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Faschistenpack

Havoc

Geselle
15. Oktober 2003
6
Jedesmal wenn ich so über die straßen geh, frag ich mich aufs neue wie man dieses Faschistenpack los wird. Es gleicht langsam einer seuche! Es scheint "cool" geworden zu sein, bestimmte Marken, wie Lonsdale oder Alpha Industries zu tragen. Ich rede nicht nur von Glatzen mit Springern, sondern allen, die solche Statussymbole tragen,

UND DAS SIND ZU VIELE!!!

Wenn sich Punks und Nazis aufs maul haun bringt das leider auch nix...es werden trotzdem immer mehr. Besonders die minderbemittelten Jungs von Hilfsschule denken, dass sie sich so geltung verschaffen können! An jeder ecke seh ich mittlerweile solche Idioten!

Also, was kann man dagegen tun????
 

OTO

Erhabener auserwählter Ritter
18. März 2003
1.185
Leute in die Schranken weisen, die andere verurteilen wegen der Kleidung die sie tragen.

Erkundige dich erst einmal über die Hersteller der besagten kleidungen. Diese können nichts dafür das die Medien diese eben mit bestimten Gruppen asoziieren.
Viele Hersteller wie z.B. Fred Perry und Pit Bull bekenn sich gegen "rechts" und beteiligen sich an Projekten gegen "rechts"
 

Winston_Smith

Groß-Pontifex
15. März 2003
2.804
1.) Solltest Du aufhören, Leute nach ihren Klamotten zu beeurteilen. Ob LONSDALE, ALPHA oder FRED PERRY.

2.) Solltest Du veilleicht ertmal nachlesen, was Faschismus überhaupt ist...


WS
 

Telcontarion

Geheimer Meister
14. Dezember 2003
279
Winston_Smith schrieb:
1.) Solltest Du aufhören, Leute nach ihren Klamotten zu beeurteilen. Ob LONSDALE, ALPHA oder FRED PERRY.

2.) Solltest Du veilleicht ertmal nachlesen, was Faschismus überhaupt ist...


WS

Korrekt.

Faschismus hat direkt nichts mit Rassismus zu tun.

Jeder Nazi ist ein Faschist, aber nicht jeder Faschist ist ein Nazi.
 

_Dark_

Ritter Rosenkreuzer
4. November 2003
2.666
havoc schrieb:
also gegen solche ausdrücke habe ich allgemein was.solche mensche sind kein pack sondern haben für sich ganz rationale gründe, die für sie in ihrer beschränkten welt klar und offen liegend sind.
nur weil sie halt einen weniger weiten horizont haben, der anscheinend auch dir fehlt, dann muss man sie noch lange nicht beschimpfen, sondern versuchen, ihnen irgendwie über die besserung ihrer lage zu helfen, oder halt einfach warten, bis sie ihren jugendlichen wahn abgelegt haben, und einfach keinen sinn mehr in ihren tate erkennen.
das gleiche gilt meiner meinung nach für punks, ois oder eben nazis im allgemeinen.

und nur deshalb leute zu verurteilen, weil sie fred perry oder ähnliches tragen, ist weit daneben.
man muss schon sehen, dass diese marken auch nur missbraucht werden, und dass aus der oi-marke fred perry eine nazi marke geworden ist, was aber viele leute gar nicht wissen.

wenn du dagegen was unternehmen willst, dann greif ein, wenn unrecht geschieht, und wenn nicht, lass diese leute genauso leben, wie sie andere leben lassen.
tun sie das nicht, dann wird der staat in seiner funktion als exekutive und judikative dagegen vorgehen, denn wir brauchen keine selbsternannten gesetzteshüter, die meinen, sie wäre objektiv und wüssten, was recht ist.
 

Paran

Vorsteher und Richter
30. November 2003
795
Ich glaube zu diesem Beitrag wurde bereits alles Nötige gesagt! Liebe Administratoren könntet ihr ihn bitte in den Trashcan verschieben?!
 

Havoc

Geselle
15. Oktober 2003
6
@Olaf: Ich habe den begriff Skinhead nie gebraucht und weiß, dass "echte" skinheads nicht rechts sind...


Ich hab nicht so wenig ahnung wie ihr denkt...
Ich weiß auch, dass Everlast eigentlich eine Boxmarke ist und Lonsdale wegen dem NSDA im namen getragen wird. Aber trotzdem...zieht man solche klamotten an, nur weil man sie gut findet, oder auch weil man damit seine meinung offen legen will? Ich würde nie so etwas anziehen, auch wenn ich weiß dass diese marken nix mit "rechts" zu tun haben!

Und es wäre ganz nett, wenn ihr jetzt mal ne Lösung nennen könntet...

Wenn man irgendwo auf Festen o.Ä. ist, stehen da ab um 12 regelrechte horden von rechten skinheads...ich weiß nicht ob das bei euch in der Umgebung auch so schlimm ist wie hier...hier (sachsen) ist es jedenfalls extrem zu geworden! Irgendwie muss man den leuten doch klar machen, dass es der falsche weg ist, den sie eingeschlagen haben, oder?
 

OTO

Erhabener auserwählter Ritter
18. März 2003
1.185
Ich habe auch manchmal sachen von Hooligan oder Troublemaker an.

Und ich sehe nicht hinter jeder ecken einen bösen rechten Nazi Skinhead auch wenn man nach all dem Mediengeschrei meinen könnte hinter jedem baum währe einer.

Auf was für Feste gehst du dann wenn da über so "böse Nazi Skins" sind?
 

Acik

Geheimer Meister
6. Juni 2003
325
Dark_in_Doubt schrieb:
tun sie das nicht, dann wird der staat in seiner funktion als exekutive und judikative dagegen vorgehen
da bin ich mir manchmal nicht so sicher

zum thema: glücklicherweise ham wir nich so viele rechte glatzen in der stadt (jedenfalls keine jugendlichen. neulich hab ich abends wieder ne ansammlung von glatzen vorm rathaus gesehn. die müssen aber auch nich unbedingt rechts gewesen sein)
dafür haben wir genug dumme rassisten (schon allein die hälfte meiner klasse) bei denen es nicht so offensichtlich ist.

naja und noch nen paar sachen:
1. es gibt linken faschismus (der faschismus wurde sogar von einem sozialisten "erfunden" und zwar von benito mussolini <- ich hoffe, ich sag da nix falsches)
2. es gibt unpolitische/ antifaschistische/ linke glatzen (Oi!s, redskins)
hab mal ne nette site gefunden, wo die entwicklung der skinheadszene gut beschrieben wurde (rassisten haben sich glatzen geschoren aus angst vor läusen, die sie von den ausländern bekommen könnten. andere haben sich mit den ausländern zusammengetan und sich aus trotz auch die haare geschoren etc)
 

Havoc

Geselle
15. Oktober 2003
6
Auf ganz normale Stadtfeste und ähnliches...auch in Discos ist es schlimm! Ein Kumpel wurde letztens grundlos von 3 "bösen Nazi Skins" krankenhausreif geschlagen, ohne grund! Aber is ja sicher alles ned so schlimm und ich übertreib... :roll:
 

Havoc

Geselle
15. Oktober 2003
6
@OTO: Das waren dann natürlich auch Idioten! Ich nehm solche leute ja auch garnicht in schutz! Lies dir lieber nochmal meine Frage durch! ;-)

Edit: Wo is dein post hin? ^^
 

_Dark_

Ritter Rosenkreuzer
4. November 2003
2.666
havoc schrieb:
Auf ganz normale Stadtfeste und ähnliches...auch in Discos ist es schlimm! Ein Kumpel wurde letztens grundlos von 3 "bösen Nazi Skins" krankenhausreif geschlagen, ohne grund! Aber is ja sicher alles ned so schlimm und ich übertreib...
naja, die geschichten von dem ominösen kumpel sind ja immer auf lager.
sorry, aber das nehme ich dir nicht ab.
und wenn es so sein sollte, dann hat er die ja sicher angezeigt.
und wenn ich mir deine posts so anschaue (stadtfeste, discos) dann klingt das nach provinz, und da werden die sicher stadtbekannt sein.

insgesamt denke ich dass es einem heutzutage überall passieren kann, grundlos zusammengeschlagen zu werden.
wenn ich mit designersachen rumlaufe, habe ich nach einiger zeit punks aufm hals, die mich beschimpfen und ankotzen wollen.
wenn bekannte mit "alternative" zeugs rumlaufen, kommen halt türken oder ois, die sie als pseudos beschimpfen.
ich kenne noch einen, der ist metaller und der wird komischer weisen nicht angegangen, aber vielleicht liegt das daran, dass er so böse ist :wink:


ehrlich gesagt, ich denke du übertreibst gnadenlos, und wer von idioten von der hilfsschule spricht, der sollte sich bei seiner geistigen überlegenheit doch vielleicht im klaren sein, dass niemand etwas für seine intelligenz oder herkunft kann.

:evil:

außerdem denke ich dass gewalt in jedem fall zu ächten ist, sei es von türken, bauern (oberpfälzer hinterwäldlern), aussiedlern, nazis, punks oder ois.
man muss an die wurzeln gehen, sonst bringt alles nichts, oder man wird die schlägereien nie los (was sowieso illusorisch ist)


@oto
woher weißt du das, ist das ein gerücht oder hast du sowas sicher schon mal selber miterlebt??
 

Gorgona

Erhabener auserwählter Ritter
7. Januar 2003
1.177
Wie bekannt ist, bin ich Griechin und mein Bruder somit Grieche und er trägt gerne Lonsdale und Alpha. Das steht ihm einfach gut. Das wird bei anderen Leuten wohl auch der Fall sein. Es hat nicht unbedingt etwas mit politischer Einstellung zu tun wie man sich kleidet.

Nicht jeder der pinke Haare hat ist ein Punk. Nicht jeder der Lonsdale trägt ist ein Fascho.
 

Paran

Vorsteher und Richter
30. November 2003
795
@ havoc
Ähnliches ist auch mir schon passiert, aber ich glaube wenn man denen aus dem Weg geht und vor allem weiß wo man hingeht sollte einem in der Regel nichts passieren! Mit Türken ist mir so etwas schon genauso passiert. Ich glaube, dass es überall Vollidioten gibt und dass es relativ egal ist wo sie her kommen oder was sie denken (wenn sie überhaupt was denken). Ich gehe solchen Leuten einfach aus dem Weg, begebe mich nicht zu gewissen Lokalitäten und wenn doch schaue ich, dass ich nicht allein bin!
 

OTO

Erhabener auserwählter Ritter
18. März 2003
1.185
Ich habe die geschichte nicht selber miterlebt, nur ein bekannter hat sie mir erzählt.
Aber ich habe andere aktionen schon miterlebt, nicht persönlich nur was eben so in der Stadt passiert. Wenn linke dazu aufrufen die Autos von rechten zu zerstören, terror zu verbreiten, sachbeschädigung an kneipen machen die rechte bewirten usw.
 

Sleepor

Geselle
7. März 2004
13
naja wie mans sieht hier bei mir in kassel währen mir ein paar nazis und/oder skinheads wirklich net schlecht so als gegenpol.Hier ist alles nur voll Türcken,Albanern und anderen Moslems und die sind GENAUSOSCHLIMM oder NOCHSCHLIMMER ich wurde noch nie von nem Nazi blöd angemacht aber von so Türckenpack andauernd da kann man auch nichts egen machen die sind hier on mass.Die herschen in der Stadt.Ein Türcke denn ich kenne Trägt ne Alpha Industries Jacke LOL.

Und so rechtfertigung haben für mich Nazis mehr( wenn deutshc ein deutschland für deutsche sind ist es ok) aber wenn so türcken herumlabbern das sie gott sind und deutsche fertig machen obwohl sie eigentlich froh sein sollten hier zu sein.



PS: bin selbst ausländer finde es aber einfach ne schweinerei
 

OTO

Erhabener auserwählter Ritter
18. März 2003
1.185
Eben, die Gastfreundschaft nicht misbrauchen und sich der Kultur unterordnen. Die eigene gewiss nicht verleugnen doch man ist eben in einem anderen Land Gast und sollte die Menschen und ihre Kultur respektieren.

Habe wenn dann auch nur Probleme mit Ausländern gehabt. Die und ihre egoproblem. :roll:

Nicht alle doch es gibt da schon ein paar. :evil:
 

Gorgona

Erhabener auserwählter Ritter
7. Januar 2003
1.177
Ich kann auf Nazis und Skins geren verzischten.

Übrigens ist wohl in der Gegend meiner Eltern ein kleine rSkin eingezogen. Jedenfalls hatte mein vater um Weihnachten herum ein Hakenkreuz auf dem Kofferraum "gehaucht". Wir sind der Meinung, das diese Seele noch gerettet weren kann, da sich besagter Mensch noch nicht mit dem Autoschlüssel über den Lack hergemacht hat.

Dei Vorstellung eines Skins der sich den Zeigefinger anhaucht um eien HAkenkreuz in den gefrorenen Reif auf dem Auto einzuzeichnen hat uns die Feiertage versüsst.

Auch niedlich war, dass an der Haltestelle vor dem Haus "Ausländer raus" mit Edding geschrieben war und natürlich etwas schiefe Hakenkreuze. Aber das war natürlich nicht das süsse. Süss ist, dass jetzt über dem Geschmiere eine Kinderzeichnung mit Sonne Haus und Kind geklebt wurde. :wink:

Klebt da immernoch seit 3 Monaten.
 

Larstolani

Geselle
22. März 2004
10
@havoc
lies dir das mal durch:
Geschichte

In den Jahren 1968/69 entstand in Großbritannien die erste Generation der Skinheads. Kleine Gangs bildeten sich aus anderen Jugendkulturen, die das Straßenbild und die nächtlichen Clubs vor allem in London beherrschten:

- Mods - Jugendliche aus der britischen Mittel- und Unterschicht,
- Rude Boys - Gangs aus jamaikanischen Einwandererkindern,
- Boot Boys - rivalisierende Fußballgangs.

Die ersten Skinheads waren also Kinder von Arbeitern und somit geprägt von einem ,,working class-Bewusstsein". Zumeist waren die Skins in kleinen Straßengangs formiert, die meisten waren männlich und deutlich unter 18 Jahren alt. Zu ihrer Musik gehörte der Ska (Wurzeln im jamaikanischen Raggae) und später der Streetpunk. Farbige Skinheads waren damals in England keine Seltenheit. Gemeinsam mit den Söhnen der jamaikanischen Einwanderer gingen sie abends in die britischen Clubs. Eine weiter besondere Rolle spielte die wöchentlich stattfindende Schlacht in Fußballstadien mit gegnerischen Fans.
Skinheads verstanden sich auch als Gegenpol zur - von Studenten geprägten, friedlichen - Flower Power-Bewegung. Sie konnten sich nicht mit deren Weltbild zufrieden geben, da sie stets um ihr finanzielles Überleben kämpften. Rassismus war nicht mehr oder weniger vorhanden, als in anderen Gesellschaftsschichten auch. Eine gängige Meinung zum Thema Rassismus war: Der schwarze Fließbandarbeiter neben mir hat mehr mit mir gemein als ein weißer Bankangestellter. Diese erste Ära der dominierenden Skinheadbewegung war bereits zu Beginn der 70er Jahre zu Ende.
In der zweiten Hälfte der 70er Jahre entstand der Punk und suchte sich seine erste Plattform in der Skinheadbewegung. Die Punks übernahmen die Merkmale der Skinheads (Fußballschlachten etc.) und diese kombinierte Bewegung breite sich nun auch außerhalb Großbritanniens aus. Nach einigen spektakulären Fußballschlachten fanden die Medien in dieser Bewegung schnell eine sehr gewaltbereite Gruppierung der Gesellschaft. Der so angekratzte Ruf der Skinheads führte dazu, dass durch den Aufschwung der rechtsextremistischen ,,National Front", der am Ende der siebziger Jahre, zeitlich mit der neuen Skinheadgeneration zusammenfiel, als gutes Argument für die Gleichsetzung von Skinheads mit Neonazis diente. Für einen Teil der Skinheadbewegung stimmte dies immerhin. Sie gaben sich den heute kaum noch populären Namen Bonehead (engl. Holzkopf) und bekannten sich meist offen zu einer rechtsextremistischen Weltanschauung; ansonsten übernahmen sie das Erscheinungsbild der Skinheads. Auch das rechte ,,British Movement" entstand unter Beteiligung nationalistisch eingestellter Skinheads. Durch eine weitere Förderung von Skinheadbands entstand 1986 nach dem Leitspruch der Waffen-SS ,,Blut und Ehre" die Blood & Honour-Bewegung, die heute als Sammelbecken gewaltbereiter Neonazis weltweit aktiv ist.

Verschiedene Skinhead-Stile

Gegen das Bild von den ,,Nazis mit kurzen Haaren" gingen vor allem seit dem Ende der 80er Jahre viele Skinheads aktiv vor. Skinheads, die ihre Zugehörigkeit nicht über politische Ziele definierten, sammelten sich unter den Begriffen ,,Oi!-Skins" oder ,,unpolitische" Skins. Unpolitisch bedeutet hier eine Abgrenzung gegen linke wie rechte Extreme. (Linke Extreme sind z. B. die sogenannten Redskins) Die Gleichsetzung des Skinheadstils mit einer politischen Bewegung lehnen sie kategorisch ab.
Aus den USA kam Ende der 80er ,,S. H. A. R. P." (Skinheads Against Racial Prejudice - Skinheads gegen Rassenvorurteile) nach Europa und verbreitete sich sehr schnell, da viele Skinheads einsahen, dass es unlogisch ist, die Raggae-Musik zu hören, jedoch die Musiker aufgrund ihrer Hautfarbe zu attackieren. Diese Bewegung, zieht einen klaren Trennstrich, zu denen, die in erster Linie Nazis sind und sich selbst Skinheads nennen.
 
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