Die Berliner Luft und das Klima der Gewalt!

Dieses Thema im Forum "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" wurde erstellt von Sonsee, 6. Januar 2020.

Wie kann man die Gewaltspirale stoppen?

  1. Aufnahmestopp von Ausländern in Ballungszentren

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  2. Härtere Strafen und Abschiebung für kriminelle Migranten

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  3. Höhere Mietkosten im Zentrum, also Wohnungen nur noch für Reiche

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  4. Aus Bildungsfernen, Gebildete machen, kostenlose Nachhilfe usw.

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  5. Alles sinnlos, wir werden die Probleme nicht mehr in den Griff bekommen.

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  1. Sonsee

    Sonsee Meister vom Königlichen Gewölbe

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    Die Hauptstadt ist begehrt, die meisten Menschen möchten direkt in Berlin wohnen. Nun hat Berlin rekordverdächtig, den 1 Platz erreicht.
    Den 1 Platz auf der Liste der Gewalt gegen Mitmenschen, nirgends in der EU lebt es sich gefährlicher als in Berlin. Aber auch die Verschmutzung der Hauptstadt, wird immer unerträglicher.

    Die Vielfältigkeit und die erzwungene Buntheit der Toleranz, sollen also laut der neuen Studie, eine Rolle bei der hohen Kriminalitätsrate haben.
    Die Rate der ausländischen Mitbürger ist in Berlin zwar wesentlich höher als bislang angegeben wurde, doch trotzdem sind nur 25 % der Berliner ausländischer Herkunft. Und dieses eine Viertel begeht die Hälfte aller Straftaten! Frage: hat man diese Zahlen absichtlich verschlampt?


    Tja und in den Armenvierteln ist die Luft besonders schlecht, woran liegt es?
    Ein Land in dem wir gut und gerne leben, zeigt in seiner Metropole, ganz vielschichtig die Probleme auf, die es anzugehen gilt. Arme Menschen interessieren sich weniger für eine saubere Umwelt! Gerade allein erziehende können sich keine neuen Autos und kein teures Fleisch leisten. Alkohol und Drogenprobleme, sowie Gewalt nehmen unter solchen Bedingungen zu.
    Und woher soll soziale Gerechtigkeit kommen, sollen die Bildungsfernen, einfach soviel Geld bekommen wie die, die arbeiten gehen?
     
  2. Malakim

    Malakim Insubordinate

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    Dabei geht es um den Pass, ginge es um die Herkunft sähe die Zahl vermutlich noch schlechter aus.
     
  3. IchMagMeinStauder

    IchMagMeinStauder Vorsteher und Richter

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    Wenn man das Ruhrgebiet als Ganzes betrachtet, sieht es mindestens genauso hoffnungslos aus.

    Der Remmo Clanchef selbst, sagte neulich in einem Interview in der Welt, dass lediglich Abschiebungen helfen würden.
    Bringt nur nix, wenn man offene Grenzen hat und die Hälfte mittlerweile n deutschen Pass besitzt.

    Ich halte dieses Land begründet für einen failed State. Daran wird auch keine afd was ändern imho.
     
  4. Nachbar

    Nachbar Ritter der Sonne

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    Im Link steht zwar "In keiner anderen europäischen Hauptstadt gibt es so viel Mord und Totschlag wie in Berlin.", aber auf solche Kleinigkeiten kommt es ja nicht an.

    Ja. Und dieses Viertel ist auch das Opfer der Hälfte aller Straftaten. Aber auch diese Kleinigkeit ist natürlich unwichtig.

    Bei diesen beiden Kommentaren ging es mir noch garnicht ums Thema, sondern lediglich um die Darstellung des Themas.

    U.a. vielleicht daran, daß diejenigen die es sich leisten können möglichst vermeiden, in eine Erdgeschosswohnung an einer viel befahrenen vierspurigen Straße, neben eine Fabrik oder direkt unter eine Einflugschneise zu ziehen?
     
  5. Sonsee

    Sonsee Meister vom Königlichen Gewölbe

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    Würde es eine Stadt geben, die klein aber krimineller als Berlin wäre, wäre das sicher erst recht der Reißer gewesen oder?


    Ist sie nicht, aber in der Regel geht es dabei um Clankriminalität oder um Ehrenmorde, oder auch um religiöse Unterschiede, wie Salafisten gegen Sunniten usw.
    Ansonsten ist die Gewalt, die von Migranten gegenüber Deutschen ausgeübt wird, trotzdem sehr viel höher als andersherum, obwohl diese Gruppe ja nur ca. 20 % der Bevölkerung in Deutschland ausmacht.
    Insofern würde die Umweltverschmutzung ja nicht von den Armen ausgehen und hätte gar nichts mit der Armut zu tun.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2020
  6. Malakim

    Malakim Insubordinate

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    Das halte ich für genau so richtig, Armut hat nichts mit dem Umweltverhalten zu tun.
    Armut hat was mit freier Ortswahl (oder eben nicht) zu tun und damit was man sich leisten kann. Da wir in einer Wegwerfgesellschaft leben und Qualität leider nicht so wichtig genommen wird, sind arme Menschen überproportional gezwungen Müll zu erzeugen da sie meist das Qualitätssegment nicht bezahlen können.

    Es kann natürlich sein, das Umwelt und Klima einem Menschen der mit dem täglichen Überleben zu kämpfen hat weniger wichtig sind als dem reichen urbanen Biomarktbesucher, das liegt wohl in der Natur der Sache.
     
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  7. Nachbar

    Nachbar Ritter der Sonne

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    Mit denen hat sich die von Dir verlinkte Studie aber nicht beschäftigt. Kann man nichts machen, es ging um Hauptstädte.

    Die gefährlichsten und sichersten Städte (Allianz Direct)
    Hier landet Berlin, nach Frankfurt a.M. und Hannover, auf Platz 3.
     
  8. Viminal

    Viminal Großer Auserwählter

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    Die Konzepte dazu wie Kriminalität und Verarmung in den Griff zu bekommen sind, sind eigentlich bekannt und auch nicht so irre schwer zu begreifen. Kurzfristig hilft gegen Kriminalität nur eine Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen sowie der Polizei- und Justizarbeit. Mehr Polizeistreifen, schnellere Verfahren, sinnvolle Strafen, Präventionsarbeit usw. Mittel- und Langfristig hilft gegen Kriminalität nur eine Verbesserung des allgemeinen Wohlstands.
    Wohlstand für die breite Masse ist überhaupt das Konzept gegen alles negative was als bedrohlich für die Menschheit angesehen wird - Kriminalität, Kriege, Umweltverschmutzung. Nur satte, gebildete Bürger in ordentlichen Wohnungen mit ausreichend Freizeit werden nicht kriminell und sind politisch engagiert um auf das Staatswesen so einzuwirken, dass sowohl Kriege als auch Umweltverschmutzung verhindert werden.
    Berlin als Stadt kann zum Wohlstand der Bürger natürlich nur bedingt beitragen, da sie z.B. nicht in der Lage ist die Bundes- und EU-Politik zu beeinflussen. Berlin sollte dennoch versuchen im Rahmen der eigenen Möglichkeiten Wirtschaftsförderung zu betreiben und in die städtischen Bildungseinrichtungen investieren. Eine massive Investition in sozialen Wohnungsbau ist m.E. zudem unerlässlich um die Mietprobleme in den Griff zu bekommen. Der Mietanstieg hat sicherlich nicht nur mit der Anzahl der Wohnungen zu tun, aber es ist eben absurd zu erwarten dass private Wohnungseigentümer freiwillig die Mieten senken wenn sie auch höhere Mieten bekommen können. Berlin könnte aber z.B. Wohnungsgenossenschaften gründen, die neuen Wohnraum ohne Gewinnerzielungsabsicht schaffen und damit einiges an Druck aus dem Mietkessel lassen. Genug Platz hat Berlin auch, die Vorstellung es gebe keine Flächen mehr in und um Berlin um neuen Wohnraum zu schaffen ist Unsinn.
     
  9. Lupo

    Lupo Prinz des Tabernakels

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    Sehr schön gesagt. Ich komme in dieser Aufzählung auf 8 Punkte, gegen die sich unsere heutige Regierungs- und Staatsclique versündigt.

    Darf ich noch etwas ergänzen? Zusätzlich zu diesen zivilisatorischen Segnungen, die Du aufführst, ist auch die persönliche Freiheit, sein Leben im Rahmen der gegebenen, aber nicht willkürlich eingeengten Freiräume selbst zu gestalten, von ganz entscheidender Bedeutung.

    Das erfordert Respekt und Vertrauen, sowohl vom Einzelnen gegenüber der Gesellschaft, wie auch in die andere Richtung. Respekt und Vertrauen wäre damit sozusagen der Kitt, der eine Gemeinschaft freiheitlich denkender Individuen zusammenhält. Und hier sehe ich den übelsten Schaden und die übelsten Rückschritte, die in den letzten Jahren in unserer Gesellschaft entstanden sind. Und auch hier stinkt der Fisch eindeutig vom Kopf her.
     
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  10. Ein wilder Jäger

    Ein wilder Jäger Barbarisches Relikt Mitarbeiter

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    Das liegt unter anderem an einem signifikanten Rückgang der Diebstahlsdelikte, und das wiederum könnte damit zu tun haben, daß es sich schlicht nicht mehr lohnt, Fahrrad- und Taschendiebstähle noch der Polizei zu melden. Nachicht Drogenhändlern ggüber hat sich ebenfalls positiv auf die Berliner Kriminalstatistik ausgewirkt. Nur als Anmerkung. Polizeiliche Statistiken muß man wie alle anderen unter Einbeziehung der besonderen Umstände lesen.

    (In Leipzig wurden mehr Diebstähle erfaßt als im wesentlich größeren und urbaneren Berlin.)
     
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  11. Popocatepetl

    Popocatepetl Noachite

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    dazu eine analyse von herrn niggemeier:

    https://uebermedien.de/45008/berlin-doch-nicht-mordmetropole-europas/
     

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