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Die Presse über George W. Bush

Esajas

Geheimer Meister
12. April 2002
362
Der Londoner Guardian schreibt:

"'Wenn Amerika seine Feinde besiegt', sagt der US-Präsident, 'hinterlässt es keine Besatzungsarmeen, sondern Demokratie.

Früher hat es geheißen, die Kultur Deutschlands sei unfähig, demokratische Werte aufrechtzuerhalten.'

Doch da irrt Bush.

Das deutsche Wahlrecht datiert zurück auf das Jahr 1849 - als in Bushs Land noch die Sklaverei erlaubt war.

Abgesehen davon besteht kein Zweifel, wer die jüngste Wahl in Deutschland gewonnen hat, was mehr ist, als über die Vorgänge gesagt werden kann, die Bush ins Amt gebracht haben. Ein bisschen historische Bescheidenheit könnte dem Präsidenten nicht schaden."
 

Vondenburg

Vollkommener Meister
11. Februar 2003
519
@Esaja: Ich bin im Prinzip Deiner Meinung.
Aber gerade das Datum 1849 scheint Bush Recht zu geben. Da gab es eine Revolution in Deutschland. Der preussische König sagt sie im Prinzip ab, weil er kein deutscher Kaiser von "Pöbels Gnaden" sein wollte, und alle Revolutionäre gehen unverrichteter Dinge nach Hause. Die Verfassung, die in der Paulskirche verabschiedet wurde brauchte ca. 69(!) Jahre um eine Chance zu erhalten. Das war kein Ruhmesblatt für die deutsche Demokratie.
 

dkR

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.142
Wenn du einige Jahrhunderte Monarchie gewohnt warst, braucht es halt seine zeit, bis sich die Idee der Demokratie durchsetzt. Bis in England das Unterhaus das Sagen ahtte, hat es auch eine ganze Weile gedauert.
Und dann kommen da die tollen Amis an, und wollen Demokratien in Ländern anordnen, die kulturell dazu noch nicht bereit sind :roll:
Kein Wunder, dass das dauernd schiefgeht. :?
 

Esajas

Geheimer Meister
12. April 2002
362
Ja, Vondenburg, da ist der Guardian etwas über's Ziel hinausgeschossen!

Die Tageszeitung "Kommersant" aus Moskau kommentiert:

"Und es musste in den Vereinigten Staaten erst ein echter Macho an die Macht kommen, um die ganze Krise des internationalen Rechtssystems aufzudecken.

Ja, der amerikanische Prädident George W. Bush ist grob, ungeschliffen und bäuerisch - alles in allem hat er all die Qualitäten, die in dem amerikanischen Begriff des 'redneck' enthalten sind.

Doch im Gegensatz zu seinem unmittelbaren Amtsvorgänger Bill Clinton und auch zu seinem weitaus raffinierteren Vater weiß er sehr wohl, was er will.

Und vermutlich wird er die Ziele auch erreichen, die er sich gesteckt hat."
 

Vondenburg

Vollkommener Meister
11. Februar 2003
519
Esajas schrieb:
Ja, Vondenburg, da ist der Guardian etwas über's Ziel hinausgeschossen!
Allerdings. Es hätte gereicht, wenn sie auf die einzelnen "Feinde", die Amerika nach dem 2. Weltkrieg besiegt hatten, eingegangen wären. Das alleine hätte Bushs Satz ad Absurdum geführt.
Aber gerade das deutsche Verhältnis zur Demokratie vor dem 2. Weltkrieg ist sehr unrühmlich.
Ja, der amerikanische Prädident George W. Bush ist grob, ungeschliffen und bäuerisch - alles in allem hat er all die Qualitäten, die in dem amerikanischen Begriff des 'redneck' enthalten sind.
Da hat der Kommentator noch eine sehr wichtige 'redneck'-Eigenschaft vergessen: Er ist zutiefst gläubig, seit sein Glaube ihn von der Flasche getrennt hat.
Und vermutlich wird er die Ziele auch erreichen, die er sich gesteckt hat."
Das haben die Kreuzzüge im Mittelalter auch nicht geschafft. Warum sollte gerade Bush da besser sein?
 

pibaX

Geheimer Meister
4. November 2002
306
@vondenburg
naja die kreuzritter mussten durch die wüste, die amis fliegen drüber hinweg und werfen bomben ab!!! so schaffen die das!


mfg pibaX
 

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