und Sehnsucht hat sich die Welt in uns eingenistet
Alles, was du über Ihn weißt
Der zerrissene Frühling kämpfte um die Liebe
Ich ging den Weg zum Tempel
Blumen auf dem Tisch, Krieg in der Seele
Wir müssen das klären

Abend
Ich habe mich bei Tagesanbruch verabschiedet
Das, was einst ich war
Ist vergilbt und davongeschwommen
Im Himmel raucht das Weihrauchfass
Ich bin schon lange für alles verantwortlich
Nur der reine, würzige Wind
Du, meine Seele…

Ich dachte, ich könnte es reparieren – habe es von der Schulter abgeschlagen
Wir schwammen weiter
Ich dachte, ich würde es nicht schaffen, doch die Kerze erwachte
Sie befahl mir zu sein
Alles, was ich war, ist auch Er
Aus Güte geschmiedet
Ostern hat begonnen, das Glockengeläut
atmet mit seinem kupfernen Mund

Der Wind hat die Sünden losgelassen und davongetragen
Die Tür hat sich geöffnet
Alles, was ich war – im Duft der Birken
Glaube
Ich habe es in den Garten gelegt, auf das Feld getragen
Wir wurden zum Mond
Alles, was ich war, am Rande des Dorfes
Von einer Mauer verschüttet

Abend (Führten mich unter weiße Hände)
Unterschrieb bei Tagesanbruch (Ja, auf das Kreuz, auf grausame Qualen)
Was einst ich war (Lange quälten sie mich, folterten mich)
Verfärbte sich gelb und schwamm davon (Und dann schickten sie mich in den Tod)
Im Himmel raucht das Weihrauchfass (Barfuß ging ich durch den Schnee)
Ich bin schon lange für alles verantwortlich (Und über ihm der weite Himmel)
Nur der reine, würzige Wind (Auf der Brust ein einziges Hemd)
Du, meine Seele… (Hinter mir das weite Feld)

Abend (Blutbefleckter Schafott)
Tanzte im Morgengrauen (Schöner als der Tod in Freiheit)
Das, was ich einst war (Nein, mein Freund, überlege)
Verfärbte sich gelb und schwamm davon (Er bekreuzigte sich)
Im Himmel raucht das Weihrauchfass (Kaum hörbar betete er)
Ich bin schon lange für alles verantwortlich (Ich bat alle um Vergebung)
Nur der reine, würzige Wind (Ich dankte für die Bewirtung)
Ach, meine Seele… Ach, meine Seele, meine Seele, meine Seele......
 
Zuletzt bearbeitet:

Lagavulin

Intendant der Gebäude
24. Februar 2024
892
Krähen

Am Himmel die Krähen, unter dem Himmel die Mönche
Und ich zwischen ihnen in einem bestickten Hemd
Ich liege in der Weite, leicht und anmutig
Und die Sonne ist reifer, der Wind jünger

Man hielt meine Totenmesse in der riesigen Kirche
Ich war die Braut, eine wunderschöne Dame
Meine Seele stand daneben und sang
Doch die Menschen schauten ungläubig auf den Leichnam

Schicksal und Gebet tauschten die Plätze
Mein Geliebter schwieg, und das Kreuzbanner
Erhellte sein Gesicht kaum mit Licht
Ich vergab ihm, ich vergab ihm alles

Der Frühling, erschauernd vor dem traurigen Glockengeläut
Wischte drei Tropfen auf die Gesichter der Ikonen
Die friedlich zwischen den Händen ruhten
Sie wurden von fröhlichen Flammen geküsst

Die Kerze brannte herunter, das Weihrauchfass fiel um
Die Erde verwandelte sich stöhnend in ein Grab
Ich stürzte mich dem Himmel entgegen, einer leichten Meise
Jetzt bin ich frei, ich bin der Weiße Vogel-a-a-a-a-a-a!

Zum Abschied emporfliegend, über meinen Lieben kreisend
Lachte ich, ohne ihren Kummer zu verstehen
Wir werden uns bald wiedersehen, doch wir werden anders sein
Es gibt den ewigen Willen, die Schar ruft mich
 

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