Drogeninfos!

Dieses Thema im Forum "Off-Topic" wurde erstellt von Mattes, 6. Juli 2002.

  1. Mattes

    Mattes Lehrling

    Beiträge:
    4
    Registriert seit:
    1. Juli 2002
    Hallo!

    In einen anderen Forum wurde über Drogen geredet! Ich habe mir mal die Mühe gemacht und was zusammen gestellt! Fände es schade wenn nur die es lesen! Hat nämlich verdammt lange gedauert!

    Schade , hier gehen die Farben nicht! :( Nicht über das red und blue dann wundern!

    Allgemein

    Der Besitz und Erwerb von Betäubungsmitteln ist illegal, ebenso das Fahren unter dem Einfluss derselben. Es ist allerdings nicht illegal darüber zu schreiben und zu informieren. Verboten ist es wiederum zu einer Straftat aufzufordern, was wir aber unseren Wissens hier nicht versuchen. Wir möchten nur denjenigen die bereits Erfahrung mit Drogen gesammelt haben zu einem besseren Verständnis der Gefahren, aber auch der Möglichkeiten, verhelfen. Die hier behandelten Substanzen stellen eine nicht unerhebliche Bedrohung Ihrer körperlichen und geistigen Gesundheit dar. Wenn Sie bisher keine Drogen nehmen sollten Sie jetzt nicht damit anfangen! Falls Sie schon Erfahrungen damit gemacht habt können wir nur hoffen das Sie sich um einen verantwortungsbewussten Umgang damit bemühen. Wir übernehmen selbstverständlich keine Haftung für eventuell durch das Lesen dieser Texte entstehendene Schäden an Eigentum und Gesundheit. Das gleiche gilt für Informationen an die Sie über die verschiedenen Links gelangen.


    Drogen

    Ursprünglich verstand man unter Drogen Substanzen, die aus Pflanzen, Tieren und Mineralien hergestellt und als Heilmittel oder Gewürze verwendet wurden. Heute bezieht man den Begriff Drogen in erster Linie auf Arzneimittel, im besonderen Sinne auf suchterregende Arzneimittel wie Rauschgifte.

    Rauschgifte

    Unter der Sammelbezeichnung Rauschgifte werden einige chemisch sehr verschiedene Substanzen zusammengefaßt, deren gemeinsames Kennzeichen ist, daß sie Rauschzustände und Drogenabhängigkeit (Sucht) hervorrufen. Im weiteren Sinne gehören hierzu auch Rauschmittel wie die Halluzinogene, Schnüffelstoffe sowie Alkohol und gewisse Arzneimittel, besonders Barbiturate und Amphetamine. Im Rausch sind die normalen Funktionen des Zentralnervensystems außer Kraft gesetzt. Sein Verlauf hängt sowohl von der Art der Droge als auch von der geistigen und körperlichen Verfassung des Betroffenen ab. Erwartet werden allgemein die Verdrängung quälender Sorgen, Hebung der Stimmung, schön gefärbte Träume oder Halluzinationen und eine Intensivierung der inneren Erlebnisfähigkeit. Die Möglichkeit, sich auf diese Weise den Problemen des Alltags zu entziehen, verleitet oft zu psychischer Abhängigkeit auch von Drogen, die eigentlich nicht zur Drogenabhängigkeit führen. Der Mißbrauch bestimmter Rauschgifte ( und auch Arzneimittel) kann gegebenfalls auch zur körperlichen Drogenabhängigkeit führen, die sich bei Absetzen der Droge in spezifischen Entzugserscheinungen (z.B Aggressivität,Ruhelosigkeit, Angstzustände, Schwitzen, Erbrechen, Durchfall) äußert. Nach gängiger Ansicht (auch nach dem Gesetz) werden Koffein, Nikotin und Alkohol nicht zu den Rauschgiften gezählt, obwohl gerade Alkohol den typischen Rausch verursacht (auch Blutalkohol) und sogar süchtig macht (Alkoholismus).
    Der Handel und der medizinische Gebrauch anderer Rauschgifte wird in den meisten Staaten durch Gesetze geregelt und unterliegt entsprechend strengen Kontrollen. Zu den Rauschgiften dieser Gruppe gehören vorallem die Opiate ( Opium, Morphin, Heroin ), Kokain, Haschisch (bzw. Marihuana), LSD und Meskalin.

    Was ist Sucht?

    "Sucht" ist ein sich immer wieder steigendes, zwanghafte Verlangen nach bestimmten Substanzen oder Situationen, die Mißempfindungen vorübergehend lindern und anderen "positive" Empfindungen auslösen. Die Entwicklung von Suchtverhalten ist nicht nur eine Frage des Angebotes, sondern auch der Nachfrage. Die Gründe, die zur Nachfrage von Suchtmitteln führen sind vielfältig und kompliziert. Mangelnde Entwicklung von individuellen und sozialen Kompetenzen, fehlende Selbstsicherheit und unzureichendes Selbstbewußtsein, ein instabiles familiäres und soziales Umfeld, solche Faktoren können dazu beitragen, daß Jugendliche süchtig werden. Sucht ist keine Viruskrankheit wie Grippe und wird auch nicht automatisch ausgelöst, wenn man Alkohol trinkt, Medikamente nimmt, Haschisch oder Zigaretten raucht. Sucht hat viele verschiedene Ursachen. Und da keiner von uns eine Garantie dafür hat, niemals süchtig zu werden, ist es wichtig, sich mit den Ursachen zu beschäftigen, die zur Entstehung einer Suchtkrankheit führen können. Je früher man sich mit diesem Thema auseinandersetzt, desto größer ist die Chance, Genußmittel zu konsumieren, um das eigene Leben zu bereichern und zu verschönern, und nicht, um Probleme und Schwierigkeiten damit zu lösen.

    Konsum/Genuß

    Der Konsum von Drogen macht nicht zwangsläufig süchtig. Süchtig ist man erst, wenn der Körper nicht mehr von alleine von den Drogen wegkommt. Der Organismus kann nicht mehr ohne die Stoffe leben.

    Positive Einstellung gegenüber einem Mittel

    "Positive Einstellung" bedeutet , daß der Konsument sich nicht vorstellen kann ohne ein bestimmtes Mittel eine Aufgabe bewältigen zu können. Diese Einstellung kommt daher, daß der Konsument mit dem Mittel positive Erfahrungen gemacht hat.

    Verstärkter Konsum

    Beim verstärkten Konsum wird die Einnahme der Stoffe zur Gewohnheit. Die Stoffe werden immer häufiger konsumiert. Der Abhängige steigert Menge und Häufigkeit.

    Gewohnheit

    Der Konsum der Stoffe wird normal und ist nichts besonderes mehr, obwohl der Rausch erhalten bleibt. Das konsumieren steigert sich zu einem Drang.

    Mißbrauch

    Der Mißbrauch beginnt, wenn man z.B. eine überhöhte Dosierung eines Medikamentes wissentlich anwendet. Suchtgefährdet ist man vorallem, wenn man mit seinen Problemen nicht klar kommt. Deutlich wird dieses durch Probleme wie z.B. Streit.

    Sucht

    Man ist dann süchtig, wenn man nicht mehr Nein sagen kann, oder wenn man aus Geldmangel nicht mehr wie gewohnt konsumieren kann. Dann reagiert der Körper mit Entzugserscheinungen; d.h. man beginnt zu zittern und wird nervös.


    Da das Grundlege jetzt geklärt ist , jetzt zu den einzelnen Drogen!



    Heroin

    Heroin wird aus der Opiumrohmasse (Schlafmohnkapsel-Saft) durch mehrfache chemische Umsetzung des Morphins gewonnen. Neben Morphin enthält die Schlafmohnkapsel weitere Stoffe, die zum Teil eine ähnliche Wirkung haben. Tradionell wurde in den Ländern, in denen Schlafmohn angebaut wird, auch die Rohmasse selbst geraucht. Siehe China zur Zeit des Opiumkrieges. Heroin ist die zur Zeit noch die in der Drogenszene am meisten konsumierte Droge, verliert jedoch gegenüber dem Cocain an Boden. Neuerdings ist die Kombination zwischen Heroin und Cocain (unter den Namen: Speedballs oder Cocktail) im Vordringen.Diese Kombination hat besondere Bedeutung, weil diese sehr aggressivitätssteigernd ist, mithin vermutlich auch an der zunehmenden Gewaltbereitschaft innerhalb der "Scene" mitbeteiligt ist.

    Einnahme
    Injektion in die Venen (bevorzugt weil die größte Wirkung), geraucht,selten gesnieft oder geschluckt (wenig Wirkung)

    Wirkung
    Opiate haben schmerzstillende und euphorisierente Wirkung. Die stärkste Euphorie erzeugt Heroin. Sämtliche negativen Empfindungen wie Schmerz,Leeregefühle, Sorgen, Unwillen, Angst werden schon kurz nach der Einnahme zugedeckt, hinzu kommt ein momentan spürbares Hoch- und Glücksgefühl ("Flash").

    Risiken
    Schon ein kurzzeitiger, regelmäßiger Konsum kann psychische und körperliche Abhängigkeit erzeugen, es treten Entzugserscheinungen auf, wenn kein Stoff zugeführt wird. Akute Gefahren sind Bewußtlosigkeit und dabei Erstickungsgefahr durch Erbrochenes, Atemlähmung mit Todesfolge bei Überdosierung oder giftigen Beimengungen. Besondere Risiken sind Infektionen ( Geschwüre, Hepatitis,Aids ) durch unsterile Spritzen, Leberschäden, Magen- und Darmstörungen.WeitereGefahren kommen durch Beschaffungskriminalität und Prostitution hinzu.

    Für die Suchterzeugung sind spezielle Rezeptoren im Nervensystem verantwortlich,die vermutlich in ihrer Anzahl durch den Drogengebrauch erheblich zunehmen und - wie beim Gesunden auch - durch Substanz befriedigt werden müssen.Beim nichtsüchtigen Menschen reichen die körpereigenen Mengen an Substanz (Endorphine) aus, der Süchtige muß wegen des unstillbaren Verlangens Morphine- gleich welchen Typs - zu sich nehmen.



    Kokain

    Kokain wird aus den Blättern des lateinamerikanischen (und südostasiatischen) Coca-Strauches gewonnen und hat sich zur Kult-Droge der Neunziger Jahre entwickelt. Seine Gefährlichkeit ist unbestritten.

    Herkunft und Geschichte

    Kokain wird aus den Blättern der Coca-Pflanze gewonnen, die vor allem im tropischen Südamerika und auf den indonesischen Inseln gedeiht.

    Während der Coca-Strauch früher bei den Indios Lateinamerikas religiöse Bedeutung hatte, dient Kokain heute als neue Kult-Droge der Schickeria.
    Verarbeitung

    Kokain wird heute in einem chemischen Prozeß aus den Coca-Grundstoffen gewonnen. Sein Wirkstoff ist ein Methylester des benzoylierten Ekgonins.
    Als Pulver oder wäßrige Lösung kommt die Droge auf den Markt.

    Wirkungen

    Kokain führt zunächst zur Reizunempfindlichkeit und zu Halluzinationen. Körperliche Symptome sind: Pupillenerweiterung, Hervortreten der Augäpfel, Pulsbeschleunigung und verstärkte Darmbewegungen.

    Obwohl der erste Kokainrausch oft unangenehm verläuft, gehört Kokain zu den gefährlichsten Suchtdrogen.

    Geschichtliche Entwicklung des Kokain-Konsums

    Kokain ist ein chemischer Extrakt aus den Blättern des Coca-Strauches (Erythroxylon), der im tropischen Südamerika und auf den indonesischen Inseln wächst.

    Bereits zur Zeit der Inkas war das Kauen von Coca-Blättern Bestandteil von religiösen Zeremonien. Grabfunde belegen, daß schon in vorchristlicher Zeit im Nordosten Südamerikas Coca in Gebrauch war.

    Die Anbaugebiete lagen im Bereich des heutigen Kolumbien und Venezuela bei den Arhuaco-Indianern in den Tälern der Zuflüsse zum Rio Cauca, Orinoco und Rio Negro. Andere Stämme, die aus Mittelamerika nachdräng-ten, zwangen die Arhuaco, nach Süden auszuweichen; auf diese Weise breitete sich die Coca in Südamerika aus.

    In Europa war Ende des 19. Jahrhunderts eine erste Kokain-Welle zu beobachten, die zu Beginn des Ersten Weltkrieges eine Neuauflage in Frankreich erlebte.

    Kokain-Konsum im 20. Jahrhundert

    Nach dem Krieg, in den "tollen Zwanzigern", spielte Kokain in der deutschen Unterwelt eine große Rolle. Aber auch unter Intellektuellen und Künstlern war es sehr verbreitet.

    Derzeit läßt sich in Deutschland erneut ein deutlicher Trend zum Kokain beobachten, der seinen Gipfelpunkt noch nicht erreicht zu haben scheint.

    In den letzten Jahren avancierte Kokain vor allem zur Droge der "Schickeria".

    Hauptanbaugebiete des Kokains

    Am besten gedeiht der Coca-Strauch in feuchtwarmen Gebirgslagen, 600 bis 1.800 Meter über dem Meeresspiegel. Geerntet wird viermal jährlich.

    Die Hauptanbaugebiete liegen in Peru und Bolivien.

    Verarbeitung der Coca-Blätter zu Kokain

    Nach der Ernte werden die Coca-Blätter auf einem gestampften Lehmboden zum Trocknen gelagert. Sie behalten dabei ihre kräftig grüne Farbe. Später verschnürt man sie wie Tabak in Säcke oder Ballen.

    Reines Kokain kristallisiert in Alkohol zu säulenförmigen (monoklinen) Gebilden. Chemisch stellt Kokain ein Methylester des benzoylierten Ekgonins dar.

    Zur vollständigen Lösung von einem Gramm benötigt man zehn Gramm Alkohol oder 700 Gramm Wasser.

    Konsumformen des Kokains

    Die übliche Art, die Droge zu gebrauchen, ist, sie als Pulver zu schnupfen ("koksen") oder sie als wäßrige Lösung zu spritzen.
    Gelegentlich wird Kokain auch in Konfekt gegessen oder, in alkoholischen Getränken gelöst, getrunken. Seltener wird Kokain geraucht.

    Wirkungen des Kokains im Körper

    Vom Blutkreislauf durch den gesamten Körper gespült, wirkt die Droge vor allem auf die Nerven: Sie betäubt die Ganglien und macht sie gegen Reize unempfindlich.

    Dadurch entstehen die typischen Kokain-Halluzinationen, bei denen der Berauschte meint, ein Heer von Flöhen, Spinnen oder anderen kleinen Tierchen bewege sich unter seiner entsetzlich kribbelnden Haut.

    Körperliche Wirkungen zeigen sich weiterhin in Form von Pupillenerweiterung, Hervortreten der Augäpfel, Pulsbeschleunigung, verstärkten Darmbewegungen.

    Psycho-physische Begleiterscheinungen des Kokain-Konsums

    Der erste Kokain-Genuß ist häufig mit extrem unangenehmen Begleiterscheinungen, wie tiefer Angst und Panikzuständen verbunden.

    Erst nach längerer Übung wird der Rauschzustand als Genuß empfunden. Es kommt zu einer Steigerung der sexuellen Lustempfindungen, zu erhöhtem Bewegungsdrang und einem gesteigerten (egozentrischen) Selbstbewußtsein.

    Auf den Höhenflug des ausgesprochen exaltierten, auf die Außenwelt gerichteten Rausches folgt bereits nach etwa einer Stunde ein starker Kater. Man fühlt sich abgespannt, mißmutig und schläfrig wie bei einer Depression. Aus dieser gedrückten Stimmung heraus soll es gelegentlich zum Selbstmord kommen.
    Am häufigsten flüchtet sich der Kokain-Konsument jedoch in den nächsten Rausch.

    Gefährdung durch Kokain-Mißbrauch

    Wegen seiner suchtbildenden Wirkung ist Kokain eines der gefährlichsten Rauschgifte, welches die Medizin außer Morphium und Heroin kennt.

    LSD

    Vorwort

    LSD ist eine Substanz mit einer vorher nie für möglich gehaltenen psychoaktiven Wirkung. Als "Strassendroge" sehr beliebt, ist die Gefahr durch einen Missbrauch gross, da von staatlicher Seite her keine Aufklärung über die besondere Eigenschaft von LSD gemacht wird, ist die Informationslücke unter Erstkonsumenten oft gross - was direkte negative Konsequenzen mitsich bringen kann. Nahezu alle Informationen, die wir in dieser kurzen Übersicht geben, sind aus dem Buch "LSD - mein Sorgenkind" des LSD Entdeckers Albert Hofmann entnommen, welches in Kapitel 9. näher beschriebenwird.

    Die Entstehung von LSD

    LSD, oder genauer gesagt LSD 25, steht für d-lysergsaeure-diaethylamid-tartratund wurde erstmals 1938 von dem in der Schweiz bei Sandoz arbeitenden Chemiker Albert Hofmann hergestellt. Hofmann arbeitete an der Isolierung von einzelnen Substanzen des Mutterkorns, welches von einem niederen Pilz erzeugt wird und vor allem auf Roggen wuchert. bei dieser Forschung erhoffte man sich für die Medizin wertvolle Verbindungen zu entdecken. Als 1938 LSD 25 nun zum ersten mal isoliert wurde, ergaben Standardtests keine besonderen Eigenschaften,woraufhin keine weiteren Untersuchungen durchgeführt wurden. erst fünf Jahre später, im Frühjahr 1943 entschloss sich Albert Hofmann, weiter versuche mit LSD 25 durchzuführen. Er hatte eine merkwürdige Ahnung, dieser Stoff könnte noch andere als nur die bei der ersten Untersuchung festgestellten Wirkungsqualitaeten besitzen. Alles weitere klingt fast wie aus einem Roman.In der Schlussphase der Synthese wurde Albert Hofmann von einer ungewöhnlichen Empfindung bei seiner Arbeit gestört. Für die Schilderung erlauben wir uns ,aus seinem o.g. Buch zu zitieren:

    "Vergangenen Freitag, 16 April 1943, musste ich mitten am Nachmittag meine Arbeit im Laboratorium unterbrechen und mich nach Hause begeben,da ich von einer merkwürdigen Unruhe, verbunden mit einem leichten Schwindelgefühl,befallen wurde. Zu Hause legte ich mich nieder und versank in einen nicht unangenehmen rauschartigen Zustand, der sich durch eine äusserst angeregte Phantasie kennzeichnete. Im Dämmerzustand bei geschlossenen Augen - dasTageslicht empfand ich als unangenehm grell - drangen ununterbrochen phantastische Bilder von ausserordentlicher Plastizität und mit intensivem, kaleidoskopartigem Farbspiel auf mich ein. Nach etwa zwei Stunden verflüchtigte sich dieserZustand."

    Die merkwürdigen Symptome erwecken bei Albert Hofmann natürlich denVerdacht, dass sie in direktem Zusammenhang mit seiner gerade bearbeiteten Substanz LSD 25 stehe. Er entschloss sich daher zu einem Selbstversuch,den er 3 tage später durchführte. Als Dosis wählte er vorsichtig nur 0,25mg, was aber aus heutiger Sicht das etwa drei- bis zehnfache einer durchschnittlichen Dosis war. Entsprechend heftig war sein Erlebnis. Er fühlte sich von einem Dämon besessen und dachte, er müsste sterben oder für immer wahnsinnig bleiben. Erst in der Abklingphase kam es auch zu positiven eindrücken. Damit war LSD geboren. Am Anfang hätte sich keiner ahnen lassen, dass LSD mal als Rauschdroge populär werden würde. Das Einsatzgebiet sah man klar in der Psychiatrie und Psychologie. Es folgten viele Versuchsreihen auf der ganzen Welt. Ins Interesse der Öffentlichkeit gelang es dagegen erst Anfang der Sechziger Jahre. Als stärkster Einfluss auf die Verbreitungvon LSD als Rauschmittel gilt die Person Dr. Timothy Leary, damals Psychologieassistent an der berühmten Harvard-Universität der U.S.A. Dieser war von der Wirkung so angetan, dass seine anfänglichen wissenschaftlichen Versuche zu LSD Parties ausuferten. Er propagierte LSD unter den Studenten als Mittel,um das göttliche zu finden und sich selbst zu entdecken. Schnell griff die Begeisterung auch auf andere Universitäten über und LSD kam in das Interesse der Öffentlichkeit.

    Wie wirkt LSD

    Die Wirkung von LSD kann nicht einheitlich beschrieben werden. Anders als wie bei Rauschdrogen wie Alkohol empfindet jeder den Rausch unterschiedlich. Man spricht von dem „Set", dem inneren Zustand und von dem „Setting",dem Umfeld, welches den Ablauf bestimmt. Das ist zum Beispiel die persönliche Einstellung zu der Droge, die Erwartung und auch der Gemütszustand zum Zeitpunkt der Einnahme. so kann eine euphorische Grundstimmung den ganzen Rausch lang andauern, oder vorherige Ängste, Depressionen einen "Horrortrip" hervorrufen. Aber auch latent vorhandene Ängste, die einem nicht bewusst sind, können hervorgehoben werden. Genauso kann ein als unangenehm empfundenes Umfeld, zum Beispiel Stadt, Schmutz und Autolärm, sich negativ auswirken.Umgekehrt hat eine schöne, natürliche Landschaft mit angenehmer Musik einen positiven Einfluss. Die Wirkung von LSD dauert ungefähr 8 bis zwölf Stunden an. Einer Vielzahl von Erfahrungsberichten gemein ist, dass man sich fühlt,wie als wenn ein Dämon Besitz von einem ergriffen hat. man steht nebensich, sieht was man tut, kann aber nicht wirklich eingreifen. Man fühlt sich nicht mehr wie von dieser Welt, sondern irgendwie abwesend. Das Zeitempfinden ist extrem verändert, alles ist viel langsamer. dazu kommen optische und akustische Halluzinationen. Reale Gegenstände wirken sehr plastisch und scheinen sich zu bewegen, man meint Töne schmecken zu können und Farben zu hören. Die Einklang- und Abklingphase ist meist von einer unangenehm empfundenen inneren Unruhe begleitet. Bemerkenswert ist noch, dass alles bewusst erlebt wird und man sich später an jede Einzelheit erinnert. Auchgibt es keinen "Kater" am Tag danach, sondern man fühlt sich meist frisch und belebt, wenn auch etwas abgeschlafft.

    Gefahren bei Selbstversuchen

    Die beschriebene Wirkung, mag auf die meisten wahrscheinlich eine grosse Faszination ausüben, jedoch sind die gefahren nicht zu unterschätzen -schliesslich spielt man mit seinem Leben. Nein, LSD verursacht keine körperlichenVergiftungen, noch macht es körperlich abhängig, die gefahren liegen ausschliesslich in der psychischen Wirkung. Unter ärztlicher Aufsicht lässt sich eine Gefährdung nahezu ausschliessen. Der Arzt weiss, ob er einem die Erfahrung zumuten kann, oder ob irgendwo latente Ängste lauern. Man selbst weiss das aber nicht! Niemand kann für sich selbst mit Sicherheit ausschliessen,dass durch LSD ein Psychose freigesetzt wird, oder das man während des "Trips" ausser Kontrolle gerät. Zwar sind so durch die pressegepfutschte Fälle wie "aus dem Fenster springen" eher die Ausnahme, jedoch ist die Gefahr, einen "Unfall" zu erleiden oder sich selbstumbringen zu wollen vorhanden. Psychisch labile Personen, sollten sich auf keine fall LSD einnehmen. Ebenfalls sollte man auf keinen Fall Personen LSD ohne ihr wissen geben. Frühere Experimente haben gezeigt, dass solche Personen besonders anfällig für die o. g. Gefahren sind. Das ist also kein Spass, sondern eher ein Mordversuch. Jeder sollte sich mal selbst überlegen,was er machen würde, wenn sich alles um einen herum verändern würde und man gar nicht weiss, wie einem geschieht - kein sehr guter Gedanke. Eine nicht minder grosse Gefahr ist, dass LSD nur auf dem Schwarzmarkt erworben werden kann. Das allgemeine Gerücht, LSD sei sehr einfach herzustellen,und für einen durchschnittlichen Chemiestudenten in einem kleinen Labor leicht herzustellen, ist nicht wahr. Ausserdem ist LSD in sehr geringen Mengen wirksam, die richtige Dosierung deswegen schwer. Untersuchungen haben gezeigt, dass auf dem Schwarzmarkt gekaufte Mittel oft nur wenig oder auch zuviel LSD enthielten und leider auch nicht selten andere giftige, wenn nicht sogar tödliche Substanzen als LSD angeboten wurden. Das of tzu wenig LSD enthalten war, liegt an der Eigenschaft von LSD sehr flüchtig zu sein, d. h., dass es wenn es Licht oder Luft ausgesetzt ist verwandelt es sich innerhalb weniger Wochen in einen unwirksamen Stoff.

    LSD in der Psychiatrie

    Wegen der starken psychischen Wirkung sah man in LSD Möglichkeiten imEinsatz in der Psychologie und Psychiatrie. Zum einen, um die Wahrnehmungsveränderungen zu erforschen und zum anderen, um Patienten zu behandeln. Bis zum weltweiten verbot wurde LSD daher von Sandoz an Wissenschaftler und Ärzte in der ganzen Welt verkauft und eingesetzt. Man war sich sicher, dass mit Hilfe von LSD man viele neue interessante Entdeckungen machen kann. Leider ist bis heute überall, selbst der sichere, kontrollierte Einsatz von LSD in der Forschung und Psychiatrie verboten, obwohl Forscher und Ärzte ihm ein grosse Kapazitätan neuen Erkenntnissen prophezeien.

    Mexikanische Zauberpilze als Artverwandte

    Im Rahmen seiner Forschung entdeckte Albert Hofmann, dass die psychoaktiven Pilze, welche von den Medizinmännern in Mexiko benutzt werden, nicht nur in der Wirkung sehr ähnlich sind. Als er den heute als Psilocybin bekanntenWirkstoff isolierte, stellte er fest, dass es in der chemischen Struktur dem LSD sehr ähnlich ist. Was in der westliche Welt damals als eine völlig neue Substanz für aufsehen sorgte, war ein Artverwandter, des von mexikanischen Medizinmännern schon über Jahrhunderte gebräuchlichen Heilmittels.

    Warum LSD verboten wurde

    Der Massenkonsum in den späten Sechzigern und den damit verbundenen Horrormeldungen der Medien setzten die Behörden unter Zugzwang. Der aber wohl wichtigste Grund für das Verbot war die Bedrohung der alten konservativen Gesellschaft, durch die Hippie- Generation. Deren neue Wertvorstellungen passten überhaupt nicht in die der regierenden Masse und lösten einen regelrechten Wahn aus. Diese Entwicklung musste zerschlagen, ihre Grundlage geraubt werden. Aus der Traum vom freien Amerika - und das selbe natürlich auch in Europa. Auf LSD wurden drakonische Strafen verhängt - zum Schutze der Gesellschaft natürlich! Und wie in der Politik so üblich, wurde natürlich nicht nur der private Konsum untersagt, sondern später auch jeglicher Einsatz in Therapie oder Forschung.

    Die Zukunft von LSD

    LSD war später aus dem grossen Interesse der Öffentlichkeit geraten. Die neuen Gefahren sind nun eher die körperlich süchtig machenden und schädlichenDrogen wie Heroin oder Kokain. Erst seit der Technowelle ist LSD neben Ecstasy unter jungen Leuten wieder häufiger anzutreffen. An der politischen Situation hat sich aber nichts geändert. Zu tief sitzt noch die Angst.

    Amphetamine

    Gewinnung

    Amphetamine sind Aufputschmittel und vorwiegend synthetische Stoffe. Illegal werden sie in privaten Labors - meist unter schlechten Bedigungen- aus verschiedenen Grundstoffen hergestellt. Sie sind relativ leicht zufabrizieren.

    Einnahme

    geschluckt, gesnieft oder gespritzt

    Wirkung

    Sie wirken aufputschend, vermindern die Ermüdbarkeit, steigern vorübergehenddie körperliche Leistung durch Wegfall der körpereigenen Schutzmechanismen.Sie werden genommen, um euphorische Gefühle zu erzeugen, um gut zu funktionieren und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Amphetamine hemmen den Appetit,wurden einige Zeit dazu medikamentoes eingesetzt, wegen hoher Nebenwirkungsrate aber aus dem Handel gezogen. Auch ist Doping mit diesen Substanzen möglich ,aber leicht nachweisbar.

    Risiken

    Die psychische Abhängigkeit kann ein hohes Maß erreichen. Auf Dauer führen sie zu Unrast und Schlaflosigkeit, wobei Wahnvorstellungen auftreten können. Der Bezug zur Realität geht verloren. Wegen der inneren Unruhe werden oft Schlafmittel eingenommen. Bei Langzeitgebrauch kann es zu einerAmphetamin-Psychose kommen - die nur schwer zu heilen ist - sowie zu Lungenhochdruckmit Kreislaufschädigung. Besonders ist das Risiko der unkontrollierbaren Rauschdauer und -intensität sowie der Nebenwirkungen, weil Reinheitsgrad und Zusammensetzung bei illegaler Produktion fast nie bekannt sind. Amphetamine,in der Szene als "Speed" bezeichnet, werden häufig anderen illegalen Drogen zur Wirkungsverstärkung beigemischt.

    Ecstasy / XTC

    Die Wirkung des Ecstasy beginnt nach etwa 20 - 60 Minuten und dauert 4 - 6 Stunden an.
    In der Bundesrepublik werden meist MDMA- und MDE-Präparate eingenommen.

    Erwünschte Wirkungen

    Die Amphetamin-Derivate wirken aufputschend und stimulierend/anregend. Sie vermitteln ein Gefühl verstärkter Energie, setzen das Schlafbedürfnis herab und wirken euphorisierend. Die User berichten über ein gesteigertes, offeneres Mitteilungsbedürfnis, eine größere Kommunikationsfähigkeit und ein gesteigertes Selbstbewußtsein. Dabei empfinden sie eine besondere Harmonie mit dem Gesprächspartner und große Zärtlichkeit ihm gegenüber. Ecstasy gilt als "heartopener“. Oftmals werden optische und akustische Halluzinationen erlebt, vor allem wenn die Amphetamin-Derviate mit anderen Wirkstoffen gemischt worden sind.

    Unerwünschte Wirkungen

    Im Rahmen solcher Halluzinationen sind jedoch auch gravierende unerwünschte Wirkungen im Sinne von "Horror-Trips“, wie sie nach der Einnahme von LSD erlebt werden können, bekannt. Weitere negative Wirkungen sind Unruhe, Nervosität und Gereiztheit. Es wird über Einschlafstörungen, Kopfschmerzen, Psychosen und Übelkeit berichtet. Lang verdrängte unangenehme oder traumatische Erlebnisse können wieder ins Bewußtsein treten und zu bedrohlichen Ängsten oder schweren Depressionen führen. Es ist unter der Wirkung von Ecstasy eine erhöhte Neigung zum Selbstmord berichtet.Es kann zur Ausprägung eines stereotypen Verhaltensmusters (setting) kommen. Unter Ecstasy sind der Blutdruck erhöht und der Puls beschleunigt. In Folge der Flüssigkeits- und Elektrolytverluste kommt es zu einer zum Teil starken Erhöhung der Körpertemperatur.

    Die Gefahren von Ecstasy

    akut - Ecstasy schaltet die Alarmwahrnehmung des Betroffenen aus !

    Unter der Wirkung von Ecstasy werden die Alarmsymptome des Körpers nicht mehr wahrgenommen: Durst und Hunger, Schwindel, Unwohlsein, Erschöpfung oder Schmerzen (z.B. "Muskelkater“) werden nicht rechtzeitig bewußt, um einem lebensbedrohlichen Kollaps, einer Art „Hitzschlag“ des Körpers vorbeugen zu können. Dazu kommt es, wenn durch den extremen Flüssigkeitsverlust und die gesteigerten Abbauprodukte im Stoffwechsel (z.B. beim ekzessiven Tanzen) der Elytrolyt- und Flüssigkeitshaushalt entgleist. Die Körpertemperatur kann bis auf über 41°C ansteigen. Besonders gefährdet sind Ecstasy-User, die an Herzkrankheiten, asthmatischen Krankheiten, Epilepsien oder anderen Krankheiten leiden. Durch Abbauprodukte im Stoffwechsel (z.B. das Myoglobin, das bei starker körperlicher Anstrengung freigesetzt wird) kann die Funktion der Nieren und der Leber erheblich beeinträchtigt oder geschädigt werden, wobei es zum Leber- oder Nierenversagen kommen kann.
    Bei gleichzeitigem Konsum mit Alkohol wird die Wirkung der Amphetamin-Derivate reduziert, die Nebenwirkungen nehmen jedoch stark zu.

    Auch in Deutschland sind bereits einige akute tödliche Kollaps- und Erschöpfungszustände registriert.

    Bislang sind akute Vergiftungen mit MDMA oder MDE eher selten, während sie bei der Anwendung von MDA, DOB und MBDB wesentlich häufiger beobachtet werden.

    VORSICHT

    Bei einigen Houseparties ist es Mode geworden zum sogenannten "Chill-out“ Haschisch zu rauchen, um die Kreislauffunktion "wieder zu normalisieren“. Über die pharmakologischen Wechselwirkungen unterschiedlicher Drogen wie MDMA und Haschisch, Kokain oder Heroin liegen in der Praxis bislang wenig medizinische Erkenntnisse vor; theoretisch können sie jedoch ganz erheblich sein.

    mittel- und langfristig - das sollte man heutzutage wissen !

    Amphetamine und Amphetaminderivate wie Ecstasy machen psychisch abhängig. Sofern "reines“ Ecstasy verwendet wird, kommt es zu keiner physischen Abhängigkeit. Allerdings kann es bei Depressionen, Katerstimmung oder bei dem Gefühl ohne Ecstasy "nicht mehr gut drauf“ sein zu können, ein physisches Abhängigkeitsgefühl machen.

    Bei dauerhafter, regelmäßiger Einnahme lassen die angestrebten bewußtseinerweiternden, aufputschenden und leistungsteigernden Effekte stark nach. Auch eine Dosissteigerung der Ecstasy-Einnahme bringt keinen kompensatorischen Erfolg, nur die Nebenwirkungen steigen rapide an! Die Toleranzentwicklung wird nur vermieden, wenn der Konsum zwischenzeitlich für mehrere Tage (am günstigsten 14 Tage) unterbrochen wird.

    In reiner Form z.B. als MDMA wirkt Ecstasy nur leicht halluzinogen. Erlebt man jedoch starke akustische oder optische Halluzinationen, so ist die eingenommene Substanz entweder gar kein Ecstasy oder mit anderen Drogen wie dem LSD verpantscht (z.B. als Speed-LSD-Mixturen). Hier lauern extreme Gefahren! Das physische und psychische Abhängigkeitspotential wird unkalkulierbar!

    Aus Anwendungsbeobachtungen an verschiedenen Tieren (Affe, Hund, Ratte, Maus) sind teilweise bleibende Schäden am zentralen Nervensystem (an den Serotonin-produzierenden Zellen) bekannt. Diese Schädigungen scheinen von der Dosis des eingenommenen Ecstasy-Präparats abhängig zu sein. Beim Affen sind unter der üblichen Dosis von 100 mg MDMA vorübergehende Störungen, aber ab 500 mg MDMA schon bleibende Schäden beschrieben.

    Über die Wirkung von Ecstasy auf den Embryo oder den Feten ist wenig bekannt. Bei vermuteter oder bestehender Schwangerschaft sollte unbedingt auf die Einnahme von Ecstasy oder anderen Droge verzichtet werden, da ganz erhebliche Schädigungen des Kindes zu erwarten oder nicht auszuschließen sind!

    Was steckt hinter den Abkürzungen?

    DOB 2,5-Dimethoxy-4-bromamphetamin
    MBDB N-Methyl-1-(1,3-benzodioxol-5-yl)-2-butanamin
    MDA 3,4 Methylendioxyamphetamin
    MDE 3,4 Methylendioxy-N-ethylamphetamin
    MDMA 3,4 Methylendioxy-N-methamphetamin

    Neben diesen Grundsubstanzen können in verschiedenen Ecstasy-Tabletten sehr unterschiedliche Wirkstoffe enthalten sein, die z.T. zu erheblichen Nebenwirkungen führen. Dazu zählen:

    [*] Acetylsalicylsäure
    [*] a-Methylbenzylamin
    [*] Chinin
    [*] Chloramphenicol
    [*] Coffein
    [*] Ephedrin
    [*] Isosafrol
    [*] Lidocain
    [*] Paracetamol
    [*] Testosteron
    [*] Yohimbin

    Von diesen Wirkstoffen sind die harmlosen Trägermaterialien für die Tabletten und Tablettierhilfsstoffe zu unterscheiden; zu ihnen zählen:

    [*] Stärke
    [*] Lactose
    [*] Frucht- oder Traubenzucker
    [*] Calciumcarbonat
    [*] Mannit und Sorbit

    Cannabis, Haschisch, Marihuana

    Cannabis, Maryhuana (viele Schreibweisen) oder Haschisch, alles ist auf den Indischen Hanf (cannabis sativa) basierend. Marijuana ist die getrocknete Pflanze selbst, Haschisch wird durch Eindickung und Vermischung des Pflanzenharzes gewonnen. Der Hanf kann in allen gemäßigten und tropischen Zonen angebaut werden. Der Wirkstoffe ist THC (Tetra-hydro-cannabinol).

    Cannbisprodukte dürfen in einigen, vorwiegend arabischen Ländern straflos konsumiert werden, wohingegen der Genuss von Alkohol mit Stockschlägen bestraft wird. In den meisten Laendern Europas geriet Cannabis ab etwa der 60er Jahre im Zuge der Hippiebewegung unter die Betaeubungsmittelrichtlinien,d. h., Besitz oder Konsum wurden mitunter drastisch bestraft. Gleichzeitig gab es Bemuehungen, den gesundheitsschaedlichen Charakter zu beweisen.Dieses gelang nicht - Cannabis hat überhaupt keine gesundheitsschaedliche Wirkung, aeltere und zunehmend auch neuere medizinische Literatur vermerkt dagegen sogar heilende Wirkungen. Angesichts dieser Tatsachen ist es Konsumentenvon Cannabis auch schwierig klarzumachen, daß der stark gesundheitschaedliche Alkoholrausch legal, Cannabis aber illegal ist. Das Verbot von Cannabis ist sicherlich ausschließlich kulturell bedingt, das Argument, es sei die"Einstiegsdroge" besticht nur von daher, daß kaum ein Drogenabhaengiger vorher nicht auch Cannabis konsumiert hat. Dieses trifft aber in der Mehrzahl auch für den Alkohol zu.

    Es ist wahr, Cannabis ist die "Einstiegsdroge", aber nur deshalb,weil die Vertriebskanäle für "weiche" und "harte" illegale Drogen gleich sind. Und ein Drogenhaendler ist primaer daran interessiert,daß die Droge staendig von ihm bezogen werden muß. Bei Cannabis ist dieses aber nicht der Fall, also wird der Dealer danach trachten, bzw. sein Heroin zu verkaufen. In dieser Tatsache liegt auch die Forderung begruendet, Cannabis legal zu verkaufen (Apotheken, Coffeeshops u. a.), damit die Abspaltung vom illegalen Drogenhandel geschieht. Fuehrt man es durch, so verliert die Einstiegsdroge Cannabis ihre Funktion für den Dealer und dieser zusaetzlich einen Teil seiner Einkuenfte.

    Zugegeben hat Cannabis auch eine als schädlich zu bezeichnende Wirkung auf den Konsumenten. Und zwar den: Immer dann, wenn Drogen und auch andere Genußmittel im Uebermaß und staendig konsumiert werden, treten Schaeden auf, siehe hierzu besonders Alkohol, Nicotin und vielleicht sogar auch Coffein. Bei Cannabis kann man feststellen, daß, wenn ein Konsument staendig unter dem Einfluß steht , Intelligenzminderung (nur im Rausch und rückbildungsfaehig) eintritt. Siehe hierzu aber auch den Alokoholeinfluß mit allen seinen Folgen! Schaedlich waere demzufolge also nicht unbedingt die Droge, sondern mehr das Verhalten des Konsumenten jedweder Droge.

    Schnüffelstoffe

    Schnüffelstoffe sind leichtflüchtige Stoffe, die Dämpfe abgeben, wie Farben, Kleber, deren Verdünner sowie Benzin und Äther. Ihren Namen haben sie durch die Anwendung ("Schnüffeln") erhalten, nicht zu verwechseln mit anderen inhalierbaren Drogen wie z. B. Kokain. Schnüffelstoffe sind überall leicht greifbar und relativ billig zu erwerben: Nitroverdünner, Nagellackentferner, Fettlöser, Filzschreiber, Haarsprays, Kraftstoffe, Flüssiggas. Ihre Einzelbestandteile sind verschiedene Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Ketone, Ester und Äther.

    Anwendung

    Die Stoffe werden oft unter einem Tuch oder mit einer Plastiktüte über dem Kopf eingeatmet. Oder sie werden in Mund und Nase gesprayt.

    Wirkung

    Die Wirkungen sind Rausch, Betäubung, Bewußtlosigkeit,Vergiftung des Blutes und innerer Organe, Erregungszustände, Euphorie, Selbstüberschätzung, unkalkulierbare Stimmungsschwankungen, Atemnot, Herzklopfen, Blutdrucksteigerung, Veränderung und Störung der Sinneswahrnehmungen, Geh-, Stand- und Bewegungsstörungen, Zustände ähnlich dem Alkoholrausch (Lallen,Torkeln).

    Akute Gefahren und Langzeitfolgen

    Diese sind waghalsige Unternehmungen mit eigener und Fremdgefährdung, Atemstörungen, Kehlkopfkrampf, toxisches Lungenödem, Erstickungsgefahr (Plastikbeutel über dem Kopf), Sauerstoffmangel und Atemstillstand, Bewußtlosigkeit und Koma, Herz-/Kreislaufstörungen bis zum Herzstillstand, Krampfanfälle, Verbrennungen durch Explosion von Lösungmitteldämpfen bei gleichzeitigem Rauchen. Bei bestimmten Lösungsmitteln: Schäden am Gehirn, an peripheren Nerven und Rückenmark, Blasenmastdarmstörungen, Nierenerkrankungen, hirnorganische Wesensveränderungen. Bei Schwangerschaft: Schädigungen des Ungeborenen.


    Über Nikotin und Alkohl habe ich leider nichts gefunden! Aber tut euch keinen Zwang an!


    Drogenberatungsstellen der BRD
     
  2. Filz

    Filz propriétaire Mitarbeiter

    Beiträge:
    827
    Registriert seit:
    6. Juni 2001
    Hallo!

    Habe mir erlaubt, den BBCode anzupassen, nun klappt es auch mit den Farben.

    Gruß Kai
     
  3. Tortenhuber

    Tortenhuber Meister vom Königlichen Gewölbe

    Beiträge:
    1.490
    Registriert seit:
    10. April 2002
    Ausgezeichnet recherchiert Mattes 8O
     
  4. THG

    THG Vorsteher und Richter

    Beiträge:
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    Registriert seit:
    24. Juni 2002
    hat jemand vielleicht nen link, wie drogen im allgemeinen
    dosiert werden sollten...?
    was z.B. bei best. mengen für wirkungen auftreten etc.
     
  5. Guitarero

    Guitarero Geselle

    Beiträge:
    44
    Registriert seit:
    18. April 2002
    ......aber natürlich nur aus rein wissenschaftlichem interesse
     
  6. THG

    THG Vorsteher und Richter

    Beiträge:
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    Registriert seit:
    24. Juni 2002
    ...standard :oops:
     
  7. Omnibrain

    Omnibrain Geheimer Meister

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    Registriert seit:
    10. April 2002
    so.. für unseren angehenden forscher einen link:

    http://www.land-der-traeume.de/show.htm?start.php

    hier findest du zwar keine genauen dosen (dafür am besten nach dem namen der jeweiligen droge googeln.. oder am allerbseten jemanden mit erfahrung um rat bitten!!!), dafür aber "tripberichte", bei denen du erfährst, was dich erwartet und bei denen du meist auch erfährst, wieviel der betreffende für eben diesen trip genommen hat und kannst entsprechend anpassen....

    allerdings muß ich dich darauf hinweisen, daß das alles sehr böse ist und dich augenblicklich in einen schlechtrasierten, blassen typ mit rändern unter den augen mutieren läßt, der am bahnhof zoo anschaffen muß um sich seine drogen zu finanzieren! echt, ist so!

    ach, bevor ichs vergesse zum thema "drogenmißbrauch"... eben dieser wird zur zeit ja jan ulrich vorgeworfen... nimmt man aber mal die genaue bedeutung des wortes droge (siehe oben) und bedenkt man, daß druppi-jan angeblich so betrunken war, daß er die pillen einfach so geschluckt hat ohne nachzudenken, fragt sich doch, welche droge er hier mißbraucht hat!
     

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